SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200820. Juni 2011 · #1
Nach einem Jahr „Baby“-Pause sind wir im Mai endlich wieder ins Südliche Afrika geflogen. Ziel war dieses Mal Südafrika. Für unsere Reise hatten wir drei Wochen Zeit.
Wir, das sind unser Sohn Martin, knapp zwei Jahre alt, mein Mann Andreas und meine Wenigkeit, die „Reiseleitung“ Susanne.
Gebucht haben wir unsere Reise und das Auto zusammen mit Abendsonne Afrika. Unser Auto, ein Toyota Hilux, haben wir über Avis gemietet.
Der Flug ging von München nach Johannesburg mit SAA, Abflug um 21.55 Uhr.
Unsere gebuchten Unterkünfte: Johannesburg – Heia Safari Ranch Marakele Nationalpark – Tlopi Tented Camp Modimolle – Shangri La Country Hotel Louis Trichard – Madi a Thavha Kruger NP – Shingwedzi Kruger NP – Mopani Kruger NP – Olifants Kruger NP – Satara Hazyview – Boehms Zeederberg Country House Pretoria – Zebra Country Lodge
Diese Unterkünfte möchte ich nun ein bisschen näher beschreiben und gleichzeitig schreibe ich ein paar Infos zu unseren Aktivitäten.
01. Mai 2011 – Abflugtag Das blöde an einem Nachtflug ist einfach, dass man den ganzen Tag vorher noch soooooviel Zeit hat. Diese Zeit haben wir mit Packen, Mittagsschlaf, Spielen und Besuch bei Oma und Opa verbracht. Der Abend und die Nacht des Hinfluges würde ich am liebsten aus unserer Reise streichen, da unser Sohn im Flughafen ziemlich aufgeweckt war und den Flug über, am liebsten bei den Stewardessen gewesen wäre. Geschlafen hat er nur auf meinem Arm, stehend oder ganz kurz in seinem Sitz.
Zum Glück ging auch diese Nacht zu Ende und wir sind endlich gelandet! Afrikanischer Boden unter den Füßen 😁
02. Mai 2011 – 04. Mai 2011 Johannesburg – Heia Safari Ranch
Unsere ersten zwei Nächte verbrachten wir auf der Heia Safari Ranch westlich von Johannesburg. Nach einem kurzen Einkauf unterwegs wurden wir auf der Ranch von Zebras, Springböcken und Giraffen empfangen. Nach einem Mittagsschläfchen entdeckten wir das Gelände der Ranch. Der Pool war leider viel zu kalt, aber der Spielplatz mit Sandkasten wurde sofort in Beschlag genommen.
Die frei herumlaufenden Tiere waren hauptsächlich für mich interessant.
Den nächsten Tag verbrachten wir im Shoppingcenter in Krugersdorp. Es mussten ja doch noch einige Sachen eingekauft werden. Der Pick`n`Pay hat uns mit allem versorgt. Zurück bei der Ranch haben wir uns den Damm am Lake Heritage angesehen und ein leckeres Eis auf der Terrasse gegessen. Ein Zebra trank derweil aus dem Pool.
Unterkunft: Nettes, sauberes Häuschen mit zwei Schlafzimmern, alles wirkte etwas renovierungsbedürftig. Service: Zuvorkommendes und freundliches Personal. Essen: Das Frühstück hatte alles was das Herz begehrte und die Steaks am Abend waren der Hit (die besten Steaks, außer die selbst gebratenen ;o), auf unserer ganzen Reise!). Zusammenfassung: Wir würden wieder kommen! Tipp für Familien mit Kindern!
Wunderbar, wieder mal ein Bericht über Südafrika. Besonders gespannt bin ich, was Ihr über Marakele berichten könnt und wie Euch Kruger gefallen hat. Mopani ist nämlich wegen der Aussicht eines unserer Lieblings-Camps - mal sehen, wie Ihr es fandet 🙂
Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Ich freue mich auch schon 😁 - versüsst er mir doch meine 99 Tage bis zum Abflug 🤩
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200821. Juni 2011 · #6
„Potholes“ machten uns die Fahrt von Johannesburg zum Marakele Nationalpark zu einer Rüttel- und Schüttelpiste. Eingekauft haben wir irgendwo unterwegs und getankt dann in Thabazimbi.
Dank unserer Reservierung und der Wildcard ging das Einchecken im Nationalpark ziemlich schnell. Wir bekamen noch eine Karte vom Park und schon ging es los, das große Pirschen. An der Rezeption wurde uns allerdings mitgeteilt, dass der Park kein „Big Five“, sondern nur noch ein „Big Four“ Park sei, es gebe keine Büffel.
Der Nationalpark ist in zwei Teile geteilt, getrennt durch einen Tunnel unter einer Straße. Besonders merkte man die Teilung bei den Straßen. Zu Beginn waren die Straßen sehr schön zu befahren, aber im anderen/hinteren Teil war die Straße sehr steinig, teilweise mit größeren Löchern zum Umfahren. Da waren wir sehr froh um die Bodenfreiheit unseres Toyota Hilux. 😉 Die Pirschfahrten brachten uns leider sehr wenig Tiere vor die Kamera, wir sahen viele Giraffen, Kudus und Zebras. Im ersten Teil des Parks sahen wir außerdem noch mehrere Antilopenarten. Und ganz besonders erwähnen möchte ich die drei Nashörner. Zwei Erwachsene und ein Baby. Wir waren so begeistert, dass wir die Drei am nächsten Tag gleich noch mal gesucht und auch gefunden haben.
Die berühmten Geier sahen wir nur von weitem, war also für uns nix besonderes.
Unsere Unterkunft war ein Zelt im Tlopi Tented Camp. Dort erwarteten uns eine Plattform mit Küchenzelt und ein Schlafzelt mit Badezimmer.
Gekrönt wurde die Plattform nur noch durch die Aussicht auf den Tlopi Damm.
Die Sonnenuntergänge waren beeindruckend. Es schauten auch immer mal wieder Tiere am Damm vorbei. Die Küche war voll ausgestattet und auch im Zelt hätten wir ein extra Bett für Martin gehabt, das haben wir aber nicht gebraucht, da wir ja unser Reisebett dabei hatten. Unsere Tage dort verbrachten wir natürlich mit Pirschfahrten, einer Fahrt zum Aussichtspunkt hoch oben auf dem Berg (Lenong Viewing Point), im Camp Relaxen, Spielen, Wäsche waschen und Grillen.
Unterkunft: Das Zelt war der Traum! Störend waren nur die Velvet Monkeys, die unser Frühstücksmüsli geklaut haben!!! 😈 Service: Wir waren dort Selbstversorger, von daher war der Service perfekt! 😉 An der Rezeption waren die Leute total nett. Essen: Lecker, lecker, lecker - es geht halt nix über selber Grillen! 🤪 Zusammenfassung: Es waren leider sehr wenige Tiere, speziell die Großen, zu sehen. Unsere Begegnung mit den drei Nashörnern war unser tierisches Highlight.
URUrlauber218 Beiträge · seit 200721. Juni 2011 · #7
Hallo Suusa, wie auch meine Vorschreiber(innen) freue ich mich mal wieder was aktuelles über den Nordosten lesen zu können. Heute in 2 Wochen werden wir in Marakele einchecken, deshalb kam der Bericht zur Steigerung der Vorfreude gerade recht. Habt Ihr zufällig auch die Campsite gefunden und eventuell fotografiert? Falls ja, bitte berichte. Falls nein, mach weiter, es ist so schön. Ciao Jutta
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200821. Juni 2011 · #8
Vielen Dank für den Zuspruch, da schreibt man gleich viel lieber weiter 🙂
@ Urlauber: Du meinst die Bontle Camping Site, oder? Ja, die haben wir uns angesehen, aber keine Fotos gemacht. Sie liegt ganz nah am Parkeingang, im "ersten" Teil des Parks, wie ich ihn genannt hab. Es waren schon einige Plätze, aber der Campingplatz sah ganz nett aus. Ich habe mir vom Park und seinen Tieren mehr erwartet. Für uns war er letztendlich landschaftlich sehr schön! Es wird euch schon gefallen 🙂 Liebe Grüße, Suuuusa
URUrlauber218 Beiträge · seit 200721. Juni 2011 · #9
ja, die großen Tiere wären ganz nett, aber wir haben dann noch 10 Tage Krüger und da wird es mit den Big 5 schon klappen. Uns geht es um schöne Landschaft und Einsamkeit und da sind wir optimistisch. Mir ist nur nicht ganz klar wo die Grenze zwischen vorderen und hinterem Park liegt, geht die Straße von West nach Ost oder wird Nord-südlich geteilt? Schreib weiter, ich freu mich drauf... Jutta
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200821. Juni 2011 · #10
07. – 08. Mai 2011 Modimolle – Shangri La Country Hotel
Hierzu gibt es nicht allzu viel zu berichten. Nach unserer Ankunft hat es erstmal begonnen zu Regnen, dann war unser Zimmer irgendwie schäbig. Im Hotel fand eine Hochzeitsfeier statt und alle Angestellten waren gehetzt. Die anderen Gäste wurden irgendwie übersehen. Beim Abendessen erging es uns genauso, wir waren da, aber keiner kümmerte sich um uns. Zum Glück sind wir nur eine Nacht geblieben! Unser Sohn hat sich trotzdem die Zeit vertrieben und seinen Spaß gehabt.
Unterkunft: Unser Zimmer war alt und verbraucht. Service: Ließ sehr zu wünschen übrig! Essen: Abendessen war so lala, aber das Frühstück war lecker! (Vielleicht lag es daran, dass auch die Hochzeitsgäste zum Frühstück kamen?!?!) Zusammenfassung: Nicht empfehlenswert!
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200821. Juni 2011 · #11
08. – 10. Mai 2011 Louis Trichard – Madi a Thavha
Es war eine lange Fahrt auf der N1 über Polokwane nach Louis Trichard oder Mkhado. Bei unserer Unterkunft wurden wir total nett mit Kuchen, Kaffee und Wasser empfangen. Unsere Gastgeberin Marcelle, der Praktikant Jochem aus Holland und die Kinder der Farmmitarbeiter waren uns auf Anhieb total sympathisch. Wir bekamen dann auch noch ein großes Gästehaus mit eigener Küche, großem Wohnzimmer und einem Schlafzimmer mit Bad. Ein perfektes Häuschen!
Martin konnte im Garten gleich mit den anderen Kindern spielen.
Leider gab es keinen Spielplatz. Der Pool war uns viel zu kalt!
Am nächsten Tag machten wir mit Jochem einen Ausflug zu einer Kinderkrippe.
Dieser Ausflug wurde von der Unterkunft angeboten, nachdem ich von zu Hause aus nachgefragt hatte, ob wir denn einen Kindergarten oder Schule besichtigen könnten. Eine Krippe passte natürlich zu unserem fast zweijährigen Sohn sowieso viel besser. Dort wurden wir von Frederika, der Leiterin, sehr nett empfangen. Martin wurde sofort von vielen Kindern umringt, er wollte gleich mitspielen. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten und durch den Gemüsegarten konnte Martin endlich spielen und alles ausprobieren was es dort so gab.
Zum Schluss wurde für uns sogar noch getanzt und gesungen. Martin und ich tanzten und sangen gleich mit. Es ist auch einfach so ansteckend! 😛
Unterkunft: Ein absoluter Geheimtipp! Die Farm bietet für Jeden etwas. Service: Es war wie zu Besuch bei Freunden! Essen: Das Frühstück war superlecker mit allem was das Herz begehrte, einmal gab es sooooooooooo leckere Pfannkuchen! Das Abendessen war ebenfalls sehr gut! Zusammenfassung: Schade, dass wir nur zwei Nächte dort verbracht haben!
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200822. Juni 2011 · #12
10. – 12. Mai 2011 Kruger NP – Camp Shingwedzi
Im Krügerpark arbeiteten wir uns von Norden nach Süden durch. Reingefahren sind wir in Punda Maria Gate und unser erstes Camp war Shingwedzi. Auf der Fahrt zum Camp wurden wir gleich mit einer großen Herde Elefanten beglückt. Wunderschön! Aufgrund der langen Strecke sind wir auf der Hauptstraße geblieben und sahen, Kudus, Impalas, Zebras, Hyänen mit zwei Babys, direkt am Straßenrand und immer wieder Elefanten.
Im Camp hatten wir ein Häuschen mit Küche, welches auch sofort von Martin erkundet wurde.
Der Weg zum Shop war sehr kurz, somit konnten wir noch fehlendes Essen gut einkaufen. Besonders ein Eis konnte sehr schnell geholt werden 🤪
Rund um Shingwedzi sahen wir viele Elefanten, Nyalas, Krokodile, Schildkröten, Impalas, zwei Eisvögel und einige Baboons. Die Umgebung dort und das Camp haben uns sehr gut gefallen. Es gibt sehr viele kleine und große Wege um das Camp herum und natürlich den Kanniedood Damm, wo wir sehr viele Tiere am Wasser gesehen haben.
Unser Sohn hat sich hier in die kleinen Affen verliebt…!
Unterkunft: Das Häuschen wirkte renoviert und war mit allem ausgestattet was wir brauchten. Service: Die Rezeption war sehr kompetent besetzt und die Leute im Shop waren klasse! Essen: Wir haben selber gegrillt und da war es natürlich sehr lecker! Im Restaurant haben wir nicht gegessen! Zusammenfassung: Ein tolles Camp, beim nächsten Besuch steht es wieder auf meiner Liste! Wir als Familie haben uns dort sehr wohl gefühlt!
casimodo4'528 Beiträge · seit 200722. Juni 2011 · #13
Hallo Suusa
G E N A U !!! 😄 endlich mal wieder etwas aus Südafrika. Vielen Dank für Deinen Bericht, aus dem Nordosten, speziell der Tlopi Teil war für mich sehr interessant.
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200822. Juni 2011 · #14
12. – 14. Mai 2011 Kruger NP – Mopani
Mopani, eines der jüngsten Camps im Park, wollten wir unbedingt ausprobieren. Auf dem Weg dorthin begegneten wir einer riesigen Herde Büffel. Um das Camp herum gibt es viele kleine Wege und Straßen. Besonders angetan haben es uns das Mooiplaas Wasserloch (wir sahen ohne Ende Elefanten!), und die Strecke zum Birdhide am Pioneers Damm und der Shipandane Birdhide. Beim nächsten Mal wollen wir dort auf jeden Fall eine Nacht verbringen!
Mooiplaas Wasserloch
Vor Ort sahen wir Elefanten, viele Büffel, Zebras, Kuhantilopen, Wasserböcke und viele süße Squirrels.
Unser Häuschen in Mopani war nahe am Ein-/Ausgang des Camps, mit sehr viel grün um uns herum. Wir hatten keine Nachbarn und fühlten uns ein bisserl ab vom Schuss. Der Hauptbereich mit Shop, Restaurant und Terrasse war ziemlich weit entfernt. Das Häuschen mit Küche war zweckmäßig eingerichtet, nur das Bad war leider total veraltet. Martin hatte dafür ein kleines Durchgangszimmer nur für sich.
Der Ausblick von der großen Terrasse auf den Damm war wunderschön und sie hatten einen tollen Shop. In Mopani haben wir auch einen kurzen Abstecher zum Pool gemacht, der war leider saukault und wir haben nur unsere Füße abgekühlt. Martin wäre trotzdem am liebsten reingesprungen.
Unterkunft: War ganz nett! Service: Ganz ok! Essen: Haben wieder selber gegrillt und das Restaurant nur gesehen! Zusammenfassung: Für uns war das Camp ein wenig überschätzt. Beim nächsten Besuch im Park würden wir lieber im Shipandane Birdhide übernachten!
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200823. Juni 2011 · #15
14. – 17. Mai 2011 Kruger NP – Olifants
Die morgendliche Fahrt von Mopani nach Olifants war total langweilig, wir sahen gar nix, bis um kurz nach acht ein Leopard mit einem gerade gerissenen Warzenschwein im Maul über die Straße läuft. Klar, dass die Kamera noch mit dem falschen Objektiv und in der Tasche verstaut war…! 😈 Leider hat sich der Leopard nicht mehr umgedreht und verschwand ganz gemächlich mit seiner Beute im Maul.
Trotzdem ein tolles Erlebnis! Und übrigens, unser Sohn hat alles verpennt!!! Sogar unsere hektische Suche nach dem Fotoapparat und das Hin- und herfahren mit dem Auto.
Den Mittag verbrachten wir in Letaba mit Eis schlecken, Brotzeit machen, Rumsausen, Windel wechseln und Besuch des Elefantenmuseums. Das nächste Mal bleiben wir eine Nacht in Letaba!
Für die drei Nächte in Olifants haben wir uns entschieden, weil es uns beim letzten Mal sosehr gefallen hat. Dieses Mal hatten wir allerdings kein Häuschen mit Flußblick, sondern mit Restaurantblick. 😎 Was ja wiederum nicht verkehrt war, da der Shop und die Aussichtsplattform wirklich nicht weit entfernt war. Die Pirschfahrten rund um Olifants waren für uns diesmal leider sehr enttäuschend. Wir sahen sehr vereinzelt Elefanten, Giraffen und Zebras. Auf der Brücke über den Olifants waren dann noch Hippos und Elefanten zu sehen.
Die Tage verbrachten wir eher damit zu spielen, Steine von A nach B zu bringen, unser Auto zu erkunden, Eis zu essen, mit den netten Nachbarn zu Ratschen, Shoppen zu gehen (seit unserem letzten Besuch haben sie den Shop ganz schön hergerichtet!!!) und zu Grillen. Die Tage dort waren sehr erholsam! Ich hätte mir bei den Temperaturen allerdings einen Pool gewünscht. 🤪
Unser Häuschen im Camp war das allerkleinste auf unserer Reise. Wir hatten keine Küche, aber einen Kühlschrank und ein perfekt ausgemessenes Bad (es waren nur Millimeter zwischen Klo und Tür! 😄 ). Es war gerade so, dass Martins Reisebett noch ins Häuschen gepasst hat.
Unterkunft: Bisschen klein, aber vollkommen ausreichend! Service: Rezeption, Shop, Restaurant, alle Mitarbeiten waren sehr nett (wir haben sie ja oft genug getroffen 🤪 )! Essen: Haben wieder selber gegrillt und nur im Restaurant Pommes dazu geholt. 😉 Zusammenfassung: Wir würden keine drei Nächte mehr bleiben, aber ansonsten ist das Camp für uns einfach ein Muß!
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200824. Juni 2011 · #16
17. – 18. Mai 2011 Kruger NP – Satara
Auf der Fahrt von Olifants nach Satara begegneten uns Giraffen, eine riesige Zebraherde und Gnus auf dem Weg.
Am späten Vormittag trafen wir dann endlich auf unsere ersten Löwen. Sie lagen faul im Gras, nur ab und zu hat einer den Kopf gehoben, um sich dann sofort wieder faul hinzulegen. Andreas und ich genossen den Blick auf die Löwen und unser Sohnemann hat natürlich wieder alles verschlafen…! 😉
Das Camp Satara gefiel uns auf Anhieb, es hatte einen Pool und einen Spielplatz. Eine Eule saß mitten im Baum beim Rezeptionsparkplatz.
Der Shop war total gut sortiert und wir entschieden uns dann noch einmal zu Grillen, anstatt abends ins Restaurant zu gehen. Dieses Mal waren wir relativ weit weg von den Hauptgebäuden, aber das machte uns nichts aus. Entlang der S100, der „Katzenstraße“, machten wir unsere letzte Pirschfahrt. Wir sahen noch einmal einen sehr müden Löwen und an einem Damm das volle Programm: Elefanten, Krokodile, Giraffen, Zebras, Schildkröten, Hippos und das alles mit einem Blick! Traumhaft!
Schade, dass wir nur eine Nacht in Satara hatten! Unser Häuschen war wieder total klasse. Wir hatten eine Küche und einen großen eigenen Grillplatz. Im Haus war sehr viel Platz und das Bad war sauber.
Den Pool haben Martin und ich Mittags und Nachmittags ausprobiert. Er war saukalt, aber erfrischend! Martin interessierte sowieso mehr der Frosch, der im Wasser war…! 😄
Unterkunft: Sehr großzügig geschnitten, alles sauber! Service: Die Leute an der Rezeption waren total nett. Essen: Haben wieder selber gegrillt und im Restaurant Pommes dazu geholt 🤪 Zusammenfassung: In dem Camp würden wir gerne beim nächsten Mal zwei Nächte bleiben! Kucken, ob die Eule noch da ist?!?! 😎
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200824. Juni 2011 · #17
Das war wohl doppelt! 😊 Suuusa
Vaalwater16 Beiträge · seit 201124. Juni 2011 · #18
Sehr schöner Bericht, tolle Fotos! Da lässt sich die Zeit bis zum nächsten mal ein klein wenig leichter überbrücken. Leider sind wir erst im Dezember wieder da 😐
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200827. Juni 2011 · #19
So, jetzt gehts weiter...
18. – 21. Mai 2011 Hazyview – Boehms Zeederberg Country House
An unserem letzten Tag im Krügerpark hat es dann leider geregnet. Am Anfang war die Pirschfahrt nicht sehr erfolgreich, doch nach und nach sahen wir Elefanten,
Wasserböcke und dann sogar zwei Nashörner.
Die Big Five waren nun voll! 🙂
Trotz des Regens haben wir uns entschlossen, den Park erst am Paul Kruger Gate zu verlassen. Mein Mann wollte halt einfach noch nach Skukuza – auch so eine Erinnerung an unsere ersten zwei Urlaube im Krügerpark. Beim Pirschen waren wir dann allerdings nicht mehr sehr erfolgreich, vielleicht haben wir einfach auch nicht mehr so gut gesehen.
In Hazyview waren wir noch kurz Einkaufen und dann ging es auch schon weiter zur nächsten Unterkunft.
Im Boehms Zeederberg Country House wurden wir von Sabine und zwei Vierbeinern sehr herzlich empfangen. Martin war sofort von Livingston und Merlin begeistert.
Wir bekamen wieder mal ein Häuschen nur für uns.
Wir hatten einen Eingangsbereich mit Kühlschrank und Wasserkocher und einen großen Schlafbereich mit sehr großem Bad.
Der Pool war nicht weit entfernt und wurde jeden Tag ausprobiert. Danach musste allerdings immer warm gebadet werden 😉
Im Hauptgebäude bekamen wir Frühstück und einmal Abendessen (die anderen beiden Male hatten wir ein Abendessenspaket, um es im Häuschen zu essen!). Es gab einen Kamin und jede Menge Informationen, persönlich von Sabine oder durch Prospekte.
An unseren beiden Tagen erkundeten wir einmal den Botanischen Garten in Nelspruit, fuhren nach Sabie (leider hat es da geregnet!), putzten unser Auto und besuchten die Rösterei von Sabie Valley Coffee. Ich bin zwar kein Kaffeetrinker, mein Mann schon, aber dort war es total nett und so eine Führung hätte uns schon interessiert. Die Hauptattraktion, den Blyde River Canyon, haben wir in einem unserer letzten Südafrikaurlaube schon besucht und wir haben gedacht, dass es Martin nicht sehr interessieren wird.
Unterkunft: Sehr großzügiges Häuschen nur für uns! Die ganze Anlage war sehr schön angelegt. Service: Wir fühlten uns sehr umsorgt und Sabine hatte immer ein offenes Ohr für uns. Essen: Frühstück war total lecker, es gab alles was das Herz begehrt hat. Die zwei Brotzeitkörbe fürs Abendessen waren lecker und ausreichend gefüllt. Das Abendessen im Hauptgebäude war ok, aber nix besonderes. Zusammenfassung: Es war eine sehr schöne Atmosphäre! Unser Sohn war total begeistert von den Hunden!
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200805. Juli 2011 · #20
So, nun endlich geht es weiter! Wir hatten schöne familiäre Verpflichtungen 🙂
21. – 22. Mai 2011 Pretoria – Zebra Country Lodge
Die Fahrt von Hazyview, bzw. Sabie, nach Pretoria war ziemlich langweilig und langwierig. Martin verschlief fiel von der Fahrt. Die Lodge war gar nicht so leicht zu finden. Wir dachten erst, dass wir uns verfahren haben, und erwarteten einen riesigen Umweg, doch plötzlich taucht das Schild zur Lodge an der Straße auf. Und schon waren wir da! 😎
Die Zebra Country Lodge wurde uns von unserem Reiseveranstalter empfohlen.
Wir bekamen ein Zimmer relativ weit weg vom Parkplatz, so dass wir unser komplettes Gepäck sehr weit zu schleppen hatten. 😈 Es musste ja alles ausgeräumt, neu sortiert und wieder alles eingepackt werden.
Das Zimmer war ausreichend und das Bad sehr steril. Für eine Nacht hat es vollkommen gereicht.
Die Außenanlagen waren mit kleinen Teichen und Bachläufen durchzogen.
Martin hat natürlich jeden einzelnen untersucht. ;o)
Zum Abendessen gingen wir ins Restaurant und bekamen wirklich viel für unser Geld. An unserem letzten Tag in Südafrika blieben wir bis Mittag in der Lodge, so dass Martin ein wenig im Auto schlafen konnte.
Noch ein kleines Sonnenuntergangsbild:
Unterkunft: Alles war total unpersönlich, es war ein sehr großer Komplex! Service: Im Restaurant war der Service sehr gut. Danke an unseren Kellner! 😁 Essen: Das Essen war ok. Zusammenfassung: Durch die Größe der Lodge war alles sehr unpersönlich! Die Herzlichkeit hat gefehlt!