DumelaThemenstarter44 Beiträge · seit 200705. Nov. 2010 · #1
Wir waren 2 Jahre nicht in Namibia und möchten mal wieder in den Etosha National Park. Wie sind die 3 Camps im Park? Die letzten Reisen haben wir immer außerhalb des Parkes logiert. Es soll nach dem Umbau ja alles besser geworden sein. Danke
Dumela (Gerd)
Erst 14 Jahre beruflich im südlichen Afrika, jetzt Reisen nach Namibia,Botswana, Mocambique, Tanzania, und SES Experte
wir waren im August in Okaukuejo und Halali, und beide Male ganz zufrieden (und wir hatten in beiden Camps die jeweils günstigsten Unterkünfte gebucht). Die Zimmer/Bungalows waren zweckmäßig und sauber, die Bäder zwar etwas klein, was wir aber nicht so schlimm fanden. Auch die Mahlzeiten (alles in Buffetform) waren okay, und selbst über den Service konnten wir uns nicht beklagen (darüber hatten wir schon so manches Negatives gehört, wir fanden ihn in Ordnung!). Unschlagbar sind natürlich die beiden beleuchteten Wasserlöcher, wobei in Okaukuejo insgesamt mehr Tiere zu beobachten waren, in Halali dagegen sahen wir unseren einzigen Leoparden sowie einen Elefanten-Kindergarten. Schon allein deswegen würden wir auf jeden Fall wieder IM Park übernachten!
Hallo Gerd, wir waren im April 2010 in Okaukuejo und Halali. Wir haben es so erlebt wie Ulrike es schildert. Nächstes Jahr haben wir wieder Okaukuejo und Halali gebucht. Für uns macht es nur Sinn im Etoscha zu bleiben , allein wegen den Wasserlöcher 🤩 Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200906. Nov. 2010 · #4
Hallo Gerd,
auch von mir volle Zustimmung. Mein erster Aufenthalt in Okaukuejo war 1992. Der letzte war vor knapp einem Jahr. Da hat sich sehr viel getan.
Wir hatten die Chalets am Wasserloch gebucht (die ohne Sicht, man hockt ja eh die ganze Nacht sowieso auf den Bänken und es gibt auch nur eins das eine wirklich gute Sicht bietet) und waren sehr zufrieden.
Sehr grosse Zimmer und eine riesige Dusche, alles sehr sauber. Die Verpflegung war absolut ok und bei unserem Besuch war es nicht so voll, auch der Service war gut.
Hallo Gerd, wir haben die Etosha-Camps eigentlich immer als notwendiges Übel angesehen - man fährt ja nicht wegen besonders schöner Unterkünfte, sondern wegen der Tierwelt nach Etosha. Und daran hat sich vom Prinzip her nicht viel geändert: Okaukuejo: die neuen 2-stöckigen Premier Waterhole Chalets sind - ganz im Gegensatz zu den dahinter liegenden Waterhole-Chalets - sehr geräumig und schon fast etwas luxuriös. Der Pflege- und Erhaltungszustand ist ok - bis auf die Leuchtmittel:da scheint keiner drauf zu achten und auch Reklamationen sind zwecklos - kaputte Birnen werden einfach nicht ersetzt. Das Essen ist eher mäßig, der Service chaotisch bis hemmungslos überfordert. Die Shops sind, obwohl kaum vorstellbar, noch schlechter geworden. Selbstversorgung im Camp ist also nur möglich, wenn man alles von draußen mitbringt. Die Preise für das Premier Waterhole-Chalet sind m.E. eindeutig und drastisch überzogen. Halali:hier ist deutlich "schonender" renoviert worden - das Vorhandene wurde genutzt und fast durchweg verbessert.In den Family-Chalets wurde leider die Wohnküche in eine Lounge umgestaltet - mit 2 völlig überdimensionierten hellen Sesseln. Alles andere aber ist so geblieben wie es war - einschließlich der unzureichenden Schrankkapazität. Neu hinzugekommen sind einige Luxus-Chalets, z.T. mit Jakuzzi, der dann aber nicht immer funktioniert.Das Essen ist meist ok, der Service auch.Angebot im Shop - s.o. Namutoni:das Fort selbst bietet keine Unterkünfte mehr und wurde zum Camp-Zentrum umgestaltet mit Restaurants und Läden. Der Innenhof ist jetzt bewirtschaftete Freiluft-Terrasse.Das kann man durchaus als gelungen bezeichnen - ganz im Gegensatz zum Rest:die Unterkünfte sind mit großem Aufwand deutlich verschlimmbessert worden - mit zum Teil gravierenden Funktionsmängeln. Die Unterkünfte können nicht mehr direkt angefahren werden, sondern sind nur noch über scheußliche Plankenstege erreichbar.Für uns ist Namutoni nach dem Umbau "gestorben" - draußen vor Etosha gibt es deutlich bessere und kostengünstigere Alternativen. Gruß Joli
Burschi4'140 Beiträge · seit 200906. Nov. 2010 · #6
Hallo Gerd, war in den letzten 10 Jahren zu verschiedenen Zeiten immer in der Etoscha und muss im Prinzip allen zustimmen. Joli hat mit seinen Klagen völlig recht. Hier hat sich im Service-Bereich kaum was verbessert, im Gegenteil! Andererseits stimmt es aber, dass die Wasserlöcher eben unschlagbar attraktiv sind. Nirgends kann man mehr Tiere beobachten. Deswegen fahre ich auch im nächsten Jahr wieder hin, schließe beim gesamten Umfeld die Augen und konzentriere mich auf das Wasserloch. Ich übernachte im Camp, weil ich für die Nacht in Okaukuejo keine entsprechende Alternative kenne. Für die An- oder Abreisetage empfehle ich aber z.B. Onguma oder Etoscha Safari Camp, die von der Unterbringung und im Service um viele Klassen besser sind. Gruß: Burschi
gglink5'538 Beiträge · seit 200806. Nov. 2010 · #7
Hallo und guten Abend zusammen,
meine Erfahrungen mit Okaukuejo vor zwei Wochen sind ganz andere als die von Joli und Burschi. Wir waren drei Tage da. Ich hatte ein "stinknormales", sauberes Zimmer, das sogar jeden Tag gereinigt wurde. Der Service beim Essen klappte prima und an zwei Abenden war auch das Essen wirklich gut. Am letzten Abend waren ein oder zwei große Busgruppen da. Da klappte zwar der Service, aber das Essen war so la la. Das haben wir dann auch dem Küchenchef ganz offen erläutert, der sich für unsere Hinweise sogar noch bedankte. Wäre früher undenkbar gewesen.
Allerdings klappt das mit den Shops überhaupt nicht. Das ist tatsächlich noch schlechter geworden und wenn Ihr campen wollt, dann bringt Euch Holz und Fleisch aus Outjo mit.
Liebe Grüße von der strahlend sonnigen Atlantikküste Gerd
matthias64237 Beiträge · seit 200806. Nov. 2010 · #8
Hallo, da muß ich doch auch mal meinen Senf dazu geben. Letzer aufendhalt war ostern dieses Jahres. Obwohl ich Okaukuejo und Halali Chalets vorgebucht, mit Kreditkarten vorbezahlt und schriftlicher Bestätigung dort angekommen bin, hatte man ohne Benachrichtigung meine Buchung einfach stoniert. Da war ich echt platt..... Es kam auch kein Erklärungsversuch oder sonstiges. Ist einfach so! Nach Stundenlangen warten hatte sie dann doch noch mitleid und haben uns einen Raum zugeteilt. Im Okaukuejo ist uns dann ein Wasserglas das am Betttisch stand durch den Moskitovorhang runtergefegt und zersplittert. Im Halali sind wir am Office angerufen worden mit der Aufforderung 30N$ für das Glas zu bezahlen. Da fehlen mir die Worte. Bei den überzogenen Preisen einfach lächerlich......
Das Managment ist furchtbar. Die Zimmer soweit ganz akzeptabel. Essen hat sich auch gebesser. und die Wasserlöcher Nachts schon super.
Onguma kann ich auch nur empfehlen. Hat auch ein Wasserloch an dem man Nachts was zu sehen bekommt. Gruß Matthias
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DumelaThemenstarter44 Beiträge · seit 200707. Nov. 2010 · #9
Hallo, und vielen Dank für die nützlichen und ausführlichen Informationen. Wir werden eine Lodge außerhalb buchen und innerhalb des Parkes Halali und Okaukuejo. Halali haben wir bisher nur für eine Pause besucht, hat aber immer, auch in der schwierigen Zeit einen guten Eindruck gemacht. Danke nochmal und Grüße aus Unna Dumela (Gerd)
Erst 14 Jahre beruflich im südlichen Afrika, jetzt Reisen nach Namibia,Botswana, Mocambique, Tanzania, und SES Experte