Hallo!
Seit einer Woche bin ich nun zurück von meinem 7. Namibia-Aufenthalt.
Da ich dieses Mal nur 10 Tage dort sein konnte, habe ich erstmals keinen 4x4 genommen, sondern ein "Angebot" gewählt...
Dieses war ein Nissan Grand Levina.
Das erste Fahrzeug lehnte ich ab, weil die Reifen in einem desolaten Zustand waren. (Die sind wohl der Meinung, alleinreisenden Frauen kann man das anbieten... 😠 )
Ich persönlich würde nie wieder a) solch ein Fahrzeug für Namibia und b) bei dieser Autovermietung buchen.
Diese Art Autos sind einfach nicht ausgelegt für Gravel Roads, ständig rutschte das Fahrzeug von links nach rechts, brach aus trotz meiner ruhigen Fahrweise. Davon abgesehen sitzt man einfach zu tief.
Auf einer wirklich absolut einsamen D-Pad im Süden zerfetzte mir der Hinterreifen. Nun weiss ich immerhin, dass ich allein einen Reifen wechseln kann.. 🙂 Die Autovermietung hatte die Plastikradkappe am Reifen mit einer Art Kunststoffstreifen (mir fällt gerade nicht die korrekte Bezeichnung dafür ein) gesichert.
Nun stand ich dort in der Hitze.. bis mir dann zum Glück meine Nagelschere einfiel... so dass ich dann auch an die Radmuttern kam.
Mit dem Not-Reifen (und nur so kann man diesen bezeichnen) gelangte ich nach Solitaire. Dort gab es einen Ersatzreifen.
Bei der Fahrzeugabgabe wurde dann die defekte Radkappe moniert. Diese sollte 670 Nam $ kosten.
Dies erschien mir sehr hoch. Daraufhin rief der Bearbeiter von Thrifty bei einem Nissanhändler an, gab mir den Telefonhörer weiter und ich vernahm diesen Betrag nochmals
Mit kam das seltsam vor, ich rief also meine Freundin an, die in der Nähe von Windhoek wohnt. Sie notierte sich die inch-Grösse und erschien recht bald mit VIER nagelneuen Radkappen (die zusammen übrigens 150 Nam Dollar gekostet hatten)...
Nein, sagte der nette Thrifty-Mitarbeiter, diese Radkappen könne er nicht akzeptieren, das seien keine Original-Nissan-Teile.
Daraufhin fuhren meine Freundin und ich direkt zu Nissan. Merkwürdigerweise gab es dort genausolche Radkappen gerade nicht... und den Preis konnte man uns auch nicht nennen....
Mit wenig guter Laune fuhren wir zurück zur Autovermietung. Dort erklärte uns der Mitarbeiter dreist, er müsse mir nun 913 Nam Dollar von der hinterlegten Kaution abziehen,da er ja die Radkappe nun selber besorgen müsse.
Es ergab sich dann noch eine nicht sehr nette Diskussion.
Solch ein Umgehen mit Kunden ist für mich ein absolutes "NO-GO" und Thrifty wird mich nie wiedersehen.
Heike
Seit einer Woche bin ich nun zurück von meinem 7. Namibia-Aufenthalt.
Da ich dieses Mal nur 10 Tage dort sein konnte, habe ich erstmals keinen 4x4 genommen, sondern ein "Angebot" gewählt...
Dieses war ein Nissan Grand Levina.
Das erste Fahrzeug lehnte ich ab, weil die Reifen in einem desolaten Zustand waren. (Die sind wohl der Meinung, alleinreisenden Frauen kann man das anbieten... 😠 )
Ich persönlich würde nie wieder a) solch ein Fahrzeug für Namibia und b) bei dieser Autovermietung buchen.
Diese Art Autos sind einfach nicht ausgelegt für Gravel Roads, ständig rutschte das Fahrzeug von links nach rechts, brach aus trotz meiner ruhigen Fahrweise. Davon abgesehen sitzt man einfach zu tief.
Auf einer wirklich absolut einsamen D-Pad im Süden zerfetzte mir der Hinterreifen. Nun weiss ich immerhin, dass ich allein einen Reifen wechseln kann.. 🙂 Die Autovermietung hatte die Plastikradkappe am Reifen mit einer Art Kunststoffstreifen (mir fällt gerade nicht die korrekte Bezeichnung dafür ein) gesichert.
Nun stand ich dort in der Hitze.. bis mir dann zum Glück meine Nagelschere einfiel... so dass ich dann auch an die Radmuttern kam.
Mit dem Not-Reifen (und nur so kann man diesen bezeichnen) gelangte ich nach Solitaire. Dort gab es einen Ersatzreifen.
Bei der Fahrzeugabgabe wurde dann die defekte Radkappe moniert. Diese sollte 670 Nam $ kosten.
Dies erschien mir sehr hoch. Daraufhin rief der Bearbeiter von Thrifty bei einem Nissanhändler an, gab mir den Telefonhörer weiter und ich vernahm diesen Betrag nochmals
Mit kam das seltsam vor, ich rief also meine Freundin an, die in der Nähe von Windhoek wohnt. Sie notierte sich die inch-Grösse und erschien recht bald mit VIER nagelneuen Radkappen (die zusammen übrigens 150 Nam Dollar gekostet hatten)...
Nein, sagte der nette Thrifty-Mitarbeiter, diese Radkappen könne er nicht akzeptieren, das seien keine Original-Nissan-Teile.
Daraufhin fuhren meine Freundin und ich direkt zu Nissan. Merkwürdigerweise gab es dort genausolche Radkappen gerade nicht... und den Preis konnte man uns auch nicht nennen....
Mit wenig guter Laune fuhren wir zurück zur Autovermietung. Dort erklärte uns der Mitarbeiter dreist, er müsse mir nun 913 Nam Dollar von der hinterlegten Kaution abziehen,da er ja die Radkappe nun selber besorgen müsse.
Es ergab sich dann noch eine nicht sehr nette Diskussion.
Solch ein Umgehen mit Kunden ist für mich ein absolutes "NO-GO" und Thrifty wird mich nie wiedersehen.
Heike
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