GOGoldmoleThemenstarterGast28. Jan. 2005 · #1Hallo zusammen!
Wir planen, im April in den Richtersveld zu fahren, und haben noch ein paar Fragen:
- Welches sind die schönsten Campsites?
- Wieviel Tage sollte man bleiben?
Viele Grüsse
WWwww.dt800.deThemenstarterGast28. Jan. 2005 · #2Hallo,
da bleibt die Frage was Du denn sehen willst.
Mir hat`s unten am Fluss besonders gut gefallen. Wenn Du zu den Köcherbäumen willst, dann das Kookerboom Camp.
Ein Tag reicht Dir sowieso nicht. Also nimm einfach 2 oder 3 Camps. 3 Tage würde ich vorschlagen. Notfalls reichen auch zwei.
Alle Campsites finden sich unter meinen GPS-Daten / Routen vom Richtersveld NP. Siehe Route 27 bei Namibia.
Gruss
www.dt800.de
GAGastThemenstarterGast10. Juni 2005 · #3Hallo Goldmole,
da wir im November auch in den Richtersveld wollen, kannst Du etwas über Deinen Aufenthalt dort berichten?
Danke und Grüße
Julia
RErebeccaThemenstarterGast10. Juni 2005 · #4Hallo dt.800,
ich habe mir die Karten angeschaut. Und das Gps ist auch schon bei dir bestellt. Wie weit ist es bis zum Kookerboom? wir habe nur die anderen 3 Camps gebucht:
De Hope-Camp, Richtersberg-Camp, De Koe-Camp.
Würden wir die Tour auch an einem Tag schaffen, also Richtersberg Camp - Abzweig Kookerboom Camp -De Koe Camp oder ist das utopisch? Ich kann die Entfernungen absolut nicht abschätzen. Oder muss ich, leider, bis zur Lieferung des GPS warten ?
@Julia: Wann bist du im November im Richtersveld? Vielleicht auch Ende November/Anfang Dezember?
@Goldmole: deine Aufenthalt und die Erfahrungen interessieren mich natürlich auch. Vor allem ob es am Eingang Treibstoff gibt! Danke.
WWwww.dt800.deThemenstarterGast10. Juni 2005 · #5Hallo Rebecca,
zuerst, es ist nicht ganz leicht, die Synonyme hier in eine Verbindung mit realen Namen zu bringen.
Zur Frage, vom Richtersberg Camp zum Kookerboom Camp sind es etwa 33 km Rüttelstrecke. Es handelt sich um eine der grössten Ansammlungen von Köcherbäumen. Sehenswert.
Achtung, meistens gibt es kein Wasser.
Die Tour geht sehr wohl an einem Tag, praktisch kann man jede Stelle innerhalb des Richtersveld NP ab einem Tag erreichen und auch wieder zurückkommen. Richtig schwer sind nur die Uferstrecken und auch da hängt es von der Feuchtigkeit ab.
Gruss
www.dt800.de (aber jetzt die nächsten Tage nicht erreichbar)
SUsusanneThemenstarterGast10. Juni 2005 · #6Hallo dt800,
was heißt genau 33 km Rüttelstrecke? Kann ich dass z.B. mit der Strecke Palmwag - Purro vergleichen, also eher Schrittempo?
Ansonsten würde mich interessieren welcher Pflanzen/Tierführer für´s Richtersveld empfliehlt. (den wir uns dann am besten erst in Nam. zulegen... 🙄 )
Ansonsten geht es mir wie Rebecca, bin dankbar für jede Info, herzlichen Dank
Susanne
RErebeccaThemenstarterGast10. Juni 2005 · #7Hallo dt800,
sorry, mein Mann hat das GPS resviert.
Aber schon mal danke für die Info.
CMCarsten MöhleThemenstarterGast10. Juni 2005 · #8Sehr geehrte Susanne,
der hilfreichste Pflenzenführer für das Richtersveld ist
Burke, Antje Pflanzenführer für die südliche Namib, 1. Auflage 2003 Windhoek, ISBN Deutschland 3-933117-74-7 Preis in Namibia 125 N$, ca 16 Euro.
Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
WWwww.dt800.deThemenstarterGast10. Juni 2005 · #9Zur Strecke nach Kookerboom,
mal Wellblech, mal etwas sandig, nicht tief, aber oft sehr steinig. Sesfontein - Purros ist vergleichbar. 20 - 30 km /h.
Insgesamt sind die Strecken im Richtersveld eher steinig. Manchmal auch etwas steil und erfordern einfachen Allrad. Kein hoher Schwierigkeitsgrad innerhalb des Parks. Gelegenliche Auswaschungen sind vorhanden.
Nochmals, die am Tor meist als nicht befahrbar bezeichneten Uferstrecken sind etwas schwieriger, dafür umso schöner. Aber wer gut ausgerüstet ist und mit seinem Fahrzeug umgehen kann, der wird auch da keine Probleme bekommen.
Uns wurde am Tor mitgeteilt, die Strecken seinen keinesfalls befahrbar, weshalb wir sie dann eben gerade fuhren.
Den Schwierigkeitsgrad würde ich höchstens als "mittel" bezeichnen. Für jedes gut gerüstete Geländefahrzeug machbar. Also nicht für VW Syncro oder Condor 4*4. Auch den Rav würde ich ausschliessen. Aber jeder Landy, Landcruiser oder die üblichen Pickup mit 4x4 werden keine ernsten Probleme haben.
Überhaupt ist beim Richtersveld eher die etwas undefinierte Anfahrt das Problem und nicht der Park selbst.
Aber lasst Euch Zeit, sowohl auf der Anfahrt wie auch im Park Es ist wirklich sehenswert. (Die Otter im Fluss beim Jagen beobachten !)
Die Strecken finden sich übrigens unter www.dt800.de / GPS-Daten / Namibia Routen - Route 27, die Pinselpalette anklicken. Da ist auch ein Masstab mit drauf.
Gruss
www.dt800.de
GOGoldmoleThemenstarterGast12. Juni 2005 · #10Hallo!
Ja, der Richtersveld ist eine Reise wert.
Ein GPS braucht man weder für die Anfahrt (auch nicht für die Strecke über den Hellskloofpass) noch für den Park selbst.
Viel wichtiger ist, dass man im Besitz der Contimap Richtersveld ist. Erhältlich in allen guten Buchläden oder gut sortierten Tankstellen. Im Park selbst steht an jeder Kreuzung ein Schild mit einer Zahl, die der in der Contimap entspricht. Bsp. 16 heißt wegpunkt 16 in der Karte. Am Parkeingang erhält man eine kopierte Kleinkarte mit Koordinaten. Am besten diese gleich wegschmeißen, da sie zu ungenau ist, und auch nicht die Nummern der Abzweigungen zeigt. Z.T. fehlen auch Kreuzungen.
Im Park selbst kommt man gut voran, ab und zu ist Allrad notwendig. Aufgrund eines Schadens an unserem vorderen Diff haben wir auf einen Besuch im Kokerbomkloof verzichtet.
In De Hoop gibt es Wasser, in de Koie nicht. Überhaupt hat uns de Koei nicht so gut gefallen, eignet sich aber sehr gut, wenn man am nächsten Tag so wie wir bis Nordoower (über den Hellskloofpass) fahren möchte. Diese Strecke ist übrigens -wie eigentlich alles in ZA- ausgezeichnet beschildert. Allrad benötigt man nicht unbedingt, beruhigt aber 😄
Zum Thema Sprit: Am Parkeingang gab´s alles. Wenn Ihr darauf angewiesen seid, ruft lieber ein/zwei Tage vorher an.
Gruss
YOYoshikawaThemenstarterGast10. Nov. 2005 · #11Hallo zusammen,
der Park und seine Umgebung wurden vor Kurzem von Unwettern heimgesucht, die auch die Zufahrtstraße zerstört haben. Hier einige Fotos:
http://rustygenes.fotopages.com/?entry=610072&back=http://rustygenes.fotopages.com/?page=0Zurzeit ist der Park ausschließlich mit Allradfahrzeugen zugänglich.
http://www.sanparks.org/parks/richtersveld/Gruß, Michael
SUsusanneThemenstarterGast13. Nov. 2005 · #12Hallo zusammen,
weiß jemand was näheres über den aktuellen Straßenzustand vor Ort?
Wir werden uns in ca. 2 Wochen ein eigenes Bild darüber machen können. 😱
Hallo Michael, die Fotos sehen ja abentteuerlich aus. Wir hatten mal so ein Wetter im Kgadagadi NP und sind trotz 4X4 kaum wieder aus dem Park gekommen, da die Straße ähnlich aussah wie bei Euch. Zum Glück sind wir nicht steckengeblieben 😉
Gruß
Susanne