REReiseplanerThemenstarter5 Beiträge · seit 201107. Feb. 2011 · #1Hallo zusammen,
nachdem wir schon ganz viele hilfreiche Beiträge hier gelesen haben, brauchen wir doch noch einen persönlichen Rat für unsere Namibiareise im Juni/Juli.
Wir haben uns eigentlich schon für den 4WD Trax entschieden, sind aber unsicher wo wir buchen sollen. Es gibt folgende beiden Möglichkeiten
(a) über Britz, 2,7 L Benziner, 20l / 100km
(b) über KEA, 2,4 L Diesel, 15l / 100 km
Welches Auto, bzw. welchen Anbieter würdet Ihr empfehlen?
Freu mich schon auf Euer Feedback & 1000-Dank
Der Reiseplaner
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200908. Feb. 2011 · #2Hallo Reiseplaner,
wir hatten den Trax von KEA als Diesel, der Verbrauch lag bei knapp 12 Liter / 100km auf einer 14-Tage-Tour von 3700km. Falls ihr auf der Seite von KEA das gute Stück als King Cab sehen solltet, den gibt es definitiv nicht.
Sasowewi
panther1'296 Beiträge · seit 200708. Feb. 2011 · #3Zumindest 2009 hatte KEA noch einen King Cap im Angebot 😎 Gemietet in Windhoek.

Wir haben bei unserer Tour über 4600 km rund 13 Liter / 100 km (Diesel) verbraucht.
Gruß
Ralf
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200908. Feb. 2011 · #4Vielleicht sollte man das Bild mal an die KEA-Leute in Kapstadt schicken 😉
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200808. Feb. 2011 · #5Hallo Reiseplaner
Der KEA Motor ist mit einem Trax einfach am unteren Limit. So meine Erfahrungen, damals noch mit einem Double Cab Trax. Wenn ich das richtig sehe ist der Britz auf einem Toyota, der KEA auf deinem Nissan-Chassis. Ich würde immer einen Toyota einem Nissan vorziehen weil er einfach verbreiteter und stabiler ist.
Aber die Unterschiede sind nicht so gross, dass es ein Britz sein müsste. Entscheidend wäre für mich, wenn KEA einen King Cap hat - den Platz braucht man unbedingt für Kamera, Getränke etc.
Wenn KEA King Cap = dann würde ich den nehmen. Sonst Britz.
Gruss
Tom
SASambeziGast08. Feb. 2011 · #6Hallo Tom,
an was machst Du das fest, dass der Toyota stabiler als der Nissan ist, beides sind Pick Up Fahrgestelle gleicher Bauweise.....
Gruß
panther1'296 Beiträge · seit 200708. Feb. 2011 · #7By the way... auf der HP von KEA ist der Trax übrigens mit einem 2.5 Benzinmotor aufgeführt. Was man letztendlich bekommt...wahrscheinlich das was gerade da ist 😎
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200908. Feb. 2011 · #8Wo hast du nachgesehen, ich finde nur den nicht vorhandenen King Cab?
TraxDie Seite stimmt eh vorn und hinten nicht was die Beschreibung des Trax angeht, wie gesagt als King Cab ist er nicht mehr in der Flotte.
Sasowewi
panther1'296 Beiträge · seit 200708. Feb. 2011 · #9Da scheint es wohl mehrere Versionen zu geben 🙁
Trax KEAGruß
Ralf
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200908. Feb. 2011 · #10Hi Ralf,
da hast du Recht, die Informationen auf der firmeneigenen Homepage sind schlicht falsch, ich habe das Ende Dezember in Kapstadt mal freundlich erwähnt, die Damen und Herren haben mir erklärt das es keinen Trax als King Cab gäbe. Als ich dann einen Ausdruck von der homepage auf den Tisch gelegt habe waren alle sehr überrascht und meinten das müsste dringend geändert werden. Wobei dringend ja relativ ist.
Ich kann mich erinnern das in einem Reisebericht mal erwähnt wurde das der King Cab mal Probleme mit dem Rahmen machte, da ist wohl mal ein Fahrzeug durchgebrochen, vielleicht kann sich jemand erinnern wo das beschrieben war. Der gute Mensch von KEA erzählte nur was von Problemen und das man das Fahrzeug deswegen nicht mehr in der Flotte hätte.
Lt. Aussage von denen gibts auch nur noch Dieselfahrzeuge...
Sasowewi
panther1'296 Beiträge · seit 200708. Feb. 2011 · #11Das mit dem Chassisbruch war
hier.
Der Leidtragende war "Tom Swiss". Deshalb wahrscheinlich auch seine Anmerkung zum Nissan 😎 Ob es ein King Cab Trax war kann er sicherlich noch berichten.
Gruß
Ralf
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200808. Feb. 2011 · #12Hallo Zusammen
Oh wie schön ich kann wieder vom Chassisbruch berichten 😄
Es ist so, dass erste Trax Versionen sogar mit Double Cab ausgerüstet wurden, genau so einen hatten wir, das waren die Versionen die Probleme machten.
Ein Double Cab ist bei der Fahrt für uns einfach praktischer, zumal wir noch den 3 F nachleben (filmen, fotografieren, flasche zum trinken 😉 .
Was ist genau passiert und weshalb:
- Der Trax ist eigentlich ein Campingcontainer der hinten aufgesetzt wird. (Originalton am Checkpoint als wir aufgemacht haben: Oh oh what surprise this is a little house you are carring).
- Beim Double Cap liegt der Trax jetzt weit hinten, mit deutlich nach hinten verschobenem Schwerpunkt. Das belastet das Chassis ausserordentlich und führt zu Brüchen - in der Regel gut sichtbar vor dem Hinterrad - und der Trax hängt leicht nach hinten. Wir hatten dies mitten in Savuti auf einer Seite. Schlussendlich sind wir ganz vorsichtig gen Norden nach Kasane "geschlichen". Insbesondere deshalb weil beim Gate der Ranger berichtete, dass fast genau vor einem Jahr bei einem Trax dann noch die zweite Seite gerissen sei und er gleich beim Gate nach hinten gekippt sei. Auch einer von KEA.
Ergo war dies bei KEA bekannt. Man hat deshalb für die Trax nur noch Single Cab bestellt - damit der Schwerpunkt jetzt besser auf der Achse liegt und die Belastung auf die bekannte Bruchstelle kleiner wird oder ganz weg ist.
Was wir daraus für Konsequenzen/Erkenntnisse gezogen haben:
- Der Trax Aufbau ist stabil - aber auch sehr schwer. Ergo hatten wir bei leichten Steigungen Mühe 100km/h auf Teerstrassen zu erreichen. Deshalb der Hinweis zum stärkeren Motor.
- Auf-Abbau ist viel einfacher - aber nicht schneller als ein Dachzelt, weil das schwere Teil mit Stützen (auf den KEA Fotos seitlich zu sehen) abgestützt werden muss.
- KEA hat sicher Erfahrungen mit Trax und weiss ob diese nun halten, wie wir bis jetzt gehört haben ist das Problem jetzt mit dem Verzicht auf den Double Cab gelöst.
- Wir erachten einen Single Cab als unpraktisch, zumal wir oft lange Strecken fahren.
- Wir haben für anschliessende Reisen deshalb auf den Trax verzichtet und sind auf das Dachzelt umgestiegen. Der Schlafkomfort ist dort eher besser, weil es ein ganze Matratze hat und nicht gestückelt ist (ein langes Teil - drei Teile weil dort sonst zwei gegenüberliegende Sitze sind. Wir reisen auch in Zukunft mit Dachzelt.
- Bekannterweise (aber ich plappere nur nach) ist der Toyota stabiler gebaut - obwohl der Schwerpunkt nun anders liegt - der Trax Aufbau ist weiterhin schwer. Ab und an muss man halt eine Düne mit etwas Tempo erklimmen - es holpert und es belastet.
Deshalb die kurz zusammengefassten Ratschläge im ersten Posting.
Gruss
Tom
PS: Ich will den Trax nicht schlechtreden - er hat seine Vorzüge. Falls es mal regnen sollte ist der Trax auch innen bewohnbar -mit Tisch, Kochen etc. Nissan im Schlamm im Moremi war absolut ein gutes Fahrzeug. Es sind wirklich die Punkte Singe Cab & Gewicht.
blackforest235 Beiträge · seit 201109. Feb. 2011 · #13hallo zusammen,
ich möchte hier ein wort für den trax sprechen. wir waren bereits zwei mal mit dem trax unterwegs (2008 und 2009). beide male war es ein toyota hilux benziner mit 2,7 l.
die zufriedenheit mit dem fahrzeug ist bei uns sehr gross. der verbrauch wird vermieterseits mit 20l/100km angegeben; diese angabe macht der vermieter aus gründen der vorsicht.
unser durchschnittsverbrauch lag insgesamt bei 15,8 litern. auf dem teilstück maun-savuti-kasane (das meist ungeteert und teilweise tiefsandig ist) lag der durchschnittsverbrauch bei 16,9 litern.
das tankvolumen des fahrzeugs liegt bei 150 litern.
wir hatten den trax bislang immer von britz in windhoek, sind dort auch zufrieden. die anmietug nehmen wir über einen pauschal-veranstalter, wie fti oder dertour vor. das hat den vorteil, dass deutsches vertragsrecht gilt und für den fall einer streitigkeit vor gericht (unfall, reparaturschaden, etc) deutschland als gerichtsstand zählt.
sicherlich ist die single cab etwas klein für daypack, fotoausrüstung, etc, aber es geht. lieber die günstige schwerpunktlage eines toyota mit single cab, als die ungünstige schwerpunktlage z.b. eines nissan mit grösserer cab.
zur veranschaulichung 2 bilder.
wir werden im mai übrigens wieder mit einem trax unterwegs sein und freuen uns schon riesig darauf.
gruss
tina & bernd
blackforest235 Beiträge · seit 201109. Feb. 2011 · #14hier die bilder - sorry, mussten zuerst verkleinern
tina & bernd
blackforest235 Beiträge · seit 201109. Feb. 2011 · #15erst 150 kb grenze, dann 800 pixel - jetzt sollte es gehen
tina & bernd

blackforest235 Beiträge · seit 201109. Feb. 2011 · #16und noch eins

LOlowflyer579 Beiträge · seit 201009. Feb. 2011 · #17Hallo,
blackforest23 schrieb:die anmietug nehmen wir über einen pauschal-veranstalter, wie fti oder dertour vor. das hat den vorteil, dass deutsches vertragsrecht gilt und für den fall einer streitigkeit vor gericht (unfall, reparaturschaden, etc) deutschland als gerichtsstand zählt.
Das ist so vermutlich nicht ganz richtig. Lies mal die AGBs von (Drive)FTI, Holidayautos und anderen Mietwagenbrokern. Mit denen schließt Du lediglich einen Vermittlungsvertrag ab. Den eigentlichen Mietvertrag schließt Du mit dem Vermieter vor Ort ab. Gerichtsstand Deutschland gilt deshalb erst einmal nur bei Streitigkeiten zum Vermittlungsvertrag. Wenn Du Dich mit der Autovermietung in Namibia oder deren Versicherung um die Regulierung eines Schadens streitest, geht das den Vermittler erst mal gar nichts an, weil der Dir diese Leistung nicht schuldet. Wenn die Versicherung in Namibia nicht zahlen will, kannst Du die kaum in Deutschland verklagen.
Typische Formulierungen aus den AGBs:
"Als Vermittler schuldet Ihnen holiday autos die sorgfältige Information, Beratung und Abwicklung hinsichtlich der Reservierung, nicht jedoch die Leistungen, die Autovermieter und Versicherer im Zusammenhang mit dem Mietvertrag über das Fahrzeug und dem begleitenden Versicherungsvertrag zu erbringen haben."
Ein Vorteil ist eventuell, dass in den Versicherungsinformationen der deutschen Vermittler meistens nur grobe Fahrlässigkeit ausgeschlossen wird, während in den Mietverträgen in Namibia nicht zwischen einfacher und grober Fahrlässigkeit unterschieden wird und meistens "negligence" generell zum Versicherungsausschluss führt. Für den Fall, dass der Schaden als einfache Fahrlässigkeit durchgehen könnte und die Versicherung in Namibia trotzdem nicht zahlen will, könntest Du dann den deutschen Vermittler wegen falscher Informationen verklagen.
Sonnige Grüße
REReiseplanerThemenstarter5 Beiträge · seit 201113. Feb. 2011 · #18So viele Antworten!
Vielen Dank an euch alle!!!
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