Im WK II war "Jerries" der Schmähname der Deutschen in einigen der auf Seiten der Briten kämpfenden Länder. So auch im englischsprachigen Bevölkerungsteil von Südafrika, wo große Teile der primär burischen Bevölkerung ("Duitsers") völlig gegen die Kriegsteilnahme des britenhörigen General Smuts waren.
Je mehr sich die Deutschen im südlichen Afrika in den vergangenen 30 Jahren von Deutschland im Stich gelassen fühlten und sich mental distanzierten, umso mehr etablierte sich auch bei ihnen diese Bezeichnung als Abgrenzung zu "Importierten" oder zu "Deutschen aus Deutschland", die aber nicht als "feindlich" angesehen werden kann. Den Begriff kann man als liebevoll, aber auch als verständnisvoll, aber auch als verachtend betrachten.
Extrembeispiel ist folgender Blog von Jugendlichen, der aber nicht als Maßstab gelten kann:
http://te-in.facebook.com/wall.php?id=4417263194&page=2&hash=b93090e787ea5957fde6c02a1608f214...ergoogelt!
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)