Erdbeben in Malawi

8 Antworten · 3'844 Aufrufe · gestartet 29. März 2010 von beate
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Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200629. März 2010 · #1
Hallo,

wie Ihr aus den untenstehenden threads wahrscheinlich schon gesehen habt, bin ich dabei, eine Tour durch Malawi und Sambia zu buchen.

Nun habe ich gelesen, dass es im Dezember eine Serie von Erdbeben im Norden von Malawi gegeben hat, mit Toten, Verletzten und hohem Sachschaden.
Wahrscheinlich kann ich den Norden aus unserer Planung streichen?

Weiss vielleicht jemand etwas Neueres dazu?

Griss Beate
Gast29. März 2010 · #2
http://www.time-news.de/2009/12/20/malawi-ligongwe-erdbeben-der-starke-60/

Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.(dts)

Ich glaube nicht, dass das eine Reise großartig beeinträchtigen kann.

Malawi liegt im afrikanischen Grabenbruch und Erdbeben kann es hier immer geben, wir haben selbst eines erlebt. Kein Mensch regte sich auf und man ging am nächsten Tag dazu über, die Risse in den Wänden zu verputzen.

Viele Grüße,

Beate
Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200629. März 2010 · #3
Hallo Namensvetterin,

hier klingt das Ganze aber nicht so ganz harmlos:

http://www.foxnews.com/world/2009/12/20/earthquake-kills-malawi-injures-hundreds/

Mir geht es eigentlich darum, dass, wenn die Infrastruktur grosse Schäden hat, ja auch ein Urlaub nicht so besonders schön ist (z.B. wenn die STrassen kaputt sind oder Trümmer von Häusern rumliegen, muss ich ja nciht unbedingt dorthin)

Gruss Beate
1'250 Beiträge · seit 200929. März 2010 · #4
Hallo Beate,

ich würde das jetzt nicht überbewerten.
Wenn dort wirklich eine Katastrophe passiert wäre,
würden unsere Medien da auch gleich draufspringen
(siehe Haiti, Chile).
Ich habe in den Medien nichts vom Beben gehört.

Wenn Du im Auto campierst oder in einfachen
Unterkünften übernachtest, da gibt es nicht
viel, was Dir bei einen Erdbeben auf den
Kopf fallen könnte ...

Sicherheitshalber werde ich mich einfach
mal gegen Erdbeben impfen lassen,
bevor ich nach Malawi fliege. 🤪

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
818 Beiträge · seit 200729. März 2010 · #5
Mir geht es eigentlich darum, dass, wenn die Infrastruktur grosse Schäden hat, ja auch ein Urlaub nicht so besonders schön ist (z.B. wenn die STrassen kaputt sind oder Trümmer von Häusern rumliegen, muss ich ja nciht unbedingt dorthin)
Die Sorge kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Du redest hier immerhin von Malawi, wo die Infrastruktur eigentlich nicht mal diese Bezeichnung verdient, wo Häuser eh mehr schlecht als recht (nach europäischen Maßstäben) gebaut werden und wo Risse in der Straße deine geringste Sorge darstellen werden.
Meine letzte Malawireise ist zwar schon mehr als 7 Jahre her, aber auch wenn sich Einiges in den letzten Jahren getan haben wird, ein Wirtschaftswunder ist dort garantiert auch nicht von statten gegangen.

Vor ca. 15 Jahren gab es doch auch schon ein Beben in NRW mit 5,9 auf der Richterskala und kaum ein Hahn hat danach gekräht.
Klar gabs Schäden und klar gäbe es die auch in Malawi, aber dort fallen die Lehmsteine nicht von Wolkenkratzern und die Dächer sind auch vorzugsweise aus Stroh. 😉

Was ich damit sagen will: man muss nicht alles Negativ zerreden.
http://www.oribi.de/
Gast29. März 2010 · #6
(z.B. wenn die STrassen kaputt sind oder Trümmer von Häusern rumliegen, muss ich ja nciht unbedingt dorthin)

Wer aufmerksam durch Afrika fährt, wird sehr viel Elend,
aber auch viel Lebensfreude und Glück sehen.

Sicherlich ist das nicht so auffallend wie Trümmer auf den Straßen.

Aber es hinterlässt nachhaltige Eindrücke beim Reisenden.


Viele Grüße,

Beate
Gast29. März 2010 · #7
verdient die Infrastruktur eigentlich nicht mal diese Bezeichnung
Glücklicherweise ist das heut nicht mehr so schlimm
und vor allem der Präsident Malawis hat es sich zur Aufgabe gemacht,
seinen Bürgern geteerte Strassen zukommen zu lassen. Nicht etwa um den Touristen mehr Reisekomfort zu gönnen, sondern weil er weiß, was für gesundheitliche Folgen das Leben an Staubstraßen hat. Und natürlich bringen Teerstraßen auch Fortschritt. Da ist er und Malawi eher die Ausnahme.

Viele Grüße,

Beate
Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200630. März 2010 · #8
Hallo zusammen,

irgendwie scheine ich missverstanden zu werden.

Ich habe nicht die Befürchtung oder Angst, in ein Erdbeben zu kommen, da ist es mir schon klar, dass mir im Dachzelt nicht viel auf den Kopf fallen kann. Mir ist auch total klar, dass die Infrastruktur in Afrika nicht mit der unsrigen zu vergleichen ist. Letztendlich reise ich seit längerer Zeit schon in der Welt umher und das nicht auf 6-Sterne-Niveau.

Mir ging es bei meienr Frage darum, herauszubekommen, wie viele Schäden dort aufgetreten sind. Zum Vergleich: Ich hätte im MOment auch keine Lust, in Chile das Erdbebengebiet zu besuchen und würde einen weiten Bogen drumrum machaen.

Und in Malawi dürfte das weglassen dann noch einfacher sein, wir bräuchten ja nur nicht in den Norden zu fahren.

Beate