5 Tage Caprivi...

3 Antworten · 919 Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2011 von Clo
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201113. Jan. 2011 · #1
Hallo, bin ganz neu hier....
Sind dieses Jahr (wie auch schon im letzen JAhr) für 2 Wochen in NAmibia. Wohnen auf Kambaku Lodge 70 km nördl. von Otjiwarongo und wollen von dort aus 4 oder 5 Tage in den CAprivi hoch und wieder zurück fahren. Jetzt brauchen wir dringend ein paar Tipps, wo man gut übernachten kann (Lodge doer Campsite), wo man viele Tiere sieht oder auch mal ne Bootstour mahcen kann. Sind noch sehr unentschlossen, ob wir Auto mit Dachzelt nehmen oder doch lieber normalne Wagen und uns wo einmieten. Kennt jemand nen Autovermieter in Otji???
Danke für Hilfe und Tips
Grüßle
4'140 Beiträge · seit 200914. Jan. 2011 · #2
Hallo Clo,
Ein Aufenthalt Nähe Divundu (kurzer Abstecher nach Süden) im Ndovu Camp oder in der Nunda Lodge mit Bootsfahrten auf dem Okawango und Ausflug in den Mahango-Park ist auf jeden Fall lohnenswert. Natürlich solltest du dir da auch die PopaFalls anschauen. 2 Tage solltest du hier schon einplanen. Auch mehr ist möglich, da weitere geführte Touren dort angeboten werden.
Weiter Richtung Katima ist dann ein Stopp am Kwando sinnvoll (Z.B. Camp Kwando) mit Ausflug in den Mudumu Park.
Schließlich könntest du dann von Katima aus einen Ausflug zu den VicFalls unternehmen.
Weitere Vorschlage werden sicher noch kommen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
630 Beiträge · seit 200814. Jan. 2011 · #3
Hallo Clo,

wenn ich Dich recht verstehe, habt Ihr ja 4-5 Tage hin und zurück. Das reicht für einen Abstecher, aber weit kommt man damit nicht.

Wenn man sich die Entfernung ansieht, habt Ihr einen heftigen Fahrtag hin und einen zurück. Da bleiben noch 2 bis 3 Tage vor Ort. Angesichts dessen würde ich mir ein Dachzelt sparen und in einer festen Unterkunft übernachten: Ngepi für das jüngere Publikum oder die von Burschi genannten Lodges. Von da aus dann Ausflüge zu den Popa Falls, Mahango, Bootsfahrt auf dem Okawango.

Falls Ihr Euch für die San-Kultur interessiert und einen 4x4 habt, könntet Ihr im Caprivi auch einen Tag verkürzen und auf dem Rückweg 1 x in Roys Camp übernachten und einen halben Tag in Grashoek verbringen.

Viele Grüße

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2011
359 Beiträge · seit 201014. Jan. 2011 · #4
Hallo Clo,

wie schon erwähnt ist ein Aufenthalt nähe Divundu lohnenswert. Dort gibt es mittlerweile einige Unterkünfte so ziemlich jeder Preisklasse. Am bekanntesten ist wohl das Ngepi Camp. Dort kann man Campen, Buschhütten mieten oder aber Baumhäuser, wobei die eher um die Bäume drumherum als in die Bäume gebaut sind. Einige direkt am Wasser. Ist wirklich sehr schön. Aber es ist alles recht "rudimentär" gehalten und eher was für junge Backpacker. Die Bootstouren sind jedoch sehr gut. Der Mahango ist wirklich ganz nett wenn man mal weg vom "Touristenrummel" will. Man bekommt vielleicht nicht so viel zu sehen wie an den Wasserlöchern im Etosha aber dafür ist man mit Glück auch als einziger unterwegs. Den Rundweg macht man locker an einem halben Tag. Durch den Babwata fährt man eigentlich ohne Abstecher durch. Wenn man sich jedoch etwas Zeit nimmt kann man fast immer Elefanten aus nächster Entfernung sehen. In Kongola angekommen kann ich einen Abstecher nach Norden empfehlen. Dort ist das Mafwe Village www.lcfn.info Die Dorfbevölkerung bringt einem dort ihre traditionellen Lebensweisen näher. Man sollte jedoch vorher mal anrufen, da dies nur der Nebenerwerb ist und ansonsten alle auf ihren Feldern sind (264(0)81 2587682. Mudumo und Mamili NP kenne ich noch nicht, sollen aber interessant sein. In der Nähe von Katima Mulilo gibt es jede Menge Unterkünfte. Ich kann die Caprivi River Lodge empfehlen. Wenn es ein höherer Standard sein soll gibt es noch die Pretora? Hotelkette hier. Haben auch Lodges und gutes Essen. Dort kann man auch nur zum Essen vorbeischauen. Ganz neu ist Eddies Place (den richtigen Namen kenne ich gar nicht. Kurz vor dem Grenzpunkt nach Zambia direkt am Fluss. Hier kann man nett trinken, Leute kennenlernen und in den Pool springen. Ein Geheimtipp (wenn es so etwas noch gibt) finde ich den Liambezi Lake. Dort seid ihr ganz für euch allein. Es gibt eigentlich nur einen Zugang zum See, wenn man diesen überhaupt so nennen kann. Aber für Vogelliebhaber wirklich zu empfehlen.
Gruß Kowo