DRDr.IngeThemenstarter2 Beiträge · seit 201023. Jan. 2010 · #1Hallo, bin neu im Forum
mein Mann und ich waren bereits einmal selbst fahrend in Namibia und waren total begeistert (klassische tour Swakopmund, etosha usw.) - nun wollen wir heuer in den Norden und haben einen tourvorschlag mit einem 4x4 Auto von Bwana tours bekommen :
Wien -Windhoek -Erongo -Twyfelfontein - Sesfontein -Sesfontein +Epupa-Epupa-Swartbooisdrift-Oshakati-Rundu-Bagani-Kwando-Kasane-Kasane-Nata-Maun-Okavango Delta(3Nächte fly in)-Ghanzi-Omitara-Windhoek-Wien
ein österr. Reisebüro rät uns nun dringend von dieser Tour ab, da die Fahrt im Kaokofeld hinauf nach Epupa und v.a. hinüber nach Swartbooisdrift viel zu gefährlich sei ( wenn man eine Panne hat kann man nicht aussteigen wegen wilder Tiere etc.)
- bitte um Eure Erfahrungen..........danke
Burschi4'140 Beiträge · seit 200923. Jan. 2010 · #2Hallo,
wenn ihr euch an den genauen Reisevorschlag haltet, den ihr angegeben habt, braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Ich bin die Strecke schon mehrfach und auch ganz allein gefahren. Die Straßen der angegebenen Route sind meist auch ohne 4x4 befahrbar, aber mit 4x4 sicher gut zu fahren. Die Route ist sehr schön und erlebnisreich. Ich würde sie sofort machen. Sie ist auch nicht zu einsam, also wenn ihr wirklich mal eine Panne habt, dann ist dies kein großes Problem.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Burschi4'140 Beiträge · seit 200923. Jan. 2010 · #3Noch Nachtrag:
Vor wilden Tieren braucht ihr euch im Kaokoveld nicht zu fürchten, nicht mehr und nicht weniger als anderswo. Aussteigen dürft ihr in der Etoscha nicht.
Was die Strecke nach Swarbooisdrift von Epupa aus betrifft, so dürft ihr nur nicht am Kunene entlcng fahren, sondern zurück bis Epembe und dann nach Swartbooisdrift fahren.
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
2Jotts58 Beiträge · seit 200823. Jan. 2010 · #4Hallo Dr. Inge,
keine Angst, dort oben ist es nicht gefährlich.
Wir haben 2007 einige Nächt wild gecampt, haben
uns sehr wohl gefühlt, schlichtweg traumhaft.
Ich würde auch die Stecke am Kunene wieder fahren,
war zwar etwas holperig aber landschaftlich sehr
schön.
Noch viel Spass bei der Planung,
liebe Grüsse
Heidi
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200623. Jan. 2010 · #5Burschi schrieb:Noch Nachtrag:
Vor wilden Tieren braucht ihr euch im Kaokoveld nicht zu fürchten, nicht mehr und nicht weniger als anderswo. Aussteigen dürft ihr in der Etoscha nicht.
Was die Strecke nach Swarbooisdrift von Epupa aus betrifft, so dürft ihr nur nicht am Kunene entlcng fahren, sondern zurück bis Epembe und dann nach Swartbooisdrift fahren.
Burschi
Das hätte ich auch als einziges angemerkt, wobi Bwana sicherlich NICHT diese Strecke vorgeschlagen hat, sondern die von Dir beschriebene Umfahrung.
Die Strecke am Kunene ist wunderschön aber auch sehr anspruchsvoll. Ich hab mit unsrem Landrover gelitten (das hätte ich selbst bei einem Mietwagen gemacht).
Ansonsten gibt es dort auch nicht mehr "wilde" Tiere als anderswo.
LG Jens
Joerg3'175 Beiträge · seit 200624. Jan. 2010 · #6frag doch deine Quelle mal woher sie die info hat dass es da so gefaehrlich Tiere gibt und frag doch auch mal welche??? 😉
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Hanne6'152 Beiträge · seit 200624. Jan. 2010 · #7Hallo,
eine tolle Tour - wir sind diese im Mai 09 gefahren -
schon allein von Sesfontein über den Joubert Pass- herrlich-
dann Opuwo mit seinem einzigartigen Strassenbild durch die
viel verschiedenen Menschentypen , unvergesslich.
Wie schon erwähnt von Epupa über Epembe gar kein Problem.
Viel Spass und einen schönen Sonntag
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
AP91026 Beiträge · seit 200924. Jan. 2010 · #8Hallo Inge!
Wir, meine Frau und ich (als Selbstfahrer mit einem guten 4x4) sind vor 4 Tagen aus Nam zurückgekommen und haben den ersten Teil Eurer peplanten Strecke (Wdh.-Erongo -Twyfelfontein - Palmwag - Sesfontein -Opuwo -Epupa -Swartbooisdrift) bereist und waren sehr angetan. Vor allem zw. Twyfelfontein bis ca 40 km vor Sesfontein haben wir sehr viele Tiere gesehen. Schön vor allem deshalb, weil es da KEINE Weidezäune gibt und die Tiere tatsächlich frei ziehen, also man sie in freier Wildbahn erlebt! Super gut gefallen hat uns der Kunene, insbesondere Epupa (die Waaserfälle sind einzigartig!). Wir haben auch die im Forum schon mehrfach als herausfordernd beschrieben Pad D 3700 von Epupa nach Ruacana entlang des Kunene ein Stück befahren. Von Straße kann in disem Fall tatsächlich nicht die Rede sein, mehr ein Feldweg, mit tatsächlich sehr schwierigen Passagen, die selbst bei trockenen Verhältnissen fahrerisch einige Offroad-Erfahrung abverlangen. Bei Regen würde jedenfalls abraten! Wir hatte auch eine Panne und mußten uns zu Fuß auf den Weg machen ..., zum Teil direkt am Fluß, wo wir unmittelbar Krokodile und Großechsen beobachtet haben. Jetzt war das aus meiner Sicht nicht wirklich gefährlich, meiner Frau war das nicht so ganz angenehm. Fest steht, dass in diesem Teil extrem wenig Tourismus herrscht, man also schon Überlegungen anstellen sollte, wie man sich bei einer ev. Panne helfen kann.
Wenn Du Erfahrungen/Tipps zu Lodges in diesem Gebiet brauchst melde Dich (direkt).
MfG
Andreas
ps4spieler62 Beiträge · seit 200724. Jan. 2010 · #9Hallo Dr. Inge,
wie es aussieht, haben aus Sicht deines Reisebüros wohl die falschen Fomis geantwortet. Keiner hat von deiner Tour abgeraten und ich schließe mich diesen Verrückten an. 😉
Nein, Spaß beiseite, die Strecke ist wunderschön und in meinen Augen nicht besonders gefährlich. Natürlich solltet Ihr ein vernünftiges 4x4 Fahrzeug, komfortablerweise ein Dachzelt und natürlich genügend Proviant dabei haben. Das gilt aber auf anderen mehr oder weniger einsamen Strecken auch. Unter "ps4spieler" kannst du bei youtube zwei Filme von mir finden, die einen kleinen Eindruck von dem vermitteln sollen, was euch fahrerisch so erwartet. Alles kein Problem, wie ich meine. Ich war im Mai 2008 dort und würde es jederzeit wieder machen. Ganz einfach ein grandioses Erlebnis.
Beste Grüße Ulli
Man hüte sich vor der Weltanschauung derer, die die Welt nie gesehen haben.
Alexander v. Humboldt
Topobär5'479 Beiträge · seit 200925. Jan. 2010 · #10Es ist wirklich unglaublich, welchen Schwachsinn manche Reisebüros von sich geben. Die Strecke ist einfach zu fahren und auch nicht so einsam, dass nicht wenigstens ein oder zwei Autos am Tag vorbei kommen. Wer der Meinung ist, dass es im Kaokoveld wegen der wilden Tiere zu gefährlich ist, sollte auf Afrika generell verzichten. Ich habe mich dort jedenfalls ständig außerhalb des Autos aufgehalten ohne gefressen zu werden.
GUGuido.Gast25. Jan. 2010 · #11Hallo,
Dr.Inge schrieb:Wien -Windhoek -Erongo -Twyfelfontein - Sesfontein -Sesfontein +Epupa-Epupa-Swartbooisdrift-Oshakati-Rundu-Bagani-Kwando-Kasane-Kasane-Nata-Maun-Okavango Delta(3Nächte fly in)-Ghanzi-Omitara-Windhoek-Wien
Ich kann mich den anderen nur anschließen: Das österreichische Reisebüro dokumentiert mit seiner Aussage nur die eigene Ahnungslosigkeit. Möglicherweise machen die die Bwana-Tour madig, weil sie lieber selbst eine Tour aus einem Katalog verkaufen wollen.
Das einzige, was mir an Eurer Route nicht so gefällt sind 2 Nächte in Sesfontein. Das ist zwar immer Geschmackssache, aber der Ort ist meines Erachtens nicht sehenswert und das Fort auch kein Highlight (Es sei denn man ist fixiert auf die deutsche Kolonialgeschichte). Die vom Fort angebotenen Ausflüge/Touren sind meines Erachtens auch recht teuer. Ein Ausflügchen zum nur 25km entfernten Ongongo-Mini-Wasserfall soll beispielsweise 450 NAD pro Person kosten.
Ich weiß nicht, ob Ihr campen wollt oder nicht und ob Ihr ein 4x4-Fahrzeug habt oder nicht. Ich würde in der Gegend eher Palmwag, Grootberg, Purros oder Camp Aussicht in Erwägung ziehen.
Beste Grüße
Guido
Topobär5'479 Beiträge · seit 200925. Jan. 2010 · #12Wenn man mit 4x4 unterwegs ist, lohnt es sich zwei Nächte in Sesfontein zu bleiben und den Tag dazwischen für eine Rundtour Gibris-Hoanib-Ganamub zu nutzen. Ein Traum.
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200925. Jan. 2010 · #13Ein österreichisches Reisebüro gibt Euch Tipps, die jeglicher Grundlage entbehren, und Ihr glaubt das alles??
AP91026 Beiträge · seit 200925. Jan. 2010 · #14Was soll die unqualifizierte Hetzte gegen (österr.) Reisebüros?!Mein Gott, ist ja nichts passiert, wenn hier zur Vorsicht geraten wird; könnte ja auch gut gemeint gewesen sein ... zudem gibt's ja ein Forum, in dem man kundige , erfahrene Reisende fragen kann...
Also, keep cool .. 🙂
Andreas
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200617. Feb. 2010 · #15@Frau Dr.
Ich bin in der Gegend alleine mit dem Rad unterwegs gewesen. Ist nicht so spektakulär, was die Tierwelt angeht.
Wenn man aber keine große Reiseerfahrung hat oder sich nicht viel zutraut, nimmt man halt lieber eine andere Strecke.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
peter 081'927 Beiträge · seit 200820. Feb. 2010 · #16Hallo,
die D 3700 von Ruacana bis Swartbooisdrift bin ich am 29.Januar gefahren. Die Route ist landschaftlich wirklich wunderschön. Ich habe selten so wohlgenährte Rinder in Namibia gesehen.
Es war trocken und hatte auch Tage vorher nicht geregnet. Die Strecke war auf keinen Fall mit normalen PKW machbar.
Es gibt 3 sehr steile Bergkuppen und einige kurze Bachdurchfahrten. An den Steilstücke waren 10 - 20 cm tiefe Furchen ausgewaschen, beim Befahren brachen die stehengebliebenen Fahrbahnstreifen ein. An einigen Stellen hatte eine Gruppe vor mir bereits mit Steinen ausgebessert. Ohne meine - zugegeben geringe - Offroad-Erfahrung hätte ich die Strecke nicht fahren mögen.
Eine Gruppe von 3 Fahrzeugen mit Bert Ham von Savanna, die wir in der Kunene River Lodge trafen, sind dann die D 3700 weiter bis Epupa gefahren. Sie waren 2 Tage unterwegs, wir haben sie dann in Epupa wieder getroffen. Nach ihren Erzählungen von der Strecke war ich ganz froh, daß ich ab Swartbooisdrift über die übrigens landschaftlich auch sehr attraktive D 3701 und C 43 nach Epupa gefahren bin.
Gruss
Peter
HOHOPEKAST29 Beiträge · seit 200721. Feb. 2010 · #17Hallo
wir sind in 2008 fast die gleiche Tour in umgekehrter Richtung gefahren, haben allerdings uns die Stecke Swartbooisdrift Epupa entlang des Kunene gespart und sind problemlos über die D3701 ausgewichen. Die Stecke entlang des Kunene soll etwas sehr materialschindend sein und das wollten wir uns und dem Auto (4*4) nicht antun. Zeitlich ist man wahrscheinlich mit der Umfahrung auch schneller, die Strasse C43 /D3700 war in einem sehr guten Zustand und wir waren viel früher dort als geplant.
Die Campingplätze in Epupa sind traumhaft und zählen für uns zu den schönsten in Namibia (dort steht auch das Schild.)
Von den "wilden" Tieren haben wir nichts mitbekommen.
Viele Spaß
HOHOPEKAST29 Beiträge · seit 200721. Feb. 2010 · #18Hallo
wir sind in 2008 fast die gleiche Tour in umgekehrter Richtung gefahren, haben allerdings uns die Stecke Swartbooisdrift Epupa entlang des Kunene gespart und sind problemlos über die D3701 ausgewichen. Die Stecke entlang des Kunene soll etwas sehr materialschindend sein und das wollten wir uns und dem Auto (4*4) nicht antun. Zeitlich ist man wahrscheinlich mit der Umfahrung auch schneller, die Strasse C43 /D3700 war in einem sehr guten Zustand und wir waren viel früher dort als geplant.
Die Campingplätze in Epupa sind traumhaft und zählen für uns zu den schönsten in Namibia (dort steht auch das Schild.)
Von den "wilden" Tieren haben wir nichts mitbekommen.
Viele Spaß