Sesfontein - Purros

9 Antworten · 2'182 Aufrufe · gestartet 02. Juli 2010 von Chamäleon
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Themenstarter22 Beiträge · seit 201002. Juli 2010 · #1
Hi an alle,

bräuchte mal ne INFO von den Fachleuten. War zwar schon etliche male in Namibia, habe aber jeweils keine wirkliche Off-Road-Erfahrung mit dem Jeep gesammelt (ausser im Sossusvlei 😄 ). Ich würde diesmal gerne im Kaokoveld rumkurven und habe hier gelesen, dass die Strecke Sesfontein - Purros nicht unbedingt auf der D 3707 gefahren werden muss sondern auch über den Hoanib und den anderen ib angegangen werden kann. Auf der Iwanwoski Karte ist die Strecke gestrichelt (4x4 Sandpiste). Kann ich die im April als Laie sorgenlos angehen oder soll ich lieber erstmal die "ausgetretenen" Pfade beschreiten? Habe ich Wasserpobleme zu erwarten? Eure EInschätzung interessiert mich. Danke.

Gruss Jörn
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2010
283 Beiträge · seit 200603. Juli 2010 · #2
Frage:1 oder mehr Autos,
du fährst im riverbed,eigentlich permit-piste,viel Wild-kann aber muss nicht.Erschreckte Elefanten können unangenehm werden.
Du durchquerst einen Punkt von wasserscheide wo 3 reviere zusammen kommen,da kann Wasser in Massen kommen-auch wenn bei dir die Sonne scheint.
Man kann auch in Nam bestraft werden wenn man als ....riverbed huligan eingestuft wird,also mann muss sich an spielregeln halten wie z.b.die fahrspuren einhalten,illegales befahren...usw.
Gruss
jakkal
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3'766 Beiträge · seit 200603. Juli 2010 · #3
Hallo,

die Reviere kann man eigentlich nie sorglos angehen!

Mit einem Auto muss das schon seriös angegangen werden.
Man sollte sich selbst bei einer Panne zu helfen wissen oder einen Notfallplan haben, es kann sein das man für längere Zeit auch alleine unterwegs ist.

Wenn ein "Fläshfloot" kommt, die Südwester sprechen von einem Revier das abgeht, ist es ein Sache von wenigen Minuten bis es zu sehr brenzligen Situationen kommt.

Nein sorglos kann man ein Revier in dieser Gegend nie befahren, aber gut vorbereitet kann es ein sehr schönes Erlebnis werden.

Gruss Kurt

PS
Da viele schon sorglos unterwegs waren, und vlt nur Glück hatten, geht oft die Meinung um das alles "Easy" zu machen ist.
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Gast03. Juli 2010 · #4
moin,

da kann ich Kurt nur vollinhaltlich zustimmen!! Sogar noch ein paar Schüppen drauflegen.
Es ist Jahre her, als ich mit einem Kumpel und einem sehr alten völlig offenen Unimog aus der Umgebung von Purros kam. Wir wollten nach Süden fahren, was ja im Grunde nicht so schwer ist. Nur war der Untergrund nicht so richtig komfortabel, sehr, sehr bumpy! Na ja, nach einiger Zeit standen wir am "Ufer" des Flusses. Wir entschieden uns, die steile Uferböschung 'runterzurutschen, um dann Richtung Osten im Flussbett weiter zu fahren. Irgendwann stand eine "Felsbarriere" im Weg. Ich glaube, ein normaler 4x4 hätte den ca. 3m hohen (kam mir so vor) Wall von Felsbrocken nicht überwinden können.
Die erhofften Wüstenelefanten haben wir im Flussbett nicht gesehen, dafür aber jede Menge Giraffen.
Wir sind dann in die Dunkelheit hineingekommen, weil wir uns überall zu lange aufgehalten hatten. Glücklicherweise hatten wir eine klare Vollmondnacht, was wiederum ein unglaublich schönes Erlebnis war - durch einen Canyon zu fahren. Am Ausgang sahen wir ein riesiges Verbotsschild von der Palmwag-Concession. Da stand drauf, dass alles verboten war, was wir gemacht hatten. Für den Fall irgendeiner offiziellen Beschwerde o. ä. habe ich meine Adresse in Sesfountain hinterlassen.
4'140 Beiträge · seit 200903. Juli 2010 · #5
Hallo Jörn,
also wenn du wirklich im April die Tour machen willst, kann ich dir nur abraten. Da ist immer noch mit dem einen oder anderen Gewitter zu rechnen und - auch wenn es an deinem Standort nicht regnet - kann dich plötzlich ein abgehendes Rivier in Sekundenschnelle wegspülen. Außerdem ist der Untergrund nach einem eventuell schon gelaufenen Rivier auch noch ein großes Risiko. Es gibt sicher hier im Forum einige, die solche Herausforderungen geradezu suchen, aber da du noch dazu "keine wirkliche offroad-Erfahrung" hast, rate ich dir dringend ab. Auf gar keinen Fall die Strecke zu dieser Zeit mit einem Auto fahren!
Gruß:
Burschi
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Themenstarter22 Beiträge · seit 201004. Juli 2010 · #6
Hi alle zusammen,

vielen Dank für Eure Einschätzungen. Ich habe den Gedanken soeben mal verworfen, diese Strecke anzugehen. Jahreeszeit und Erfahrung sprechen klar dagegen 🙁

Viele Grüße Jörn
5'479 Beiträge · seit 200905. Juli 2010 · #7
Du solltest das am besten spontan entscheiden. Da Du als Alternative immer noch die normale Strecke via Pad nach Purros fahren kannst, musst Du Dich doch noch nicht jetzt festlegen. Frag einfach am Fahrtag im Fort Sesfontein den Streckenzustand nach und entscheide Dich dann auf dieser Basis.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
3'766 Beiträge · seit 200605. Juli 2010 · #8
Topobär schrieb:
Du solltest das am besten spontan entscheiden. Da Du als Alternative immer noch die normale Strecke via Pad nach Purros fahren kannst, musst Du Dich doch noch nicht jetzt festlegen. Frag einfach am Fahrtag im Fort Sesfontein den Streckenzustand nach und entscheide Dich dann auf dieser Basis.
Hallo Topobär,

wen soll man im Fort fragen der die Zustände in den Rivieren kennt und diese auch gefahren ist?

Oder meinst du den Streckenzustand der normalen Pad?

Grüsse Kurt
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5'479 Beiträge · seit 200905. Juli 2010 · #9
Das Fort Sesfontein bietet für seine Gäste auch Touren in den Hoanib-Canyon an. Insofern wissen sie dort auch über den aktuellen Stand der Befahrbarkeit der Strecke bescheid.

Als wir 1996 die Strecke das erste Mal gefahren sind, erhielten wir den Tip zu dieser Strecke im Fort. Von allein wären wir damals gar nicht auf die Idee gekommen, diese Strecke zu fahren.
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3'766 Beiträge · seit 200605. Juli 2010 · #10
Topobär schrieb:
Das Fort Sesfontein bietet für seine Gäste auch Touren in den Hoanib-Canyon an. Insofern wissen sie dort auch über den aktuellen Stand der Befahrbarkeit der Strecke bescheid.

Als wir 1996 die Strecke das erste Mal gefahren sind, erhielten wir den Tip zu dieser Strecke im Fort. Von allein wären wir damals gar nicht auf die Idee gekommen, diese Strecke zu fahren.
Hallo,

wenn man aktuelle Infos im Fort erhalten kann ist das eine gute Sache, und wenn man flexibel ist eine Option.

Besten Dank für die Info und Gruss Kurt
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