Uhr mit Kompass

6 Antworten · 2'523 Aufrufe · gestartet 10. Apr. 2010 von Alfaori
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201010. Apr. 2010 · #1
Ich habe Uhr mit Kompass.
Es geht um die Deklination.
Muss ich die Deklination nach der Kompass-Kalibrierung oder vorher eingeben?

Heinz
3'766 Beiträge · seit 200610. Apr. 2010 · #2
Hallo,

bevor du die Missweissung einstellen kannst muss der Kompass geeicht sein, also nachher.

Gruss Kurt

PS
Die Deklination ist vernachlässigbar wenn du nicht mehrere Tausend Kilometer gegeb Norden/Süden fährst.
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zuletzt bearbeitet 11. Apr. 2010
1'910 Beiträge · seit 200610. Apr. 2010 · #3
Hallo,

was viel eher zu beachten ist, die Deviation, diese ändert sich je nachdem mit was Du Dich fortbewegst, sprich ist in jedem Fahrzeug anders. Ebenso im Veld, metallisches Gestein wird die "Missweisung" ständig verändern!
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
63 Beiträge · seit 200911. Apr. 2010 · #4
Hallo Heinz

In Europa hat Kurt recht, da ist die Missweisung vernachlässigbar, in Namibia kann die Missweisung aber bis zu 17 - 18° sein.
Wenn wir es etwas genauer nehmen (dann brauchst du aber auch einen anderen Kompass als deine Uhr!) und eine kleine Rechnung machen:
Missweisung 20°, du gehst 20km 20° falsch, bist du nach diesen 20km 6,5km nebem dem Ziel.

Siehe auch:
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/125135-deklination-namibia-2010.html?limit=6&start=6

LG Walter
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3'766 Beiträge · seit 200611. Apr. 2010 · #5
buw schrieb:
und eine kleine Rechnung machen:
Missweisung 20°, du gehst 20km 20° falsch, bist du nach diesen 20km 6,5km nebem dem Ziel.


LG Walter
Danke Walter für deine Rechnung sieht nach viel aus 🙂

Ich weiche jetzt mal ein wenig vom Thema ab und bitte um Verständnis 😉

Angenommen wir sind in einer Ebene oder in einem Dünengürtel oder in der Mondlandschaft ect.PP

ohne genaue Standortbestimmung mangels Geländemarken und wirklich guter Karten wissen wir nicht einmal wo wir sind 😛

Ein Beispiel, ich stelle jemanden in irgend einer Fläche ab im Kaokeveld, in der Zentralkalahari in Okovankodelta, wie gross ist die Wahrscheinlichkeit das jemand den eigenen Standpunkt auf 10 Km genau bestimmen kann?

Gruss Kurt
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63 Beiträge · seit 200911. Apr. 2010 · #6
Hallo Kurt

Sorry Kurt, ich wollte Dich hier nicht korrigieren.

Aber für eine gute Navigation brauchst du sowieso gutes Kartenmaterial und einen guten Kompass. Und ohne GPS würde ich mich auch nie so ins Gelände wagen.

Das ganze Navigieren kenne ich auch nur wenn ich auf dem Meer bin, dann ist es wichtig dass du die Missweisung und Ablenkung kennst (es kommen dann ja noch Windabtrift und Stromversetzung dazu).
Ich habe schon früher gesagt, die Ganze obige Theorie hilft dir nicht wirklich weiter wenn du mit dem Auto (wo auch immer) unterwegs bist. Da kommst du mit anderen Fähigkeiten wohl weiter.

LG Walter
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3'766 Beiträge · seit 200611. Apr. 2010 · #7
buw schrieb:
Hallo Kurt

Sorry Kurt, ich wollte Dich hier nicht korrigieren.

LG Walter
Hallo Walter,

du hast mich nicht korrigiert sondern eine Falschaussage berichtigt 🙂

Ich habe keinerlei Problem damit wenn meine Aussagen ergänzt oder berichtigt werden, man(n) lernt ja gerne dazu 🙂

Wie du richtig geschrieben hast braucht es einiges an Navigationerfahrung und gute Karten, das vergisst man oft.

Ich habe aus dem südlichen Afrika sehr gute Millitärkarten, selbst mit diesen ist eine Orientierung im bezugspunktlosen Flachgelände kaum möglich. Aber ab und an als Hobby den Kompass und die Karte nutzen ist voll OK.

Grüsse Kurt
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