BEbeateThemenstarter1'450 Beiträge · seit 200631. Aug. 2010 · #1Hallo,
ich bin gerade bei den letzten Vorbereitungen für unsere Malawi/Samiba-Reise.
Jetzt lese ich in einem anderen Forum, dass es in Zambia Schwierigkeiten geben kann, wenn man Medikamente für den Eigenbedarf über die Grenze bringt. Es handelt sich in erster Linie um Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Aber auch in diesem anderen Forum ist nicht klar, welche Medikamente dazu gehören.
Jetzt nehme ich seit Jahre Levadopa gegen mein "restles-legs-syndrom". Das Levadopa gehört zwar nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, wird aber in wesentlich höherer Dosierung bei Parkinson verordnet.
Könnte es damit Schwierigkeiten an der Grenze geben?
Eine Verschreibung möchte ich mir eigentlich nicht extra ausstellen lassen, da ich meistens von "Musterexemplaren" profitiere.
Habt Ihr damit Erfahrung??
Gruss Beate
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200631. Aug. 2010 · #2Hi Beate,
wenn es Medikamente sind die Du unbedingt brauchst, dann würde ich, auch wenn die Chance <1 % ist nicht riskieren, dass diese Dir bei Einreise weggenommen werden.
Auf der sicheren Seite bist Du, wenn Du einen kurzen Schrieb von Deinem verschreibenden Arzt (auf Englisch) dabei hast, in denen er die Notwendigkeit der Medikamente für Dich kurz bestätigt. So mache ich es z.B. bei Einreise in die VAE (Dubai) immer.
Das schreibt das deutsche AA zu Sambia: "Bei der Einfuhr von Medikamenten für den Eigengebrauch, die als Betäubungsmittel klassifiziert werden könnten, ist es wichtig, diese in ihrer Originalverpackung zu belassen und die ärztliche Verschreibung in englischer Sprache bzw. mit beglaubigter Übersetzung mit sich zu führen."
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200931. Aug. 2010 · #3Hallo, Beate
ich habe es bislang nicht erlebt, dass an den Grenzübergängen nach Medikamenten gefragt wurde.
Ich denke, selbst wenn, dann darfst du deine persönlichen Medis mitnehmen. Z. B. Malariaprophylaxe, Kopfschmerzmittel etc.
Man nimmt ja nicht Unmengen davon mit....und Levadopa ist ein normales Medikament gegen Bewegungsunruhe, was in Zambia niemand kennen dürfte.
Lg
Birgitt
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200631. Aug. 2010 · #4Weder habe ich es nach Sambia erlebt nach Medikamenten gefragt zu werden noch ist jemals unser Auto durchsucht worden.
Meine Frau hat auch immer einen Aktenkoffer voll Medikamente dabei ....
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
ULUlli931 Beiträge · seit 200631. Aug. 2010 · #5Hallo Beate,
auch wir sind -bei der Einreise mit dem Auto- noch nie nach Medikamenten gefragt worden, weder in Sambia noch in Malawi. Auch unser Auto wurde nie kontrolliert. Dies kann aber bei der Einreise per Flieger ganz anders aussehen. Dort wird schon eher mal das Gepäck kontrolliert und unter Umständen muss man auch erklären, wozu man das eine oder andere dabei hat.
Wenn du sicher gehen willst würde ich mir, wie Christian ja schon vorgeschlagen hat, eine Bescheinigung vom Arzt in Englisch ausstellen lassen. Dann gibt es mit Sicherheit keine Probleme.
Gruß
Ulli
BEbeateThemenstarter1'450 Beiträge · seit 200602. Sept. 2010 · #6Hallo,
vielen Dank für Eure Statements. Da brauche ich mir also keine Sorgen zu machen.
Gruss Beate
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200702. Sept. 2010 · #7Hi Beate,
ansonsten fülle die Pillen doch einfach in ein anderes Röhrchen.
Bevor jetzt einige aufschreien: ich will nicht zum Betrug aufrufen, sondern nur den einfachen Weg zeigen. Sie will ja nichts schmuggeln, nur die eigenen Pillen schlucken.
Und: wer viel fragt, bekommt viel Antwort.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200603. Sept. 2010 · #8Hallo, einige haben es schon gesagt... Hole Dir unbedingt von Deinem Arzt dieses vorgefertigte in englisch gehaltene Schreiben in dem alle Medis eingetragen sein sollen, gehe das Risiko nicht ein "erwischt" zu werden, man bekommt gehörige Probleme!
Gehe auf Nummer sicher, so bekommst Du im Fall des Falles das oder die Medis dort, wenn auch mit anderem Namen aber gleichem Wirkstoff.
Mache Dir von allem 3-4 Kopien, sprich von den Verpackungen und dem Schreiben Deines Arztes!
Kann mit Recht sagen in 05 und 06 war das meine Versicherung es so gemacht zu haben!
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Swakop521'223 Beiträge · seit 201003. Sept. 2010 · #9Bin in den vergangenen 30 Jahren kein einziges Mal nach Medikamenten befragt worden, nicht einmal im arabischen Raume oder im damaligen Rot-China. Wenn mir ein Zöllner den Hampelmann machen würde, eine ganz einfache Lösung: Ich steige ins Auto und fahre zurück und dann in eine andere Richtung. So schön kann kein Land sein, daß ich unbedingt dort hin muß. Das ist eben der Vorteil, wenn man grundsätzlich nicht vorbucht oder vorbezahlt. Auch ohne Buchung habe ich bisher jedes Ziel erreicht.
Ich persönlich würde mir da keinen Kopf drüber machen.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Matou66843 Beiträge · seit 200803. Sept. 2010 · #10Liebe Beate,
Originalhersteller von Medikamenten haben oft vorgefertigte Info-Unterlagen für Patienten im Fall einer Kontrolle etc. in verschiedenen Sprachen für Auslandsreisen.
Bei Insulinen u.a. ist das üblich, weil das oft gekühlt im Handgepäck mitgenommen wird.
Ggf. würde ich den Hersteller kontaktieren bzw. Oder, Dein Verordner soll Dir bitte den Kontakt zum zuständigen Aussendienst des Herstellers schaffen.
Evtl. hat der Arzt aber schon entsprechende Unterlagen in der Praxis vorrätig.
LG
Dirk
BEbeateThemenstarter1'450 Beiträge · seit 200603. Sept. 2010 · #11Hallo,
da habe ich ja eine Diskussion losgetreten!
Das Problem bei mir ist nur folgendes (ich habe das schon angedeutet, muss es jetzt wohl mal ausführlicher schreiben):
Die Tabletten sind anscheinend sehr teuer und gehen damit natürlich auch bei meiner Ärztin auf das Budget. Nachdem sie aber von div. Pharma-Vertretern jede Menge Musterpackungen bekommt, haben wir halt entschieden, dass ich diese erhalten. So erspart sie sich die Budget-Belastung und ich mir die Apotheken-Gebühr.
Dadurch habe ich allerdings auch keine Verordnung. Und für eine nachträgliche Bestätigung der Ärztin ist es zu spät, sie ist im Urlaub und kommt erst nach meiner Abreise wieder zurück.
Allerdings liegen in den Packungen die Beschreibungen des Medikaments bei und das dürfte doch dann bei Problemen ausreichen? Wie gesagt, es ist kein Mittel, das unter das Betäubungsmittelgesetz fallen würde.
Gruss Beate