TCS ETI-Weltweit

19 Antworten · 8'250 Aufrufe · gestartet 11. März 2010 von Crazy Zebra
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Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200611. März 2010 · #1
Hallo Zusammen,

einige von euch hatten am Winterpotje die Ausführungen einer Namibierin (Name ist mir nicht mehr presänt) mit intresse verfolgt wo es im wesentlichen um die Versicherung von Unfallopfern ging.

Darin zeigte sich das die Repatriierungskosten horrent hoch sind es wurde in der Grössenordnung um bis zu 20 000 € gesprochen.

Heute musste/wollte ich dem TCS-Schweiz anrufen und habe auch nach den Kosten
für solch eine Aktion gefragt.

Ich als ein Besitzer des ETI-Schutzbriefs "Weltweit" bin nach Angaben gedeckt gegen Forderungen von Rettungs- und Sucheinsätzen so wie die Heimführung auf Grund schwerer Krankheit und Unfall der eine Behandlung Lokal nicht zumutet.

Nun habe ich angefragt ob auch die Kosten der «Flying Doctors» in diesem ETI-Weltweit eingeschlossen sind die eine private Organisation darstellt.

Nun wird abgeklärt ob dem so ist, wenn jemand intresse an diesem Thema hat werde ich die Auskunft des TCS hier posten sobald ich diese erhalte.

Die FoMi's aus Deutschland und Oesterreich, Holland ect. würde ich gerne bitten
Infos zu diesem Thema zu posten.

An alle möchte ich den Aufrauf starten daran zu denken das genügend Versicherungsdeckung vorhanden ist für den Fall der Fälle damit ein Unfall oder eine Krankheit im Anschluss der Ferien nicht auch noch zu finanziellen Destaster wird!

Gute Pad und gesunde Heimkehr wünsch ich allen Reisenden, Gruss Kurt
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zuletzt bearbeitet 11. März 2010
886 Beiträge · seit 200711. März 2010 · #2
Hallo Kurt,

ich finde das Thema auch sehr wichtig.
Habe eine ADAC Plus Mitgliedschaft und dachte immer, dass sei ausreichend.Werde das aber jetzt noch mal genau hinterfragen.

Und als Ergänzung, die Vortragende auf dem WP war Margaret Friederich von der Baobab Game Ranch.


LG
lisolu
76 Beiträge · seit 200811. März 2010 · #3
Ja, Rücktransportkosten bei Krankheit oder Unfall können sehr hoch sein. Aber Bergungskosten können noch viel höher sein! Beispiel: Absturz beim Bergsteigen, Unfall beim Skitourengehen im Hochgebirge, Havarie mit dem eigenen Segelboot auf offenem Meer, oder ein Tauchunfall. Darauf also bei der Unfallversicherung bitte auch achten, denn Bergungskosten sind bei vielen Versicherern nicht inbegriffen oder in der Höhe begrenzt.
Im Kleingedruckten auch nach eventuellem Ausschluß von Unfällen bei sogenannten Risikosportarten nachsehen; im Zweifelsfall schriftlich bestätigen lassen, daß das was man an Sport so macht (zB Reiten, Tauchen, Mountainbiken, Skifahren, Paragliden, Fallschirmspringen) auch gedeckt ist.

Und Vorsicht: Das Wort "Repatriierung" wird auch im Zusammenhang mit der Befreiungsaktion und dem Rücktransport von Opfern einer beendeten Geiselnahme benutzt; das ist natürlich weder von einer Kranken- noch von einer Unfallversicherung gedeckt, ist meines Wissens gar nicht versicherbar.
931 Beiträge · seit 200611. März 2010 · #4
Der Hinweis von edwina auf das 'Kleingedruckte' ist berechtigt und wichtig. Beim ADAC ist z. B. die Übernahme von Bergungskosten auf 2.600 Euro beschränkt! Dabei ist unter Umständen genau der Teil der wichtigere...

Als Alternative zu den gängigen Versicherung kann es sich lohnen bei SOS International nachzuschauen.

Gruß

Ulli
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Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200611. März 2010 · #5
Hallo,

zwischen ADAC und TCS-ETI Weltweit scheinen ein paar kleine Unterschiede zu bestehen zB such und Rettungsaktionen beim TCS 20 000 Euro je Begünstigten

hier im Link eine Übersicht (Seite 5)

ETI Weltweit AGB

Gruss Kurt

Die ist keine Werbung von mir für den TCS ETI sondern einfach die Gesellschaft die ich kenne und wo ich versichert bin 🙂
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zuletzt bearbeitet 11. März 2010
4'451 Beiträge · seit 200813. März 2010 · #6
Hallo Kurt,
wenn einer mir sagt, wie ich hier eine PDF reinfügen kann, ich habe von der ADAC eine genaue Beschreibung erhalten. Wir haben, wie Isolu, auch eine
ADAC Plus Mitgliedschaft und außerdem eine Auslandskrankenversicherung , auch bei ADAC. 🙂
Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
563 Beiträge · seit 200914. März 2010 · #7
Hallo zusammen,

hier der „deutsche“ Anteil zu diesem Thema!

Auszug aus dem ADAC-Auslands-Krankenschutz Exklusiv
(Stand 30. 03. 2009)

Der ADAC-Schutzbrief bietet Reisekranken-, Reiserücktritts- und Unfallversicherungen
an.
Der Versicherungsschutz besteht auf der ganzen Welt mit Ausnahme Deutschlands
und des Landes, in dem Sie Ihren ständigen Wohnsitz haben.

Der Versicherungsschutz wird ab Grenzübertritt in das Ausland gewährt.
Er besteht für die ersten 45 Tage einer jeden Auslandsreise während der Laufzeit der Versicherung, sofern der Versicherungsvertrag vor Grenzübertritt abgeschlossen wurde. Der Versicherungsschutz endet spätestens 45 Tage nach Beginn des jeweiligen Auslandsaufenthaltes.
Ist die geplante Rückreise innerhalb der 45 Tage der Auslandsreise aus medizinischen
Gründen nicht möglich, verlängert sich der Versicherungsschutz bis zum Tage der Transportfähigkeit, längstens um weitere 120 Tage!
Nun zum Rücktransport: Wir (ADAC) übernehmen die Kosten des von uns durchgeführten oder veranlassten Transportes einschließlich der von uns oder von Behörden angeordneten Betreuung (Keine Kostenbegrenzung).

Die Bergung ist vom Rücktransport zu trennen!


Welche Kosten werden bei einer Personenbergung übernommen?
„Wenn Sie im Ausland erkranken oder verletzt werden und deshalb dort von einem
Rettungsdienst gesucht, gerettet oder geborgen werden müssen, erstatten wir die
Kosten dieser Aktion bis zu maximal 2.600,– € pro versicherter Person. Dies gilt auch im Todesfall.“

Alle weiteren Einzelheiten siehe: http://www.adac.de/

Gruß Mike
2'779 Beiträge · seit 200716. Jan. 2011 · #8
hallo alle und einen schönen Sonntag!

im Zusammenhang mit diesem Thema interessiert es mich wo und ob man spezifisch bei den "flying doctors" für Reisen im Raum des südlichen Afrikas direkt eine Versicherung - zeitlich beschränkt - abschliessen kann.
Wir haben Domizil in Südamerika und unsere einzige Reiseversicherung ist ziemlich "mager", es ist ein Zusatz zur Amexkarte (AXA Versicherung)und bislang konnte ich noch nicht genügend info einholen was die "Bergungskosten" anbelangt.
Die Angestellten hier im lokalen Büro sind überfordert mit meiner Frage ob eine Deckung besteht wenn ich auf einer Sandpiste im Moremi verunfalle und mit dem Sanitätsflugzeug nach Johannesburg geflogen werden muss...
Ich bin froh für jegliche Auskunft die mir weiterhelfen kann.
gruss leona
Gruss Leona
886 Beiträge · seit 200716. Jan. 2011 · #9
Hallo leona,

ich weiß genau was Du suchst, aber hab es in der Form nur für einige Ostafrikanische Länder gefunden.

www.amrefgermany.de

Dort kann man tatsächlich eine Mitgliedschaft für 15 Tage oder 30 Tage oder auch mehr abschließen.
Wer kennt etwas ähnliches für das südliche Afrika?

Lg
lisolu
1'715 Beiträge · seit 200616. Jan. 2011 · #10
Übrigens bedeutet bei TCS "ETI-Weltweit" nicht wirklich Weltweit, sondern ohne Europa. Für Europa gibt es einen anderen Schutzbrief und in diesem ist der Mittelmeerraum eingeschlossen. Deshalb ist z.B. Ägypten bei "Weltweit" nicht gedeckt. 🙁
Um sicher zu gehen müsste man beide Versicherungen abschliessen.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
154 Beiträge · seit 201017. Jan. 2011 · #11
Hallo Emanuel

Es ist meines Erachtens so, dass man grundsätzlich den ETi-Schutzbrief Europa haben muss, um überhaupt die "Erweiterung Welt" zusätzlich abschliessen zu können. Also ist man entweder nur europaweit (inkl. Mittelmehrstaaten) oder aber weltweit versichert. Jedoch weltweit ohne Europa ist nicht möglich.

Grüessli
Vögali
Es stolpern mehr Menschen über ihre Zunge als über ihre Füsse.
2'779 Beiträge · seit 200717. Jan. 2011 · #12
hallo lisolu
hab die frage nun unter einem eigenen Titel gestellt, ev. weiss ja irgend ein Fomi mehr dazu
danke!
Gruss Leona
1'715 Beiträge · seit 200618. Jan. 2011 · #13
Hallo Vögali

Eben nicht, deshalb kam ja der Artikel in der Zeitung.
Ein Versicherungsnehmer musste in Ägypten feststellen, dass die Kosten in Ägypten nicht gedeckt waren.

Auf der letzten Rechnung stand nun "Weltweit ohne Europa".


Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2011
154 Beiträge · seit 201018. Jan. 2011 · #14
Hoi Emanuel

Ja, jetzt habe ich etwas dazugelernt. Ich habe immer geglaubt, die Deckung Welt gäbe es nur, wenn man gleichzeitig auch den ETI Europa besitzt. Aber dazulernen ist immer gut 🙂

Liebe Grüsse
Vögali
Es stolpern mehr Menschen über ihre Zunge als über ihre Füsse.
579 Beiträge · seit 201019. Jan. 2011 · #15
Hallo,

Crazy Zebra schrieb:
Die FoMi's aus Deutschland und Oesterreich, Holland ect. würde ich gerne bitten Infos zu diesem Thema zu posten.
Ich habe in Deutschland eine Auslandreisekrankenversicherung bei der HUK (abgeschlossen über deren Direkttochter Huk24). Die kostet für die gesamte Familie für ein Jahr zarte 14,50 EUR. Beim letzten Vergleichstest (05/2010) von Stiftung Warentest/Finanztest war diese Versicherung auf Platz 3 von 41 getesteten Auslandreisekrankenversicherungen.

Da habe ich noch einmal explizit angefragt: "Angenommen ich bin während einer 2wöchigen Urlaubsreise in Namibia in abgelegeneren Regionen unterwegs und erkranke dort schwer oder werde von einer Giftschlange gebissen. Der Transport ins nächste Krankenhaus erfolgt dann üblicherweise per "Flying Doctors" (z.B. per SOS International), weil der Transport per Auto teilweise nicht möglich ist oder mit An- und Abfahrt 10-20 Stunden dauert. Für den Transport per Flugzeug werden dann meines Wissens je nach Fall 2.000 bis 20.000 USD in Rechnung gestellt. Werden diese Kosten von der Auslandsreisekrankenversicherung der HUK übernommen?"

Antwort der Versicherung:
Die Auslandsreise-Krankenversicherung der HUK24 bietet Versicherungsschutz für den notwendigen Transport zur erforderlichen akuten Erstversorgung zum nächsterreichbaren geeigneten Krankenhaus oder Notfallarzt sowie der gegebenenfalls notwendigen Transport von der Erstversorgungseinrichtung in das nächsterreichbare geeignete Krankenhaus im jeweiligen Land (§ 5 1 (e) der AVB). Der Transport kann mit einem Taxi, Krankentransportwagen, Hubschrauber oder auch mit einem Flugzeug durchgeführt werden. Die Leistungen hierfür sind unbegrenzt.
Sonnige Grüße
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2011
1'927 Beiträge · seit 200819. Jan. 2011 · #16
Hallo @lowflyer,

Danke für Deinen Beitrag, erspart mir die Anfrage.

Aus der Antwort der HUK werde ich allerdings nicht ganz schlau. Der zitierte § 5 der AVB kann eigentlich nicht greifen, hier sind nur die "Einschränkungen der Leistungspflicht" beschrieben.

Vermutlich geht es um § 4 "Umfang der Leistungen" Abs. 5. Hier gibt es aktuell mit dem Stand 04.2010 scheinbar Verbesserungen der Versicherungsleistungen. Nach den Versicherungsbedingungen von 09.2006 waren die Bergungskosten bei einem Unfall noch auf 5.000 € begrenzt.

Gruß
Peter
579 Beiträge · seit 201019. Jan. 2011 · #17
Hallo,
peter 08 schrieb:
Aus der Antwort der HUK werde ich allerdings nicht ganz schlau. Der zitierte § 5 der AVB kann eigentlich nicht greifen, hier sind nur die "Einschränkungen der Leistungspflicht" beschrieben.
In §5 1e geht es ausschließlich um Leistungsausschlüsse bezüglich Zahnersatz und Kieferorthopädie. Die Dame von der HUK meinte mit Sicherheit §4 Ziffer 5 Unterpunkt 1e. Um es nicht zu lang zu machen hatte ich den Wortlaut meiner Anfrage hier um 3 Sätze gekürzt, aber ich hatte mich in der Anfrage explizit auf §4 (5) 1e der AVB bezogen.

Sonnige Grüße
1'927 Beiträge · seit 200819. Jan. 2011 · #18
Danke 😉
99 Beiträge · seit 201130. Jan. 2011 · #19
Hallo zusammen

Ich beschäftige mich zur Zeit auch gerade intensiv mit diesem Thema, da ich nächstes Jahr für 6 Monate im Ausland bin.
Meine Erfahrungen die ich bis jetzt gesammelt habe: UNBEDINGT VERGLEICHEN!

So habe ich zum Beispiel herausgefunden, dass ich bei meiner Krankenkasse einzelne Zusatzversicherungen abschliessen kann für Bergungs-, Rückreise- und Heilungskosten. Und z.T. bin ich dann sogar besser versichert als mit dem ETI.

Ich hab noch nicht alle Details angeschaut, aber es wird wohl so sein, dass ich mehrere Versicherungen abschliessen werde.

Grüsse
osprey
"Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf." Oscar Wilde
95 Beiträge · seit 201130. Jan. 2011 · #20
Hallo

Der ETI bezahlt laut aktueller AVB 30'000 pro Person.

Ich habe meine Reiseversicherung bei der AXA (Intertours) die bezahlt 100% der Kosten ohne Limite.

Aber sich in dem Versicherungsdschungel wirklich auszukennen und wissen welche Deckungen wirklich nötig und hilfreich sind ist verdammt schwierig.

Vielleicht hilfts jemandem.
Mortimer