Welche Fotoausrüstung???

50 Antworten · 20,6k Aufrufe · gestartet 21. März 2006 von frank41542
Bilder klein
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Themenstarter215 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Guuuuten Morgähn z'samme 🙂

Immer wenn ich so morgens ins Forum schaue bewundere ich Eure Bilder ! Obwohl ich denke das ich schon ein recht gutes Auge fürs Motiv habe, sind es dann doch irgendwie immer "nur" ganz normale Bilder ... was verwendet Ihr, bzw. was würdet ihr mir raten das wir kaufen sollten um die richtige Technik für Afrika zu haben? Im Moment haben wir nur zwei gute, aber kompakte Digitalkameras.

Lieber Gruß
Francine
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291 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Hallo Francine,

ist eine gute Frage über die ich ebenfalls lange nachgedacht habe. Habe mir letztendlich eine digitale Spiegelreflex zugelegt. Gründe dafür waren einfach die Auslösegeschwindigkeiten, der schnelle Autofokus und die Möglichkeit das Objektiv zu wechseln. Ach ja, das Rauschverhalten bei hohen Isowerten ist auch ein Argument für die Spiegelreflex.

Bisher habe ich immer mit max. 300mm Brennweite gearbeitet, aber das wird sich ändern. Manchmal hat mir da noch was gefehlt, von daher werde ich für den Botswana-Urlaub im Juni/Juli auf 500mm aufrüsten. Mal sehen was es bringt.

Ob Kompaktkamera oder Spiegelreflex ist eben auch so eine Glaubensfrage. Wir haben zwei Kompakte, aber dahin führt für mich, zumindest in Afrika, kein Weg mehr zurück. Da gebe ich die Spiegelreflex nicht mehr aus der Hand.

Liebe Grüsse aus München.
Christian
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479 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Guten Morgen Christian, habe gerade gelesen, dass ihr auch im Juni/Juli nach Botswana fahrt. Wir auch, Vielleicht können wir uns über die Routen austauschen?
Grüße auch aus München Gabi, Kai und Ernst<br><br>Post geändert von: Savuti, am: 21/03/2006 08:52
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7'308 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
hallo francine

bisher haben wir jede variante der digitalen fotografie mitgemacht. von kleinen digitalen kameras über grössere mit zoom zu digitalen spiegelreflexkameras (dslr). bei denen sind wir nun hängen geblieben.

die grossen vorteile der dslr kameras der grössere aufnahmechip der einfach bessere bilder macht, die schnelle auslösegeschwindigkeit (bei tieren ist das super), die wechselbaren objektive und die vielfältigen manipulationsmöglichkeiten der einstellungen. zusätzlich kannst du noch im RAW format fotografieren, was am computer bessere nachbearbeitung zulässt.
allerdings gibt es auch einige nachteile. durch das wechseln der objektive kommt gerne staub ins kameragehäuse. duch die grösse des chips werden die kameras natürlich grösser und schwerer. der hohe preis der kameras und der objektive.

auf der letzten reise hatten wir desshalb auch noch eine panasonic lumix mit einem 12x zoom dabei. die bilder sind von der qualität nicht mit der dslr (canon eos 20d) zu vergleichen aber doch schon recht ansprechend. das problem mit dem staub ist natürlich viel kleiner, da du keine objektive wechseln kannst. das grösste problem ist aus meiner sicht die grössere auslöseverzögerung.

chrigu
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Themenstarter215 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Hi chrigu,

thxs für Deine Tipps! 🙂
Wir könnten "günstig" eine Canon EOS 350d mit zwei Objektiven: 18-55 und 28-135 kaufen. Hast Du/habt Ihr Erfahrung mit der Kamera? Ist die Compact Flash Card nicht sehr langsam?

Lieber Gruß
Francine

PS: Denkst Du noch daran den Namen zu ändern? (mail @big5)
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1'060 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
moin, moin

bisher war ich in afrika mit einer analogen slr (minolta dynax 505si) und drei verschiedenen objektiven (70mm, 210mm, 500mm) unterwegs und habe bis vor kurzem auch voll auf die analoge fotografie geschworen. bin aber gerade dabei, meine meinung ein bisschen zu revidieren und der umstieg auf eine dslr wird wohl nicht mehr allzu lange auf sich warten. vor allem, da mittlerweile auch wirklich tolle kameras auf dem markt sind, die für den "ambitionierten hobbyfotografen" 😉 noch einigermassen erschwinglich sind, z.b. die neue d200 von nikon. *träum*

die qualtitativen unterschiede zur analogen fotografie sind mittlerweile wohl fast komplett ausgeräumt. hinzu kommt der ziemlich grosse aufwand, analoge fotos zu digitalisieren, worunter natürlich auch immer die qualität leidet.

häufig wird gegen slr-kameras das argument der herumschlepperei der ganzen ausrüstung ins feld geführt. für mich ist dies jedoch nicht relevant, da ich dies für einigermassen annehmbare bilder gerne in kauf nehme.

grüsse aus zürich,
samuel.
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7'308 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
hoi francine

ich kenne die 300d und die 20d. die 350d liegt dazwischen. ich kann sie desshalb nur empfehlen. was ihr aber sicher braucht ist ein zusätzliches zoom (min 300mm) das sicher auch noch einiges kosten wird.
von der cf karte gibt es verschiedene versionen. ich verwende die ultra II und habe keinen grund mich zu beklagen.
PS: Denkst Du noch daran den Namen zu ändern? (mail @big5)
das habe ich jetzt nicht ganz verstanden.

chrigu
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42 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Mojen alle zusammen

Ob nun digital oder analog, ich denke früher oder später wird es eine Spiegelreflex sein. Die Vorteile wurden ja schon erwähnt und gerade für Afrika lohnt sich die Anschaffung schon (Robustheit).

Generell noch ein Tip, der für jeden interessant ist, der die Möglichkeit hat einen Filter vor sein Objektiv zu schrauben: Polfilter (zirkular)
Kostet auch 'ne Kleinigkeit, bringt aber einiges an Brillanz und Farbe.

@Francine: was heißt "günstig" ? Auf das 18-55 könntest Du wahrscheinlich verzichten, das andere ist ganz o.k.. Wenn Du Tiere fotografieren willst brauchst Du irgendwann mal mehr (Brennweite), aber das weißt Du sicher.
CF-Karten sind generell nicht langsam. Die Preise sind gut gefallen, so daß Du für z.B. 100 Euro sauschnelle 2 GB bekommst. Kein Problem.

Gruß
Andreas
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2'732 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Also die DSLR (digitale Spiegelreflex) ist auf jedenfall genauso robut / empfinglich wie eine analoge Spiegelreflex. Die groesste Gefahr ist, dass Staub beim Objektivwechsel ins Kameragehause kommt.

Bei der digitalen Variante ist der Staub auf dem Sensor. Selber reinigen ist nur bei einigen Modellen moeglich. Die Kamera muss dann zum Service Point gebracht werden. Die analoge Variante hat einen Spiegel, den man leicht mit einem fusselfreien Tuch reinigen kann.

Aufgrund der Bauform besitzen digitale Spiegelreflexkameras eine Brennweitenverlaengerung. Bei den meisten Anbietern liegt dieser Faktor bei 1,6. So wird z.B. aus dem Sigma 170-500 mm auf einer digital Kamera 270-800 mm. Der Lichtfaktor des Objektives wird dabei nicht beeinflusst.

Da ich Nikon-Fan bin, kann ich dir als ambitionierte Einstiegermodelle die 70s empfehlen. Die D100 bzw. D200 ist schon in der Oberliga anzusiedeln.

Ein weiterer Vorteil der digitalen Spiegelreflex ist, dass du viele Bilder machen kannst ohne Film- und Entwicklungskosten. Allerdings sind Aufnahmen im RAW-Format speicherintensiv. Bei der Nikon D100 ist so ein Bild ~10MB gross. Wenn du also viel Fotografieren willt solltest du dir einen zusaetzlichen Imagetank zulegen.

Ein Nachteil der digital Spiegelreflex ist der Stromverbrauch. Bei meiner analogen Nikon F801 konnte ich in 13 Jahren mit 4 Saetzen Batterie ueberlegen. Die D100 z. B. muss in einem 4 woechigen Urlaub trotz Batteriegriff (2 Akkus enthalten) mindestens 2 mal aufgeladen werden.

Wichtig ist ebenfalls, dass du - eine analoge Kamera vorausgesetzt - sicherstellt, dass die alten Objektive funtionieren. Einge altere Objektive funtionieren nicht mehr richtig an einer DSLR. Die alten Objektive sind auch fuer einen analogen "Sensor" berechnet worden. Die Form des digitalen Sensors weicht aber in den Dimensionen ab. Aus diesem Grund haben viele Hersteller ihre Objektive nun neu berechnet und als 'D' Modell zur Verfuegung gestellt.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
3'491 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Hallo Frank,
zu den Kameras wurde ja schon einiges gesagt. Aber zu einer Fotoausrüstung für Namibia gehört ganz sicher irgendeine Art von Stativ ( Scheibenklemmstativ, Fotosack, Dreibein ). So gut das Licht auch sein mag - ein Stativ zahlt sich fast immer aus.
Gruß Joli
291 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Also einen Imagetank würde ich mir auf jeden Fall zulegen. Den Fehler habe ich einmal gemacht ohne zu fahren. Passiert mir nicht mehr. 8GByte als Speicherkarten waren dann doch sehr knapp.

Zum Thema Staub: Ich hatte bisher keine Probleme und wenn doch, sollte so ein kleiner Blasebalg helfen. Btw., auch die 300D und 350D haben einen Spiegel. Das Problem ist der Sensor, da er den Film ersetzt. Der analoge Film wird ständig getauscht, aber der Sensor bleibt immer der Gleiche.

Mein Tipp, immer schön Fenster zu und Kamera nach unten halten zum Objektiv wechseln. Ausblasen mit Blasebalg nur wenn es unbedingt sein muss. Wie gesagt, bei mir war es nie notwendig und bleibt hoffentlich auch so...

Was den Stromverbrauch angeht muss ich sagen ich hatte 3 Akkus dabei und die haben vier Wochen gehalten. So schlimm ist es also, zumindest bei der EOS 300D nicht.

Viele Grüsse.
Christian
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2'346 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Hallo Francine,

ich zähle mich zu der anderen Fraktion, wie meine "Vor-Poster". Ich beneide zwar die "Halb-Profis" um ihre traumhaften Fotos, möchte aber selbst den damit verbundenen finanziellen und logistischen Aufwand nicht betreiben. Für mich muss die gesamte Fotoausrüstung an den Hosengürtel passen und für das Herumlaufen in Städten sollte sie sogar in die Hosentasche passen. Damit scheidet die ganze Spiegelreflexfraktion von vornherein aus.

Ich gehe da sehr bewusst einen Kompromiss ein. Benutze zurzeit eine Minolta Dimage Z1 mit optischem 10fach-Zoom, für die Tasche noch eine kleine Anlogkamera mit etwa 5fach-Zoom (wird aber wahrscheinlich noch vor unserem nächsten Urlaub im Juni/Juli durch eine digitale ersetzt). Die Minolta hat praktisch keine Auslöseverzögerung, was mir sehr wichtig war. Andere Features sind jedoch nicht so toll. Mit dem Gesamtergebnis bin ich allerdings alles in allem zufrieden, weil meine Erwartungshaltung ganz klar Abstriche hinnimmt. Fotos sind für mich zwar wichtig, aber das Fotografieren muss bei mir so nebenher mitlaufen und darf nicht mein Urlaubsverhalten dominieren. Meine Frau ergänzt mich mit dem Camcorder, aber auch da ist unser Anspruch "gemäßigt".

Gruß
Armin
42 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Andreas Cierpka schrieb:
Also die DSLR (digitale Spiegelreflex) ist auf jedenfall genauso robut / empfinglich wie eine analoge Spiegelreflex. Die groesste Gefahr ist, dass Staub beim Objektivwechsel ins Kameragehause kommt.

Bei der digitalen Variante ist der Staub auf dem Sensor. Selber reinigen ist nur bei einigen Modellen moeglich. Die Kamera muss dann zum Service Point gebracht werden. Die analoge Variante hat einen Spiegel, den man leicht mit einem fusselfreien Tuch reinigen kann.

Aufgrund der Bauform besitzen digitale Spiegelreflexkameras eine Brennweitenverlaengerung. Bei den meisten Anbietern liegt dieser Faktor bei 1,6. So wird z.B. aus dem Sigma 170-500 mm auf einer digital Kamera 270-800 mm. Der Lichtfaktor des Objektives wird dabei nicht beeinflusst.

Da ich Nikon-Fan bin, kann ich dir als ambitionierte Einstiegermodelle die 70s empfehlen. Die D100 bzw. D200 ist schon in der Oberliga anzusiedeln.

Ein weiterer Vorteil der digitalen Spiegelreflex ist, dass du viele Bilder machen kannst ohne Film- und Entwicklungskosten. Allerdings sind Aufnahmen im RAW-Format speicherintensiv. Bei der Nikon D100 ist so ein Bild ~10MB gross. Wenn du also viel Fotografieren willt solltest du dir einen zusaetzlichen Imagetank zulegen.

Ein Nachteil der digital Spiegelreflex ist der Stromverbrauch. Bei meiner analogen Nikon F801 konnte ich in 13 Jahren mit 4 Saetzen Batterie ueberlegen. Die D100 z. B. muss in einem 4 woechigen Urlaub trotz Batteriegriff (2 Akkus enthalten) mindestens 2 mal aufgeladen werden.
Hallo Andreas und Ihr anderen

Es wurde ja schon kurz was dazu geschrieben bzw. berichtigt, muß aber mal 'ne Runde 'klugscheißern' 😉

Wie Du selber schreibst ist eine Digitale-SLR definitiv empfindlicher (Staub).

Die digitale sowie die analoge SPIEGELreflexkamera hat einen Spiegel, wahrscheinlich daher der Name?! 😗

Nicht alle digitalen besitzen einen Crop (Verlängerungsfaktor), die sehr hochwertigen (und teuren) nicht unbedingt.

ImageTank (DIP Wiesel z.B.) unbedingt, es sei denn man fotografiert so wenig, daß man in 13 Jahren mit 4 Satz Batterien... Sorry 😊

Stativ: sicher, auch.
Und: Sonnenblende und POLFILTER 😉

Gruß
Andreas
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211 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Hallo,

ich habe den Thread überflogen, ein kleines Statement muß ich unbedingt anbringen.

Ich werde mit einer DSLR auf Reisen gehen, denn Bildqualität und Auslöseverzögerung sind meine Top-Kriterien.

Da ich aber überhaupt keine Lust habe, Objektive zu wechseln, werde ich mit einem 18-200mm Allroundobjektiv losgehen - so habe ich auch kein Staubproblem. Mehr Brennweite brauche ich als Nicht-Profi sowieso nicht, und ohne Stativ macht mehr Brennweite auch nur begrenzt Sinn.

Ich habe mir eine Nikon D50 angeschafft. Die Canon 350D ist für meine grossen Hände zu klein, außerdem muß es nicht immer Marktführer sein.
Dazu kommt, daß die Nikon mehr Akkupower hat und länger ohne Aufladen auskommt.

Dazu zwei Speicherkarten, einen Bildertank in Form eines Laptops (schon vorhanden), n zweiten Akku (wichtig!), ne gute Tasche und fertig ist die Knipskiste.

Aber ne gute Kamera ist nur die Hälfte, ich habe angefangen, mich mit Bildgestaltung und dergleichen auseinanderzusetzen. Denn letztlich hängts vom Mann am Drücker ab, ob die Fotos gut werden.

Sehr guter Nikon D50 Test
Sehr guter Canon 350D Test

Grüße
Joe
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466 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Falsch!<br><br>Post geändert von: duwisib, am: 21/03/2006 20:11
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466 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
joeheinz schrieb:
Denn letztlich hängts vom Mann am Drücker ab, ob die Fotos gut werden.
Ich wollte sagen, daß der Fehler immer neben der Maschine steht!

Joeheinz ist nichts hinzuzufügen. Ich werde das ähnlich machen!

Gruß
Jürgen
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189 Beiträge · seit 200621. März 2006 ·
Ja ja-, die liebe Fotografie!

Alter Fotografenspruch: Ein gutes Foto erreicht man nur über viele Schlechte!

Das soll nicht heißen, dass man unbedingt schlechte Fotos machen muss um auch mal ein Gutes zu erwischen!
Aber je mehr man sich mit der Materie beschäftigt, um so besser werden normalerweise dann die Fotos auch mit der Zeit.
Die Ausrüstung ist nur in so fern wichtig, als dass sie das Werkzeug zum umsetzen der Ideen stellt. Also-, lieber das Geld in hochwertige Objektive und Stativ investieren, als in den Highendprofibody. Dies gilt zumindest für die analoge Fotografie.

Bei der Digitalen sieht`s da schon etwas anders aus!
Wenn man sich für eine digitale Spiegelreflexkamera entscheidet und schon eine gute analoge Ausrüstung hat, sollte man ein Gehäuse mit 1:1 Chip kaufen.
Dies bedeutet: Das Format 24x36mm (Kleinbild) sollte auch der effektiven Chipgröße entsprechen, da ansonsten eine Brennweitenverlängerung auftritt!

Die Semiprofessionellen Spiegelreflex (Digital) verfügen aber meistens nur über kleinere Chips!
Sie nutzen sozusagen nur das Zentrum der Linse aus.
Hier gibt es dann z.B. die Brennweitenverlängerung 1,6 was bedeutet, dass der Chip nur 15x22,5mm groß ist.
Bei anderen Chipgrößen gibt es also dann die entsprechenden Verlängerungsfaktoren. Im Telebereich wirkt sich das meisten ja gar nicht mal so negativ aus(Subjektiv!), aber im Weitwinkelbereich ist es schon grausam! Meisten ist dieser gar nicht mehr vorhanden.

Z.B. wird bei Faktor 1,6 aus einem 20mm Objektiv (Starkes Weitwinkel) ein 32mm (Leichtes Weitwinkel) und aus einem 32mm Objektiv dann schon eine Normalbrennweite von etwas mehr als 50mm.
Da die meisten Zoomobjektive sowieso schon einen recht schwachen Weitwinkelbereich haben, verlieren diese somit eigentlich schon ihre eigentliche Funktion. (Universalobjektiv)

Ich möchte deshalb all denen die sich eine Kamera mit kleinerem Chip als 24x36mm kaufen möchten, unbedingt empfehlen ein dazu passendes Standardobjektiv (evtl.auch Zoom) zu kaufen.

Und wer nun bis hierher gelesen hat, dem möchte ich die Fotos von Sebastiao Salgado „ans Herz legen“.
Soll nur mal so ein Beispiel sein, was man auch mit „einfachen Mitteln" für Fotos machen kann! (Die Kamera ist eben doch nur ein Werkzeug!)

Gruß Meikel

http://www.bkis.info/index.php?lan=ge&content=kulturneleto&sekcia=vystavanakolajniciach_kuratorka


http://www.masters-of-photography.com/S/salgado/salgado_dispute.html

http://pdngallery.com/legends/legends10/

www.unicef.org/salgado/

http://monsieurphoto.free.fr/index.php?menu=1&Id=23&ss_menu=1

http://monsieurphoto.free.fr/index.php?menu=1&ss_menu=1&Id=23&page=2

http://www.cuervoblanco.com/GALERIA/salgado.html


291 Beiträge · seit 200622. März 2006 ·
Tja, das ist dann wieder die Frage der Objektive... Letztendlich halte ich persönlich nicht so für wichtig ob Vollformat (z.B. 5D), oder Crop wie die 350D, D70,...

Hängt auch davon ab was man fotografieren will und ein 10-20mm Objektiv ist schon ein extremes Weitwinkel auch an einer Crop Kamera.

Zu dem Thema kann ich auch noch das DSLR-Forum empfehlen. Gibt dort Infos ohne Ende zu den Themen und allem was dazugehört.

Wen es interessiert: www.dslr-forum.de

Viele Grüsse.
Christian
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26 Beiträge · seit 200605. Apr. 2006 ·
Ihr habt hier so viel über Objektive und Kameras gefachsimpelt, doch was ist mit den Filtern ? 🙄
Irgendwo hab ich mal gelesen das diese Sachen Sinn machen, wegen der
extremen Lichtverhältnisse usw.

Ritchi
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7'308 Beiträge · seit 200605. Apr. 2006 ·
hallo ritchi

ich habe uv-filter und polarisationsfilter dabei. wobei die uv-filter eher zum schutz der objektivlinse ist, wenn der verkratzt kann ich ihn einfach wegschmeissen was bei einem objektiv teuer werden kann. uv-filter habe ich auch immer ein paar ersatz dabei.
der polarisationsfilter ist hauptsächlich für einen schönen himmel zuständig. hier zwei bilder die im abstandvon wenigen sekunden gemacht wurden und sich nur durch eine drehung am polarisationsfilter unterscheiden.
[bild: 6918]
[bild: 6921]

gruss chrigu
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