swakop08Themenstarter29 Beiträge · seit 200830. Juli 2010 · #1Hallo Leute,
hat jemand Erfahrung mit Container-Verschiffung nach Namibia ? Welche Spedition ? Welche nicht ?
Gruß Peter Zeller
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200630. Juli 2010 · #2Hi Peter,
tja, da gibt es soo viele Speditionen...
Also wir verschicken "immer" organisiert ueber Quirx (www.quirx.net), die preislich und abwicklungstechnisch im Rahmen liegen.
Vielleicht verraetst Du uns was oder in welcher Menge Du verschicken willst, denn moeglicherweise ist ein Beipack das, was Du suchst, was aber nicht jeder anbietet?!
Sonnige Gruesse
Christian
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Cruiser Commander52 Beiträge · seit 200830. Juli 2010 · #3Hallo,
habe 2009 die besten Erfahrungen mit der Spedition Ebert
(www.speditions-leistungen.de) gemacht.
Nachdem ich ca. 20 Speditionen angeschrieben hatte, fiel die Wahl auf
Ebert. War sehr transparent, persönlich und sehr freundlich.
Die Offerte beinhaltete alle Kosten (auch die am Zielhafen). Dies unterschied sich maßgeblich von den anderen Offerten. Auch die Abwicklung in Deutschland und Namibia funktionierte wunderbar. Preislich lag die Verschiffung mit Ebert damals ca. 100-200 € über den günstigsten Offerten anderer Speditionen. Aber die waren gut investiert. Eine Transportversicherung kann man auch über Ebert abschließen, war aber damals über die Nürnberger Versicherung sehr viel günstiger.
Gruß, Manuel
HJHJHGast30. Juli 2010 · #4Es gibt Sammelverkehr ab Hamburg, u.a. mit Kühne & Nagel. Haben auch die beste Abwicklung in Walvis Bay.
Container kann man direkt buchen bei DAL/ Rantzau in Hamburg wenn Du einen ganzen Container beladen und verschicken willst.
Fahrzeuge für DAL werden in Bremerhaven bei Addiks + Kreye in den Container verladen.
Abwicklung in Walvis Bay ist aus Erfahrung am besten (Preis und Leistung) über Kühne & Nagel.
Aber Vorsicht:
Nicht alles kann man einfach nach NAM verschicken, die zur SADC (Südafrikanische Zollunion) gehören. Es gelten deren Regeln. Erst einmal erkundigen ob ein Import Permit für die zu versendenden Güter erforderlich ist, das VORAB in Windhoek beim Wirtschaftsministerium beantragt werden muß.
Aus Erfahrung wichtig: der Chief Customs Officer in Walvis Bay ist mit Vorsicht zu genießen, er schikaniert Leute mit selbstgemachten Regeln herum. Bei Bedarf muß man sich in Windhoek beschweren, denn die Zoll Handling Agents der Speditionen haben Angst vor ihm und katzbuckeln. Aber er schiebt gerne schon mal Güter ins (kostenpflichtige) Customs Warehouse. Deshalb ist ganz wichtig eine detaillierte Stückliste mit Nachweis des Wertes mitzuschicken. Er droht auch gerne, den Warenwert zu schätzen, obwohl das den Vorschriften nicht entspricht. Es gilt nach dem Gesetz der Transaction Value, d.h. wenn man etwas importiert das nur 10% des üblichen Wertes entspricht, und man kann den Kauf zu diesem Wert nachweisen, dann hat er das zu akzeptieren. In Windhoek gibt es eine Beschwerdestelle bei Customs & Excise, wo man Widerspruch gegen Bescheide einlegen kann.
camelthorn409 Beiträge · seit 200930. Juli 2010 · #5Hasenkamp (Berlin und Hamburg)
"Nothing is more powerful than an idea whose time has come" (Victor Hugo)
WOWoMaGast31. Juli 2010 · #6Wir haben unseren Container auch über die Fa Ebert verschickt. War alles völlig problemlos, auch die Zollabwicklung.
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200601. Aug. 2010 · #7Wir sind gerade mit Schenker unterwegs, Container landet heute in Walvis Bay.
Auch bis jetzt alles problemlos und waren die günstigsten.
LG Jens
swakop08Themenstarter29 Beiträge · seit 200801. Aug. 2010 · #8Hallo liebe Leute,
besten Dank, für Eure informativen Beiträge. Ein Lob dem Forum !!!
Möchte zur gegebenen Zeit, ein Frzg. sowie Hausrat nach Namibia verschiffen.
Mit Euren Info's ist mir schon mal sehr viel geholfen. Danke nochmal.
Gruß Peter
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Aug. 2010 · #9Hi Peter,
Möchte zur gegebenen Zeit, ein Frzg. sowie Hausrat nach Namibia verschiffen.
Wichtig ist wirklich (Du erleichterst dem Zoll und der Spedition die Arbeit enorm), dass Du eine detaillierte Liste mit wirklich allem was im Container ist erstellst. Zudem solltest Du wirklich nur das versuchen einzuführen, dass auch "erlaubt" ist, z.B. keine Linkslenker-Fahrzeuge etc. Je nachdem ob Du ein neuer Resident, returning PR oder National bist, muss Du im Voraus die Freistellungen beim Finanzministerium beantragen. Dann geht eigentlich alles vor Ort reibungslos über die Bühne.
Sonnige Grüße
Christian
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swakop08Themenstarter29 Beiträge · seit 200801. Aug. 2010 · #10Hallo Christian,
ok, habe verstanden. Die Leute vom Zoll wollen alles generalstabsmäßig aufgelistet haben. Kann man ja auch nachvollziehen.
Mein Frzg. ist ein Rechtslenker. Da habe ich beim Kauf schon drauf geachtet.
Danke, für die Info.
Gruß Peter
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Aug. 2010 · #11Hi Peter,
na dann ist ja gut. Hoffe nur, dass der Kauf nicht zu lange her ist bzw. das Fahrzeug nicht älter als 5 Jahre ist...
Sonnige Grüße
Christian
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Sophia Dale42 Beiträge · seit 201001. Aug. 2010 · #12Hey,
wir haben letztes Jahr zwei Container mit "Am Zehnhöff Söns" nach WB verschifft, das ganze hat drei Wochen gedauert und war in unseren Augen günstig. Die ganze Abwicklung am Zoll etc. lief über MACS, und wenn Autos an Board sind autom. über "Cross Border Vehicle Trade"
Wir hatten übrigens in den Container je einen Strandbuggy (links Lenker) und dann halt viel Haushalt. Als die vom Zoll den Container aufgemacht hat, wurde die Fahrgestellnummer kontrolliert und der Rest als privater Haushalt abgewuncken.
Wir haben uns damals geärgert, das wir eine Liste gemacht haben und uns an alle SACHEN gehalten haben.
Aber von Christoph und Mirella weiß ich, das die auch Kisten aufmachen musten und dann zu erklären, was es ist.
Es kommt also wahrscheinlich ganz auf die Laune des Beamten an, wie das hier bei so vielem ist. LEIDER
Sophia Dale: Camping und B&B in Swakopmund
ULUlli931 Beiträge · seit 200601. Aug. 2010 · #13Aber von Christoph und Mirella weiß ich, das die auch Kisten aufmachen musten und dann zu erklären, was es ist.
Es kommt also wahrscheinlich ganz auf die Laune des Beamten an, wie das hier bei so vielem ist. LEIDER
Das klingt wieder mal so, als sei alles bei einer Behörde in Namibia mehr oder weniger willkürlich....
Allerdings: wennn jemand seinen Hausrat per Container in ein anderes Land schickt und dort weder über eine Arbeits- noch eine Aufenhaltsgenehmigung verfügt, wird der Zoll mindestens skeptisch sein (dürfen). Und genauso ist es wohl in dem Beispiel dann auch gelaufen.
Gruß
Ulli
SESeppl76 Beiträge · seit 200902. Aug. 2010 · #14konnte mit Schenker in Nürnberg beste Erfahrungen sammeln. Die haben für für Hausrat u. Fahrzeuge eine extra eine Fachabteilung.
swakop08Themenstarter29 Beiträge · seit 200802. Aug. 2010 · #15... noch ein nützlicher Tipp, Danke !
rhh64983 Beiträge · seit 201106. Juli 2013 · #16Hallo zusammen,
hole den alten Strang hervor, um diesen mit einer Frage von mir zu beleben:
Weiß jemand, ob es ein Problem ist, wenn bei der Verschiffung eines Containers mit Hausrat (Möbel; Geschirr etc.) auch in dem selben Container ein benzinbetriebenes Gerät (Stromgenerator) ist?
Ich meine mich zu erinnern, dass Autos und Hausrat getrennt zu verschiffen sind. Das könnte sich dann auch auf andere Benzinmotoren beziehen.
Vielleicht gibt es bei den Speditionen hierbei Unterschiede?
WOWoMaGast06. Juli 2013 · #17Hallo Ralf,
wir hatten sowohl unser Motorrad als auch unseren Benzinrasenmaeher mit im Container, und das war kein Problem.
Ist allerdings schon sieben Jahre her.
lg
WoMa
Jolinar26 Beiträge · seit 201006. Juli 2013 · #18Hallo Ralf,
ob es da nun Unterschiede bei den Speditionen gibt?
Kann ich mich mir in diesem Zusammenhang nicht vorstellen. Da wird es Regeln für geben an die sich die Speditionen halten müssen, spätestens der Zoll wird es klären.
Frag doch einfach mal bei einer Spedition nach.
Was z.B. vor zwei Jahren noch gültig war, kann heute schon wieder anders sein.
Gruss
Jolinar
Wenn du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn ein Moskito im Zimmer ist.
(Dalei Lama)
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Juli 2013 · #19Hallo Ralf,
die Einfuhr eines Stromerzeuges war (Stand: September 2010) für Privatpersonen verboten. Dies war die deutliche Aussage des namibischen Zolls.
Viele Grüße
Christian
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rhh64983 Beiträge · seit 201107. Juli 2013 · #20travelNAMIBIA schrieb:Hallo Ralf,
die Einfuhr eines Stromerzeuges war (Stand: September 2010) für Privatpersonen verboten. Dies war die deutliche Aussage des namibischen Zolls.
Viele Grüße
Christian
Hallo Christian,
das ist gut zu wissen! Vielen Dank!
Listen, die im Internet bzgl. Einfuhrverbot in Namibia stehen (wie z. B. die der Deutschen Post - siehe Link) sind wohl kaum vollständig. Die Post wird benzinbetriebene Stromerzeuger u. U. auch nicht auflisten, da sie deren Transport nicht übernimmt.
http://www.deutschepost.de/mlm.nf/dpag/briefe_ins_ausland/static/pdf/einfuhr_und_zollvorschriften.pdfIch finde diese Liste sehr ausführlich und gut - oder kennt jemand eine bessere?