TITimariThemenstarter64 Beiträge · seit 200606. Mai 2006 · #1Wir sind im August für 4 Wochen in Namibia/Botswana unterwegs, und hiervon ca. 2 Wochen auch im Malariagebiet. Hat den noch jemand zufällig ein oder mehrere Packungen Malarone übrig, und würde uns diese verkaufen ? Wir benötigen 4 Packungen, diese würden uns in Deutschland ca. 220 Euro kosten, übers Internet könnten wir sie auch von Holland für ca. 145 Euro beziehen, aber vielleicht will sie ja hier jemand loswerden. Einfach kurze Mail an: tiri77@web.de
Oder weiß jemand, ob wir Malaroen auch günstig in Windhoek bekommen könnten ?
TITimariThemenstarter64 Beiträge · seit 200619. Mai 2006 · #2Die ersten Malarone haben wir jetzt erhalten. Danke hierfür.
Hat noch jemand zufälligerweise 2 Päckchen übrig ?
Wir sind immernoch interessiert.
GEGernot EickerGast19. Mai 2006 · #3moin,
Malarone ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und darf nur mit einem ärztlichen Rezept in Apotheken abgegeben werden.
Alles andere ist gesetzeswidrig und strafbewehrt. Aus diesem Grund hat auch eBay das Versteigern von Arzneimitteln, speziell von Malaria-Prophyllactica, eingestellt.
Gruss Gernot
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200619. Mai 2006 · #4Hallo Timari
Ich wage zu behaupten, dass die Zeit in der du fährst das Malaria Risoko sehr gering ist.
Malarone verhindert Malaria nicht. Also keine richtige Sicherheit....leider
Vorbeugen mit Repellents und Moskitonetz ist einfacher und zusätzlich zu Malrone immer noch notwendig.
Grüsse Georg
TITimariThemenstarter64 Beiträge · seit 200619. Mai 2006 · #5ja gernot, du magst ja recht, malarone ist verschreibungspflichtig, aber wenn es hier jemand loswerden will, ist das trotz allem legitim !!!
und georg, leider ist im caprivi gebiet ganzjährige malariaprophelaxe sehr ratsam !!! wir sind bisher immer gut mit malarone beraten gewesen, kann ich von meiner seite aus nur empfehlen. lariam oder ähnlich produkte haben bei vielen travellern schon die schlimmsten nebenwirkungen gehabt.
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200619. Mai 2006 · #6Timari, ich weiß nicht, ob das wirklich so legitim ist ! Ich würde im Forum einfach Abstand hiervon nehmen. Es gibt ja auch eine Funktion, die sich PMS nennt 😗<br><br>Post geändert von: konno, am: 19/05/2006 18:16
TITimariThemenstarter64 Beiträge · seit 200619. Mai 2006 · #7na siehst wohl, und schon hat sich die sache erledigt !
was meinst du, wie ich an die ersten beiden päckchen gekommen bin ???B)
duwisib466 Beiträge · seit 200619. Mai 2006 · #8Hallo,
ich denke wie konno und würde/habe das ebenso machen/gemacht😄
Wenn schon untersagt, sollte mán keinen Anlaß zu was-weiß-ich geben!😗
Bis denne
Jürgen<br><br>Post geändert von: duwisib, am: 19/05/2006 18:27
GEGernot EickerGast20. Mai 2006 · #9moin Timari,
leider hast Du mich nicht ganz richtig verstanden. Es ist grundsätzlich
nicht(!) statthaft, Arzneimittel ausserhalb von Apotheken zu handeln, zu verschenken oder sonstwas damit zu machen. Alle, die das trotzdem tun, machen sich strafbar!! Sicherlich würde in Deinem Fall das Verfahren eingestellt, was aber nichts an der Gesetzwidrigkeit ändert.
Ich für meinen Teil habe es schon lange aufgegeben, Malariaprophyllaxe zu machen. Bei über 30 Reisen ins südliche Afrika hat es mich nur ein einziges Mal erwiascht. Die Tropica wurde mit Riamet bestens behandelt. Ich kann nur jedem empfehlen, die tägliche Schluckerei von Chemiekeulen zu lassen, aber für den Fall, dass es einen erwischt, Riamet als Stand-by dabei zu haben. Riamet kostete zuerst ca. 2€. Inzwischen haben sich aber die Preise Europa angepasst.
Gruss Gernot
TITimariThemenstarter64 Beiträge · seit 200620. Mai 2006 · #10tja gernot, da teilen sich die meinungen, und die mehrzahl tendiert glücklicherweise zu einer malariaprophyllaxe. nicht umsonst gibt das tropeninstitut die malariawarnung raus. wir kennen leider die fälle, in denen man nur einmal erwischt wurde, denjenigen reicht es aber, die haben ihr ganzes leben was davon. und bei dir kann man dann wohl nur von glück reden.
und die rechtfertigung, dass es dich nur einmal erwischt hat, tut da nichts zur sache.
du schnallst dich beim autofahren doch sicherlich auch an, obwohl das risiko eines unfalls gegeben ist ?
Bazi2'721 Beiträge · seit 200620. Mai 2006 · #11Tja timari
teilweise muss ich Dir schon recht geben. Und zwar in Punkto Prophyllaxe. Rezeptpflichtig bleibt das Medikament aber trotzdem noch und der Handel mit diesen Medikamenten ..... (siehe Gernot).
Gisela
GEGernot EickerGast20. Mai 2006 · #12moin,
da fällt mir doch zum Thema "Prophyllaxe" noch so einiges ein:
Es gab potente Arzneimittel, die zur Behandlung der Malaria eingesetzt werden konnten. Z.B. Chinin, Resochin, Paludrine, Fansidar, Fansimef, Lariam usw. und so fort.
Alle diese Mittel sind heute so gut wie wirkungslos, weil die Erreger dagegen immun geworden sind. Sie wurden immun, weil immer mehr Leute diese Mittel nahmen zur Prophyllaxe und daher nur für kurze(!) Zeit. Dabei haben dann die Überträger viel zu geringe Dosen "abbekommen", um daran zu sterben. Sie haben vielmehr diese Immunität an ihre Nachkommen weitergegeben, so dass es immer grössere Populationen gab, denen diese Malariamittel nichts mehr anhaben konnten. Die Medikamente waren also nicht mehr zu gebrauchen, sowohl nicht mehr zur Prophyllaxe wie auch zur Therapie.
Wenn man sich mit Leuten unterhält, die in Malariagebieten ständig leben, so wird man inständig gebeten, den dort lebenden Menschen doch die potenten Malariamittel zu lassen.
Es sterben mehr Menschen an Malaria als an AIDS oder an anderen Infektionen!!!!!
Vor diesem Hintergrund ist eine Malaria-Therapie mit Sicherheit vernünftiger als eine (häufig) unsichere Prophyllaxe!!
Gruss Gernot
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200620. Mai 2006 · #13@ Timari
Ich lese mit Interesse die Dauerdiskussion über Malaria.
Wenn ich deien Argumenten folge so ergibt sich der Anschein Malarone ist eien Schutz vor Malaria. Da liegst du aber falsch. Auch mit Prophylaxxe kann man Malaria bekommen. Nur sind dann die Symtome verschleiert. Oft gibt es dann falsche Diagnosen.
Du sagst zu Gernot Glück gehabt. Das gleiche gilt für Malarone Schlucker.....
Ob das mit den Todesfällen im Vergleich zu Aids stimmt wage ich zu bezweifeln. Weiter ist auch die Ignoranz der im Norden lebenden ein Teil des Problems für beide Krankheitsfälle. Man muss ihnen ZB sagen die Netze die wir euch schenken sind nicht zum Fischen im Okavango gemacht.
Da kennst du sie aber schlecht, jetzt erst recht wird gefischt......
@ Gernot
Ich halte mich auch so wie du, hatte bisher aber auch Glück.
Ich lehne es ab all dies Chemie zu schlucken da sehr schlechte Erfahrungen mit Medikamenten gemacht. Bin Hoch allergisch gegen viele Mittel wie ZB Antibiotika und Pennicillin.
Jetzt stell dir vor ich schlucke Malarone oder sonst was. Dann ist aber der Teufel los wenn mich die Malaria gepackt hat.
Was jeder nun macht bleibt natürlich ihm überlassen.
Ich mache es weiter ohne......
Grüsse Georg
MOmonthy133 Beiträge · seit 200620. Mai 2006 · #14Man sollte sich grundsätzlich an die Empfehlungen der Tropeninstitute halten. Für den Norden Namibias bedeutet dieses ein ganzjähriges Malariarisiko. Aus Erfahrung kann ich sagen, das der Verlauf einer Malaria bei durchgeführter Prophylaxe erheblich harmloser ist als wenn keine Prophylaxe durchgeführt wurde. Mich hatte es im Jahre 1990 bei einer Afrikadurchquerung in Kenia erwischt. Ich kann allen Zweiflern sagen, das eine Malaria Tropica wirklich kein Vergnügen ist. Bei Fierberschüben oberhalb 41 Grad Celsius beginnt man zu Fantasieren und das Risiko von Organversagen bei solch hohem Fieber ist sehr groß.
Studien mit Malarone haben bewiesen, dass Malarone eine Malaria mit 99% iger Sicherheit verhindert. (Dieses ist im Internet nachzulesen). Erwischt es einen dann trotzdem wird der Verlauf bei weitem nicht so risikoreich sein.
Sollte man im Urlaub an Malaria erkranken, so ist damit in der Regel der Urlaub beendet. Auch dieses ist zu bedenken.
Bei Reisen mit Kindern muss in Malariagefährdeten Gebieten meiner Meinung nach unbedingt eine Prophylaxe durchgeführt werden, da eine Malaria bei Kinder noch gefährlicher ist.
Grundsätzlich muss natürlich jeder selbst entscheiden.
Ich würde auf jedenfall die Prophylaxe durchführen. Wie schon gesagt, ich spreche hier aus Erfahrung.
Übrigens habe ich bei Einnahme von Malarone keine Nebenwirkungen feststellen können.
monthy
jaffles1'312 Beiträge · seit 200620. Mai 2006 · #15Hallo,
ich würde auch nie ohne Prophylaxe in ein Malariagebiet reisen. Ich arbeite als Krankenschwester auf einer Intensivstation. Wir hatten vor einiger Zeit einen Patienten, der sich in Kenia eine Malaria Tropica zugezogen hat. Dieser Patient wäre beinahe gestorben. Er hatte alle möglichen Komplikationen von Anämie, akuten Nierenversagen mit Dialysepflicht, Fieberschübe bis über 41°C, Halluzinationen,...
Das möchte ich beim besten Willen nicht durchmachen müssen.
Liebe Grüße und seit vorsichtig Jaffles
jenssc100 Beiträge · seit 200620. Mai 2006 · #16Hallo ,
Ich habe bis jetzt 15 Reisen im südlichen und östlichen Afrika unternommen . Zwei mal habe ich erlebt , dass ein Reisepartner , ohne Prophylaxe, Malaria bekommen hat . Für einen hatte sich der Urlaub erledigt . Der andere hat es nicht überlebt .
Afrikaner müssen mit diesem Problem leben und umgehen können. Ein europäischer Urlauber sollte niemals ohne Vorsorge nach Afrika fliegen.
MfG Jens
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200621. Mai 2006 · #17. . . ist eben letztendlich eine perönliche Entscheidung [um nicht gleich wieder eine seitenlange Diskussion zu starten] 😕
Armin2'346 Beiträge · seit 200621. Mai 2006 · #18...genau, konno, deshalb wäre ich auch vorsichtig mit generellen "Anti-Prophylaxe-Äußerungen", wie sie in diesem Thread mehrfach vorgekommen sind. In diesem Forum informieren sich viele Unerfahrene, deren Leben durch das Befolgen solcher Ratschläge im schlimmsten Fall gefährdet sein könnte. Ich habe es immer als sehr verantwortungsvoll empfunden, dass Kenner beim Thema Malaria-Prophylaxe selbst bei ablehnender Grundhaltung bisher stets auf die Notwendigkeit einer fachärztlichen Beratung hingewiesen haben. Das ist in einigen der letzten Postings unterblieben. Das Thema ist zu Ernst, als dass man "russisches Roulette" als Verhaltensempfehlung propagieren sollte.
So, mehr möchte ich dazu allerdings auch nicht mehr sagen.
Gruß
Armin
SUsungirl9 Beiträge · seit 200623. Mai 2006 · #19Hallo,
ich möchte keine neue Grundsatzdiskussion anfangen. Aber ich will trotzdem fragen ob denn jemandem vom letzten Urlaub Malarone übrig geblieben sind und sie nun nicht mehr braucht. Ich bin im Herbst ein paar Monate im Südlichen Afrika und davon auch einige Zeit im Malaria-Gebiet (Okavango, Caprivi, Victoria Falls). Ich hab mich ausführlich beim Arzt beraten lassen, habe im Internet recherchiert und habe nun auch ein Rezept für 6 Packungen. Ich weiß dass man Malarone nur max 28 Tage nehmen soll aber es handelt sich um 2 etwas zeitlich getrennte Aufenthalte und um eine Reservepackung als Stand-by. Das kostet natürlich ne ganze Menge und wenn ich etwas billiger dran kommen kann, dann bin ich natürlich froh drüber. Kann mir da jemand weiter helfen? Kontakt am besten über die Private Nachricht da ich nicht so regelmäßig ins Forum schaun kann...
Diana aus München
MAMartinL503 Beiträge · seit 200623. Mai 2006 · #20Hallo Diana,
auch wenn es nervt, aber Du rufst zu einer strafbaren Handlung auf! Ich fände es schade, wenn das so schöne Forum ein Image bekommt, in dem mit Medikamenten illegal gehandelt wird. Das ist weder legal noch -@Timari- legitim.
Gruß
Martin