BIBimiThemenstarter63 Beiträge · seit 201116. Feb. 2011 · #1Hallo liebe Fomis,
das Forum kenne ich schon länger und finde es richtig gut! Nun hoffe ich auf eure Hilfe und Informationen für unsere geplante Botswana-Rundreise. Mein Mann u. ich wollen im Sept./Okt. 2011 mit einem Allradfahrzeug eine Tour machen (kein Camping, nur feste Unterkünfte). Bei der Route (mit Hilfe der Reise-know-how-Karte) ergab sich nun folgende Frage:
Eigentlich wollen wir auf unserer Tour unterwegs von Maun aus Ri. Norden fahren, zuerst das Moremi Wildlife Reserve anschauen, dann weiter zum Chobe Ntl.Pk. - dort heißt die Straße in meiner Karte dann "Sand Ridge Road", vorbei an der Savuti Safari Lodge und auf dieser Straße immer weiter bis nach Kasane.
Über die Beschaffenheit und Befahrbarkeit dieses Streckenabschnitts kommen uns nach ersten Infos (auch aus dem Reisebüro) gewisse Zweifel.
Einmal kommt die Info "in 6 Std. kann man so von Maun nach Kasane kommen". Dann die Info "das sei nicht zu empfehlen, wenn man alleine fährt und niemanden dabei hat, der diese Strecke kennt". Es handele sich nur um Sandspuren und man könne leicht falsch fahren.
Wir sind schon mehrmals (jeweils nur im Urlaub) Allrad gefahren, aber m.E. waren das keine großen Herausforderungen, so haben wir trotzdem relativ wenig Erfahrung.
Ist jemand von Euch diese Strecke zu unserer Reisezeit (Herbst) schon gefahren und was könnt Ihr darüber berichten?
Ich freue mich auf Eure Antworten.
Viele Grüße, Bimi
africantraveler169 Beiträge · seit 200916. Feb. 2011 · #2Hallo Bimi
Erstmal herzlich willkommen im Forum.
Durch die Parks ist es unmöglich von Maun in 6h nach Kasane zu kommen. Das macht aber auch keinen Sinn. Du schreibst ihr wollt Moremi und Chobe anschauen und nicht durchrasen.
Gruss
schoelink1'933 Beiträge · seit 200716. Feb. 2011 · #3Von Maun zum Savuti und danach hoch zum Kasane kann ich Sango Safari Camp empfehlen!
www.sangosafaricamp.com Dort zwei Tage verbringen (Game drives die Khwai rivier entlang) und dan fahrt ihr zu Savuti und Kasane 😉
Es grusst, Hans

Tom Swiss461 Beiträge · seit 200816. Feb. 2011 · #4Hallo Bimi
Ich kann dir nachfühlen. Bei meiner ersten Reise wollten wir die sogenannte Chobe Road fahren. Dann hörte man die ungeheuerlichsten Geschichten, Löcher mehrere Meter tief etc etc. Wir sind dann Kasane-Nata-Maun gefahren. Das ist Variante 1, wenn man einfach die Strecke Maun-Nata machen will.
Die von Euch angesprochene Variante ist natürlich viel die bessere, macht aber auch nur Sinn wenn man ein paar Halte einlegt. Insbesondere Moremi und Savuti (einer meiner Lieblingsplätze). D.h. die Planung sollte da mind 2 Nächte Savuti und 3 Nachte Moremi beinhalten, da ja je ein Tag (mind ein Teil davon..)für die Transfer benötigt wird.
Karte: Nimm bitte die t4a Karte hier aus dem Forum, die von Reise Know How zeigt je nach Ausgabe tlw sogar eine Teerstrasse an ..
Wege: Von Süden kommt man zum Mababe Gate - von dort hat es prinzipiell zwei Strassen die Marsh und dies Sandridge road. Sandridge ist einfacher und geht eigentlich immer. Marsh ist landschaftlich schöner aber auch anspruchsvoller. Man kann auch erst am Gate entscheiden - die Auskunft dort ist zuverlässig.
Dann von Savuti hoch nach Kasane ist halt viel Sand, hat aber entsprechende Spuren und man muss mit einem entsprechenden Fahrzeug fahren, Druck reduzieren etc. Ich kenne die Strecke aus dem Monat Juli - war aber schon trocken bei Euch dürfte es deshalb noch etwas tieferen Sand haben - aber das ist gut und alleine zu bewältigen. Für den Notfall Schaufel und Holz zum unterlegen (braucht man aber idR wirklich nicht).
Von Savuti hoch nach Kachikau und dann nach Kasane; ab Kachikau für 4x4 schon fast eine Autobahn.
Gruss
Tom
Andrea 1961306 Beiträge · seit 200816. Feb. 2011 · #5Hallo Birni,
zunächst willkommen im Forum.
Ich kann mich nur den Vorschreibern amnschließen und dem zustimmen.
Wir sind z.b. die Sandrigde im Oktober gefahren. Dort kannst du max. 20 kmh fahren, alles tiefsandig. Savuti und Moremi musst du aber wirklich je mehrere Tage bleiben. Ich kenne da jedoch nur die Camps. Die anderen haben da sicher noch mehr Tipps für Lodges.
Wie soll dann die Route weitergehen?
Viel Spaß beim Planen.
Viele Grüße Andrea
Potje193 Beiträge · seit 200916. Feb. 2011 · #6Hallo Bimi,
viel gibt es dem Komentar von Andrea nicht hinzuzusetzen. Alles Perfekt beschrieben, zu Eurer Reisezeit gibt es keine Probleme, es ist trocken und damit relativ leicht alles zu befahren. Die Route über Nata - sparen. Geht nur schnell und durch die Parks kommt man da halt nicht. Bedenkt bitte unbedingt ihr müßt vorbuchen - also eine gute Planung ist halt notwendig und nervend. Man muß sich halt dann daran halten und hat keine so freie Entscheidungsmöglichkeiten vor Ort mehr. Ohne Vobu geht nichts - weder Camp noch Eintritt. Eintriit einzeln wohl schon als Tagestripper - aber das lohnt nicht wirklich. Empfehlen kann ich Euch den Einstz eines Handnavi E Trex H ist günstig und eigentlich ausreichend. Das Ding beruhigt ungemein und ist sehr hilfreich - in der Schlucht bekommt man so etwas günstig Neu ca 90,-€ mit Autkabel nochmal plus 25€ Batterien halten nur einen Tag. Die Daten bekommt Ihr im Forum oder stehen auf entsperechenden Karten. Bevor Ihr losfahrt sollten aber einge Übungern vorausgehen, da das Navi nur Richtungen anzeigt, da Euch aber keine Bertge in den Weg kommen ist das schon OK. Selbst sind wir die von Euch angedachte Tour im Regen Januar/ Februar und Oktober schon mehrfach gefahren. Das war ein MUSS.
Im Oktober sind wir wieder auf dem Pad diesmal wieder zu den Vic Falls über Zimbabwe nach Sambia - vielleicht können wir Euch unterwegs auflesen - aber da solltet Ihr Euch nicht nervös machen lassen - Es sind noch mehrere Unterwegs, auch freundliche und hilsbereite Safarimenschen.
Alles Gute
Potje
BIBimiThemenstarter63 Beiträge · seit 201116. Feb. 2011 · #7Hallo liebe Fomis,
hallo Africantraveler, Hans, Tom, Andrea u. Potje,
vielen Dank für all Eure Antworten. Mein erster Versuch, Euch zurückzuschreiben, ging leider daneben. Nach "Vorschau" und "Absenden" war der Beitrag in den Weiten des digitalen Universums leider verschwunden!?!?
Also, neuer Versuch:
Es geht uns im Moment um den Abschnitt zwischen Maun und Kasane. So od. ähnlich planen wir:
15.od.16.9. Ankunft in Maun
1 Nacht Thamalakane River Lodge
2-3 Nächte Fly-In-O'Delta (z.B. Moremi Crossing, Mapula Lodge, Pompoms, Odd Balls od. Gunn's Camp) Gerne Kommentare dazu. Auswahl ist auch Preisfrage u. wie ist jeweils die location?
3 Nächte Thamalakane River Lodge
von dort aus 2 Tagesausflüge ins Moremigebiet.
Nun der Knackpunkt für die Weiterfahrt ab Maun:
1-2 Nächte Sango Safari Camp (ist das eine vernünftige Tagesetappe von Maun aus?)
o d e r
1-2 Nächte Three Baobab Lodge (bei Savuti). Ist das ok od. zu weit an einem Tag von Maun aus?
Liegen beide Lodges direkt an unserer Strecke?
Falls wir zuerst im o.g. SSCamp übernachten, wäre dann nächste Tagesetappe TBLodge?
Und schließlich, kommt man von der TBLodge dann voll an einem Tag bis Kasane?
Am liebsten hätten wir zw. Maun u. Kasane nur einmal einen Übernachtungspunkt ca. in der Mitte der Strecke, aber wenn das zu lange Fahrtage gibt, müssen wir wohl an 2 Punkten übernachten... Was meint Ihr?
Danach mind. 4 Nächte Chobe Safari Lodge mit Tagesausflug Vic Falls, Fahrt auf dem Chobe u. eigenen Touren mit dem Allrad im Park (wie sind dort die Pisten, Beschaffenheit, Ausschilderung? Kommt man so gut klar wie z.B. im Ethosa?)
Den Rest bzw. die ganze Tour stelle ich gerne ein, wenn wir die "Problemfälle" geklärt haben.
Karte: Gibt es die t4a Karte auch zu kaufen od. reicht es, mir die Teiletappen auszudrucken? Was ist sinnvoller?
Ein Garmin-Navi haben wir, die Richtung zeigt es natürlich überall auf der Welt an, reicht uns das od. auf jeden Fall Botsw.-Karte kaufen und reinladen?
Eure Erfahrungen mit der Strecke klingen etwas beruhigender als die vom Reisebüro. Muß ich mit dem Autovermieter abklären, ob wir das überhaupt fahren dürfen od. ist bei Allrad-Miete alles erlaubt? Vor Tiefsand haben wir schon Respekt (sind in der Namib kurz festgesteckt 🙁 , war nicht so witzig, daher auch mein (immer noch)großer Respekt vor dieser Strecke). Kriege ich vom Autovermieter Holz zum unterlegen od. sogar Sandbleche? Wißt Ihr da mehr?
Lt. Tom ist die Sandridge einfacher. Ist die Strecke gut ausgeschildert, gibt es Probleme, wenn andere Spuren abzweigen od. ist immer klar zu sehen, daß man auf der richtigen Strecke ist?
Andrea, wie lange zieht sich der Teil, bei dem nur 20 kmh gefahren werden können? Ist das den ganzen Fahrtag so? Od. mehrere Tage? Wo hinter Maun geht das so los?
Potje, die Nata-Route reizt uns auch nicht sehr. Wir sind mitten im Vorbuchen, deshalb müssen wir die "Problemstellen" rasch abklären und wissen, wo wir wie oft übernachten. Verstehe ich Dich richtig, muß ich Eintritt auch vorbuchen - beim Reisebüro od. wo? Bitte mehr Infos dazu.
Ich danke Euch allen für Eure tatkräftige Mithilfe bei der Planung, diese Unterstützung ist klasse!
Grüsse, Bimi
klaus63630 Beiträge · seit 200816. Feb. 2011 · #8Hallo Bimi,
ziemlich viele Fragen auf einmal. Die Fahrt von Maun nach Kasane ohne Camping und ohne sehr teuere Lodges ist eine beliebte Frage, mit der ich mich auch schon beschäftigt habe, bevor ich doch zum Dachzelt gegriffen habe.
Nur einige Pukte von mir:
Nachdem es nun mit dem Sango Safari Camp und der Three Baobab Lodge zwei einigermaßen bezahlbare Unterkünfte gibt, sollte Euer Vorhaben möglich sein. Fahrt von Maun zum Sango S. Camp laut bwana.de 5-8 Stunden (ich selbst war noch nicht da), also machbar. Das gilt auch für die Weiterfahrt zur TBL und nach Kasane.
Von Maun aus würde ich keine Tagestouren in den Moremi machen. Das zieht sich schon ganz schön. Warum nicht von Sango aus (Alternative ev. Mankwe Lodge)?
Die Chobe Water Front lässt sich meines Erachtens mit einem 4x4 recht einfach befahren. Es gibt auch kürzere tiefsandige Strecken. Durch die Orientierung am Fluss und den Wegweisern sollte man auch ohne GPS allein mit den Shellkarten auskommen. Wenn Ihr die teils tiefsandige Strecke von Savuti nach Kachikau (Luftdruck senken!) geschafft habt, werden Ihr da keine Probleme haben.
Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200816. Feb. 2011 · #9Hallo Bimi,
Wenn dir Sango Safari zu teuer ist dann buche wie ich:
das Dizhana Safari Camp
www.dizhana.co.za
Bin Anfangs August dort, werde später darüber berichten!
Es grüsst
Annick
Andrea 1961306 Beiträge · seit 200818. Feb. 2011 · #10Hallo Bimi,
werde noch mal versuchen einige Fragen zu beantworten.Ich würde auf jedenfall im Moremi mindenstens 2 tage bleiben., 2 tage Savuti und dann nach Kasane. Die Strecke von Moremi Xakanaxa Camp bis Savuti Camp haben wir Im November einen ganzen Tag gebraucht. Mache andere sicher schneller, aber die Strecke hat es schon in sich.
T4A Karte kannst du über
http://tracks4africa.co.za/ kaufen. Die läuft auf Garmin . Wir waren froh, dass wir das Navi dabei hatten.
Mit dem Autovermieter musst du nur den Grenzübertritt abklären und Dir entsprechende Unterlagen mitgeben lassen. Ohne 4x4 kannst du im Moremi und Chobe sowieso nicht fahren.
Dann weiter viel Spaß beim Planen .
Liebe Grüße Andrea
PS; Wir fahren Ende Oktober 🙂
VOVogel22 Beiträge · seit 201028. Apr. 2011 · #11Hallo,
warum können Sie das sango Safari camp empfehlen? Waren Sie selber schon dort?
Kennen Sie jemanden der schon dort war?
Wenn man im Forum oder im Netz sucht findet man nur englischsprachige Reiseberichte über das Sango safari camp!(Zumal das Camp erst letzten Sommer eröffnet hat)!
Gruß Vogel
BIBimiThemenstarter63 Beiträge · seit 201129. Apr. 2011 · #12Hallo Vogel,
ich selbst kenne das Sango Safari Camp nicht, aber hier ist ein Link mit deutschsprachiger Beschreibung:
http://www.bwana.de/sango-safari-camp.htmlViele Grüße
Bimi
Sanne2'462 Beiträge · seit 200627. Mai 2011 · #13Wir waren im Sango Safari Camp in diesem März. Von der Thamalakane Lodge (sehr schön gelegen am Fluss, insgesamt eine wunderbare Unterkunft, gab nichts zu meckern) gibts anfangs eine Teerstraße und dann wurde es sandig und matschig 🙂 War aber eben auch März. Die Strecke hat etwa 5 Stunden gedauert, wir haben es aber auch langsam angehen lassen, das viele Wasser tat ihr Übriges.
Das Sango Safari Camp ist für Selbstfahrer u.E. so einfach nicht zu finden, Navi war da hilfreich. Die Zeltunterkünfte liegen mit tollem Blick aufs Marshland, sind relativ geräumig, aber recht nah beieinander.
Zusätzlich gibts zum Wildlife-Erlebnis Eimerduschen, die es für mich aber nicht hätte haben müssen. Allerdings gabs fließend kaltes Wasser dauerhaft.
Essen war sehr gut, der Service ist nett. Leider waren Tiersichtungen schwierig, da viele Wege überschwemmt und mit tiefem Matsch versehen war. Dafür durften wir erleben, wie Profis ein Fahrzeug wieder freischaufeln 🙂
Uns hat es sehr gut gefallen, würden wir wieder machen. Auch wenn unser Herz dennoch an Little Kwara hängt, dort waren wir das Jahr zuvor. Leider spielen die aber preislich auch in einer anderen Liga.
Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo