digitale Fotos unterwegs mit Arochs sichern?

8 Antworten · 2'771 Aufrufe · gestartet 03. Feb. 2010 von muzungu
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Themenstarter365 Beiträge · seit 200603. Feb. 2010 ·
Ich suche eine gute Möglichkeit meine digitalen Fotos unterwegs zusätzlich zu sichern. Bin nun auf das Archos 5/7 pctablet gestossen. Ich möchte definitiv kein laptop mitnehmen da zu viel Gepäck und zu schwer. Vielmehr suche ich ein kleines kompaktes und robustes Gerät.
Habe nun das "Problem" das ich vor 4500 Bildern sitze und die nun "ausmisten" muss. Ist bei dem tollen wetter hier ja eine nette Beschäftigung, aber dennoch jede Menge Arbeit 🙁

Über das Display des Archos könnte evt. direkt schon vor Ort eine Vorsichtung der Fotos erfolgen -ein Vorteil gegeüber einer kleinen externen Festplatte...????-

Kameranschluss soll ja direkt ohne Probleme über USB Anschluss möglich sein...

Hat jemand Erfahrungen mit diesem oder ähnlichen Geräten bzw. wie sichert und sichtet ihr Eure Bilder vor Ort on tour?

Danke Jörg
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
241 Beiträge · seit 200604. Feb. 2010 ·
Moin, meiner Erfahrung nach, ist das grösste Problem, daß der Akku nicht so lange durchhält, wie nötig.
Auf meinem Jobo braucht das Überspielen einer Transcend 16 GB CF Card schon die ganze Akkuladung auf. Ich weiss nicht, wie mit dem Archos bestellt ist, aber wenn Du auch noch ein Display hast, wird das sicher nicht anders sein.
Wenn nun Strom im Camp vorhanden ist oder das Auto den Saft liefert, mag das gehen, dann bleibt nur der Faktor Zeit. Du musst Deine afrikanischen Abende vor dem LCD verbringen. 🙂

Gruß, oskar
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zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2010
Gast04. Feb. 2010 ·
Hallo,
muzungu schrieb:
Kameranschluss soll ja direkt ohne Probleme über USB Anschluss möglich sein...
Das Gerät läuft mit Linux als Betrübssystem. Wenn Deine Kamera sich am USB als Massenspeicher/Wechselmedium anmeldet, klappt das vermutlich. Wenn die Kamera spezielle Treiber braucht, könnte es problematisch werden. Bei nur 128 MB RAM halte ich das Gerät nicht für sonderlich geeignet, um hochauflösende Fotos anzuzeigen. Ein einziges RAW-Foto mit 20 Millionen Pixeln und 14 bit Farbtiefe belegt 100 MB RAM.

Auch wenn es etwas größer und schwerer ist, würde ich eher zu einem Netbook greifen. Für 300 Euro gibt es da ein besser aufgelöstes Display, schnelleren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher, eine richtige Tastatur.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2010
Themenstarter365 Beiträge · seit 200604. Feb. 2010 ·
osket schrieb:

Wenn nun Strom im Camp vorhanden ist oder das Auto den Saft liefert, mag das gehen, dann bleibt nur der Faktor Zeit. Du musst Deine afrikanischen Abende vor dem LCD verbringen. 🙂

Ja Oskar das ist noch so eine Sache die mich richtig stört. Eigentlich sind die afrikanischen Abende viel zu schön um sie vor dem LCD zu verbringen... 😉 und selbst wenn wir immer zur Regenzeit unterwegs sind so halten sich die Regentage doch sehr in Grenzen.

Werde mir nun auch mal die von Guido beschriebenen Netbooks anschauen. Evtl.kommt ja auch noch der ein oder andere Tip.....

Danke! Jörg
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818 Beiträge · seit 200704. Feb. 2010 ·
Ein Netbook mit mind. 1024x768 Pixel Auflösung würde ich empfehlen, damit du auch Lightroom installieren kannst.

Die Sichtung der Bilder unterwegs halte ich nicht nur wegen der ungünstigen Lichtverhältnisse, der kleinen Displaygröße und der ungünstigen Displays an Netbooks oder gar noch kleiner für völlig ungeeignet.

Bei dieser Anzahl von Bildern reicht ggf. auch schon 1-2 CF-Cards mehr mitzunehmen und die Sichtungen in Ruhe zu Hause vor dem kalibrierten Monitor vorzunehmen.
http://www.oribi.de/
126 Beiträge · seit 200904. Feb. 2010 ·
Hallo Jörg,

ich habe vor der letzten Namibiatour auch auf netbook umgestellt.

Billig, vertretbar schwer und eben außerhalb der Reisezeit auch anderweitig nutzbar. Außerdem bin ich Sicherheitsfanatiker, sichere alle Daten 2-fach und habe deshalb zusätzlich noch eine leichte 2,5 Zoll-Platte dabei.

Bilder während der Reisezeit zu sichten und zu sortieren würde ich nicht machen. Erstens sind doch die Abende in Afrika dafür viel zu schade, zweitens siehst du weder an einem Archos noch am netbook wirklich qualifiziert ob das Bild jetzt Ausschuss ist oder mit EBV noch zu retten (außer du fotographierst totalen Müll, was ich mal nicht hoffe) und drittens geht das Sichten, Sortieren, vergleichen zu Hause mit entsprechender Rechenpower und Software doch viel schneller und viertens: 4000 Bilder zu sortieren ist ja nicht nur Arbeit, sondern man kann den Urlaubsgenuss noch um einige Minate verlängern.

Grüße

Norbert
818 Beiträge · seit 200705. Feb. 2010 ·
Habe gerade ein entspr. günstiges Angebot entdeckt, wenn auch nicht Lightroom-tauglich:

222 EUR Netbook
http://www.oribi.de/
Themenstarter365 Beiträge · seit 200605. Feb. 2010 ·
Dankeeee!!!!!!!!! 😁
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1'247 Beiträge · seit 200905. Feb. 2010 ·
Hallo Jörg

ich hatte im September ein Netbook (HP 2140) dabei. Zum Netbook grundsätzlich:

Man hat gleichzeitig ein Gerät, mit welchem man über Hot-Spots surfen und mailen, Tagebuch schreiben und eine erste Triage der Bilder vornehmen kann.
Als vollwertiges Notebook ist es nicht wirklich brauchbar (zu langsam, zu kleiner Bildschirm)
Die Akkulaufzeit ist nicht berauschend, aber auf vielen Campingplätzen in Namibia und in Lodges ohnehin kann man das Gerät irgendwo anhängen und aufladen.

Zum HP 2140 konkret: Es war letzten Herbst das einzige Netbook mit einer wirklich brauchbaren Tastatur. Negativ: der nicht entspiegelte Bildschirm.

Etwas kommt noch dazu: seit den Ferien habe ich das Ding nicht mehr benutzt; im Alltag ist mir ein ausgewachsenes Notebook lieber (s. oben). Aber irgendwann gehe ich ja schliesslich wieder in die Ferien 😛

Gruss
Thomas

PS: Dass du das Netbook gut geschützt transportieren musst, ist eh klar. Meines war, eingepackt in eine Netbook-Hülle, im Fotorucksack untergebracht und hat die zweimonatige Reise absolut unbeschadet überstanden.
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)