PUPumba81Themenstarter2 Beiträge · seit 201111. Juni 2011 · #1
Hallo! Ich bin Neuling hier und wollte mich daher kurz vorstellen. Ich heiße Christoph, bin fast 30 und habe ein Versprechen zu erfüllen. 🙂
Meine Frau und ich sind beide schon mal in Afrika gewesen, ich nur auf der typischen Tansania Route (Serengeti-Sansibar), sie schon in längere Zeit in Ghana, Uganda und einmal von Tansania->Windhoek, wobei Namibia viel zu kurz kam. Daher müssen wir jetzt wieder zurück und zwar gemeinsam für 4 Wochen als Selbstfahrer und wollen das mit Botswana koppeln. Nun hat uns ein Berater im Reisebüro eine Namibia-Botswana Selbstfahrer-Route eines Reiseveranstalters sehr an Herz gelegt, die uns ebenfalls interessiert, aber wir sehen uns eher im Dachzelt als in Lodges. Zudem hat mich beim Lesen der Führer der Kgalagadi Park fasziniert.
Ich habe jetzt versucht die Route mit unseren Vorstellungen im möglichen Zeitrahmen zu kombinieren und hoffe jetzt darauf, dass ihr mir sagen könnt, ob das ganze utopisch, hirnrissig oder sonstwie unmöglich ist, oder wo wir dies verbessern, entspannen können/sollten. Angegeben sind die Orte der Übernachtung, bei einigen Punkten habe ich die Städte angegeben, was nicht bedeutet, dass wir genau dort Übernachten wollen, sondern im Umkreis, Tips sind willkommen.
Windhoek Okaukejo Namutoni Rundu Mahango/Popa falls 2Ü Kwando River Kasane 2Ü Gweta 2Ü Maun 2Ü Ganzhi -> hier haben wir Bedenken, wegen der Länge der Tour zum Gate Kaa Gate Nossob Mata Mata Keetmanshoop Ai-Ais Aus/Lüderitz 2Ü Sesriem/Sossuvlei 2Ü Swakopmund 3Ü Windhoek
Natürlich ist die Route vorbehaltlich dessen, dass man man überhaupt noch Zeltplätze bekommt?!? Eine Überlegung war z.B. den großen Chobe/Mgakgadikgadi Bogen zu knicken und nur am Westrand des Okavango runterzufahren, um die Strecke zu verkürzen und mehr Zeit an einzelnen Orten zu haben. Aber bekommt man dort überhaupt einen guten Eindruck vom Park? Da wir in Zukunft wohl nicht so schnell wieder in die Region kommen, wollen wir natürlich möglichst viel sehen.
hier meine ganz persönliche Meinung: Für 4 Wochen ladet ihr euch da ein gewaltiges Pensum auf. Ich würde kürzen und zwar an Botswana. Nicht dass es Botswana nicht wert wäre, es ist ein tolles Land ich war 2005 zum letzten Mal dort, aber für viele Gegenden musst du gut ausgerüstet sein. Ich meine 4x4, GPS usw. sonst siehst du wenig (Mgakgadikgadi, Okavango Delta uvm.) Chobe und Kasane ist ein Muß. Ich würde dir auch empfehlen über Shakawe den Okavango hinab zu fahren. Drotskys Cabins ist eine nette Lodge mit Campingplatz. Dort könnt ihr Bootstouren machen. Nicht weit davon sind die Tsodilo Hills mit schönen Felsmalereien. Nochmal mein Tipp: Programm straffen und länger an einzelnen Orten bleiben. Viele Grüße Harald
Burschi4'140 Beiträge · seit 200911. Juni 2011 · #4
Hallo Christoph, erst mal willkommen im Forum. Dann ist die schon gestellte Frage zu beantworten: Wann wollt ihr mit welchem Fahrzeug zu welchen Unterkünften? Dann die nächste Frage: Seid ihr Autofahrfans, wollt ihr Tiere sehen, Menschen erleben, oder was wollt ihr überhaupt? Zu der Route allgemein: Ich würde sie nicht so fahren, mir wäre das zu stressig und einige schöne Highlights fehlen. Schon am ersten Tag würde ich nicht nach einem anstrengenden Nachtflug von Windhoek bis Okaukuejo fahren. Dann ist mir die Zeit in der Etoscha viel zu kurz. Mind. 3-4 Übernachtungen sollten es da schon sein. An den Popafalls dagegen braucht man keine 2 Tage zu bleiben, nur, wenn man den Mahango-Park mit einbezieht. Ähnliches gilt für die z 2 Nächte in Maun, die nur dann Sinn machen, wenn man von dort Touren in das Delta macht. Dann aber sind wiederum 2 Tage zu wenig. Und für den Rest: Du fährst und fährst und fährst. Da muss man schon ein absoluter Autoliebhaber sein und unheimliches Sitzfleisch haben. Ganz ehrlich, ich würde lieber die gesamte Tour in zwei Teile aufteilen und im nächsten Jahr noch einmal kommen. Ich empfehle erst mal die Strecken auf einer Karte entsprechend zu bestimmen und dann einen Schnitt von 80 km/h zugrunde zu legen und dann noch einmal überlegen. Dann gibt es sicher wieder genauere Tipps. Viel Spaß bei der Vorbereitung: Burschi
PUPumba81Themenstarter2 Beiträge · seit 201112. Juni 2011 · #5
Hallo, Vielen Dank für die Antworten. Ein paar Punkte habe ich wohl in der Tat vergessen anzugeben, ein Paar sind wohl in dem Langen Post untergegangen. Fahrzeug: sollte schon 4x4 + Dachzelt sein und dementsprechend die Unterkünfte Selbstversorger/Camping. Einen "Relaxurlaub" hab ich wohl schon ne ganze Weile nicht gemacht, hab ich auch erstmal nicht vor. Das waren meist Backpackerurlaube, Trekkingtouren, oder halt auch mal Selbstfahrersachen (2000 Meilen /Woche USA) Sehen wollen wir in erster Linie Landschaften und Tiere. Zeitraum: letzte Woche Oktober/3 Wochen November
Die Orte sind ja als Übernachtungsorte angegeben, d.h. die erste Übernachtung war schon noch in Windhoek geplant, genau aus dem angegebenen Grund. Etosha war deswegen so kurz geplant, da wir vermuten auch noch viele Tiere in Botswana zu sehen. Die Begrenzung auf den westlichen Okavangoteil hatte ich ja auch schon angesprochen, aber dann fällt Chobe/Kasane flach. Wenn ich jedoch dort trotzdem hinfahre spare ich weder Zeit noch viel Strecke, wenn ich dann wieder zurückfahre, aber ich werde das mal mit in Erwägung ziehen. Interessant wäre halt, wo Dinge einfach "doppelt" wären, z.B. wenn man einen Ort schon gesehen hat ein anderer sehr ähnlich ist, etc. oder wo an den angegebenen Punkten schöne Campingplätze wären oder aber auch "Streichkandidaten". Wie gesagt, vielen Dank schon mal für eure kritischen Rückmeldungen, das ist ja der Grund weswegen wir hier überhaupt nachfragen.
Ich würde Etosha ganz weglassen, wenn es doch nur ein schnelles Durchfahren sein soll. Denn ich denke auch, dass ihr in Botswana noch viele Tiere zu sehen bekommt. Der einzige Vorteil an Etosha sind wohl die beleuchteten Wasserlöcher. Darauf würd ich persönlich in deinem Fall aber verzichten und von Windhoek aus direkt Richtung Caprivi fahren.
Kasane würde ich mind. 3x übernachten, damit ihr auch in aller Ruhe einen Tagesausflug zu den Vicfalls machen könnt. Es wäre doch schade, diese auszulassen, wenn ihr schon mal in der Ecke seid!
Ist es bewusst so geplant, dass ihr nicht über Savuti nach Maun fährt, sondern über Gweta?
2Ü Maun: Denkt ihr da an einen Flug übers Delta? Sonst würde ich hier nur eine Nacht planen und die gewonnen Nacht anderweitig einsetzen.
Persönlich wäre mir lieber, statt quasi ganz kurz in jeden Park auf dem Weg, mich auf zwei oder drei Pärke zu beschränken und mir da etwas Zeit nehmen, sie auch zu entdecken.
nochmal ganz kurz: Wenn ihr Tiere sehen wollt, dann ist Etosha und Chobe ein Muss. Kasane würde ich auf keinen Fall weglassen! Im Chobe Park hast du die meisten Elefanten und Vieles mehr und das ganz nah!
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200613. Juni 2011 · #9
Also sooooo überladen ist die Sache auch nicht, ob Route zu lang ist, ist in jedem Fall eine Frage des Geschmacks. Westlich des Deltas runterfahren ist eine Möglichkeit. Ich hingegen würde lieber Lüderitz und den Canon weglassen. VA Lüderitz ist wirklich schön und lohnt, aber es liegt doch ziemlich weit weg von Chobe und Konsorten. Deshalb die Frage worauf liegt der Schwerpunkt ? Namibia + Delta ? (relativ gut zu machen), von allem etwas ?
Dann mein Vorschlag: Orientiere dich doch mal an rauschenden Gruppentouren, schlage hier und da eine Übernachtung dazu (und vielleicht auch ein wenig Streckenabschnitt und dann hast du ne Runde Sache. Zb die hier
1 Flug Frankfurt - Windhoek 2 Ankunft Windhoek 3 Windhoek - Sesriem 4 Sossusvlei 5 Sesriem - Swakopmund 6 Swakopmund 7 Swakopmund - Spitzkoppe 8 Spitzkoppe - Twyfelfontein 9 Twyfelfontein - Etosha Nationalpark 10 Etosha Nationalpark 11 Etosha Nationalpark 12 Etosha Nationalpark - Popa Falls (HIER EINE NACHT, ZB BEI RUNDU REIN) 13 Popa Falls - Maun (AUF DEM RÜCKWEG) 14 Maun - Okavango Delta 15 Okavango Delta 16 Okavango Delta - Maun 17 Maun - Chobe Nationalpark 18 Chobe Nationalpark (HIER SOLLTE ALS SELBSTFAHRER NOCH ZEIT REIN !) 19 Chobe NP - Livingstone 20 Livingstone: Victoriafälle (KÖNNTE MAN ALS TOUR AUS KASANE MACHEN) 21 Flug Livingstone - Frankfurt 22 Ankunft Frankfurt
Lass das Delta weg und fahre direkt durch den Caprivi, fahre nach den Vicfalls südlich durchs Delta/zentrale Botswana zurück
und bau hier und da noch ein paar Nächte und Sachen ein.
Wenn du es stressig haben willst, dann eben auch Keetmanshoop, den Canon und Lüderitz. Wenn du das aber VOR den obigen Verlauf setzt, dann sparst du Zeit: Windhoek - Khoop ist eine gediegene Tagesfahrt auf Teer, wenn ihr früh loskommt (und nicht unterwegs noch was anderes machen wollt), macht ihr die Köcherbäume gleich mit. Dann eine Nacht am Canon, dann zwei bei/in Lüderitz, dann Sesriem.