SavutiThemenstarter479 Beiträge · seit 200620. Juli 2010 · #1
Ich lese gerade einen Krimi, der in Namibia spielt, mit Hintergrund der neueren Geschichte, nämlich dem Mord an dem SWAPO-Anwalt Anton Lubowski. Ich finde das Buch sehr gut recherchiert. Hierzu noch einen link:http://www.az.com.na/kultur/literarische-stadtrundfahrt.108413.php
Autor: Berhard Jaumann Titel: Die Stunde des Schakals Verlag: Kindler ISBN: 978 3 463 40569 8 Preis: €19,95
Viel Spass beim Lesen Gabi
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen
Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen.
Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
ich habe das Buch schon vor einiger Zeit gelesen. Und ich halte diese Geschichte von Janausch nicht gerade für eine literarische Meisterleistung. Auch die Geschichte selbst empfand ich als reichlich klischeehaft. Da hätte man wahrscheinlich aus der -neueren- Geschichte Namibias mehr (Thriller-) Stoff heraus holen können.
Eigentlich hat mich nur Eines bewogen, das Buch zu Ende zu lesen: die Geschichte spielt in Afrika, an Orten die ich kenne. Aber das geht und ging mir bei einigen 'Afrikabüchern' so. Ohne diesen speziellen Bezug hätte ich mir viele davon nicht gekauft.
Aber das ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck.
ich habe das Buch schon vor einiger Zeit gelesen. Und ich halte diese Geschichte von Janausch nicht gerade für eine literarische Meisterleistung. Auch die Geschichte selbst empfand ich als reichlich klischeehaft. Da hätte man wahrscheinlich aus der -neueren- Geschichte Namibias mehr (Thriller-) Stoff heraus holen können.
Eigentlich hat mich nur Eines bewogen, das Buch zu Ende zu lesen: die Geschichte spielt in Afrika, an Orten die ich kenne. Aber das geht und ging mir bei einigen 'Afrikabüchern' so. Ohne diesen speziellen Bezug hätte ich mir viele davon nicht gekauft.
Aber das ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck.
Deshalb trotztdem danke für deinen Hinweis!
Gruß
Ulli
Hallo Ulli eine Frage: wer bitte ist Janausch, der Autor des erwähnten Buches heisst doch Jaumann? Verwechselst Du das eventuell mit Hummeldumm von Jaud? Gruss hippo
SavutiThemenstarter479 Beiträge · seit 200620. Juli 2010 · #6
Hallo Ulli, also ebenso wie hippo kenne ich den Autor Janausch nicht, jedenfalls ist das von mir empfohlene Buch nicht von diesem, sondern von Jaumann. Sollte sich deine Kritik auf das Buch Hummeldumm von Jaud beziehen stimme ich dir voll und ganz zu, das habe ich ebenso empfunden. Gruss aus Bayern, nächste Woche wieder aus Namibia Gabi
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen
Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen.
Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
Nee, ich meinte schon den Bernhard Jaumann. Das war wohl ein Freudscher von mir. Sorry für die Verwechselung!
Gruß
Ulli
0
Nacktmull179 Beiträge · seit 200922. Juli 2010 · #8
Hallo Ulli Ich lese mit Vergnügen Bücher mit dem Hintergrund Namibia und wollte mir das Buch besorgen. Aufgrund von Gabis Empfehlung und Deiner Kritik war ich nun doch verunsichert ob ich es kaufen soll. Knapp 20€ sind für mich kein Taschengeld. Nun fand ich heraus, dass das Buch ja erst 3/10 erschienen ist und auch folgende Kritiken bekommen hat: Zitat Anfang: ... «Die Stunde des Schakals» ist ein grandioser Politthriller, der um den spektakulärsten politischen Mord Namibias kreist und dabei die großen Fragen nach Wahrheit, Schuld und Moral aufwirft...
... «Jaumann ist nicht nur ein findiger Erzähler, der es gekonnt versteht, höchst unterhaltsam Menschenforschung zu betreiben, sondern darüber hinaus ein Perfektionist, der weiß, wie man Spannung erzeugt.» SPIEGEL.DE ...
... «Immer wieder bezaubert Jaumann durch kluge, feinsinnige Erzählweise und beobachtungsgenaue Sprache.» DIE ZEIT .... Zitat Ende. Sprecht Ihr (Gabi und Du) tatsächlich von dem gleichen Buch? Du schreibst ja auch, dass Du es schon vor einiger Zeit gelesen hast (Erscheinungsdatum 3/10). Ich hoffe nun, dass es eine Bibliothek schon auf iher Liste hat, und ich muss es nicht selbst kaufen um mir dann ein Urteil zu bilden. Nacktmull
hey Nacktmull, zu dem Buch kann ich dir nix sagen, bei 20 EUR überlegt man ja schon 2x..
aber haste schon mal auf irgendwelchen "Kritiken, Klappentexten etc." gelesen das ein Buch nicht zu empfehlen ist? wär ja nich im Interesse des Verlages. Wenn es nach der Vermarktung geht, ist natürlich alles super. Auch der schlechteste Film und das grottigste Buch.
Auf der anderen Seite hat Geschmack viele Seiten, was dem einen einzigartig vorkommt legt der nächste zur Seite. Bin auch schon auf solche Einschätzungen, na ja, nich reingefallen - aber auch ein hier im Forum gelobtes Buch mit Namibia-Bezug fand ich das schlechteste aller Zeiten. so ist das eben, immer eine Wundertüte.
Da hilft nur Ausschau nach einem Exemplar zum Ausleihen halten oder eventuell auf die Taschenbuchausgabe warten, wenn dann die erste Auflage gut lief..
lesbare Grüße, Paula
Freiheit ist ein Luxus den sich nicht jeder leisten kann.
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
Gabi und ich sprechen von dem gleichen Buch. Aber wie Paula so richtig anmerkte: die Geschmäcker sind verschieden.
Ich jedenfalls hätte das Buch in die Ecke geschmissen, würde die Story nicht in Namibia spielen. Aber ich sagte ja schon, das geht mir bei mancher 'Afrika' Literatur so.
Und zum Erscheinungsdatum: 3/10 ist ja schon ein bißchen her, aber da ich von einem bekannten Buchversender frühzeitig über solche Neuerscheinungen informiert werde, bin ich meist mit dem Lesen auch recht weit vorne...
Gruß
Ulli
0
camelthorn409 Beiträge · seit 200923. Juli 2010 · #11
Hoert sich auf alle Faelle sehr interessant an. Sooo viele gehaltvolle Namibiaromane mit historischem Hintergrund gibt es ja nun in der Tat nicht. Da kann man schon mal die literarische Qualitaetslatte ein wenig tiefer legen.
Werd mal sehen, ob die Air Namibia demnaechst wieder mal die Lost-and-found Regale entruempelt. Dort finden sich immer die aktuellsten Afrikaromane und Namibia Reisefuehrer. Nagelneu, nur kurz vor der Landung angelesen und dann in der Hektik des Aussteigens in der Vordersitztasche vergessen.
Gruss camelthorn
"Nothing is more powerful than an idea whose time has come" (Victor Hugo)