Gelbfieber-/Malaria Prophylaxe?

23 Antworten · 8'082 Aufrufe · gestartet 14. Apr. 2011 von flux
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2'721 Beiträge · seit 200616. Apr. 2011 ·
elhu schrieb:Hallo zusammen

.....
Gegen Malaria haben wir uns nicht impfen lassen, sondern wir nehmen ein Notfallmedikament (Malarone) mit. ....
Gruss Elian
Gegen Malaria kann man sich meines Wissens nach nicht impfen lassen. Man nimmt immer Medikamente ein entweder als Prophylaxe oder als Nofallmedikament.
Gisela
415 Beiträge · seit 201016. Apr. 2011 ·
Hier gibt es m.E. sachliche, an der Problematik orientierte und vor allem unabhängige Informationen zu diesem Thema:

Tropenkrankheit Malaria und Wege wie sie einer Erkrankung bestmöglich entgegenwirken können

Eine Schutzimpfung gegen Malaria ist in Entwicklung und wird gespannt erwartet. Hoffentlich wird er preiswert genug, damit er gerade in den Ländern, in denen jährlich 1 Mio Menschen an Malaria sterben, eingesetzt werden kann.

Seit den 1990 Jahren finden wir in Deutschland wieder ca. 1000 Malaria-Erkrankungen und auch Todesfälle... zumeist Reisende ohne zweckmäßige oder zu kurz eingenommene Prophylaxe und/oder grobes Fehlverhalten im Malariagebiet.

Allzeit gute Reise und stets glückliche sowie gesunde Heimkehr wünscht
Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
3'766 Beiträge · seit 200616. Apr. 2011 ·
Bazi schrieb:
elhu schrieb:Hallo zusammen

.....
Gegen Malaria haben wir uns nicht impfen lassen, sondern wir nehmen ein Notfallmedikament (Malarone) mit. ....
Gruss Elian
Gegen Malaria kann man sich meines Wissens nach nicht impfen lassen. Man nimmt immer Medikamente ein entweder als Prophylaxe oder als Nofallmedikament.
Gisela
Hallo Bazi,

Ja und Nein,

es gibt Feldversuche mit Impfungen und die Resultate sind sehr ermutigend.
Bis es zu einer Flächendeckenden Impfung kommt dürften noch Jahre vergehen.

Und es wird kaum die Zielgruppe "4-Wochen Pauschaltouristen" sein die in den Genuss kommen werden in den ersten Aktionen. Da werden wohl zu recht Betroffene in den weltweiten Malariagebieten zum Zuge kommen; Schwangere - Kinder - Jugendliche - Erwachsene.
Und diese Zielgruppe dürften dann so zig Millionen sein.

Gruss Kurt

Quellen:
Verschiedene internationale Institute, erstaunlicherweise sind es dann wieder die Aerzte und Forscher aus USA und Europa die den Lead haben. Obwohl ein Teil unserer afrikanischen Freunde glaubt das diese Nichtafrikaner keine Ahnung haben 😛 😄
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 16. Apr. 2011
499 Beiträge · seit 200618. Apr. 2011 ·
Hallo zusammen,

ich kann Badboy nur Recht geben. Was Herr Weck da zum Besten gibt, ist nicht nur fahrlässig, sondern gefährlich. Die Behauptungen über die Ansteckungswahrscheinlichkeit grenzen an Köperverletzung!
Abgesehen davon ist Lariam keine Kur, sondern als standby Medikament und als Therapie zugelassen. Lariam hat leider psychische Nebenwirkungen, die sehr unangenehm sein können. Es ist aber viel billiger als Malarone, welches sehr nebenwirkungsarm ist. Übrigens ist die Fieberkurve nur für die weniger gefährliche Malaria tertiana typisch. Die unbehandelt tödlich verlaufende Malaria tropica macht hohes Fieber, ohne das typische fieberfreie Intervall!
Das die Ansteckungsrate bei Afrikanern (und "eingekreuzten Mischlingen") nicht so hoch ist, liegt an der überdurchschnittlich hohen Rate an Sichelzellanämien in Schwarzafrika und nicht an der Seltenheit der infizierten weiblichen Mücke! So ein Unsinn! Genauso Unsinn ist die Behauptung, homöopathische Mittel könnten Malaria abmildern, heilen oder vermeiden! Das Zauberwort heisst Biofeedback. Wenn man fest an die Wirkung glaubt, kann sie auch eintreten.
Ich habe schon einige Patienten auf meiner Intensivstation sterben sehen, die ihre schwere Krankheit homöopathisch behandeln wollten...
kopfschüttelnde Grüsse
Tobias
zuletzt bearbeitet 18. Apr. 2011