Westlicher Etosha

3 Antworten · 1'279 Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2011 von vaneesa
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Themenstarter1 Beiträge · seit 201111. Feb. 2011 · #1
Hallo Fomis, ich habe länger nichts mehr über den Zugang zum Westlichen Etosha gehört oder gelesen. Gibt es eigentlich schon aktuelle und verlässliche Neuigkeiten? War von Euch vielleicht schon jemand vor Ort und kann genaueres berichten?
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191 Beiträge · seit 200911. Feb. 2011 · #2
Hallo Vaneesa, am 7.02.11 war ein Thread zur aktuellen Lage im Forum. Suche mal unter Dolomite Camp.

Beste Grüße
Gerd
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2'048 Beiträge · seit 200711. Feb. 2011 · #3
Hallo Vaneesa,
außer der symbolischen Grundsteinlegung (die ja in Windhoek stattfand) habe ich noch von niemandem gehört, dass vor Ort tatsächlich gebaut wird. Ich wäre aber sehr an Infos interessiert, da ich dann meine Streckenüberlegungen sicher etwas verändern würde.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
1'287 Beiträge · seit 200612. Feb. 2011 · #4
unverändert Ende 2014.


Hier: Westteil Etosha. Der Westteil Etoshas wird vor allem durch Gelder von amerikanischen Steuerzahlern im Rahmen der MCA entwickelt.
Die Grundlagen dazu findet man auf dieser Website:
http://www.mcanamibia.org/
Die Gelder müssen bis Ende 2014 zwingend verbraucht sein, danach verfallen nicht ausgegeben Gelder.

Schwerpunkt der touristischen Gelder gehen in die umliegenden Conservancies, der Verbesserung der Management- und Reaktionsfähigkeit im Etosha Park selber durch Erhöhung der Senior Level Manager und Anschaffung von Fahrzeugen (Landcruiser) für Pirschfahrten, Strasseninstandhaltungs - Nashorn-Recovery- und Giraffentransport -Fahrzeuge.

Die erste Lieferung Fahrzeuge wird am 01. September übergeben, dann beginnen die Schulungen auf diesen Fahrzeugen.

In diesem Jahr werden voraussichtlich die Abstimmungsverträge zwischen Ministerium für Umwelt und Naturschutz ( MET ) und Namibia Wildlife Resort (NWR )für alle Nationalparks, in denen NWR aktiv ist, Unterschriftreif.

Neben dem Dolomite Camp ( im Bau und moderat gepreist) wird von NWR ein zweites Camp gebaut werden; der Ort innerhalb Etoshas ist noch nicht festgelegt. Es gibt noch keine verbindlichen Zugangsregeln, wie und von wo aus diese Camps bei Buchung erreicht werden können.
( Selbstfahrer, Selbstfahrer mit Sonderpermit, welches extra bezahlt werden muss, Transferfahrt, Abholung vom Galton Gate... )

Am Galton / Otjivasundu Gate werden zunächst 135 Wohneinheiten für Nationalparkangestellte gebaut, um die Reaktionsfähigkeit im Westteil bei Feuern, Unfällen und Problemtieren zu erhöhen.
Die vorhandene Straßen werden deutlich verbessert, bekommen eine festere Fahrbahndecke, bleiben aber weiterhin auf Schotterbasis. Nur ganz wenige Strassenkilometer werden neu gebaut. Neue Wasserlöcher sind nicht geplant.
In diesem Jahr beginnen die ersten Umweltverträglichkeit- und Sozialstudien des MET.

Der Westteil Etoshas wird ansonsten nicht weiter entwickelt. Auch weiterhin werden lediglich 25% des Nationalparks durch Touristen befahren werden, so dass genügend Rückzugs- und Brutgebiete vorhanden bleiben.
Es wird in den nächsten Jahren auch keine Angebotserweiterung wie Parkrangergeführte Selbstfahrerreisen in den Westteil, Wanderungen über die Salzpfanne oder Fußpirsch mit bewaffnetem Ranger geben. Für diese Produktentwicklung fehlt es im Ministerium am Personal.

Für Individualreisende wird die Etosha Westroute als reine Transitroute vom Galton Gate nach Okaukuejo und ggf. umgekehrt mit Zieldatum im 1. Quartal 2014 geöffnet.

Ich gehe davon aus, dass es vorher Konzessionszugänge von Conservancies mit eigenen exklusiven Zugängen von Norden geben wird.Im Zeitplan bis 2014 ist allerdings nur Narawandu. Dort entsteht in der angrenzenden Ogandjera Conservancy außerhalb des Nationalparks bis Ende des Jahres ein Jagdlodge und bis ca. Mitte 2012 eine touristisch orientierte Lodge.


Mit sonnigen Grüßen aus Montreux
Carsten Möhle