Namibia im Juni

6 Antworten · 2'665 Aufrufe · gestartet 16. März 2006 von Ingrid
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Themenstarter1 Beiträge · seit 200616. März 2006 · #1
Hallo Freunde,
ich brauche ein paar Tipps von Euch über Mücken, Wärme, Kälte, Übernachtung auf Campingplätzen, Tierbeobachtung, Währung, etc. Ich fahre zum ersten Mal nach Namibia. Ich war viel bislang in Asien. Freue mich auf Antworten und habe dann sicherlich viele viele weitere Fragen.:)
Ich bin zeitlich auf den Juni begrenzt. 😐 Gruß Ingrid
2'732 Beiträge · seit 200616. März 2006 · #2
Ingrid es wird "tiefster" Winter sein wenn du dort bist. Tagsueber wird dich die Sonne schon wieder auftauen aber nachts kann es empfindlich kalt werden. Temperaturen an der Null Grad Grenze - ja nach Gebiet in dem du dich aufhaelst - sind schon moeglich. Mit dem Winter wird es trockener und Muecken machen in waermeren Gefilden Urlaub.

Campingplaetze gibt es sehr viele und auch die Ausstattung ist recht vielseitig. Die Pallete reicht von sehr spartanisch bis luxerioes. Wenn du deine Reise planst (www.thomasrichter.de) hat einige Campingplaetze zusammengetragen.

Meiner Meinung nach die beste Moeglichkeit Tiere zu beochten hast du in Etosha. Der Nationalpark beheimatet auch die bekannten "Big Five". Waterberg zum Tiere beobachten ist nicht besonders lohnend. Im Caprivi gibt es einige sehr schoene Parks, die allerdings 4x4 voraussetzen.

Die Waehrung ist der Namibische Dollar. Durch die Vergangenheit bedingt wir ueberall im Land der Suedafrikanische Rand akzeptiert. Umrechnungskurs ist 1:1. Also keine Angst wenn du auf einmal Rand als Wechselgeld erhaelst.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
459 Beiträge · seit 200616. März 2006 · #3
Hallo ingrid,

war schon mehrmals im Mai/Juni dort und muss sagen eine tolle Reisezeit.
Auch dieses Jahr ist Mai/Juni unser Urlaub geplant.
Es gab kaum Mücken, die Tiere sind tagsüber sehr aktiv (auch die Löwen).
Ich kann da nur für uns sprechen, am Tag angenehm warm und Nachts angenehm zum schafen !
Also keine Angst, vor Deiner Reiseplannung.
Soviel wir sind auch Camper !!! 🤪

Gruß
anddor 😛
222 Beiträge · seit 200616. März 2006 · #4
Hallo Ingrid,
ich gehöre auch zu den Juni-Befürwortern, weil es einfach nicht so heiss ist und man dieses schöne Land besser geniessen kann. Vor allem im Auto stelle ich es mir bei der Tierbeobachtung in der Sommerhitze furchtbar vor - das war bei uns im Juni vollkommen okay.
Tiere gab es in Etosha auch reichlich um diese Jahreszeit.
Mücken haben wir eigentlich nie viel gesehen, zumindest zwischen Etosha und Lüderitz nicht - wir waren aber auch noch nie im hohen Norden oder Caprivi.
Nachts kann es schon kalt werden, also achte zumindest darauf, dass Du Campingplätze mit Warmwasser-Duschen zum Aufwärmen hast. Wir waren mal im Juni auf einer Gästefarm in der Namib, die das Wasser per Sonnenpanel aufwärmen. Leider kommt die Sonne im Juni nie bis zum Sonnenpanel und nachts war es auch um die 2 Grad. Ich habe es dann vorgezogen, drei Tage nicht zu duschen - brrrrrrr, bin halt ein blondgelockter Warmduscher 😄
Gegenüber Asien ist Namibia ein ganz schönes Kontrastprogramm. Vor allem wirst Du nicht annähernd so viele Menschen sehen wie in Asien, dafür aber eine überwältigende Landschaft.
LG
Sandra
Naturfotografie Fotoblog Reisebericht Namibia 2011 Reisebericht Namibia 2012
355 Beiträge · seit 200617. März 2006 · #5
Hallo Ingrid,
als langjähriger Asienfan kann ich dir sicher sagen, dass der größte Unterschied zwischen Asien und Namibia in der Zahl seiner Einwohner besteht.
Besser aber gesagt: In Namibia erwarten dich weites, unbewohntes Land, wilde "Pads" und das Gefühl von Einsamkeit und Weite werden dich ständig begleiden.
Asien ist Kultur pur, auch in Bezug auf seine landschaft, obwohl es auch dort "wilde" gegende gibt.
In Namibia ist der Horizonz weit, so unendlich und so einsam.
Versuche nicht zu vergleichen, sondern stellte dich auf Abenteuer und Einsamkeit ein.
Und wenn man mich fragt wo ich wieder hinfahren will:
Ich plane schon wieder für Namibia und Botswana.
Viele Grüße
peter 48
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3'491 Beiträge · seit 200617. März 2006 · #6
Hallo Ingrid,
Juni ist wirklich eine schöne Zeit - mir persönlich aber schon ein bisschen zu kalt ( abends und nachts).Na klar - im Bett stört das nicht, aber wenn man z.B. in Okaukuejo (Etosha) nachts am Wasserloch sitzen möchte, dann braucht man schon mehr als eine Decke zum Warmhalten. Dafür aber eben so gut wie keine Mücke.
Gruß Joli
7'267 Beiträge · seit 200617. März 2006 · #7
hallo ingrid

noch ein zwei tips zum camping. wir waren einmal im august in namibia und haben nachts furchtbar gefroren. im winterschlussverkauf in windhoek haben wir uns faserpelzpullover, hosen und kappen gekauft. zusätzlich ein faserpelz innenschfasack. so ging es. die nächte dauern in dieser jahreszeit übrigens sehr lang.
allerdings waren wir viel in den bergen und im süden wo es in dieser jahreszeit kälter ist als im norden. ich würde mich also eher nach norden ausrichten.

einige weitere tipps
1) eine wärmeflasche ist eine super sache
2) einmal haben wir holländer getroffen, die eine elektrische heizdecke dabei hatten. auf den campingplätzen mit stromanschluss ist das natürlich super.
3) glühwein kannst du auch gut am lagerfeuer zubereiten
4) jemanden zum kuscheln mitnehemen 😉

in dieser jahreszeit ist der nachthimmel superschön und das lagerfeuer macht noch viel mehr sinn.

gruss chrigu
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