SCschackiThemenstarter3 Beiträge · seit 201013. Juli 2010 · #1Hallo Zusammen,
im November werde ich mit meinem Freund 3 Wochen lang in Tansania sein. 🙂 🙂 🙂
Bisher haben wir nur Flüge nach Dar es Salaam gebucht.
Unsere Afrika Erfahrungen durften wir schon in Namibia, Botswana, Simabwe und Südafrika sammeln.
Tansania haben wir uns bisher noch nicht getraut...
Wir möchten mit einem 4x4 ohne Fahrer unterwegs sein.
Dazu einige Fragen:
1. Tut es ein Toyota RV4 o.ä. oder braucht man höher gelegene Fahrzeuge?
2. Braucht man GPS?
3. Sind die Campgrounds eingezäunt oder braucht man ein Dachzelt um
unliebsame Tierbegegnungen zu vermeiden? 😮
4. Sollte man sich in 3 Wochen auf den Norden beschränken?
5. Weiß jemand einen bezahlbaren Autovermieter in DAR?
Vielen Dank für Eure Hilfe,
Schacki
Tobias499 Beiträge · seit 200613. Juli 2010 · #2Hallo Schacki,
willkommen im Forum.
Deine Fragen sind garnicht so einfach zu beantworten, da es sehr von eurer "Abenteuerlust" abhängt, also was ihr so plant... Gehört Sanzibar für euch auch zu Tanzania?
Aus meiner Sicht ist ein 4x4 mit Heavy Duty Fahrwerk immer besser. Es gibt zwar in Tanzania auch geteerte Strassen, aber bei weitem nicht so viel wie in SA oder Nam. Für die Strecke DAR zum Ruaha NP z.B. ist man 3 Tage reine Fahrerei unterwegs. Wenn ihr nur auf den hauptstrecken belibt, kommt man sicher auch mit den Karten vom World Mappimg Project zurecht. In den Parks allerdings nicht. Hier würde ich ohne GPS nicht rumkurven, da es wenig bis keine Wegweiser hat. Im Ruaha NP ist nicht mal die Lodge eingezäunt, uns hat mal ein Elefant morgens vor der Chalettür begrüsst...
Wenn ihr dann noch Arusha und Kili dazunehmt, reichen drei Wochen nur für den nördlichen Teil...
Zur Automiete guck mal hier:
http://www.planetsafaris.com/carhire/index.htmlGruss
Tobias
Topobär5'479 Beiträge · seit 200913. Juli 2010 · #31.) Je nachdem wie die Regenzeit ausfällt, kann es im November kräftig regnen. Dann ist ein SUV schnell überfordert.
2.) Wir sind bislang immer gut ohne GPS zurechtgekommen. An den Gates der Nationalparks kann man normalerweise gute Karten der Parks erwerben. Trotzdem ist es mit GPS sicherlich unkomplizierter.
3.) Die Campsites in den Nationalparks sind grundsätzlich nicht eingezäunt. Deshalb braucht man aber trotzdem kein Dachzelt. Wir waren bislang immer mit Bodenzelt in Ostafrika unterwegs. Die geführten Campsafaris sind ebenfalls immer mit Bodenzelt unterwegs.
4.) Ich würde mich auf den Norden beschränken. Da wird's Euch in drei Wochen sicherlich nicht langweilig.
5.) Wir hatten seinerzeit bei Hertz gemietet. Ist aber nicht der Spezialist für 4x4. Die guten Safarifahrzeuge bekommt man eher in Arusha gemietet.
bilo287 Beiträge · seit 200913. Juli 2010 · #4Hallo Schacki,
für Fahrzeugmiete und Campingausrüstung schaut mal
hier Der sitzt allerdings in Arusha.
Ein Dachzelt ist nicht notwendig, auch wenn die Campinggrounds offen sind. Wir sind auch immer nur mit Bodenzelt unterwegs. Viel wichtiger finde ich ein gutes Auto. Das sind für mich Landrover, Landcruiser oder evt. noch ein Range Rover, möglichst mit Dachluke, damit ihr oben raus schauen und fotografieren könnt.
Auch für GPS gilt: Kann man haben muss aber nicht zwingend sein.Wir haben zwar auch eines dabei, setzen es aber äußerst selten ein. Mit einer guten Straßenkarte und evt. einer Karte vom jeweiligen Nationalpark kommt man eigentlich gut zurecht.
Schöne Grüße
Birgitt
philippe77 Beiträge · seit 200914. Juli 2010 · #5Hallo Schacki,
das meiste wurde ja schon gesagt, dem habe ich eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Ich persönlich würde aber ein GPS mitnehmen, auch wenn es ohne durchaus auch geht. So ein Gerät kostet ja heute nicht mehr viel.
Bezüglich der wilden Tiere resp. dem Bodenzelt, das ist wirklich kein Problem. Besonders aber in Tanzania ist der Strassenverkehr auf den Hauptverkehrsachsen die viel grössere Gefahr, die Überlandbusse und LKWs fahren da z.T. wie die Henker, also lasst euch Zeit und fahrt vorsichtig!
Falls Du einen Guide in der Gegend von Arusha brauchst, schick mir eine PM.
Gruss,
Philippe
SCschackiThemenstarter3 Beiträge · seit 201014. Juli 2010 · #6Hallo,
vielen Dank für die schnellen, informativen Antworten.
Jetzt bleibt nur noch ein bezahlbares Fahrzeug zu finden.
Ist gar nicht so einfach....die Preise sind ja wirklich happig!!!
Sonnige Grüße,
Schacki
Ruaha167 Beiträge · seit 200918. Juli 2010 · #7Hallo,
wir haben den Norden (Tarangire, Manyara, Serengeti) und auch viele Parks in Kenya vor einigen Jahren problemlos mit einem RAV4 bereist. Den Süden von TZ (Selous, Ruaha) würde ich dem Wagen nicht antun sondern einen Land Cruiser oder Landrover mieten. Dar-es-salaam bis kurz vor dem Tarangire NP und dem Ngorongoro ist sehr gut geteert. Ihr könntet als Zwischenziel nach Moshi auch schön die Usambara-Berge einbauen (auch geteerte Strecke). Pangani und Bagamoyo als herrliche Küstenorte (auch weitgehend geteerter Zugang) sehr empfehlenswert. Bagamoyo ist eine winzige Alternative oder besser ein kleiner Vorgeschmack auf Zanzibar.
Wie alle anderen hier, haben wir auch nur im Bodenzelt gecamped. No problem - auch ohne Zäune!!
Es gibt deutlich weniger Campingmöglichkeiten als im Südlichen Afrika und der Standard ist in der Regel schlechter. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt häufig nicht (z.B. keine oder nur sehr rudimentäre sanitäre Anlagen, meist wird kein Brennholz geliefert). Aber dieser einfache Standard macht es so besonders!
Ich habe in Dar noch keinen Mietwagen genommen. Für den Mietwagen fragt unbedingt die vielen Anbieter in Arusha, ob sie Euch den Wagen nach Dar bringen. Wir haben häufig kostenlos einen Wagen von Nairobi nach Mombasa geliefert bekommen.
VG
Ruaha