Routenplanung

14 Antworten · 4'279 Aufrufe · gestartet 20. März 2006 von Reisebiene
Antworten
Themenstarter108 Beiträge · seit 200620. März 2006 · #1
Hallo:)
ich denke, Ihr könnt mir sicher ein paar Tipps für unsere Routenplanung geben.
Wir haben ca. 21-22 Tage direkt vor Ort Zeit, ohne An- und Abreise.
Unsere grobe Planung sieht etwa so aus:
1 N Windhoek
1 N Nähe Keetmanshoop
2 N Tirasberge
2 N Sossusvlei
1 N Swakopmund
....??
2 N Sesfontein
....??
3 N Ethosa
2 N Nähe Windhoek zum Relaxen
Ihr seht, es gibt da noch 2 Lücken. Ab Swakobmund bin ich mir nicht ganz sicher, wie wir am Besten fahren. Entweder die C 34 bis Hentiesbaai und dann die C 35 in Richtung Twyfelfontein. Dann verpassen wir die Spitzkoppe?
Von Sesfontein wollen wir dann zurück nach Palmwag, Grootberg Pass zum Etosha. Das wird ja wohl an einem Tag zu weit. Wo würdet Ihr da Zwischenstation machen?
Den Fish River Canyon und Lüderitz haben wir im Moment nicht in der Planung, da wir gedacht haben, das wird zu weit und zu stressig.
as mein Ihr? Bin für alle Vorschläge offen.
3'491 Beiträge · seit 200620. März 2006 · #2
Hallo Reisebiene,
Eure Zurückhaltung, was die "Zielbeschränkung" angeht, ehrt Euch. Für 3 Wochen reicht das, was Du da zusammengestellt hast völlig. Ich würde mir sogar Keetmanshoop und Sesfontein schenken: Der Süden ist zu schön, um da nur mal reinzuschnuppern; Keetmanshoop, Fish-River-Canyon, Lüderitz, Tirasberge - das reicht als Grundgerüst für die nächsten 3 Wochen. Und Sesfontein ist eine hübsche Durchgangsstation für eine Tour durch das Ovamboland, muss aber jetzt nicht sein. Macht bei Palmwag Schluss . Dort 2 Tage mit der Möglichkeit eines Ausflugs zu den Himba ist wirklich etwas sehr Schönes. Außerdem verkürzt das den Weg nach Etosha - ist sogar an einem Tag zu schaffen, da noch keine 400 km und viel Teerpad dabei. Dennoch: eine sehr zu empfehlende Zwischenstation wäre die Vingerklip-Lodge; die liegt zwar an der C39, d.h. Umweg über Khorixas - aber Kamanjab-Khorixas ist eine schöne Strecke - wäre mir lieber als die langweilige Teerstraße C40. Wenn Ihr Euch mal richtig etwas gönnen wollt ( nicht nur preislich), dann wäre die Huab Lodge ( zwischen Kamjab und Khorixas ) ein Traumziel - für die Seele. Aber eigentlich zu schade für nur eine Nacht. Swakopmund hat auch mehr als nur eine Übernachtung verdient - zumindest sehe ich das so.Von Swakopmund würde ich auch über Hentjesbai rauf Richtung Twyfelfontein fahren. Ja - Ihr verpasst die Spitzkoppe, aber dafür habt Ihr etwas mehr Zeit für Twyfelfontein und Umgebung. Alles geht nun mal nicht.
Gruß Joli
479 Beiträge · seit 200620. März 2006 · #3
Hallo Reisebienbe, ich geb dir mal meine erste Reise wieder
Tag 1 > Kettsmanshoop - Quivertree-Forest-Camp
2 > Fish River Canon Hobas Camp
3 > Lüderitz
4 Lüderitz
5 > Sesriem
6 Sesriem
7 > Swakop.
8 Swakop
9 > Meile 108 nicht zu empfehlen, lieber Brandberg
10 > Abu Huab Camp , Felsmalerei, Orgelpfeifen
11 > Etosha Okakuejo
12 > Halali
13 Halali
14 > Namutoni
15 Namutoni
16 > Tsumeb
17 > Waterberg
18 > Windhoek
Wir haben jeweils vor und nach der Tour einen ganzen Tag in Windhoek verbracht. Diese Route empfanden wir ganz locker und entspannt. Vielleicht hilfts für die Planung, viel Spass dabei
Grüße aus MUC Savuti
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen. Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
2'346 Beiträge · seit 200621. März 2006 · #4
Hallo "Reisebiene",

ich würde deine Tour wie folgt ergänzen:

Swakopmund - 2 Nächte statt 1 Nacht

...?? - Die Skelettküste hoch und 1 Nacht in Terrace Bay (ist für 1 Nacht auszuhalten)

Dann Sesfontein wie geplant

...?? - 2 Nächte auf Farm Klein-Liechtenstein westlich von Kamanjab (liegt direkt an der Pad vom Grootberg-Pass nach Kamanjab)

Rest wie geplant.

Dann dürften immer noch ein paar Tage übrig sein, die ihr nach Lust und Laune einstreuen könntet.

Viel Spaß
Armin
Themenstarter108 Beiträge · seit 200622. März 2006 · #5
Danke für Eure Antworten.
@Joli, nach Sesfontein wollten wir ja wegen der Himbas, von da eben einen Ausflug nach Purros.Wohin geht den der von Dir genannte Ausflug ab Palmwag?
Keetmanshoop haben wir auch schon überlegt, lohnt es sich nur wegen des Köcherbaumwaldes dorthin zu fahren? Oder sollen wir doch noch Fish River Canyon einbeziehen? Den hatten wir nicht nur aus Zeitgründen weggelassen, sondern auch, weil wir schon den größten und drittgrößten Canyon der Welt gesehen haben 🙄
Ines
215 Beiträge · seit 200622. März 2006 · #6
Köcherbaumwald und Giants Playground sind für mich ein absolutes Muss. Beides findet Ihr zwar auch woanders, aber nicht so stimmungsvoll und voller unzähliger Möglichkeiten für tolle Bilder. Erst zum Köcherbaumwald, dort zahlen, dann zum Giants Playground (sonst müßt ihr wieder zurückfahren denn am GPG ist keine Kasse!)

Fish River Canyon: dito. Ich bin sicher das Ihr nicht hinfahren wollt um die Lücke zwischen Nr.1 und Nr. 3 zu füllen 😉 ... 😉 ... absolut lohnenswert! Der FRC ist ein wirklich beeindruckendes Schauspiel der Natur. Unbedingt beachten: nachmittags hinfahren ist sinnlos, dann liegt der Canyon im Schatten und Ihr kriegt keine gescheiten Bilder mehr hin.Vom Hauptvistapoint aus nach links ab geht ein kleiner Pad ... da findet Ihr einige tolle Ecken für ein Picknick, so was geht bei Nr. 1 nicht 😉


Keetmanshoop mag ich nicht so, aber der Markt ist ganz nett ...
0
3'491 Beiträge · seit 200622. März 2006 · #7
Hallo Reisebiene,
ich will Euch Sesfontein bestimmt nichts ausreden - es ist sehr gut und aufwändig restauriert, dennoch ist etwas von dem Schutztruppenfeeling erhalten geblieben - auch und gerade in den Unterkünften. Ich meine nur, dass es Eure Tour um weitere mindestens 200 km verlängert. Auch von Palmwag aus werden geführte Touren zu den Himba angeboten - nicht ganz billig, aber meiner Meinung nach sinnvoll, weil man nur so einen Zugang zu dieser Kultur findet, ohne an ihrem Untergang mitzuwirken.
Gruß Joli
Themenstarter108 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #8
Hallo,

wir sind nun ziemlich am Ende der Planung unserer ersten Tour und ich wollte gerne noch mal Eure Meinungen zu unserer Route hören/lesen:
1 Nacht Windhoek
1 Nacht Keetmanshoop (Gesserts)
2 Nächte Tirasberge (Farm Tiras)
2 Nächte Sossusvlei (S.-Lodge)
2 Nächte Namib-Naukluft (Ababis)
2 Nächte Swakopmund (Secret Garden)
1 Nacht Twylfontein/Khorixas (Übernachtung noch offen)
2 Nächte Sesfontein (Fort)
1 Nacht Kamanjab/Grootbeerg (Übernachtung noch offen)
3 Nächte Etosha
2 Nächte Okonjima o.ä.
2 Nächte Nähe Windhoek (Imanuell Wilderness)

Ist das Entfernungsmäßig gut zu schaffen - das ist eigentlich die wichtigste Frage.
Danke.
Ines
459 Beiträge · seit 200611. Juli 2006 · #9
Hallo Reisebiene,

Deine Tour ist zu schaffen keine Frage.
Aber nur wegen den Tirasbergen in den Süden zufahren lohnt nicht. Wähle Sesriem als den südlichsten Punkt und bleibe lieber länger in Etosha, was ich auch nicht verstehe sind die 2 Näht zum Abschluss in Windhoek !
Ansonsten ein tolle Plannung !

Gruß
anddor
😁
503 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #10
Hallo Ines,

wenn es Eure Reisekasse erlaubt, bleibt 1-2 Nächte länger auf Okonjima und streicht dafür die Immanuel Wilderness Lodge (auch schön, aber eben nicht Okonjima). Von Okonjima schafft Ihr es locker nach Windhoek zurück zum Flieger. Leider hast Du Deine Reisezeit nicht mitgeteilt (oder habe ich es überlesen?). In der Regenzeit kann es Dir passieren, dass Du aus Okonjima nicht pünktlich rauskommst, weil dann drei Reviere laufen können.

Gruß
Martin
0
Themenstarter108 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #11
Martin,
wir sind im November unterwegs.
Vielen Dank für Euer Feedback.
7'267 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #12
anddor schrieb:
Aber nur wegen den Tirasbergen in den Süden zufahren lohnt nicht.
Dem kann ich mich nicht ganz anschliessen. Ich finde Keetmanshoop (sprich Köcherbäume) und die Tirasregion lohnen sich auf jeden Fall. Es erweitert die restliche gut geplante Tour auf eine schöne Art.

Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
3'491 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #13
Hallo Reisebiene,
ich finde auch - so kann´s gehen. Der Einwand wegen Keetmanshoop / Tirasberge ist schon richtig - aber zu dem Ziel "Keetmanshoop" zähle ich auch den Fish-River-Canyon. Und wenn das ohne Stress in die Route einzubinden ist, würde ich es auch machen. Sparen dann eher an Sesfontein- - im Sinne von km-Sparen. Aber das hatten wir ja schon. In Martins Sinne würde ich auch Okonjima als letztes Ziel vor dem Rückflug auswählen; ich kenne Imanuell Wilderness nicht, kann mir aber vorstellen, dass im Vergleich zu Okonjima nur 2. Sieger sein wird. Deshalb Okonjima so als i-Tüpfelchen und krönenden Abschluss. Und die 2 gewonnenen Tage für Etosha. Dann wäre es " meine" Reise - 😁
Gruß Joli
459 Beiträge · seit 200612. Juli 2006 · #14
chrigu schrieb:
anddor schrieb:
Aber nur wegen den Tirasbergen in den Süden zufahren lohnt nicht.
Dem kann ich mich nicht ganz anschliessen. Ich finde Keetmanshoop (sprich Köcherbäume) und die Tirasregion lohnen sich auf jeden Fall. Es erweitert die restliche gut geplante Tour auf eine schöne Art.

Chrigu
Hallo chrigu,

vielleicht ist meine Antwort nicht richtig rüber gekommen ! 🤨
Ich wollte auf keinen Fall Keetmanshoop und die wunderschönen Tirasberge abwerten ! 😗
Ich meine das diese Ziele mit einer Südtour incl. Lüderitz und Fish-River besser zu verbinden sind. Mir persönlich wäre dies zuviel Stress 🤩 !
Aber das ist ja nur meine Ansicht !

Gruß
anddor 😉
2'462 Beiträge · seit 200613. Juli 2006 · #15
Hallo Reisebiene,

für die Gegend Kamanjab kann ich die Kavita Lion Lodge empfehlen - wir waren superbegeistert; sehr netter Kontakt, schöne Lodge, toller Blick.
Hier die Website: http://www.kavitalion.com/
Die Lodge ist 70 km nördlich von Kamanjab direkt am Etosha Rand. Solltest Du Dich dafür entscheiden, bitte richte Uwe und Tammy liebste Grüße aus.

Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo