STstephiThemenstarter4 Beiträge · seit 201004. Aug. 2010 · #1Hallo zusammen
fahre das erste Mal nach Namibia und weiss nicht, ob ich den 4x4 STX oder den 4x4 Trax bei Rotunda Tours mieten soll. Der Trax ist einiges teurer und mir ist nicht klar, was an ihm besser sein soll. Kennt jemand die Unterschiede und kann mir bei der Entscheidung auf die Sprünge helfen?
Danke und Gruss!
stephi
Oshivambo1'159 Beiträge · seit 200704. Aug. 2010 · #2Hallo,
es wäre hilfreich, wenn du auch die Marke des Autos nennen könntest. Ist der STX ein Ford und der Trax ein Toyota?
Sonnige Grüße
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200804. Aug. 2010 · #3Hallo Stephi
Hab grad den Rotunda vor mir da ist ein Trax von KEA mit STC bezeichnet = also genau das selbe wie der Trax von einem andern Vermieter. Mit Trax ist nur der Aufbau hinten gemeint; ausklappbares Bett und Luke zum ausklappen.
Der Unterschied dürfte dabei beim verwendeten Transportfahrzeug liegen. Meiner Meinung nach hat KEA ein Nissan und der andere dürfte ein Toyota sein.
Der Toyota ist sicher das stärkere Modell - entscheidend ist aber auch der Motor - meine Erfahrung mit einem 2.5l Diesel zeigt dass dies zu schwach ist. Ein wenig bergauf und man drückt das Gaspedal fast durch um 100km/h auf Teer zu halten.
Bedenke bitte:
- es ist ein Single Cab (weil sonst das Chassis bricht wie ich erfahren durfte ..) damit der Trax Container balanciert auf der Achse liegt (mit Single Cab kein Problem).
- Damit fehlt Stauraum der direkt zugreifbar ist für mich die einzige staubsichere Zone (schau aber auch mal unter Beiträgen von Hermann der hat einen KEA Trax gefahren und war sehr damit zufrieden).
Ich war dieses Jahr mit einem starken Toyota Hilux DoubleCab mit Dachzelt unterwegs - wenn man nicht immer campiert, viel fährt und auch lange 4x4 Strecken hat sicher die bessere Variante.
Gruss Tom
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200704. Aug. 2010 · #4Hallo Stephi,
willkommen im Forum.
Die Frage kann Dir - neben Rotunda (in deren Online-Katalog S.142-145 schauen), deren Beratung, soviel ich weiß, auch kostenlos und kompetent ist - nicht so ohne Weiteres im Forum beantwortet werden. Je nach geplanter Route und Reisezeit bietet sich vielleicht sogar noch ein anderes Fahrzeug als Option an.
Viele Grüße,
Volker
STstephiThemenstarter4 Beiträge · seit 201011. Aug. 2010 · #5Hallo zusammen, danke für die Antworten und Tipps.
Entschieden haben wir noch gar nichts.
Stellt sich wirklich die Frage, ob ein Dachzelt nicht einfacher wäre, als im Wageninnern alles wegräumen zu müssen.
Was meint ihr dazu?
stephi
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200811. Aug. 2010 · #6Hallo Stephi
Ich kenne beides.
Trax ist innen aufgeräumt und wenn man steht nimmt man halt die Reisetasche und gibt sie auf die Sitze. Zudem ist im Trax viel Stauraum mit Kästen und Kästchen. Das Umräumen ist nicht problematisch.
Aufbau: Beim Trax gibt es zwei Stützen die man setzen muss (hinten beide Ecken) das stabilisiert und es bewegt sich praktisch nichts mehr. Aufwand 5 Min.
Dachzelt: In der Regel musst du einiges an Küchenmat rausnehmen zB den Gaskocher für den Kaffee am morgen und der ist im Trax bereits eingebaut.
Der Trax ist auf jeden Fall bequemer und praktischer. Halt mit dem Nachteil Singlecab (Kamera und so..) und den schlechteren Fahreigenschaften.
Gruss
Tom
panther1'296 Beiträge · seit 200712. Aug. 2010 · #7Hallo Stephi,
grundsätzlich ist den Ausführungen von TomSwiss nichts hinzuzufügen. Nur zwei Dinge:
- die Stützen kann man, muss man aber nicht setzen. Wir haben sie letztes Jahr nicht ein einziges mal benutzt. War auch so stabil genug.
- wir hatten den Trax von KEA und haben einen Kingcab bekommen. Damit hatte sich das Thema staubsichere Aufbewahrung von (Foto-)Taschen erledigt. Vielleicht gibt es die Kingcabs noch???
Ansonsten ist der Trax sicherlich ein gutes Fahrzeug wenn man es etwas bequemer haben möchte. Wir haben ihn auf jeden Fall bei den Gewittern letztes Jahr im Chobe zu schätzen gelernt. Essen im Trockenen ist halt doch schöner 😎
Bzgl. Geländetauglichkeit und Fahreigenschaften kann ich nichts negatives gegenüber einem Fahrzeug mit Dachzelt berichten. Für Hardcoretouren ist der Trax sicherlich nicht das geeignetste Fahrzeug, obwohl ich sagen muss daß wir dieses Jahr mit einem Bushcamper (eigentlich noch ungeeigneter) im Palmwag Konzessionsgebiet unterwegs waren und das auch kein Problem war.
Wenns bequemer sein soll dann den Trax oder schau dir doch mal den DiscovererX z.b. bei Asco an.
Gruß
Ralf


SASambeziGast12. Aug. 2010 · #8Hallo,
ja welches Auto..... Das ist die Frage...
1. Die Empfehlung für "Hardcore" ist das nix.... Was ist denn Hardcore?
Da auch ich ja gern meinem Auto auch Hardcore zutraue und auch fahre würde ich mich freuen,überhaupt eine Empfehlung für eine Hardcore Strecke in Namibia zu bekommen (außer Strand und Dünenfahren).
Bei der Empfehlung muss der jenige ja auch Grenzgelände erfahren haben -würde mich freuen, wenn die Gegend benannt wird.
Außerdem wäre es auch hilfreich, dem der die Entscheidung treffen will zu sagen, wass Harcore ist....
2. Ob Nissan, Ford oder Toyota Pick Up (zumindest die gängigen Miet Pick up) - Sie beruhen alle auf dem gleichen Fahrzeugkonzept und oft baugleich. Kaputt gehen können sie alle mal....
3. Die Leistung ist besonders wichtig um möglichst mit 150 km/h über die Gravelroad zu fahren, absolut unwichtig ist das Drehmoment im Gelände bei lansamer Gangart... Dafür hab ich ja auch den 4x4...
(Ich hab auch so nen komisches Auto hier in Dtl., welches mich nervt, dass er bei einem Anstieg der Autobahn nicht die 230 km/hält und das im leeren Zustand!!!!)... nur hier nin ich nicht im Urlaub und will Land und Leute sehen.
Also, die Enscheidung die eigentlich zu treffen ist: Wie mit welchem Komfort will ich übernachten, wieviel Afrikafeeling will ich erleben, wo ist meine Angstschwelle bei der Übernachtung in freier Natur...
Gruß
panther1'296 Beiträge · seit 200712. Aug. 2010 · #9@sambezi
Da die Frage bzgl. Hardcore (Tiefsand, Felsenstufen, steile Auf- und Abfahrten etc.) ja scheinbar an mich geht... 😉
Für die Einen ist "Hardcore" schon die Zufahrt zum Sossusvlei für die Anderen vielleicht der van Zyls Pass. Sogar die Auffahrt zur Grootberg Lodge oder zur Erongo Wilderness Lodge bringt manche zum Schwitzen. Jeder hat da so seine "Schmerzgrenze" (manche haben sicherlich auch keine).
Die entscheidende Frage die sich stellt hast du ja am Ende deines Posts:
Also, die Enscheidung die eigentlich zu treffen ist: Wie mit welchem Komfort will ich übernachten, wieviel Afrikafeeling will ich erleben, wo ist meine Angstschwelle bei der Übernachtung in freier Natur...
Trax und Bushcamper kann ich als "Komfortmensch" für meine Strecken und meine "Schmerzgrenze" uneingeschränkt empfehlen 😎
Gruß
Ralf