RodrigoThemenstarter1'125 Beiträge · seit 200610. Apr. 2011 · #1
Guten Morgen! In drei Tagen fliege ich los und starte Ende April zu einer etwa fünfwöchigen Rundfahrt, die mich, so meine bisherige Planung, auch über den Joubert-Pass nach Norden führen soll. Sollte ich den Pass wirklich schaffen (18% Steigung, mit meinem alten Landrover nur mit Geländeuntersetzung - wenn sie denn funktioniert - machbar (Ich verstehe nicht, dass es in der gesamten North-West-Provinz - SA - keine Werkstatt gibt, die das reparieren und richtig und dauerhaft einstellen kann. Ich habe in zehn Jahren EINEN Arbeiter gefunden, der das konnte. Aber er ist weg; man hat ihm wegen Alkoholsucht gekündigt. Man sieht, man muss wohl betrunken sein, um einen LR reparieren zu können ...) - sollte ich also den Berg tatsächlich erkriechen können, will ich zu Camp Aussicht. Jemand hat mal geschrieben, es gebe von der C43 aus zwei Zufahrten, die nördliche sei ausgeschildert, die südliche nicht, aber leichter zu machen. Hab ich das richtig in Erinnerung? Und wenn: Hat jemand die GPS-Daten für diese südl. Abfahrt? Wäre mir eine große Hilfe. Ich wünsche allen einen sonnendurchfluteten Sonntag! Wolff-Rüdiger
In der T4A-Karte sind beide Zufahrten eingezeichnet. Falls Du die Daten nicht hast, kannst Du Dir das auf der T4A-Website angucken. http://tracks4africa.co.za/maps/africa/#
Oben nach "Aussicht" suchen. Dann "Camp Aussicht" auf der rechten Seite anklicken. Unten rechts findest Du immer die Koordinaten zur aktuellen Position des Mauszeigers. Wenn Du rechts auf Maps klickst, kannst du auch noch die Satellitenphotos von Google Earth einblenden. Dann bekommt man einen Eindruck, ob man eher durch ein Tal/Rivier fährt oder ber Berge.
Guten Tag, Wolff-Rüdiger, wir, das waren 4 Nissan Discoverer (4,2Liter) hatten 2010 bei der Fahrt von Süd nach Nord über den Joubert Pass, Schwierigkeiten, hochzukommen. Bei "Normalschaltung" im 1.Gang, verhungerte der Antrieb auf dem letzten Teilstück. Nach Zuschaltung der Getriebeuntersetzung schaffte es das Fahrzeug problemlos. Kann aber nur für den Discoverer ein Urteil abgeben. Fahre dieses Jahr dieselbe Strecke, wie Du auch..nämlich von Palmwag zum Camp Aussicht - jedoch diesmal mit einem Toyota 4x4 Bushcamper..bin mal gespannt, wie es dann klappt?! Wünsche Dir nun viel Spass bei der Passbezwingung und drücke die Daumen, dass es Dein Landy schafft. Lieber Gruß Gerhard
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200810. Apr. 2011 · #4
Lieber Wolff-Rüdiger,
kannst Du die Tour nicht so umplanen, dass Ihr auf dem Rückweg den Pass runter statt auf dem Hinweg rauf fahrt. In Deinem Fall gibt es dafür zwei Gründe:
1. Du hast keine Probleme mit dem Wagen, es sei denn die Bremsen funktionieren nicht 2. Die Fahrt den Berg runter ist unvergleich schöner für das Auge.
Liebe Grüße und gute Pad Gerd
magic-vibes582 Beiträge · seit 201010. Apr. 2011 · #5
hallo wolff-rüdiger,
warst du mit deinem landy schon mal bei johann strauss auf der steinfels farm? der sollte das eigentlich hin bekommen.
Hallo Wolff-Rüdiger, ist Dein Landy wirklich so schwach auf der Brust, dass er den Joubert-Pass nicht heraufkommt ? - Ich kann es kaum glauben, zumal der Pass inzwischen doch geteert ist. Ich bin ihn bisher erst einmal gefahren - noch ungeteert und mit einem VW-Bus, Normalantrieb.Ja - am Ende hat er sich etwas gequält, aber nur deshalb, weil ich zu spät in der 1. Gang geschaltet habe.Bei Nässe allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es schwierig werden könnte. Ich wünsche Dir eine wunderschöne Tour. Viele Grüße Joli
Bevor wir auf den geteerten Teil kamen hat uns der Weg an Wilhelm Tell erinnert. 🤨 Aber das war nur ein kurzes Stück und vorher hatte es sehr viel geregnet und die Strasse war etwas mitgenommen.
Gruss Gisela
spediteur1190 Beiträge · seit 201010. Apr. 2011 · #9
Hallo Wolff -Rüdiger Wir sind heuer,Jänner,den Joubert Pass gefahren(rauf)mit meinem Defender 110 (69 PS) 1.Gang +Difl.,also schäme Dich nicht ,DF rein und mit Halbgas raufkrabbeln.Ein dreifaches Hoch auf die Landys! Walter 😗
Swakop521'223 Beiträge · seit 201010. Apr. 2011 · #10
Hallo Wolff-Rüdiger, zu Deinen Fragen wegen Reparatur: Dieser Typ Land Rover (1,5 to.) hat sich im südlichen Afrika nie durchsetzen können. Ganz einfach weil es eine Krücke war, die mehr kaputt war als lief. Mein Bruder hatte einen nagelneuen zum Testen und ggf. Kauf, den er aber bereits nach 2 Wochen wegen Untauglichkeit zurück gab. Ewig Probleme mit dem Getriebe (Nebengetriebe für Untersetzung), Kupplung und nicht ausreichende Motorkühlung, außerdem ungeheurer Spritfresser. Auf gebirgigen Strecken, als auch in der Namib. Du bist m.E. ganz schön mutig, solche Strecken anzupacken. Dazu good luck.
Es gab mal in Windhoek eine Generalvetretung namens Terry´s Motors für British Leyland (Land Rover, Austin, Morris, MG). Man sollte mal in Werkstattkreisen in Windhoek herumfragen, ob es noch aktive Mechaniker aus der Firma gibt. Windhoek ist wie ein Dorf, es läßt sich alles herausfinden. Ggf. auch bei der heutigen Vertretung nachfragen. Mach Dir keine große Hoffnung; es gab einfach zu wenige verkaufte Fahrzeuge. Da haben die Farmer lieber ausgesonderte Bedfords auf Armee-Auktionen gekauft. Viel Glück!
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
RodrigoThemenstarter1'125 Beiträge · seit 200610. Apr. 2011 · #11
Guten Abend miteinander! Habt vielen Dank für Eure Ratschläge und Meinungen, hilft mir sehr weiter. Zu einzelnen Posts: @ Joli: Ja, das Ding ist tatsächlich so schwach. Leergewicht 3,5 t, 2,3l-Motor, ca. 72 PS. Und wenn ich ihn gepackt habe ... @ Volker: Bei Johann Strauss war ich schon mal (1994). Und wenn mein Mafikenger Mechaniker das diesmal auch nicht schafft, plane ich um und fahre nach Steinfeld. Der kann's, das glaube ich auch, Du hast recht. @ Gerd: Ja, das Umplanen ist keine schlechte Idee. Aber ich finde es immer leichter, einen Pass hochzufahren als runter. Kostet weniger Nerven. @ Guido: Ich will's mal ausprobieren, ob ich die Abfahrt auf die beschriebene Weise lokalisieren kann. Danke für den Tipp. @ BadBoy: Ich glaube, Du meinst einen anderen Typ. Meiner ist ein Forward Control (s. Avatar) und hat 3,5t Leergewicht, nicht 1,5. Und als SO mutig würde ich mich nun nicht bezeichnen. Immerhin fahre ich seit 1993 mit der Kiste herum und habe dabei schweren Tiefsand (am Okavango) und haarige Gebirgspisten (Richtersveld) gemeistert. Wenn der Wagen technisch in Ordnung ist, schafft er alles, v.a. Sand liebt er ... Tschüss! Ich melde mich im Juli wieder. Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
RodrigoThemenstarter1'125 Beiträge · seit 200610. Apr. 2011 · #12
Guten Abend, Gisela, die Bilder sehen sehr ehrfurchtgebietend aus. Weißt Du noch, in welche Richtung die Bilder aufgenommen wurden? Ich möcht so gern mal bei Jauch eine Million gewinnen. Dann würde ich mir den stärksten Landrover kaufen und ganz entspannt den Pass hinauf- und wieder runterfahren. Aber so ist's ein Zitterspiel. Aber das ist auch ein Teil des Reizes. Und wenn ich den Pass gemeistert habe(n sollte), dann hätte ich bestimmt 2 kg abgenommen ... (Würde mir gut tun!). Nun, ich werde berichten. Guat's Nächtle! Wolff-Rüdiger
.... Du kannst ja mal überprüfen ob die Punkte stimmen !? 😉
Tja, macht den Forward Control nicht schlechter als er ist - er macht das schon, normalerweise hat er mit Aufbau zum 101 andere Übersetzungen....
Grüße Jochen
Swakop521'223 Beiträge · seit 201011. Apr. 2011 · #14
Hallo Wolff-Rüdiger, wenn Du für Deine Urlaubsreisen damit zufrieden bist, dann freue ich mich für Dich.
Zur Klarstellung Gewichtsbezeichnung, denn wir sprechen vom gleichen Fahrzeug:
Im südlichen Afrika spricht man bei der Klassifizierung bei Nutzfahrzeugen von der möglichen Zuladung, nicht vom Brutto-Gewicht mit Zuladung wie in Europa. Der war als 1,5 Tonner (Zuladung) bekannt, logischerweise liegt er voll beladen (brutto) bei ca. 3 to. Ich kenne dieses Modell auch aus der Armee, dort wurde auch eingesetzt als Ambulanz und Funkwagen. Für schwere Einsätze einfach nicht brauchbar.
Zum Verständnis der SA Gewichtsklassifizierung: normalerweise liegen die Toyota Pickups bei 3/4 bis 1 to. Zuladung (siehe seitlich angebrachte Beschriftungen an Nutzfahrzeugen Net Weight/ Gross Weight, wobei Net von Gross abzuziehen ist für die gängige Bezeichnung). Den Verwender eines Nutzfahrzeuges interessiert nur die Zuladungsmöglichkeit.
Schönen Urlaub und allzeit gute Fahrt! BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)