Hallo Zusammen,
Bereits drei Wochen sind wieder vergangen seit unserer Rückkehr. Nach tiefer Feriendepression 🙁 habe ich jetzt endlich wieder mum meinen Reisebericht zu schreiben, auch wenn ich mich immer noch zurückwünsche.
Hier der erste Teil meies Berichtes, weitere werden folgen.
17.Januar 2010 Afrika ruft
Früh morgens schreckt mich der Wecker aus meinen Träumen. Es ist doch Sonntag, wieso so früh aufstehen, denke ich mir im ersten Moment. Bis meine Hirn auf Betriebstemperatur kommt und meine Gedanken wieder klar sind. Heute geht es endlich ab nach Namibia. Nach Monatelanger Planung ist endlich der Tag gekommen!
Nach kurzer Kontrolle, ob beim Last Minute einpacken gestern Abend nichts vergessen ging, klingt es auch schon an der Türe. Unser Fahrdienst bringt uns zum Bahnhof wo wir den Rest unsere Gruppe treffen. Wir sind insgesamt acht Personen. Achtung jetzt wird’s kompliziert, mit dabei sind: Ich Philipp meine Freundin Fränzi Ihre Schwester Barbara, Kathrin eine Freundin von Barbara, dann noch meine Eltern Willy und Marlis, mein Bruder Marcel und der Jugendfreund Damian. Mit dem Zug geht es zuerst nach Zürich und von dort über Mannheim nach Frankfurt. Bis auf eine kleine Auseinandersetzung mit einem Mitreisenden, der ein sehr empfindliches Hörorgan zu besitzen scheint, verläuft der erste Teil unserer Reise unspektakulär. So steigen wir in Mannheim entspannt aus. Mit meiner Sitzplatzreservierung in der Hand suchen wir dann unsere Plätze. Leider müssen wir schon bald feststellen, dass die Deutsche Bahn irgendwo auf der Reise die zweite Zugskomposition (Mit unserem Wagen dabei) vergesse hat. Durch so etwas lassen wir uns jedoch nicht aus der Ruhe bringen und nehmen mit all unserem Gepäck den Bistrowagen in Beschlag.
Eine mässig begeisterte Barbara im Bistro-Wagen der DB.
In Frankfurt angekommen geht es auf die grosse Suche nach unserem Terminal. Nach gefühlten dreissig Minuten herumirren erreichen wir endlich die Schnellbahn zum Terminal. Leider ist diese jedoch ausser Betrieb so geht es zu einem Provisorisch eingerichteten Busterminal, bei dem schon ungefähr hundert Leute warten. Auch dies kann jedoch unsere Stimmung nicht drücken, also warten wir geduldig bei nasskaltem Wetter bis endlich wieder mal ein Bus erscheint und uns zum Terminal bringt.
Das grosse Warten Teil eins hier beim Busterminal im nasskalten Frankfurt.
Im Terminal suchen wir uns ein Platz genau vor dem AirNamibia Schalter, da wir ungefähr zwei Stunden zu früh sind heisst es wieder mal warten. Das treiben auf dem Terminal bietet jedoch genug Ablenkung damit die Zeit wie im Fluge vergehe. Am unterhaltsamsten war sicher das Einchecken der Pakistanischen Maschine neben uns. Ihr glaubt nicht was Pakistanis so alles mit nach Hause nehmen. Vom Reifen über selbstgebastelte Koffer aus Karton und Klebeband bis hin zu einer ganzen Taubenkolonie, war alles dabei.
Dann öffnen endlich die Schalter von AirNamibia. Vorsichtig legen wir die Koffer auf das Band, die Angst ist gros zu viel Gewicht dabei zu haben. Ich mit meine 24Kg komme zuerst (Zu meiner Verteidigung ich habe noch 4KG Prospekte für den LakeOanob dabei), Es stellt sich dann heraus, dass es ohne Probleme reicht. Vor allem die drei jungen Frauen überraschten mich dabei, die hatten weniger dabei als wir Männer.
Dann beginnt Teil zwei des grossen Wartens. Weitere drei Stunden müssen wir uns um die Ohren schlagen. Diese verbringt jeder auf seine Weise. Die einen gehen in das “Restaurant“ mit dem grossen M und die anderen schwirren nervös umher. Nach einer ausgiebigen Shopingtour durch die DutyFree Geschäfte geht es durch die Gepäckkontrolle. Auch dies verläuft natürlich nicht ohne Zwischenfall. Ich bin ruck zuck durch und stellte mich vor den Schalter an dem unsere drei Mädels anstehen. Ein Zöllner stellt sich mit finsterer Mine vor einen Rucksack und fragt uns wem dieser Rucksack ist. Kleinlaut sagt Kathrin „mir“ Mit ernster Stimme erwidert Er „Junge Frau Sie haben ein Messer dabei!“. Sie völlig geschockt und perplex, überlegt und überlegt, dann fällt der Groschen. Sie grübelt kurz im Rucksack und schon kommt ein kleines Schweizer Armeemesser zum Vorschein. Der Zöllner, der zum glück sehr locker drauf ist, misst das Messer genau, es ist einige Millimeter zu gross.
„Wir Schweizer haben halt alle ein Sackmesser dabei“ Witzelt Kathrin noch in Ihrem besten Hochdeutsch! Der Zöllner erkennt, dass die Gefahr eines terroristischen Anschlages durch uns doch eher Gering ist. „Lächeln Sie mal“ sagte Er und Kathrin gibt Ihr bestes. Dann packt der Zöllner das Messer wieder in den Rucksack und wir sind entlassen. In der Meinung, dass wir die letzten unserer Gruppe sind wollen wir schon los, als Marcel aus einer Privatkabine entgegen kommt. Völlig ausserhalb unseres Blickes wurde er komplett gefilzt, da er ungefähr dreihundert elektronische Geräte in seinem Handgepäck hatte.
Nach diesem unterhaltsamen Zwischenstopp beginnt das grosse Warten teil drei. Diesmal in der Abflughalle. Gerade als es ein Ende zu nehmen scheint und alle Passagiere zum Einsteigen stürmen schalt es aus den Lautsprechern in etwa so: „Liebe Passagiere aufgrund Technischer Probleme an unserem Flugzeug verzögert sich unser Flug um ca. eine Stunde“. Zur Info Fränzi fliegt das erste Mal Marlis ist sehr anfällig auf diese Durchsagen. Jedenfalls haben wir jetzt ein Gesprächsthema für die nächste Stunde.
Das grosse Warten Teil drei: Letzte Stärkung vor dem Flug.
Etwas früher als angenommen geht es dann doch noch los und wir können in den Airbus A340 von AirNamibia steigen. Zum Flug: hmm, ja ist halt Holzklasse. Es versucht jeder irgendwie zu schlafen, was nicht ganz einfach ist bei den durchgelullten Sesseln, ja das Unterhaltungsprogramm im Flugzeug war auch nicht gerade der Hammer. Glücklicherweise sassen wir nicht in der ersten Reise. Dort Flimmerte während des ganzen Fluges der Beamer auf der Leimwand, ich wäre durchgedreht! Aber alles im allen gesagt, das Preis- Leistungsverhältnis bei AirNamibia stimmt.
Fazit des Tages: Namibia wir kommen, weder die DB noch der Frankfurter Flughafen, der Zoll oder AirNamibia konnte uns aufhalten 😎

Bereits drei Wochen sind wieder vergangen seit unserer Rückkehr. Nach tiefer Feriendepression 🙁 habe ich jetzt endlich wieder mum meinen Reisebericht zu schreiben, auch wenn ich mich immer noch zurückwünsche.
Hier der erste Teil meies Berichtes, weitere werden folgen.
17.Januar 2010 Afrika ruft
Früh morgens schreckt mich der Wecker aus meinen Träumen. Es ist doch Sonntag, wieso so früh aufstehen, denke ich mir im ersten Moment. Bis meine Hirn auf Betriebstemperatur kommt und meine Gedanken wieder klar sind. Heute geht es endlich ab nach Namibia. Nach Monatelanger Planung ist endlich der Tag gekommen!
Nach kurzer Kontrolle, ob beim Last Minute einpacken gestern Abend nichts vergessen ging, klingt es auch schon an der Türe. Unser Fahrdienst bringt uns zum Bahnhof wo wir den Rest unsere Gruppe treffen. Wir sind insgesamt acht Personen. Achtung jetzt wird’s kompliziert, mit dabei sind: Ich Philipp meine Freundin Fränzi Ihre Schwester Barbara, Kathrin eine Freundin von Barbara, dann noch meine Eltern Willy und Marlis, mein Bruder Marcel und der Jugendfreund Damian. Mit dem Zug geht es zuerst nach Zürich und von dort über Mannheim nach Frankfurt. Bis auf eine kleine Auseinandersetzung mit einem Mitreisenden, der ein sehr empfindliches Hörorgan zu besitzen scheint, verläuft der erste Teil unserer Reise unspektakulär. So steigen wir in Mannheim entspannt aus. Mit meiner Sitzplatzreservierung in der Hand suchen wir dann unsere Plätze. Leider müssen wir schon bald feststellen, dass die Deutsche Bahn irgendwo auf der Reise die zweite Zugskomposition (Mit unserem Wagen dabei) vergesse hat. Durch so etwas lassen wir uns jedoch nicht aus der Ruhe bringen und nehmen mit all unserem Gepäck den Bistrowagen in Beschlag.

In Frankfurt angekommen geht es auf die grosse Suche nach unserem Terminal. Nach gefühlten dreissig Minuten herumirren erreichen wir endlich die Schnellbahn zum Terminal. Leider ist diese jedoch ausser Betrieb so geht es zu einem Provisorisch eingerichteten Busterminal, bei dem schon ungefähr hundert Leute warten. Auch dies kann jedoch unsere Stimmung nicht drücken, also warten wir geduldig bei nasskaltem Wetter bis endlich wieder mal ein Bus erscheint und uns zum Terminal bringt.

Im Terminal suchen wir uns ein Platz genau vor dem AirNamibia Schalter, da wir ungefähr zwei Stunden zu früh sind heisst es wieder mal warten. Das treiben auf dem Terminal bietet jedoch genug Ablenkung damit die Zeit wie im Fluge vergehe. Am unterhaltsamsten war sicher das Einchecken der Pakistanischen Maschine neben uns. Ihr glaubt nicht was Pakistanis so alles mit nach Hause nehmen. Vom Reifen über selbstgebastelte Koffer aus Karton und Klebeband bis hin zu einer ganzen Taubenkolonie, war alles dabei.
Dann öffnen endlich die Schalter von AirNamibia. Vorsichtig legen wir die Koffer auf das Band, die Angst ist gros zu viel Gewicht dabei zu haben. Ich mit meine 24Kg komme zuerst (Zu meiner Verteidigung ich habe noch 4KG Prospekte für den LakeOanob dabei), Es stellt sich dann heraus, dass es ohne Probleme reicht. Vor allem die drei jungen Frauen überraschten mich dabei, die hatten weniger dabei als wir Männer.
Dann beginnt Teil zwei des grossen Wartens. Weitere drei Stunden müssen wir uns um die Ohren schlagen. Diese verbringt jeder auf seine Weise. Die einen gehen in das “Restaurant“ mit dem grossen M und die anderen schwirren nervös umher. Nach einer ausgiebigen Shopingtour durch die DutyFree Geschäfte geht es durch die Gepäckkontrolle. Auch dies verläuft natürlich nicht ohne Zwischenfall. Ich bin ruck zuck durch und stellte mich vor den Schalter an dem unsere drei Mädels anstehen. Ein Zöllner stellt sich mit finsterer Mine vor einen Rucksack und fragt uns wem dieser Rucksack ist. Kleinlaut sagt Kathrin „mir“ Mit ernster Stimme erwidert Er „Junge Frau Sie haben ein Messer dabei!“. Sie völlig geschockt und perplex, überlegt und überlegt, dann fällt der Groschen. Sie grübelt kurz im Rucksack und schon kommt ein kleines Schweizer Armeemesser zum Vorschein. Der Zöllner, der zum glück sehr locker drauf ist, misst das Messer genau, es ist einige Millimeter zu gross.
„Wir Schweizer haben halt alle ein Sackmesser dabei“ Witzelt Kathrin noch in Ihrem besten Hochdeutsch! Der Zöllner erkennt, dass die Gefahr eines terroristischen Anschlages durch uns doch eher Gering ist. „Lächeln Sie mal“ sagte Er und Kathrin gibt Ihr bestes. Dann packt der Zöllner das Messer wieder in den Rucksack und wir sind entlassen. In der Meinung, dass wir die letzten unserer Gruppe sind wollen wir schon los, als Marcel aus einer Privatkabine entgegen kommt. Völlig ausserhalb unseres Blickes wurde er komplett gefilzt, da er ungefähr dreihundert elektronische Geräte in seinem Handgepäck hatte.
Nach diesem unterhaltsamen Zwischenstopp beginnt das grosse Warten teil drei. Diesmal in der Abflughalle. Gerade als es ein Ende zu nehmen scheint und alle Passagiere zum Einsteigen stürmen schalt es aus den Lautsprechern in etwa so: „Liebe Passagiere aufgrund Technischer Probleme an unserem Flugzeug verzögert sich unser Flug um ca. eine Stunde“. Zur Info Fränzi fliegt das erste Mal Marlis ist sehr anfällig auf diese Durchsagen. Jedenfalls haben wir jetzt ein Gesprächsthema für die nächste Stunde.

Etwas früher als angenommen geht es dann doch noch los und wir können in den Airbus A340 von AirNamibia steigen. Zum Flug: hmm, ja ist halt Holzklasse. Es versucht jeder irgendwie zu schlafen, was nicht ganz einfach ist bei den durchgelullten Sesseln, ja das Unterhaltungsprogramm im Flugzeug war auch nicht gerade der Hammer. Glücklicherweise sassen wir nicht in der ersten Reise. Dort Flimmerte während des ganzen Fluges der Beamer auf der Leimwand, ich wäre durchgedreht! Aber alles im allen gesagt, das Preis- Leistungsverhältnis bei AirNamibia stimmt.
Fazit des Tages: Namibia wir kommen, weder die DB noch der Frankfurter Flughafen, der Zoll oder AirNamibia konnte uns aufhalten 😎


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