Himba

13 Antworten · 5'022 Aufrufe · gestartet 25. Sept. 2010 von hoppel
Antworten
Themenstarter32 Beiträge · seit 201025. Sept. 2010 · #1
Guten Tag, liebe Forumsteilnehmer,

was würde ich nur ohne Euer Wissen und Eure Hilfsbereitschaft machen? Das, was ich an Antworten auf meine Fragen erhalten habe, kann mir keine Literatur geben. Bevor ich nun meine
Namibiareise antrete, habe ich noch ein paar Fragen in der Hoffnung, dass Ihr mir auch diese beantworten könnt:
Ich habe nur einen normalen Pkw gemietet und möchte die schwierigen Fahrten vor Ort buchen. Wie weit käme ich mit meinem Pkw, wenn ich zu den Himbas fahren möchte?
Anschließend fahre ich ins Caprivigebiet, bis zu den Viktoria-
fällen: Ist für dieses Gebiet eine Malariaprophylaxe wirklich dringend erforderlich oder kann ich mich auch mit Cremes und Netzen schützen? Ggf. könnte ich ja in Windhoek noch Malarone
kaufen, was meint Ihr und vor allem Ihr Namibier? Ihr könnt doch nicht ständig Medikamente nehmen. Noch etwas: Ich will nur kurz nach Botswana, Kasane o.ä. Muss ich dafür eine Bescheinigung von meinem Autovermieter an der Grenze vorlegen? Der Vermieter will dafür viel Geld haben. Danke für Eure Hilfe.

Liebe Grüße Hoppel
183 Beiträge · seit 200925. Sept. 2010 · #2
Hallo Hoppel!
Erst einmal zum ersten Teil Deiner Anfragen: Die Himbas kannst Du im Westen des Etoscha Nationalparks besuchen. Die Frage ist, wie Du Deine Route bis zum Caprivizipfel gestalten willst? Ich bin im August von der Opuwo Country Lodge aus mit einer von der Lodge geführten Tour bei den Himbas gewesen. Wenn Du nicht bis Opuwo hochfahren willst, kannst Du auch auf der Gelbingen Farm in der Nähe von Kamanjab übernachten und dann das der Farm angeschlossene Himbadorf besuchen.
Das von Dir angesprochene 2. Thema "Malariagefahr" etc. wurde hier im Forum schon ausführlich und kontrovers diskutiert. Ich persönlich habe im Caprivi (im August) keine Prophylaxe genommen, da ich die Nebenwirkungen fürchtete, aber andere werden sicher anders handhaben.
Gruß Julia
306 Beiträge · seit 200825. Sept. 2010 · #3
Hallo Hoppel,
an der Grenze musst Du auf jeden Fall eine Bescheinigung des Vermieters vorlegen. Keine andere Wahl.
Ich würde das mit der Malaria nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir haben 4 Wochen Malarone genommen und super gut vertragen. Aber wie Julia schon sagt, dass Thema wurde hier schon oft diskutiert.
Liebe Grüße Andrea
705 Beiträge · seit 201025. Sept. 2010 · #4
Hallo Hoppel,
ich möchte mich dem Rat von Andrea 1961 anschließen,
auch wir haben Malariaprofilaxe betrieben, nach eingehender Beratung mit unserem Hausarzt haben wir die Malarone dann einige Tage bevor wir in das kritische Gebiet gefahren sind eingenommen und hatten keine Probleme damit. Frag mal bei deiner Krankenkasse, unsere Kasse hat alle Impfungen und die Malarone übernommen, wir mussten nur den Anteil von 10% selbst tragen.

Zu den Himba empfehle ich nach Opuwo zu fahren, bis da kommt ihr mit dem normalen PKW auf jeden Fall und dann eine geführte Tour zu den Himba.

Das für den Grenzübertritt benötigte Permit (ca. 1000 N$) ist Vorschrift. Es wird für die Aus- und Einfuhr des PKW benötigt.

Sonnige Grüsse
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
283 Beiträge · seit 200625. Sept. 2010 · #5
finde diesen Himba-kommerz wiederlich
Farmer,Lodgebesitzer und Campsiteanbieter haltet euch Himbas:das macht...$$$$$
In ein paar jahren gibt es eh nur noch business himbas,morgens um 7:00 das Ziegenfell-röckchen anziehen und abends 18:00 sich wieder in Jeans werfen,denn dann is ja :after hours,also Feierabend
Also Leute,wenn ihr Himbas besuchen wollt so nehmt bitte nen lokal guide und besucht nen selten gewordenen normalen Himba-Kraal
kara nawa
jakkal
0
1'223 Beiträge · seit 201026. Sept. 2010 · #6
jakkal schrieb:
finde diesen Himba-kommerz wiederlich
Farmer,Lodgebesitzer und Campsiteanbieter haltet euch Himbas:das macht...$$$$$
In ein paar jahren gibt es eh nur noch business himbas,morgens um 7:00 das Ziegenfell-röckchen anziehen und abends 18:00 sich wieder in Jeans werfen,denn dann is ja :after hours,also Feierabend
Also Leute,wenn ihr Himbas besuchen wollt so nehmt bitte nen lokal guide und besucht nen selten gewordenen normalen Himba-Kraal
kara nawa
jakkal
Jakkal,
da muß ich Dir (leider) Recht geben. Gottseidank beteiliegen sich viele Mitglieder des stolzen Volkes der Himba nicht an diesem Kommerzrummel. Die einen Mitmenschen mißbrauchen sie für den Kommerz, die Regierenden beschimpfen sie als rückständigen Stamm, weil die sich aus traditionellen Gründen gegen das Kunene-Staudammprojekt (auch Kommerz) gestemmt haben mit internationaler Hilfe.

Um Himbas in traditioneller Tracht zu sehen, braucht man nicht ins Kaokoland zu fahren. Sie sitzen in traditioneller Kluft neben der Straße zwischen Outjo und Kamanjab und warten auf zahlende fotografierende Touries. Aber so weit brauchst Du auch nicht zu fahren. Sie sitzen in Windhoek unterhalb der Christuskirche an der Kreuzung und warten auch dort auf die zahlenden Touries mit ihren Kameras. Wenn das kein Service für den Tourismus ist...

Sorry, für mich sind diese ganzen für Touristen inszenierten Shows mit Touren in die Kräle, Showtänze u.s.w. ganz einfach ein despektierlicher Horror, denn das alles hat rein garnichts mit deren traditionellem Leben zu tun, und diese Menschen haben es nicht verdient, wie im Zoo vorgeführt zu werden.

Das liegt für mich auf gleicher Ebene wie der ganze Elendsvoyeurismus mit vielen Touren in die Townships. Etwas ganz anderes ist, wenn Besucher auf eigene Faust unter Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen auf eigene Faust dort hinein finden. Da komme ich auch jederzeit mit.

Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber das ist ein wirklich heikles Thema, da viele Besucher die ethisch-moralische Respektgrenze dem anderen gegenüber nicht erkennen. Das fängt auch damit an, daß man als Besucher nicht einfach durch einen Kraal streift, noch weniger, daß man einfach neugierig Hütten betritt oder einfach hineingeht/ kriecht. Viele Leute die dieses unbedacht tun, würden in Europa die Polizei rufen, wenn jemand das bei ihnen zuhause einfach tun würde.

Fahrt Ihr trotzdem ins Land der Himba, sucht Euch, wie Jakkal sagte, einen Local Guide, und respektiert die Intimsphäre dieser Menschen. Bitte! Eure Enkel wollen sie auch noch erleben wie sie traditionall leben (wollen).

Sorry, das war ein etwas Abschweifen vom Thema und etwas Ausschweifen, aber Jakkal hat ein wirklich heißes und wichtiges Thema aufgegriffen das vielen wirklich nahegeht.
Sollte es jemanden ärgern, dann sagt es mir per PN, und ich lösche den Thread.

BadBoy

Nachtrag:
Im übrigen gibt es mindestens zwei Kräle (ausgeschildert) auf der Strecke C43 von Okongwati nach Epupa Falls, wo Besucher ausdrücklich eingeladen sind, diese zu besuchen. Dieses ist vom Stamm organisiert, und von dieser Besuchsmöglichkeit sollte man Gebrauch machen.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2010
179 Beiträge · seit 200926. Sept. 2010 · #7
Hallo Badboy
wen sollten Deine offenen Worte ärgern? Du hast nur die Wahrheit gesagt und ich stimme Dir voll zu.
Nacktmull
58 Beiträge · seit 201026. Sept. 2010 · #8
Swakop52 schrieb:
Sorry, das war ein etwas Abschweifen vom Thema und etwas Ausschweifen, aber Jakkal hat ein wirklich heißes und wichtiges Thema aufgegriffen das vielen wirklich nahegeht.
Sollte es jemanden ärgern, dann sagt es mir per PN, und ich lösche den Thread.
Es wäre schade, wenn Du deinen Post löschen würdest. So ein Board sollte schon Plattform für verschiedenste Meinungen bieten und Du stehst mit der deinigen sicher nicht allein da.
Auch ich, der ich noch nicht dort gewesen bin, mich wohl aber mit kulturphilosophischen Fragen beschäftigt habe und der kaum aufzuhaltenden McDonaldisierung der Welt mehr als kritisch gegenüber stehe, kann deinen Zeilen in vielen Punkten beipflichten.
Nachtrag:
Im übrigen gibt es mindestens zwei Kräle (ausgeschildert) auf der Strecke C43 von Okongwati nach Epupa Falls, wo Besucher ausdrücklich eingeladen sind, diese zu besuchen. Dieses ist vom Stamm organisiert, und von dieser Besuchsmöglichkeit sollte man Gebrauch machen.
Wie verhält es sich aber mit Local Guides in diesen Krälen?
Wenn es nicht zu einen Zoobesuch pervertieren soll, wäre doch gerade die Möglichkeit der Kommunikation wichtig, oder?
Ich würde mich über ein paar Erfahrungsberichte zu dieser Art der Besuche freuen - gern auch als PM.
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2010
4'451 Beiträge · seit 200826. Sept. 2010 · #9
ebo schrieb:
Swakop52 schrieb:
Sorry, das war ein etwas Abschweifen vom Thema und etwas Ausschweifen, aber Jakkal hat ein wirklich heißes und wichtiges Thema aufgegriffen das vielen wirklich nahegeht.
Sollte es jemanden ärgern, dann sagt es mir per PN, und ich lösche den Thread.
Es wäre schade, wenn Du deinen Post löschen würdest. So ein Board sollte schon Plattform für verschiedenste Meinungen bieten und Du stehst mit der deinigen sicher nicht allein da.
Auch ich, der ich noch nicht dort gewesen bin, mich wohl aber mit kulturphilosophischen Fragen beschäftigt habe und der kaum aufzuhaltenden McDonaldisierung der Welt mehr als kritisch gegenüber stehe, kann deinen Zeilen in vielen Punkten beipflichten.
Nachtrag:
Im übrigen gibt es mindestens zwei Kräle (ausgeschildert) auf der Strecke C43 von Okongwati nach Epupa Falls, wo Besucher ausdrücklich eingeladen sind, diese zu besuchen. Dieses ist vom Stamm organisiert, und von dieser Besuchsmöglichkeit sollte man Gebrauch machen.
Wie verhält es sich aber mit Local Guides in diesen Krälen?
Wenn es nicht zu einen Zoobesuch pervertieren soll, wäre doch gerade die Möglichkeit der Kommunikation wichtig, oder?
Ich würde mich über ein paar Erfahrungsberichte zu dieser Art der Besuche freuen - gern auch als PM.
Hallo Ebo,
wieso als PM 😉
Du schreibst:
...So ein Board sollte schon Plattform für verschiedenste Meinungen bieten...

Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
183 Beiträge · seit 200926. Sept. 2010 · #10
Bei meinem ersten Besuch bei den Himba hatte ich vorher einen "dicken Kloß" im Hals. Ich wollte nämlich auch nicht zu den Voyeuren gehören, die eventuell dazu beitragen, dass diese Kultur verloren geht.
Von der Opuwo Country Lodge aus waren wir mit einem lokalen Guide unterwegs, der unterschiedliche Krals "ansteuert". Er geht in den Kral und fragt den Chief, ob wir willkommen sind. Wir durften dann eintreten und schnell stellte sich die Situation ein, dass nicht wir "gegafft" haben, sondern die Himbafrauen und -kinder, die sehr neugierige Fragen gestellt haben und uns jeden Bereich im Kral gezeigt und erklärt haben.Die Unbefangenheit dieser Menschen hat mich verblüfft!!!
Am Ende dieses unvergesslichen Erlebnisses bekam der Kral einen Sack Maismehl und wir haben ihnen selbst hergestellten Schmuck abgekauft.

Diese Himba versuchen ihre traditionelle Lebensweise aufrecht zu erhalten im Gegensatz zu den in Windhoek etc. am Straßenrand sitzenden, die sich von der vermeindlichen Zivilisation haben locken lassen und keinerlei Perspektive haben.
Wer jemals Opuwo gesehen hat, eine der dreckigsten Städte, der weiß, wovon ich rede. Dort leben jene Menschen, die moderne Lebensweisen leben wollten und irgendwo zwischen Tradition und "Moderne" im Elend gestrandet sind.
Gruß Julia
Themenstarter32 Beiträge · seit 201026. Sept. 2010 · #11
Liebe Forumsteilnehmer,
ich danke Euch für Eure guten Ratschläge. Natürlich habe Ihr recht die Himba betreffend. Es fällt mir jedoch keine andere Möglichkeit ein, als sie zu besuchen, wenn man sich für ihre Kultur und ihr Leben interessiert. Das dies mit Anstand und Respekt geschieht, sollte selbstverständlich sein.

Gruß Hoppel
579 Beiträge · seit 201026. Sept. 2010 · #12
Hallo,

Swakop52 schrieb:
Sorry, für mich sind diese ganzen für Touristen inszenierten Shows mit Touren in die Kräle, Showtänze u.s.w. ganz einfach ein despektierlicher Horror, denn das alles hat rein garnichts mit deren traditionellem Leben zu tun, und diese Menschen haben es nicht verdient, wie im Zoo vorgeführt zu werden.
Wen das Thema beschäftigt, der findet ganz aktuell auch einen passenden Artikel in der Zeit:
http://www.zeit.de/2010/38/Ethnotourismus
Eure Enkel wollen sie auch noch erleben wie sie traditionall leben (wollen).
Das mag zynisch bis desillusioniert klingen, aber ich halte es für ausgeschlossen, das meine Enkel in Namibia noch traditionell lebende Himbas sehen werden. Die Infrastruktur im Kaokoveld wird immer besser, es gibt immer mehr Camps, selbst große Tourismusanbieter wie DerTour haben Opuwo, Epupa Falls inklusive Himba-Gaffen schon in 0815-Namibia-Katalogreisen aufgenommen. In der Folge gibt es immer mehr Touristen und das pulverisiert zwangsweise die traditionelle Lebensweise der Himbas. Ich gehe davon aus, dass es spätestens in 10-20 Jahren keine traditionell lebenden Himbas mehr in Namibia gibt, sondern nur noch Folklore für Touristen.

Ich weiß nicht, ob die Mehrheit der Himbas ihre traditionelle und für Touristen als Fotomotiv so attraktive Lebensweise beibehalten will, die objektiv betrachtet steinzeitlich ist? Oder will eine Mehrheit nicht doch eher am Fortschritt, bzw. dem was man für Fortschritt hält, partizipieren? Entsprechend kann ich auch nicht beurteilen, ob man sich dafür einsetzen sollte, dass die Himbas ihre traditionelle Lebensweise beibehalten können? Sicher weiß ich nur, das es schade ist, wenn solche indigenen Völker verschwinden, weil wir viel von denen lernen können.

Etwas anders sieht die Prognose für die Himbas aus, die im Süden von Angola leben. Das ist touristisch noch absolutes Brachland. Entsprechend leben die Himbas dort noch weitgehend unbehelligt und unbeeinflusst vom Tourismus und werden ihre traditionelle Lebensweise mutmaßlich deutlich länger behalten.

Sonnige Grüße
1'335 Beiträge · seit 200626. Sept. 2010 · #13
hoppel schrieb:
Anschließend fahre ich ins Caprivigebiet, bis zu den Viktoria-
fällen: Ist für dieses Gebiet eine Malariaprophylaxe wirklich dringend erforderlich oder kann ich mich auch mit Cremes und Netzen schützen? Ggf. könnte ich ja in Windhoek noch Malarone
kaufen, was meint Ihr und vor allem Ihr Namibier? Ihr könnt doch nicht ständig Medikamente nehmen.
Hallo Hoppel,
der einzigen deutschen Quelle, der Du bezüglich Malaria trauen solltest ist: http://www.dtg.org/

Guck dort (wenn sich die Seite öffnet, links unten) nach, was die dazu sagen!
Um es schon vorweg zu nehmen:
Im Caprivi besteht ganzjährig ein hohes Risiko! (Siehee pdf Seite 16)

Sich hier an die Namibier zu wenden, ist nur auf den ersten Blick logisch. Nur, weil sie der Gefahr ständig ausgesetzt sind, haben sie auch mehr Ahnung davon?
Das kann man nicht gleich setzen.
Die Namibier können die Prophylaxe nicht machen, weil man nicht über eine längere Zeit diese Medikamente einnehmen darf. Sie können sich schlicht nicht anders schützen als durch Repellents, Kleidung, Moskitonetz etc.

Wenn sie erkranken, gehen sie im günstigen Fall ein paar Wochen nicht arbeiten.
Wenn Du erkrankst, hast Du im günstigen Fall Deinen Jahresurlaub beendet.
Die ungünstigen Fälle lasse ich mal unberücksichtigt.

Du bist in einer anderen Situation!
Du hast den Vorteil etwas gegen Malaria tun zu können!


hoppel schrieb:
Noch etwas: Ich will nur kurz nach Botswana, Kasane o.ä. Muss ich dafür eine Bescheinigung von meinem Autovermieter an der Grenze vorlegen? Der Vermieter will dafür viel Geld haben. Danke für Eure Hilfe.
Ja, Du musst eine Bescheinigung vorlegen.
Die Grenzkontrollen sind schon so wie bei uns früher.
Hier gibt es kein Rüberwinken! Hier musst Du überall schön Formulare ausfüllen ... Und wenn Du von Nam nach Bot fährst, wirst Du auch noch hinsichtlich Fleisch kontrolliert!

Viele Grüße
Cora
0
5'479 Beiträge · seit 200927. Sept. 2010 · #14
Swakop52 schrieb:
Im übrigen gibt es mindestens zwei Kräle (ausgeschildert) auf der Strecke C43 von Okongwati nach Epupa Falls, wo Besucher ausdrücklich eingeladen sind, diese zu besuchen. Dieses ist vom Stamm organisiert, und von dieser Besuchsmöglichkeit sollte man Gebrauch machen.
Dort habe ich 1996 meinen ersten Kontakt mit den Himba gehabt. Würde mich interessieren, wie es dort heute zugeht.

Wenn es so geblieben ist, wie damals - sehr empfehlenswert.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"