GeraldThemenstarter49 Beiträge · seit 201002. Aug. 2010 · #1
Ersteinmal einen schönen guten Tag liebes Forum.
Schön das ich euch gefunden habe!
Im Mai 2011 möchten wir mit unserer Tochter (5 Jahre)eine Namibia -Rundreise machen. Nachdem ich leider aus einer 6 Wochen langen Reise, mit Rücksicht auf unsere Kleine nur 3,5 Wochen machen durfte, ist der Flug nach Windhoek und Retour bereits gebucht. Nun treibt die führsorgliche Mutter die Sorge um Malaria um und ob dieses schöne Reiseziel überhaupt für Kinder geeignet ist.
Ich habe mich bei meiner Planung ausschließlich auf den Iwanowski gestützt und wollte die dort angeprießenen "Familien freundlichen" Lodges anfahren und dort hin und wieder auch Zelten.
Kann das Forum uns behilflich sein????
War bereits jemand mit kleinen Kindern in Namibia??
Kennt jemand Kinderfreundliche Unterkünfte, oder auch Lodges andenen man auch Campen kann?
Ich freue mich sehr auf gute Tipps und Hinweise
Liebe Grüße
Gerald
Burschi4'140 Beiträge · seit 200902. Aug. 2010 · #2
Hallo Gerald, Namibia kann man gut mit Kindern machen. Und du hast auch gleich an den richtigen Ansatz gedacht, nämlich daran, Lodges aufzusuchen, die etwas für Kinder bieten. Da gibt es etliche, auf denen man Gamedrives machen kann und die auch spezielle Angebote für Kinder haben. An eines solltest du auf jeden Fall achten: Wechsle auch mit Rücksicht auf das Kind nicht jede Nacht die Lodge, fahre nicht zu große Strecken. Wenn man das erste Mal in Namibia ist, wird man oft von den Fahrstrecken überrascht. Denke daran, dass man auf der Gravelroads nur max. 80 kmh fahren darf und da werden schon 300 km zu einer längeren Reise. Viel Spaß: Burschi
GeraldThemenstarter49 Beiträge · seit 201002. Aug. 2010 · #3
Hallo Burshi,
danke für deinen Hinweis!!
Wir dachten daran mindestens 2-3 Tage an einer Farm oder Lodge zu bleiben. Sollte es uns dort gut gefallen , würden wir gerne die Möglichkeit nutzen auf unser Dachzelt auszuweichen und länger zu bleiben.
Unsere Route sollte von Windhoek Richtung Etosha, Erongo, Walvis Bay und Sossousvlei nach Windhoek gehen. Kannst Du Unterkunfte empfehlen.
Gruß gerald
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200902. Aug. 2010 · #4
Hallo Gerald,
das mit dem längerbleiben ist so eine Sache. Ich empfehle Euch die Reise detailiert zu planen und die Unterkünfte rechtzeitig vorzubuchen. Das mit dem Dachzelt würde ich ebenfalls bleiben lassen. Kostet nur unnötig Geld und ist absolut nicht notwendig. Ihr könnt die Route bequem mit z.B. einem Daihatsu Terios bewältigen. Der Reiseverlauf ist gut gewählt, besser wäre aber andersrum. Was die Unterkünfte betrifft: Welche familenfreundliche Lodgen empfiehlt denn der Iwanowski?
Gruß Klaus
GeraldThemenstarter49 Beiträge · seit 201002. Aug. 2010 · #5
Hallo Klaus,
Danke für den Tipp!
Die Idee mit den Dachzelten ist entstanden, da wir des Öfteren auch Zelten und in die Kalahari wollten.
Warum die Tour andersherum machen???
Ist vorbuchen nötig????
Unterkünfte von Iwanowski:
Okambara, Sney River Lodge altern. Okomitundu Gästefarm Okonjima, Waterberg Wilderness,altern. Kambaku Safari Lodge, Sachsenheim jagd und Gästefarm, Ugab Terrace, Gästefarm Eileen oder Immenhof,altern. RB Gästefarm oder Erindi-Onganga Gästefarm, Namib Dessert Lodge, Namtib Biosphere,
Kennst Du die ein oder andere und kannst Du mir auch zu denen raten???
Ich denke einmal dass Burschi die Tour im Uhrzeigersinn empfiehlt, damit ihr Etosha, was für viele Reisende das absolute Highlight ist, am Ende habt. Praktisch ein ansteigender Spannungsbogen.
Ist vorbuchen nötig??
Siehe z.B. http://www.namibia-wiki.com/wiki/Reservieren_-_ja,_nein%3F Im Allgemeinen ist bei Lodges/Gästefarmen das Vorbuchen eher notwendig als bei Camping, da ihr aber ja spezielle Unterkünfte wollt die auch für Kinder was bieten und kaum abends dann wenn eine Unterkunft spontan nichts mehr frei hat mit eurer kleinen Tochter dann quer durch die Weltgeschichte fahren wollt um irgendwo eine Alternative zu finden, empfiehlt es sich vorzureservieren. Das darf auch gut und gerne 6 und mehr Monate im Voraus geschehen, damit ihr eure Wunschunterkünfte bekommt.
Die Unterkünfte von Iwanowski, die Du gerade nennst, würden alle (außer Okonjima) nicht zu meinen Wunschunterkünften zählen. Aber das muss jeder selber wissen. Es gibt meiner Meinung nach deutlich bessere Alternativen.
Mit welchem Budget beschäftigt ihr euch denn... dann kann man konkret auch was wg. der Unterkünfte empfehlen.
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo Gerald, ich kann mich TravelNamibia wieder mal nur anschließen - bei Euren besonderen Voraussetzungen solltet Ihr unbedingt rechtzeitig vorbuchen, damit Ihr die Zeit wirklich genießen könnt und nicht ständig auf der Jagd nach Alternativen seid. Für welche Lodges - würde auch ich bevorzugen - Ihr Euch entscheidet, hat neben der Kinderfreundlichkeit sehr viel mit Geld zu tun. Natürlich ist Okonjima ein Traum - aber eben auch ein teurer. Statt Ugab-Terrasse würde ich die Vingerkliplodge empfehlen; liegt dicht daneben und ist wirklich sehr hübsch; bei Ugab ist es vor allem der irre Weitblick - und die wirklich hübsch angelegte Pool-Landschaft. Aber ob Ihr im Mai da etwas von habt, erscheint zumindest fraglich. Sehr empfehlenswert erscheint mir die Omararu Game Lodge ( z.B. statt Erongo-Wilderness Lodge); klar - die Wilderness Lodge liegt schöner und ist origineller, aber die Game Lodge bietet Kindern bestimmt mehr, weil man hier wirklich sehr dicht an die Tiere herankommt. Ist manchen schon etwas zu zooig, aber für Kinder bestimmt ein unvergessliches Erlebnis. Ähnlich unvergesslich wäre bestimmt auch die Bagatelle Game Ranch bei Mariental, weil man auch hier einen kleinen Streichelzoo hat und sich z.B. sehr dicht den Erdmännchen nähern kann.Und die Eltern bekommen einen sehr schönen Einblick in die Dünenwelt der Kalahari. Ein Erlebnis wäre sicher auch der Oanob Dam bei Rehoboth: ein großer Stausee in wirklich schöner Landschaft mit ausgesprochen netten Unterkünften - auch und gerade für Familien. Dazu jede Menge Wassersport-Aktivitäten. An Möglichkeiten herrscht also kein Mangel - eher an Zeit. Bei 3,5 Wochen könnte ich mir eine Tour vorstellen mit den Eckpunkten Windhoek (1) - Rehoboth (3) - Mariental (3) - Sossusvlei (2) - Swakopmund (3) - Omaruru (3) - Etosha (5) - Okonjima (2) - Windhoek (1). Gruß Joli
Burschi4'140 Beiträge · seit 200902. Aug. 2010 · #8
Hallo Gerald, weiß nicht, woher mich Christian so gut kennt, aber er hat recht, ich würde Etoscha ziemlich am Schluss machen. Auch was das Vorbuchen betrifft stimme ich zu, rechtzeitig zu buchen, denn mit einem kleinen Kind auf Lodgesuche zu gehen ist am späten Nachmittag kein Vergnügen und unnötiger Stress. Das mit dem Dachzelt dagegen kann ich mir ganz gut vorstellken, denn das Schafen in "luftiger Höhe" macht Kindern sicher auch Spaß. Ein wenig Vorsicht, dass die Kleine nicht die Leiter hinunter fällt ist schon nötig. Zurück zur Route: Nach dem Wüstenerlebnis würde ich auf jeden Fall 3 Tage in Swakopmund bleiben. Für Kinder, auch für Erwachsene sehenswert: Delfin-Tour, evtl. mit MolaMola, Living Desert-Tour mit Chris, außerdem Aquarium und vielleicht Kristallgallerie. Auf der Fahrt in die Etoscha ist dann wirklich Omaruru Game Lodge eine gute Adresse. In der Etoscha unbedingt Camps im Park vorbuchen. 2-3 Nächte Okaukuejo und eine Nacht Halali. Auf der Fahrt zurück nach Windhoek würde ich aber lieber statt Okonjima (da sehr teuer) einen Zwischenstopp in Düsternbrook einlegen. 2 Tage wären da nicht schlecht. Dazwischen würde ich irgendwo auf einer Farm mit Rinderzucht auch einen Stopp einlegen. Entsprechende Tipps kommen sicher noch. Gruß: Burschi
sind gestern nach 4 Wochen Namibia wieder hier gelandet. Wir sind zum 3. mal dort mit unseren 2 Mädchen (jetzt 7 und 10 J.) gewesen. Bei ihrer ersten Namibia-Reise waren sie jeweils 4 Jahre und das hat auch damals alles schon prima geklappt. Uns persönlich gefallen Gästefarmen besser als Lodges, da man meist auch die Besitzer näher kennenlernt und die "Betriebe" kleiner sind. Die Route ist für die erste Reise sehr gut gewählt. Dachzelt empfehle ich auf jeden Fall (unsere Kinder sind nie von der Leiter gefallen) Hier meine Tipps: Die Gästefarm Rooiklip zwischen Windhoek und Swapokmund (via Gamsbergpass) kann ich nur wärmstens empfehlen. Die campsite ist fantastisch (in Halbhöhle mit einem gigantischen Blick über die Bergwelt) Außerdem gibt´s dort einige zahme Tiere und einen Kindergarten, den man gerne mal besuchen darf. Schau dir mal die Internetseite an, unseren Kindern hat es dort unheimlich gut gefallen. Swapokmund ist für Kinder auch sehr schön. Dort gibt es sogar am Strand mal einen Spielplatz (sonst im ganzen Land eher unüblich). Das Heimat-Museum ist sehr empfehlenswert und gerade für Kinder sehr spannend. Wir haben mit Charlotte (Büro im Woermann-Gebäude) eine Township-Tour gemacht, das ist sehr zu empfehlen, wenn ihr mal mit den Einheimischen in Kontakt kommen wollt. Die Bootstour in Walvisbay ist fantastisch für Kinder, so viele Tiere und ein Seehund auf dem Boot. In Swapokmund kann man gut 4 Nächte bleiben. Etosha ist natürlich toll. Das Wasserloch in Okaukuejo wird (besonders im Winter) stark von Tieren besucht (nachts auch Nashörner und Löwen). Soweit ich weiß, nehmen Okonjima erst Kinder ab 12 auf, aber vielleicht irre ich mich auch. Den Iwanowski-Führer hatte ich bei unserer ersten Reise auch, würde ich nicht mehr wählen. Sehr empfehlenswert ist der Internet-Campingführer von Thomas Richter mit objektiven Bewertungen (von Reisenden) der einzelnen Zeltplätze. Auch im natron.net findet man viele Informationen.
Viele Grüße und noch viel Spaß bei der Planung wünscht Antje
4gewinnt15 Beiträge · seit 201003. Aug. 2010 · #10
Nachtrag: Die Campsite der Waterberg-Wilderness-lodge hat uns sehr gut gefallen, vermutlich ist die Lodge auch sehr schön. Der Spaziergang in der Nähe des Farmhauses beginnend (Rundweg) war toll. Antje
GeraldThemenstarter49 Beiträge · seit 201008. Aug. 2010 · #11
Liebe Grüße und vielen Dank an Christian, Joli, Burschi und vor allem Antje!!!!
Ich weiß gar nicht wie ich euch alle knuddeln soll?!
Ihr seid ein tolles und hilfsbereites Forum.
Jetzt schmeiß ich erst einmal meinen Iwanowski über`n Jordan und rechechiere eure Tipps und Adressen der Gästefarms (die ich bis jetzt nicht kenne).
Dafür muß ich ersteinmal neue Unterlagen organisieren.
Ich komme also bestimmt nochmal auf euch unter diesem Thread zurück (und werde ganz sicher weitere Fragen haben).
Wie diese noch :
wie sicher ist Namibia, wenn man alleine durch die Gegend fährt??
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
GeraldThemenstarter49 Beiträge · seit 201008. Aug. 2010 · #13
Danke, ich werde mich fläschenddeckend (braun und Grün) mit Sicherheitsschlössern bewaffnen.- Oder so ähnlich.
GeraldThemenstarter49 Beiträge · seit 201008. Aug. 2010 · #14
Hallo Christian,
erstmal vielen DANK für deine Erklärung. Absolut einläuchtent vorzubuchen!
Welche Alternativen gibt es deinerseits?
Wir planen für Unterkünfte an denen wir nicht auf unserem Auto campen etwa 1.600 N$ p.P/N ein. Also für 3,5 Wochen knapp 35.000 N$ ein, da wir auch hin und wieder nur einen NWR aufsuchen möchten. (Das muß aber auch reichen!-oder?)
Liebe Grüße Gerald
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200908. Aug. 2010 · #15
Das reicht dicke!
Die meisten Unterkünfte kosten WEIT weniger!
Welche Route bzw. Stationen wollt ihr den machen? Das müsste man schon wissen um euch Unterkunftstips geben zu können.
Oder wollt ihr erst mal Routentips?
Lg, Otji!
GeraldThemenstarter49 Beiträge · seit 201008. Aug. 2010 · #16
Hallo Joli,
ganz lieben Dank für deine Hinweise!! Echt Prima.
Ich sehe schon ich werde meine Reise eher nach den Gästefarmen und Lodges gestalten.
Hättest Du noch Unterkunftstipps für Sossusvlei / Naukluft und Swakopmund/Walvis Bay?
Lieben Gruß
Gerald
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200908. Aug. 2010 · #17
Hallo Gerald,
wenn ich mich kurz noch vor Joli dazu aüßern darf :-):
Für Sossusvlei: z.B. Tsauchab River Camp (sehr schön am Flußbett gelegen) oder Hoodia Desert Lodge.
Für Swakopmund: z.B. Intermezzo Guesthouse oder "Alte Brücke".
Lg, Otji!
GeraldThemenstarter49 Beiträge · seit 201008. Aug. 2010 · #18