route tipps

17 Antworten · 2'492 Aufrufe · gestartet 20. Apr. 2010 von BaliHai
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Themenstarter382 Beiträge · seit 200620. Apr. 2010 · #1
Hallo alle mit einander!

War schon länger nimmer da. Wir waren 2007 in Namibia (4x4 Dachzelt) und sind folgende Route gefahren:

WHK-Keetmannshop-Noordoever-Aussenkehr-Rosh Pinah-Aus-Helmeringhausen-Namibrand-Sossusvlei-Kuiseb Canyon-Swakopmund-Brandberg--Tweylfontain-Etosha NP-Waterberg-WHK

Da wir von Namibia total begeistert waren sind wir nun am überlegen ob wir nächstes Jahr wieder so eine Tour machen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage wo man für 2 Wochen so fahren könnten ohne viele Überschneidungen mit der ersten Route.

Interessant wär natürlich das Kaokoveld etc. - Wobei mir natürlich bewußt ist dass man dort allein nicht hinfahren kann. Meine Frage wär jetzt ob zumindest die Epupa und die Ruacana Fälle auf halbwegs normalen Pisten zugänglich sind, bzw. wo so im nordwestlichen Teil von Namibia die nettesten Plätze wären.

Lohnt es sich in den Caprivi Streifen zu fahren und wie schaut es sicherheistmäßig dort aus? Eventuell sind natürlich auch die Vic´falls interessant...

Vl. hat ja jemand paar Ratschläge - würd mich freuen und bedanke mich bereits im voraus
LG 🤩
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33,1k Beiträge · seit 200620. Apr. 2010 · #2
Hallo BaliHai,
Wobei mir natürlich bewußt ist dass man dort allein nicht hinfahren kann.
Wieso nicht? Viel Routen kannst Du ohne Probleme mit 4x4 befahren, für andere brauchst Du ein GPS ud gutes Kartenmaterial. Aber machbar ist alles!
Meine Frage wär jetzt ob zumindest die Epupa und die Ruacana Fälle auf halbwegs normalen Pisten zugänglich sind, bzw. wo so im nordwestlichen Teil von Namibia die nettesten Plätze wären.
Klar, sogar zum Großteil Teerpad. Epupa finde ich sehr schöne, Ruacana ist hingegen nicht so mein Fall. Ist aber Geschmackssache. Ich würde mind. Damaraland 2 Nächte einplanen, Kaokoveld 2 Nächte und Epupa 1-2 Nächte.
Lohnt es sich in den Caprivi Streifen zu fahren und wie schaut es sicherheistmäßig dort aus? Eventuell sind natürlich auch die Vic´falls interessant...
Dann kannst Du nördlich von Etosha durchs "Ovamboland" in den Cparivi fahren. Die Sicherheitslage ist dort nicht anders als in anderen Teilen Namibias. Hier kannst Du viel Zeit verbringen und das andere Namibia kennen lernen. Zu den Vic Falls ist es dann, z.B. mit einem Tagesausflug nicht mehr weit.

Sonnige Grüße
Christian
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3'491 Beiträge · seit 200620. Apr. 2010 · #3
Hallo BaliHai,
zum Kaokoveld hat ja Christian schon einiges gesagt. Ich kann mir eine Tour dorthin sehr schön vorstellen.Windhoek - Erongo - Palmwag - Opuwo - Epupa.Schon allein damit hättet Ihr mehr als 1 Woche "verbraten".Wenn Ihr dann noch in den Caprivi wollt, wird´s zu knapp. Ich würde von Opuwo aus durch das Ovamboland und über das King Nehale Gate nach Etosha hineinfahren und dort den Rest des Urlaubs verbringen. Ihr wart zwar schon mal in Etosha, aber m.E. kann man davon nicht genug bekommen.
Alternativ könntet Ihr von Windhoek aus nach Rundu und von dort in den Caprivi hineinfahren.In 14 Tagen bis Vicfalls und zurück - das könnte gerade so klappen. Der Caprivi ist wirklich ein ganz anderes Namibia und deshalb sollte man sich Zeit dafür nehmen. Vorstellbar wäre, um nicht die gleiche Strecke 2x zu fahren, der Hinweg durch den gesamten Caprivi bis Kasane und zurück über Maun und Buitepos nach Windhoek.
Gruß Joli
Themenstarter382 Beiträge · seit 200620. Apr. 2010 · #4
Hallo!

Danke für eure Antworten!

Mit dem Kaokoveld bin ich mir jetzt ein bissl unsicher, da lest man verschiedenes. Mann müsste halt im Vorfeld erruieren welche Routen man allein mit 4x4 ohne gröbere Probleme (wie am Brandberg West wo wir auf einmal mitten in einer alten Mine mit riesigen Steinen gestanden sind ggg) befahren kann. Gutes Kartenmaterial und GPS wär ja nicht das Problem.

Wie schaut denn das übernahctungsmäßig dort aus? Am liebsten übernachte ich ja auf netten gemütlichen Campingplätzen bei Farmen 🙂

Könnte mir schon vorstellen von Windhoek nach Windhoek - Erongo - Palmwag - Opuwo - Epupa und dann durchs Ovamboland Richtung Caprivi (ev Vic Falls). Was sollte mann im caprivi anschauen? Gibts da interessante schöne Plätze? Etosha möcht ich nicht noch mal... war eigentlich recht enttäuscht weil mir die Landschaft nicht wirklich gefallen hat und Kenya bzw. Uganda doch mehr hergeben safarimäßig

Wie ist eigentlich die Gegend östlich von Windhoek (Kalahari) landschaftsmäßig? In erster Linie bin ich ja von den Landschaften Namibias beeindruckt 🙂

LG aus Ö
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4'140 Beiträge · seit 200920. Apr. 2010 · #5
Hallo BaliHai,
also in das Kaokoveld auf der C43 hoch zu den Epupafalls ist überhaupt kein Problem. Unterwegs sind Palmwag und Sesfontain und Opuwo Möglichkeiten zum Campen und natürlich auch an den Fällen. Das lohnt sich, ist eine schöne Tour. Zurück würde ich dann über Epembe, dann D3701 bis Hippopool (Camping) fahren, dann seid ihr unmittelbar an den Ruacanafällen. Es kommt darauf an, wann ihr fahrt . Ich habe die Fälle im letzten April gesehen, da waren sie grandios! Alle Jahre vorher in den Monaten Juni bis September lief da wegen des Staudamms kein einziger Wassertropfen runter. Im Moment laufen sie, glaube ich, wieder.
Aber sonst sieht man nur eine riesige Felswand. Dann könntet ihr durch das Owamboland nach Tsumeb (ist an einem Tag gut möglich) und von dort weiter in den Caprivi. Beide Regionen lohnen sich und sind ganz anders als das, was ihr bis jetzt gesehen habt. Da seid ihr dann wirklich in Afrika. Im Caprivi sind der Mahangopark und der Mamilipark einen Besuch wert, selbstverständlich auch ein Ausflug zu den Vicfalls, die sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Vielleicht einfach noch mal nachfragen, wenn die Route etwas genauer steht!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter382 Beiträge · seit 200621. Apr. 2010 · #6
hallo!

zuerst mal danke für eure tollen tipps!

was würdet ihr von folgender route halten?

Windhoek-Khomas Hochland - Karibib - Omaruru-Khorixas-Palmwag–
Opuwo-Epupa falls-den sambesi entlang -
Ruacana falls-Oshakati-caprivi streifen-rundu-victoria falls-
Mahango game reserve-zurück Windhoeck über kalahari oder ev durch
Botswana !?
Kilometer insgesamt ca. 2800

Meine Frage wäre noch:

1.) Zahlt es sich aus kurz nach sambia zu fahren bzw. wie ist es dort? Straßen, unerkünfte, Sicherheit etc...

2.) Beim retour fahren von den vic falls richtung windhoek zahlt es sich aus durch botswana zu fahren und bei Buiteport wieder nach namibia ein zu reisen? Was sieht man dort in diesem Teil Botswanas?

3.) Mahango Game Reserve - was gibt das her?

Über Tipps jeglicher Art wär ich sehr dankbar 🙂

LG aus Österreich
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33,1k Beiträge · seit 200621. Apr. 2010 · #7
Hi BaliHai,

schöne Strecke und bei 4 Wochen Reisezeit wäre es auch entspannt machbar. Aber ihr fahrt (flieht?) doch nur 2 Wochen...

Windhoek (1) -> Damaraland (2) -> Kaokoveld (2) -> Epupa (2) -> Rundu (1) - Caprivi (Mamili, Mudumu, Impalila) (4) -> Vic Falls (1-2) -> Otavi bzw. Umgebung/Mangetti (1-2) -> Windhoek bzw. Umgebung (1) - macht schon 15-17 Nächte...

Wie und wann willst Du da noch in die Kalahari oder gar nach Sambia?
3.) Mahango Game Reserve - was gibt das her?
Das gibt es so gar nicht mehr; ist Teil des Bwabwata Nationalparks. Interessanter sind aber meiner erfahrung nach Mudumu und Mamili.

Sonnige Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2010
Themenstarter382 Beiträge · seit 200621. Apr. 2010 · #8
hi christian

keine angst wir fahren schon 🙂 es ist doch auch der weg in gewisser weise das ziel (vor allem in namibia bei diesen grandiosen landschaften 🙂 )

Sambia meinte ich eigentlich nur ob es sich lohnt einen kurzen abstecher zu machen um zu schauen wie es dort ist - ebenso botswana. Nur für einen kleinen Kurzeindruck um sich guster für einen eigenen urlaub dort zu holen 😉

Im Prinzip sieht man ja eh wie man vor an kommt - wenn sich nicht alles ausgeht kürzt man halt ab - wichtig ist mir immer eine Grobplanung - details ergeben sich eh vor ort...

LG Markus
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
33,1k Beiträge · seit 200621. Apr. 2010 · #9
Hi Markus,

also Sambia und Botswana würde ich auslassen, denn ein Abstecher sollte schon mindestens einige Tage bis Wochen dauern. Weniger ist manchmal mehr.

Und je nach Reisezeit ergibt sich eben nicht alles vor Ort, denn dann kann vieles ausgebucht sein 🙁

Deshalb würde ich wie von mir vorgeschlagen die Grundstruktur nehmen und dann daraus noch weg streichen, damit ihr es etwas entspannter habt. Und im Ovamboland ist leider weniger der Weg das Ziel... denn fahren ist da nicht unbedingt eine Freude.

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter382 Beiträge · seit 200621. Apr. 2010 · #10
Hallo Christian!

Wie meinst du das m it dem fahren im Ovamboland?

Von der Reisezeit wirds entweder Mai/Juni oder Sept/Okt werden - was würdest du denn empfehlen für diese Gegenden?

Beim ersten mal waren wir ca März / April und hatten nirgends Probleme - waren hauptsächlich auf Farmen und meistens die einzigen oder max noch 1-2 andere... Mehr war nur in sossusvlei los...

Am liebsten hab ich es wenn so wenig menschen als möglich wo sind 😎 Weöche Zeit wär denn dann am Besten?

LG
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
3'491 Beiträge · seit 200621. Apr. 2010 · #11
Hallo BaliHai,
Dein neuester Routenvorschlag ist ja sehr schön - aber nichts für eine Reisedauern von nur 14 Tagen ! Da braucht man gut und gerne 4 Wochen für. Du solltest Dich daher für eines von beiden entscheiden - Kaokoveld ODER Caprivi.
Gruß Joli
Themenstarter382 Beiträge · seit 200621. Apr. 2010 · #12
Hi Joli!

Wahrscheinlich sinds eh so 2,5 Wochen und wie gesagt auch bei der ersten Tour meinten alle das ist viel zu lang... Wenns uns wirklich zu lang ist kürzen wir eh ab.... Wir bringen immer viele km zusammen weil wir so viel als möglich sehen wollen!

An einem Platz bleib ich nie länger als eine nacht ggg

LG

PS
Was mich noch interessieren würde ist wie die A35/A2 ( durch Botswana nach Namibia - Divundu - Biutepost) zu befahren ist und was es entlang dieser Strecke zu sehen gibt !? Danke!
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2010
4'140 Beiträge · seit 200921. Apr. 2010 · #13
Hallo BaliHai,
muss dem Christian ein wenig widersprechen. Den Mahango gibt es zwar dem Namen nach nicht mehr, aber die Region im neuen "Bwabwata" existiert natürlich nach wie vor. Man sieht dort Elefanten, Büffel, Roan- und Säbelantilopen, Impala, Giraffen, Zebras, grüne Meerkatzen und eine reichhaltige Vogelwelt. Ich hatte z.B. im Mudumu zur gleichen Zeit wesentlich weniger Glück.
Als Reisezeit würde ich hier vielleicht den September vorziehen, weil im Mai noch zu viel Wasser vorhanden ist und man weniger Tiere sieht.
Die Fahrt von Divundu durch Botswana nach Buitepos ist nicht allzu interessant, besonders im letzten Teil. Es ist durchgehend Teerstraße. Für Kilometerfresser also leicht zu bewältigen. An den Vicfalls würde ich mir allerdings auch mehr Zeit lassen. Von Zimbabwe kann man auch zu Fuß über die Brücke einen Abstecher nach Sambia machen, das erspart die Gebühren für das Auto!
Gruß:
Burschi
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Themenstarter382 Beiträge · seit 200623. Apr. 2010 · #14
Hallo!

Ich denke unsere Tour wird immer konkreter und wir werden dann mal wg. der Flüge und Mietauto schauen - bevorzugt dachzelt.

Was ich noch fragen möchte: Wie schaut es da oben eigentlich mit den Wildtieren aus? PAssiert es dass einem mitten auf der Piste auf einmal eine Elefantenherde gegenübersteht? Und wie sieht es mit den Campingplätzen aus - sind diese eingezäunt oder muss man mit nächtlichem Besuch rechnen?

Weiters würd mich noch interessieren wie verbreitet es noch Farmen gibt in dieser Gegend, was ja unsere bevorzugte Übernachtungsmöglichkeit ist und am sichersten erscheint!

Danke schon mal!

LG Markus
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
33,1k Beiträge · seit 200623. Apr. 2010 · #15
Hi Markus,
Wie meinst du das m it dem fahren im Ovamboland?
Jede Menge Rinder, Ziegen und Menschen auf den Straßen... deshalb komtm man nicht besonders schnell und entspannt voran.
Was ich noch fragen möchte: Wie schaut es da oben eigentlich mit den Wildtieren aus? PAssiert es dass einem mitten auf der Piste auf einmal eine Elefantenherde gegenübersteht?
Ja, absolut, sogar auf dem Trans-Caprivi-Highway. Deshalb darf man da auch vielerorts nur 80 km/h fahren.
Und wie sieht es mit den Campingplätzen aus - sind diese eingezäunt oder muss man mit nächtlichem Besuch rechnen?
Die meisten ja, einige nicht.

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter382 Beiträge · seit 200623. Apr. 2010 · #16
hi!

Wie würdest du diesen Teil im Vergleich zu Botswana einstufen? Botswana würd ich mich wahrscheinlich nicht alleine fahren trauen - wg. Straßenverhältnisse, Beschilderung und nicht eingezäunte Campingplätze.

Kommt es hin wenn man diesen Teil Namibias als "botswana light" version bezeichnen würde?

Danke 🙂
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33,1k Beiträge · seit 200623. Apr. 2010 · #17
Hi Markus,

es kommt drauf an wo Du im Caprivi hinfährst. Die Hauptstraße ist eine "Autobahn". Ansonsten ist es in vielen Teilen vergleichbar mit dem Okavangodelta. Du kannst ja auch geführte Touren von den Unterkünften aus machen, musst also nicht selber fahren.

Ausgeschildert ist es dort genauso gut oder schlecht wie überall in Namibia. In einigen Bereichen brauchst Du eben ein bisschen 4x4-Kenntnisse und eine gute Karte.

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter382 Beiträge · seit 200623. Apr. 2010 · #18
Hi Christian!

Denk ich eigentlich auch dass das mit bissl 4x4 Kenntnissen und guter Karte machbar ist!

Mit der Orientierung haben wir eigentlich nie ein Problem gehabt ich denk das schaffen wir schon. Und zur Not für alle Fälle haben wir ein SAT Telefon dabei.

Sitzt du jetzt gerade in Namibia weil du immer "sonnige Grüße" schreibst? 🙂

"bewölkte Grüße" Markus 😵
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