PApangolinThemenstarter136 Beiträge · seit 200605. Mai 2006 · #1Hallo
wer hat Erfahrungen oder Infos mit der Durchquerung folgender Konzessionsgebiete
NG 11, NG 14, NG 16, NG 18.
Wer ist die Route von Seronga nach Nordosten zu der namibischen Grenze /Kwando River gefahren.
Ebenfalls interessiert uns die Route Seronga Richtung Magwikhwe Sand Ridge resp. North Gate.
Freue mich auf jede Antwort resp. Information.
Sonja
GEGernot EickerGast06. Mai 2006 · #2moin,
von Shakawe über Seronga bin ich schon mehrfach Richtung Kasane gefahren. Einmal auch direkt quer durch.
Schwierigkeiten gab es eigentlich keine, ausser 1x Besuch von Militär zu Zeiten des Konflikts zwischen Botswana und Namibia wegen einer Insel im Sambezi.
Weite Strecken sind sehr sandig, aber wenn man Zeit hat..........
Gruss Gernot
PApangolinThemenstarter136 Beiträge · seit 200606. Mai 2006 · #3Hallo Gernot
Danke für Deine Antwort. Kannst du mir die Strecken, die Du gefahren bist mal näher erklären? mit Angaben wie z.B. wie "sehr sandig" - ähnlich wie die Strecke Savuti-Linyante oder "sehr sandig" wie die Stecke im nördlichen Teil vom Khaudom oder nur! Savuti Richtung Chobe; ev. ungefährer Zeitbedarf oder Fahr-Geschwindigkeit?
Mein ganz spezielles Interesse gilt der Strecke Seronga - Betsha dann Richtung Nord - Nord-Osten quasi westlich der Linyanti Sümpfe - Grenzüberquerung Botswana/Namibia südlich von Kongola. Siehe auch Karte Botswana 1:250,000 Linyanti Sheet 2 und Karte South West Afrikca 1:250,000 Sheet 17 1/2 Kwando.
An der zur Verfügung stehenden Zeit sollte es dann nicht fehlen. Wir werden das nächste Mal mind. 3 Monate unterwegs sein.
Bin gespannt auf Deine Infos und besten Dank im voraus.
Sonja
GEGernot EickerGast10. Mai 2006 · #4moin,
beim 1.Mal bin ich nach übersetzen mit der Fähre einfach nach Osten gefahren, soweit Fahrspuren da waren. Wenn es keine gab, einfach weiter geradeaus 🙂
Ein anderes Mal fuhr ich mit 2 Unimogs + BW-Anhänger am Ufer des Okavango bis Seronga. Dort hatten wir wegen des Anhängers grosse Schwierigkeiten, die "Uferböschung" hoch zu kommen, weil dort tiefer, feiner Sand war. Wir haben dann bis zum Abend gewartet, weil dann die Luftfeuchtigkeit höher und dadurch der Sand fester wird.
Ach ja, bei der Tour trafen wir einen Missionar. Der sagte uns, dass wir die 1. Weissen seit 7 Monaten wären, die vorbeikämen. Damals war aber auch die Strecke in einem miserablen Zustand.
Letztes Jahr war ich nur bis Banamawezi, um Steve, Dave etc. zu besuchen. Die Strecke war kein Problem.
Die Strecke von Seronga nach Betsha war immer noch tiel sandig. Allerdings kamen uns kurz vor Betsha 2 Wohnwagengespanne(!) entgegen, die uns fragten, wie lange es wohl noch bis Seronga dauern könnte
😮
Im Bereich Linyanti hatte wir nie Probleme.Gecampt haben wir immer irgendwo. Und GPS wurde nie eingesetzt.
Gruss Gernot
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200610. Mai 2006 · #5@Gernot
Wohnwagengespanne ?? Das können tatsächlich nur Südafrikaner gewesen sein...😄
Habe mal in Windhoek auf der NP Verwaltung zwei ältere Pärchen aus RSA erlebt, die sich erkundigt haben, ob die Küstenstrasse von Lüderitz nach Swakopmund mit einem Wohnwagen zu befahren ist...
schöner Gruss Tom
PApangolinThemenstarter136 Beiträge · seit 200611. Mai 2006 · #6Hallo Gernot
danke für die vielen Infos. Frage: hast Du eine Bootstour von Seronga aus auf eine der Inseln (mit Uebernachtung) unternommen? Man muss ja dass Fahrzeug in Serongo zurücklassen. Wie schätzt Du dieses Risiko ein?
Gruss Sonja 😮
GEGernot EickerGast11. Mai 2006 · #7moin,
von Seronga aus habe ich noch keine Bootstour unternommen. Wahrscheinlich wird dann auch das zurückgelassene Auto ziemlich leer sein. Mit Sicherheit aber der Tank.
Einmal passierte mir sowas ähnliches: ich war mit Leuten nach Vict.Falls gefahren und hatte meinen Hänger mit Benzinvorräten in Serondella gelassen. Irgendwo in der Pampa -aber nicht allzu weit von Maun entfernt- brauchte ich dann das Benzin, das mir geklaut worden war 🤨
Ich habe dann aus allen Kanistern die Reste zusammengekippt, und damit ging es dann! Seitdem lasse ich nichts irgendwo unbeaufsichtigt stehen.
Zum Thema:
von Maun aus habe ich häufig Bootstouren ins Delta gemacht. Meistens mit mindestens 1 Übernachtung irgendwo auf einer kleinen Insel im Delta. Leider ist das mangels Wasser schon seit vielen Jahren von Maun aus so nicht mehr möglich. Das war immer ein wunderbarer Einstieg für Leute, die zum 1.Mal im Busch waren. Fleisch am Stock über offenem Feuer braten, einen Eimer Millipap zubereiten, draussen schlafen, sich nach Hause treiben lassen (die Zeit muss sein) etc. etc.
Gruss Gernot
christian852 Beiträge · seit 200611. Mai 2006 · #8Hallo Sonja!
Auch wir hatten vor im November unser Grabnerboot nach Seronga mitzunehmen und eine Bootstour dort zu unternehmen. Nehm mal die Suchfunktion, es gibt da Threads(boote) drüber. Das Bootfahren wird ja von vielen hier als Suizidkomando angesehen. Wir haben uns noch nicht endgültig entschieden. Aber das Auto muß sicher untergestellt sein, auch uns wird ständig alles abmontiert, vom Karabinerhaken bis zum Schraubstock!
Gruß Christian
SASandneurosen.com20 Beiträge · seit 200607. Okt. 2006 · #9Hallo Sonja,
wir sind auch an einer Durchfahrt durch das Konzessionsgebiet interessiert.
Sollte es funktionieren von Seronga aus nach Nord Osten bis nach Kongola zu fahren, wie wollt ihr die Grenzformalitäten organisieren. Dort ist ja kein offzieller Grenzübergang und die Grenze ist zunächst einmal illegal überfahren. Wo wollt ihr die Grenzformalitäten nachholen?
Grüße sendet Uwe
PApangolinThemenstarter136 Beiträge · seit 200609. Okt. 2006 · #10Hallo Uwe
vor circa 1 1/2 Jahr habe ich einen Artikel über den Grenzübergang gelesen. Leider sehe ich auf meinem Ausdruck nicht, woher ich diesen aus dem Internet habe.
Heute habe ich nochmals intensiv gesucht und bin auf folgenden Artikel gestossen:
http://www.islandsinafrica.com/5_rivers_safari.htm.
Wann habt Ihr vor zu reisen?
Gruss Sonja
SASandneurosen.com20 Beiträge · seit 200609. Okt. 2006 · #11Hallo Sonja,
danke für den Link.
Ich weiß nicht wofür der Hinweis "Lodges have customs and immigration on their doorstep", da die Lianshulu Lodge und das Kwando Lagoon Camp sich beide auf der Namibianischen Seite befinden. Vermute eher, daß hier ein Bootsfahrt auf dem Kwando / Linjanti angedacht ist.
In Trachs4Africa kann ich auch keine Tracks von Seronga nach Konkola finden. Ich denke eine Durchfahrt nach Nordwest ist nicht möglich.
Wir werden aller Voraussicht nach mitte Nov. dieses Gebiet für ca. 1 Woche durchfahren. Planen die Linjantisümfe von Süden her anzufahren und dann weiter Richtung Khwairiver - Maun. Evtl. mit einem Schlenker durch den Chobe NP.
Ich wundere mich nur über die unterschiedlich gemachten Angaben bezüglich Wegbeschaffenheit. Im Hupereiseführer lese ich von ausgefahrenen Spuren, z.T. so tief sind, daß dort kein Unimog mehr fahren kann. Jetzt lese ich wieder von Wohnwagengespannen. Ich denke, daß müssen wir uns schon selber anschauen.
Grüße sendet Uwe
pme470 Beiträge · seit 200617. Okt. 2006 · #12Hallo Uwe, bin im September u. A. die Strecke Savuti - Linyanti - Selinda gefahren. Von der Linyanti Camp Site nach Westen bis zur Cut-Line, dann in südlicher Richtung entlang der Cut-Line und dann wieder westlich entlang der Transit-Route bis zur Linyanti Explorations Private Concession. Von dort aus kann man querbeet nach Süden fahren bis zum Khwai, oder weiter südwestlich in Richtung Camp Motswiri, wo der Magweggana aus dem Delta abfliesst. Du solltest aber unbedingt einen Concession Holder informieren, einige der Concessions werden bejagt und da findet man halt ganz andere Besucher... Zudem würde ich dieses Gebiet definitiv nur mit GPS befahren, da jeweils dutzende Tracks links und rechts verzweigen und es nicht eindeutig ist, welche Route die "Hauptstrasse" ist. Das Gebiet zwischen Linyanti und Khwai wird sehr selten befahren. Die Leute von Linyanti Explorations in Kazungula haben uns sehr geholfen, was bei den Preisen für ne Übernachtung in Selinda auch gerechtfertigt ist... www.linyanti.com
Strassenzustand: Auf der Transit-Route teilweise sehr tiefer sand, noch viel tiefer als Savuti-Linyanti.
Lass mich wissen, falls ich Dir noch weitere Infos geben kann zu dem von mir bereisten Gebiet. Füge noch ein Bild mit Kartenausschnitt zu meiner Galerie:é
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_gallery2&Itemid=27&g2_itemId=53126&g2_navId=x16de9a26Schöne Grüsse
Patrick
Post geändert von: pme, am: 17/10/2006 09:41<br><br>Post geändert von: pme, am: 17/10/2006 12:25