Auswandern

10 Antworten · 3'554 Aufrufe · gestartet 14. Nov. 2010 von Conni
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Themenstarter8 Beiträge · seit 200914. Nov. 2010 · #1
Hallo,
ich war 2005 das erstemal in Namibia und bin voll vom "Afrikavirus" erwischt worden! Ich war dann noch 3mal dort, konnte die letzten beiden Jahre (ich zähle 2010 dazu 😉 ) aber aus beruflichen und durchaus auch finanziellen Gründen keinen Urlaub dort machen 🙁 . Die Sehnsucht wird immer größer und ich bin mittlerweile ernsthaft am Drübernachdenken nach Namibia (ich war noch nirgends anders in Afrika) auszuwandern. In zwei Jahren muß ich eh von vorne anfangen, dann geht mein derzeitiges Projekt zu Ende, also warum nicht?! Und nun zu meiner Frage: welche Möglichkeiten/ Chancen hat eine SingleFrau (mit 4beinigem Anhang)???
Oder wer hat ähnliche Absichten und sucht noch jemanden, der mitkommt? Oder lebt schon dort und hat noch einen Flügel in seiner Residenz frei 😄 ??? Bin für alles offen...
zuletzt bearbeitet 14. Nov. 2010
3'175 Beiträge · seit 200614. Nov. 2010 · #2
Hi Conni!
Na dann mal willkommen hier im Forum.
was fuer Projekte machst du denn??
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
1'910 Beiträge · seit 200614. Nov. 2010 · #3
Hallo erstmal Conni, schau mal hier rein ist unsere Wiki...vielleicht weisste dann etwas mehr.
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
2'048 Beiträge · seit 200715. Nov. 2010 · #4
Hallo Conni,
du hast eine gewisse Chance über eine internationale Organisation ins Land zu kommen, die sich dann auch um dein Visum und deine Arbeitserlaubnis kümmern muss.
Alternativ bleibt dir der Heiratsmarkt. Gerade auf abgelegenen Farmen besteht da durchaus Bedarf nach deutschen Single-Frauen und der vierbeinige Anhang ist wohl auch kein Problem.
Bei allem weiteren sehe ich schlechte Chancen, es sei denn, du bist so hoch spezialisiert (Herzchirurg z.B.), dass die dich unbedingt wollen. Ansonsten kannst du dich beim Gesundheitsministerium auf eine der so zahlreichen freien Arzt- oder Apothekerstellen bewerben, aber selbst wenn dich dieses Ministerium einstellt wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit von Home Affaires nur mit sehr vielen Problemen Arbeitserlaubnis bekommen. Namibia ist definitiv kein Einwanderungsland und tut alles um Zuwanderung, wie du sie vor hast, zu verhindern (Zumindest aus Europa, aus China und Nordkorea geht fast alles.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Themenstarter8 Beiträge · seit 200915. Nov. 2010 · #5
Hallo Joerg,
meine Projekte sind genau genommen nur eines, ich betreibe zur Zeit noch Schweinezucht und höre damit 2013 auf, da der Betrieb gepachtet ist und eine Verlängerung nicht sinnvoll ist.

Gruß Conni
und Euch anderen dake für die Auskünfte, ich sehe meine Chancen mal wieder schwinden 🙁 , oder ich sollte es vielleicht doch mal auf dem Heiratsmarkt versuchen, alt genug wäre ich ja 😄 , wer kennt jemanden...? 😄
zuletzt bearbeitet 15. Nov. 2010
154 Beiträge · seit 201015. Nov. 2010 · #6
Hallo Conni,

was hast Du denn für Qualifikationen und hast Du finanzielle Rücklagen? Sprachkenntnisse? Dies sind wichtige Punkte bei einer Auswanderung.

Viel Erfolg
Brigitte
58 Beiträge · seit 201016. Nov. 2010 · #7
tut alles um Zuwanderung, wie du sie vor hast, zu verhindern (Zumindest aus Europa, aus China und Nordkorea geht fast alles.
Zugegeben jetzt etwas Offtopic - aber mich wuerde doch interessieren, ob man die Beweggruende hinter dieser Politik kennt. Ich meine, Namibia ist ja kein sozialistischer Bruderstaat, oder irre ich mich? 🤨
Gast16. Nov. 2010 · #8
Nein, kein sozialistischer Bruderstaat im eigentlichen Sinne, aber die SWAPO wurde im Unabhängigkeitskampf von kommunistischen Ländern wie Nordkorea und auch der DDR unterstützt, und das verbindet anscheinend bis heute.
Hier eine kleine Übersicht über den Unabhängigkeitskampf.


@Conni:
Zugegeben, es ist schwierig, aber nicht unmöglich nach Namibia auszuwandern. Wie Moochi schreibt: es kommt schon auf deine Qualifikationen an.

lg
WoMa
3'175 Beiträge · seit 200616. Nov. 2010 · #9
Hallo Conni!

Na das waere ein super Projekt fuer Namibia, wenn Du hier eine Schweinezucht aufmachen wuerdest. Damit wuerdest Du mehrere Fliegen mit einer Klappe fangen. Erstens gibts nur sehr wenige Schweinezuchtbetriebe und zweitens ist der Bedarf an Schweinefleisch (sprich vorallem Spareribs) zur Zeit immens, wegen der Zugereisten aus den oben genannten Laendern.

Das mit dem Heiraten hat sich seit Anfang des Jahres sehr relativiert. Man kann durch Heirat zwar noch Domicile bekommen, darf aber nicht mehr arbeiten sondern nur noch hier bleiben. Da sind dieses Jahr schon einige ganz schoen hart gefallen...
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
33,1k Beiträge · seit 200616. Nov. 2010 · #10
Hi Ebo,
Ich meine, Namibia ist ja kein sozialistischer Bruderstaat, oder irre ich mich?
WoMa hat ja schon etwas dazu geschrieben. Namibia geht in die Richtung, schließlich sind Nordkorea, Kuba etc. die größten Freunde.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
579 Beiträge · seit 201016. Nov. 2010 · #11
Hallo,

wie schon geschrieben wurde,war die seit der Unabhängigkeit Namibias ununterbrochen regierende SWAPO ursprünglich eine marxistische/sozialistische Befreiungsbewegung, die den Befreiungskampf zuletzt vor allem von Angola aus führte, welches unter der MPLA ebenso gesinnt war. Wenn man schaut, wieviele "verdiente" Ex-Befreiungskämpfer heute hohe Ämter bekleiden, sind gewisse Sympathien nicht verwunderlich.

Wenn heute Projekte in Namibia gestemmt werden sollen, dann sind eben häufig die Chinesen im Boot. Sie entscheiden schnell und stellen Geld und weitere Ressourcen bereit, ohne die Regierierenden mit Themen wie Korruption zu nerven. In den westlichen Demokratien gibt es dagegen häufig elendig lange Entscheidungsprozesse und dann nerven die noch rum mit Themen wie Korruption, freien fairen Wahlen usw. Insofern sind die Chinesen heute häufig die attraktiveren Partner - nicht für die afrikanischen Länder, aber für die Regierenden in diesen Ländern.

Sonnige Grüße