SCschmidiThemenstarter6 Beiträge · seit 201013. Nov. 2010 · #1
Hallo zusammen
Meine Frau und ich (noch nicht ganz 30) sind an der Planung für unsere erste Namibia-Reise im September / Oktober 2011 und möchten / sollten jetzt dann das Notwendige buchen. Wir haben sieben Wochen Zeit und möchten Namibia erleben und nicht nur von einer Sehenswürdigkeit zur Anderen hetzen! Dementsprechend haben wir die Reise versucht zu planen. Wir haben einen 4x4 mit Dachzelt gemietet. Da wir Neulinge sind, wären wir um Feadbacks sehr dankbar! Auch kritisch natürlich. Was meint ihr zu dieser Route? Was müsste verändert werden, was ist gut so? Und auch um allgemeine Tipps / empfehlenswerte Campsites / … sind wir sehr dankbar 🙂
Geplante Reiseroute (Fettgeschrieben sind Fixpunkte die wir vorbuchen wollen, den Rest möchten wir noch ein wenig flexibel halten)
Hi Schmidi, ändere bitte Deine Überschrift, da steht einen Buchstabendreher, was wirklich nicht schlimm ist 🙂 RESIEROUTE Nun zu Deine Tour, m.M. nach ist 1 nacht Okaukuejo zu wenig.Das Wasserloch dort ist einfach einmalig Ich kenne Namutoni nicht , dennoch hier steht oft das Okaukuejo 2 Nä und Halali 1 nacht optimal sind.
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
SCschmidiThemenstarter6 Beiträge · seit 201013. Nov. 2010 · #3
Hoi Cécile
Vielen Dank für deine Antwort 🙂 Es sind total sieben Nächte im Etosha. Davon zwei Nächte in Okaukuejo und drei in Namutoni. Wäre es besser umgekehrt?
Hoi Schmidi, also m.M. nach ja, weil das Wasserloch in Okaukuejo einfach super ist, da werden immer sehr viele Tiere Gesichtet. Wir waren schon mehrfach dort und haben immer vielleicht Glück gehabt 😄 Ich würde also nur Okaukuejo und Halali im Etosha einplanen. Lieben Gruß Cécile 🙂
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Hallo Schmidi Toll 7 Nächte Etosha. Ich persönlich würde in Okaukuejo die meiste Zeit verbringen. Es hat ein wunderschönes Wasserloch. Auch das Wasserloch (und auch die Unterkünfte) in Halali sind sehr schön. Von beiden Camps aus kannst Du den Park wunderbar erkunden. Namutoni würde ich persönlich höchstens 1 ev. sogar gar keine Nacht verbringen und mir gleich eine Unterkunft ausserhalb des Parks suchen. Mein Favorit ist Etosha Aoba. Gisela
Wolfjanck57 Beiträge · seit 200913. Nov. 2010 · #6
Hallo Schmidi,
für die Zeit "Opuwo / Sesfontein / Palmwag / Abu-Huab Camp /Brandberg" kann ich Dir das Camp Aussicht von Marius Steiner sehr ans Herz legen. Der Blick von den sehr nett eingerichteten und sauberen Campsites ins weite Land ist etwas sehr Feines und die vormittagliche Himbatour mit Marius hat sich sehr gelohnt.
herzlich willkommen im Forum. Um sieben Wochen Urlaub beneide ich euch jetzt schon. Da kann man ja so richtig großzügig planen, was ihr ja (stellenweise) auch gemacht habt. Hier aber noch ein paar Kommentare zu eurer Reise:
1. Fünf Nächte zwischen Waterberg und Shakawe (Xaro Lodge) sind m. E. zu viel. Normalerweise würde ein Zwischenstopp in Tsumkwe reichen, um von dort über Dobe nach Botswana reinzufahren. Natürlich ist es schön, großzügig planen zu können, aber hier könnt ihr sicher ein, zwei Tage einsparen.
2. Die Xaro Lodge kann ich euch sehr empfehlen, die haben aber keine Campingmöglichkeit. Den Wagen müsst ihr bei Drotskys abstellen und werden mit dem Boot zur Xaro Lodge gebracht. Aber vielleicht verzichtet ihr ja auch für drei Nächte mal auf euer Dachzelt. Da die Xaro Lodge sehr isoliert liegt, ist das Aktivitätenprogramm logischerweise sehr eingeschränkt: eigentlich nur Bootstouren zum Angeln und Tiere (vor allem Vögel) beobachten und natürlich relaxen. Aus diesem Grund wären hier zwei Übernachtungen u. U. ausreichend.
3. Ich würde mir überlegen, mit dem eigenen Wagen nach Victoria Falls zu fahren (Kosten, Grenzformalitäten...). Stattdessen würde ich den Aufenthalt in Kasane deutlich ausweiten und von dort aus eine organisierte Tour zu den Fällen machen (wird dort überall angeboten und ist deutlich stressfreier, als mit dem eigenen Wagen). Außerdem könnt ihr von Kasane aus die dringend empfohlenen Bootstouren auf dem Chobe in den Nationalpark machen. In eurer Planung ist Kasane mit nur einer Nacht ausschließlich ein unnützer Zwischenstopp und von Ihaha aus könnt ihr keine Bootstouren machen. Dazu müsstet ihr dann doch erst wieder aus dem Park raus nach Kasane, was ich für ziemlich unsinnig halten würde. Denkt mal über drei bis vier Nächte Kasane (mit Ausflügen zu den Victoria Falls und auf dem Chobe) und anschließend euren zwei Nächten Ihaha nach.
4. Für den "Caprivi-Transit" (Shakawe - Kasane, Ihaha - Okaukuejo) habt ihr insgesamt neun Nächte vorgesehen. Das ist "dicke ausreichend". Die Stopps solltet ihr dabei auf jeden Fall optimieren. So könntet ihr beispielsweise von Shakawe gleich durchfahren bis an den Kwando (dort z. B. zwei, drei Nächte im Camp Kwando o. ä.) und dann nach Kasane. Auf der Etappe von Ihaha nach Okaukuejo würde sich beispielsweise eine Unterbrechung in der Region Divundu (z. B. zwei, drei Nächte im Ngepi Camp o. ä.) empfehlen und dann vielleicht nochmal in Roys Camp. Das könntet ihr dann zu Beginn der Reise auslassen. Auf jeden Fall könntet ihr so von den neun "Transit-Tagen" durchaus etwas zugunsten anderer Ziele einsparen.
5. Okaukuejo als Startpunkt in den Etosha Nationalpark habt ihr sicher ausgewählt, um später von Namutoni aus durch das King-Nehale-Gate und das Owamboland zur Kunene River Lodge zu fahren. Das halte ich auch für sinnvoll. Auf jeden Fall solltet ihr aber die Zeit in Okaukuejo etwas ausweiten, wie Cécile und andere schon angemerkt haben.
6. Auf der Strecke von Epupa nach Swakopmund empfehle ich euch zwischen Opuwo und Sesfontein unbedingt zwei bis drei Nächte in Camp Aussicht bei Marius Steiner.
So, das wären meine Tipps.
Viel Spaß Armin
P. S.: Sind zur gleichen Zeit unterwegs, aber leider nur drei Wochen und eher im Süden.
Soweit ich den Reiseplan verstanden habe, wollt Ihr im Etoscha NP die Campingplätze nutzen. Obwohl wir nicht campen, würde ich die Zeit dort mit 3 x Okaukuejo, 2 x Halali und 2 x Namutoni einplanen. So kann man den gesamten Park schon ganz gut erkunden.
3. Ich würde mir überlegen, mit dem eigenen Wagen nach Victoria Falls zu fahren (Kosten, Grenzformalitäten...). Stattdessen würde ich den Aufenthalt in Kasane deutlich ausweiten und vor dort aus eine organisierte Tour zu den Fällen machen (wird dort überall angeboten und ist deutlich stressfreier, als mit dem eigenen Wagen). Außerdem könnt ihr von Kasane aus die dringend empfohlenen Bootstouren auf dem Chobe in den Nationalpark machen. In eurer Planung ist Kasane mit nur einer Nacht ausschließlich ein unnützer Zwischenstopp und von Ihaha aus könnt ihr keine Bootstouren machen. Dazu müsstet ihr dann doch erst wieder aus dem Park raus nach Kasane, was ich für ziemlich unsinnig halten würde. Denkt mal über drei bis vier Nächte Kasane (mit Ausflügen zu den Victoria Falls und auf dem Chobe) und anschließend euren zwei Nächten Ihaha nach.
So, das wären meine Tipps.
Viel Spaß Armin
Hallo Schmidi,
wie Armin schreibt, Kasane als Ausgangspunkt einplanen ist richtig. Gehe mal auf der www.chobesafarilodge.com
dort gibt es die Möglichkeit zum Campen . Von daraus werden Bootstouren auf den Chobe, Ausflüge im Chobe Nationalpark und Fahrte zu den Vic Falls angeboten. Lieben Gruß Cécile 🙂
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SCschmidiThemenstarter6 Beiträge · seit 201015. Nov. 2010 · #10
Danke für eure Feadbacks!!! Macht Spass so 🙂
Hier noch ein paar Bemerkungen / Fragen meinerseits dazu, bezogen auf die Nummern von Armin:
1. Dieser Abschnitt werden wir wahrscheinlich noch etwas kürzen.
2. Ja, wir wissen, dass dort kein Camping möglich ist…wir werden noch genügend Nächte im Dachzelt verbringen. Ist aber schön zu hören, dass sich ein Besuch lohnt.
3. Das mit dem eigenen Wagen nach Victoria Falls zu reisen müssen wir uns wirklich noch mal überlegen. Wären dann drei Tage, beispielsweise Chobe Safari Lodge, gut? Kann man die verschiedenen Aktivitäten (Victoria Falls, Boat Cruises) spontan vor Ort buchen oder muss man diese vorbuchen? Den Campingplatz selber muss man wahrscheinlich möglichst schnell vorbuchen, nehme ich an?
4. Wieso würdest du (Armin) bis an den Kwando durchfahren und nicht bspw. in der Ngepi Campsite halt machen und von dort dann an den Kwando und auf der “Rückfahrt“ vielleicht noch an die Campsite an den Popafalls? Wo wäre die eingesparte Zeit am besten einzuplanen. Wo nehmen wir uns vielleicht zu wenig Zeit oder was haben wir in unserer Planung vergessen? 🙂
5. Im Etosha planen wir nun mit drei Nächten Okaukuejo und je zwei Nächten in Halali und Namutoni.
3. Das mit dem eigenen Wagen nach Victoria Falls zu reisen müssen wir uns wirklich noch mal überlegen. Wären dann drei Tage, beispielsweise Chobe Safari Lodge, gut? Kann man die verschiedenen Aktivitäten (Victoria Falls, Boat Cruises) spontan vor Ort buchen oder muss man diese vorbuchen? Den Campingplatz selber muss man wahrscheinlich möglichst schnell vorbuchen, nehme ich an?
Man kann alle Ausflüge vorort buchen. 3-4 tage sind ausreichend hoffe ich, wir planen diesmal 4 Tage um für alle Möglichkeiten sicher genug Zeit zu haben. 😄 Camping würde ich vorher buchen. Lieben Gruß Cécile 🙂
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Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
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Armin2'346 Beiträge · seit 200615. Nov. 2010 · #12
Hallo "Schmidi",
deine Frage zu Punkt 3) hat Cécile ja schon beantwortet.
Mein Vorschlag zu Punkt 4) ist sehr persönlich. Ich bin ein Freund der Kombination "Fahr-Tage" und "Vor-Ort-Tage". An Fahr-Tagen lege ich gerne etwas größere Entfernungen zurück und plane dann "vor Ort" möglichst immer mindestens zwei Tage ein (was bei euch beneidenswerterweise ja auch mal mehr sein können). Die von euch geplante Fahrt von Shakawe auf die andere Seite der Grenze (z. B. Ngepi) wäre ja nur ein Katzensprung. Das haben wir zwar auch schon gemacht, aber da würde ich den "Sprung" gefühlsmäßig etwas weiter fassen (also beispielsweise bis an den Kwando). Auf der Rückfahrt durch den Caprivi könntet ihr dann vom Chobe wieder einen solchen "Sprung" machen und dann beispielsweise bis Ngepi fahren. Das wäre für mich eine optimale Nutzung von "Fahr-Tagen", mehr aber auch nicht. Ich würde nicht auf der Hin- und Rückfahrt Station in der gleichen Gegend machen (Ngepi, Popa-Falls). Die Umgebung ist sich doch schon ziemlich ähnlich. Außerdem geben die Popa-Falls nicht nur meiner Meinung nach nichts her. Eventuell eingesparte Tage würde ich in die Chobe-Region (Kasane, Ihaha) und beispielsweise in Camp Aussicht investieren.