Fragen zur Route

6 Antworten · 1'597 Aufrufe · gestartet 26. Juli 2010 von tsumela
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Themenstarter45 Beiträge · seit 200726. Juli 2010 · #1
Hallo zusammen

Ab Mitte Mai 2011 werden wir wieder für drei Wochen mit zwei Fahrzeugen mit Dachzelt (Landrover Defender) in Namibia unterwegs sein. Die grobe Routenplanung sieht etwa so aus:

1 Nacht Windhoek
2 Nächte Waterberg (das hat sich für uns zur Wieder-Eingewöhnung bewährt)
2-3 Nächte Etosha (für den einzigen Newcomer der Gruppe und weil es immer wieder schön ist))
5-6 Nächte Kaokoveld
1 Nacht Kowarib-Schlucht
3 Nächte Swakopmund
1 Nacht Windhoek

Die restlichen Nächte/Tage möchten wir uns als Zeitpuffer offen halten und werden diese dann kurzfristig, z.B. mit Blutkoppe oder so füllen. Im Kaokoveld möchten wir in die Hartmannberge und die Täler des Hoarusib und des Hoanib erkunden. Den Van Zyls lassen wir dieses mal weg. Ich hoffe, dass mir jemand bei folgenden Fragen weiter helfen kann:

Welche Camping-Möglichkeiten bestehen auf den Weg von Etosha nach Opuwo (wenn wir den Park über das King Nehale-Gate verlassen)?

Könnten Ende Mai die Flusstäler Hoarusib, Hoanib und Kowarib betreffend Wasser problematisch sein?

Gerne nehme ich auch eure sonstigen Inputs zu unserer Route entgegen.

Vorerst vielen Dank für eure Rückmeldungen.

Herzlichst
Tsumela
415 Beiträge · seit 200826. Juli 2010 · #2
Hoarusib/Hoanib Ende Mai? Da könntet Ihr tatsächlich Probleme mit Wasser bekommen... war letztes Jahr im September im Hoarusib und da war noch viel Wasser
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
5'479 Beiträge · seit 200902. Aug. 2010 · #3
Wir waren dieses Jahr Anfang Mai im Kaokoveld.

Der Hoanib war zwischen Einmündung Ganamub und Amspoort problemlos zu befahren. Es gab kein Wasser. Der Hoarusib führte Wasser, war aber nördlich von Purros trotzdem problemlos zu befahren. Die Schlucht südwestlich von Purros war noch nicht zu befahren.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Gast02. Aug. 2010 · #4
Die Fragen zur Befahrbarkeit solltest Du Anfang Mai 2011 stellen, und nicht jetzt. Es hängt immer davon ab, wie die Regenzeit verlaufen ist, besonders im Auffanggebiet.

Im Mai des Vorjahres brauchte man beispielsweise für 12 km entlang Oberlauf des Hoarusib einen ganzen Tag. Obwohl es seit 2 Wochen nicht geregnet hatte, waren zu viele gefüllte Wasserlöcher und Matsch und mit Wasser vollgesogenes Erdreich vorhanden.

Ich selbst betrachte Euren Zeitplan als etwas zu eng.
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2010
213 Beiträge · seit 200602. Aug. 2010 · #5
Hallo Tsumela,
hast Du Dir das mit dem Hartmanns Tal gut überlegt? Das ist schon teilweise größere Erfahrung beim Fahren im Sand nötig: Außerdem kommst Du nicht mehr an den Fluß, weil alles Konzession ist.
Gruß
HolgerK.
4'140 Beiträge · seit 200902. Aug. 2010 · #6
Hallo Tsumela,
ich würde von den Tälern im Mai eigentlich grundsätzlich abraten. Da können immer noch in größerer Entfernung Regen niedergehen, die dann das Tal in kürzester Zeit zu einer Falle werden lassen. Das ist schon eine ziemlich schlechte Jahreszeit, zumal nach Regenfällen auch Wasser unmittelbar unter der Sandoberfläche gespeichert sein kann, das kaum sichtbar euer Auto versacken lässt.
Günstiger Campingplatz auf der Fahrt nach Epupa wäre z.B. der Hippo Pool bei Ruacana, direkt am Kunene gelegen. Er ist sehr ruhig und wird von Einheimischen geführt, hat aber keine Service einrichtungen. Wenn der Regen gut ausfällt in Angola könnt ihr mit Glück zu dieser Zeit vielleicht dort auch noch die Ruacana-Fälle sehen, die sonst meist völlig ausgetrocknet sind. Aber ein Regenvorhersager bin ich nicht, sonst würde ich mein Geld in Namibia leichter verdienen.
Gruß:
Burschi
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Themenstarter45 Beiträge · seit 200704. Aug. 2010 · #7
Vielen Dank für eure Rückmeldungen, Anregungen und Einwände. Wir werden die Routenplanung nochmals überprüfen.

Liebe Grüsse
Tsumela