Parque Nacional da Gorongosa...
Außerdem hat am "Rio Mussicadzi" eine neue Luxuslodge (privat) eröffnet.
Ein paar Fotos zum Park findet ihr auf meiner ergänzten Webseite unter Mosambik (Seiten 4 und 5):
Mosambikfotos von oribi-pictures
Ein paar Fotos zum Park findet ihr auf meiner ergänzten Webseite unter Mosambik (Seiten 4 und 5):
Mosambikfotos von oribi-pictures
schoelink schrieb:
Parque Nacional da Gorongosa:Was soll da neu sein????
http://www.gorongosa.net/en/page/tourism/tourism
Etwas neues!
Sind sie dort schön gewesen? 😉
Es grusst, Hans
p.s. Ich möchte gerne dort hin fahren in October 2010...
Es grusst, Hans
p.s. Ich möchte gerne dort hin fahren in October 2010...
Wir waren im Juni 2009 im Gorongosa.
Ja - es ist ein Traumpark, aber nach dem Bürgerkrieg muss dieser erst nach seinem Dornröschenschlaf wieder erwachen. Man kann sich aber gut vorstellen, dass dieser Park einst so beliebt war, wie heute der Krüger NP.
Nachdem sich dort während des Krieges die Rebellen verschanzt hatten, wurde dort alles vermint. Zwar gilt der Park mittlerweile als geräumt, aber abseits der Wege sollte man nicht fahren, denn im seeehr dichten Buschland wird man nicht jede Mine gefunden haben.
Tieren begegnet man noch recht selten, aber es gibt sie, z. B. Löwen, Hippos, Krokodile ...
Die Pisten sind nach dem Ende der Regenzeit teils noch nicht befahrbar gewesen. Wir sind dennoch einige dieser Strecken gefahren und haben dabei oft das Gefühl gehabt, auf einer Afrika-Erstexpedition zu sein. Wir quälten uns durch 1m tiefe Elefantenlöcher und durch 3 m hohes Gras (auf dem eigentlichen Weg). Als wir aber anfangen mussten mit dem Abschleppseil umgestoßene Bäume vom Weg zu ziehen, haben wir uns entschlossen Kehrt zu machen.
Auch den Fluss haben wir nicht durchquert, da wir mit Kleinkindern völlig allein im Park unterwegs waren, man durch schätzungsweise 1m tiefes Wasser voller Krokodile und Hippos hätte waten müssen und man auf der anderen Seite nur schämenhaft den weiteren Verlauf der Piste ausmachen konnte.
Die Luxus-Zelt-Lodge haben wir noch nicht gesehen (nicht mal ansatzweise). Soll aber ca. 300 EUR pro Nacht kosten (laut Getawaytoafrica).
Für uns gab es mehrere Momente, die zu den schönsten in ganz Afrika zählen.
Ja - es ist ein Traumpark, aber nach dem Bürgerkrieg muss dieser erst nach seinem Dornröschenschlaf wieder erwachen. Man kann sich aber gut vorstellen, dass dieser Park einst so beliebt war, wie heute der Krüger NP.
Nachdem sich dort während des Krieges die Rebellen verschanzt hatten, wurde dort alles vermint. Zwar gilt der Park mittlerweile als geräumt, aber abseits der Wege sollte man nicht fahren, denn im seeehr dichten Buschland wird man nicht jede Mine gefunden haben.
Tieren begegnet man noch recht selten, aber es gibt sie, z. B. Löwen, Hippos, Krokodile ...
Die Pisten sind nach dem Ende der Regenzeit teils noch nicht befahrbar gewesen. Wir sind dennoch einige dieser Strecken gefahren und haben dabei oft das Gefühl gehabt, auf einer Afrika-Erstexpedition zu sein. Wir quälten uns durch 1m tiefe Elefantenlöcher und durch 3 m hohes Gras (auf dem eigentlichen Weg). Als wir aber anfangen mussten mit dem Abschleppseil umgestoßene Bäume vom Weg zu ziehen, haben wir uns entschlossen Kehrt zu machen.
Auch den Fluss haben wir nicht durchquert, da wir mit Kleinkindern völlig allein im Park unterwegs waren, man durch schätzungsweise 1m tiefes Wasser voller Krokodile und Hippos hätte waten müssen und man auf der anderen Seite nur schämenhaft den weiteren Verlauf der Piste ausmachen konnte.
Die Luxus-Zelt-Lodge haben wir noch nicht gesehen (nicht mal ansatzweise). Soll aber ca. 300 EUR pro Nacht kosten (laut Getawaytoafrica).
Für uns gab es mehrere Momente, die zu den schönsten in ganz Afrika zählen.
Ja Hans, wir waren im Okober 2009 dort.
http://meet-the-oceans.de/html/13___14_oktober.html
Wenn man irgendwann einmal die Tse Tse Fliegen Plage in den Griff kriegen würde, wäre es ein toller Park. In 4 Tagen sahen wir 1 Löwin, keine Elefanten, viele hunderte Wasserböcke und fette Warzenschweine,
wenig andere Tiere. Das Gleichgewicht zwischen Raubtieren und
deren beute ist erheblich gestört.
Im Restaurant des Main Camps (Chitengo) hatten wir das beste Buffet,
welches wir jemals in Afrika hatten, für umgerechnet unter 10 €,
allerdings stellte es sich im Nachhinein heraus, dass die
Norman Carr Stiftung, die den Park managt, mehrere Organiationen
zu Gast hatte, u.a. auch EU Mitarbeiter, die mehrere Millionen Euros
brachten. Nach deren Abreise war das Essen wieder nur a la Carte und
wesentlich teurer zu bekommen.
Casa dos Leoes und Miradouro de Hippopotamos sind trostlose Ruinen
(wir sahen Filme aus den 60er Jahren im Park 🙁 ).
Wilderei ist an der Tagesordnung. Man kann keinen
Millimeter von den Wegen abweichen,wegen der Minen.
Route Nr. 5 und 9 sind nur für die Luxuslodge zugänglich.

Wenn du soweiso nach Mosambik fährst,
kannst du den Park mitnehmen, er ist
sowieso die einzige Gelegenheit,
in Mosambik Tiere zu sehen.
Ansonsten würde ich derzeit eigentlich eher abraten.
Viele Grüße
http://meet-the-oceans.de/html/13___14_oktober.html
Wenn man irgendwann einmal die Tse Tse Fliegen Plage in den Griff kriegen würde, wäre es ein toller Park. In 4 Tagen sahen wir 1 Löwin, keine Elefanten, viele hunderte Wasserböcke und fette Warzenschweine,
wenig andere Tiere. Das Gleichgewicht zwischen Raubtieren und
deren beute ist erheblich gestört.
Im Restaurant des Main Camps (Chitengo) hatten wir das beste Buffet,
welches wir jemals in Afrika hatten, für umgerechnet unter 10 €,
allerdings stellte es sich im Nachhinein heraus, dass die
Norman Carr Stiftung, die den Park managt, mehrere Organiationen
zu Gast hatte, u.a. auch EU Mitarbeiter, die mehrere Millionen Euros
brachten. Nach deren Abreise war das Essen wieder nur a la Carte und
wesentlich teurer zu bekommen.
Casa dos Leoes und Miradouro de Hippopotamos sind trostlose Ruinen
(wir sahen Filme aus den 60er Jahren im Park 🙁 ).
Wilderei ist an der Tagesordnung. Man kann keinen
Millimeter von den Wegen abweichen,wegen der Minen.
Route Nr. 5 und 9 sind nur für die Luxuslodge zugänglich.
Wenn du soweiso nach Mosambik fährst,
kannst du den Park mitnehmen, er ist
sowieso die einzige Gelegenheit,
in Mosambik Tiere zu sehen.
Ansonsten würde ich derzeit eigentlich eher abraten.
Viele Grüße
Danke für die info! 😁
Gruss, Hans
Gruss, Hans
Wir waren ebenfalls im October 2009 da. Nach unserer Meinung einer der schönsten Parks im südlichen Afrika. Wie bereits oben beschrieben ist natürlich die "Ausbeute" an Tieren relativ gering, aber landschaftlich ist der Park ausgesprochen schön und sehr abwechslungsreich, von freien Grassflächen, über Flusslandschaften, Fieberbaumwälder und Palmenwäldern.
Das Maincamp ist ok, als wir da waren, war auch Herr Carr persönlich vor Ort, was insofern ein Problem ist, als dass der Flugverkehr dann relativ hoch ist und somit die Tiere noch schwerer zu finden sind.
Aber selbst dann ist der Park erfreulich wenig besucht und man hat als Selbstfahrer den Park nahezu für sich alleine.
Alles in allem ist der Park auf jeden Fall einen Abstecher wert.
Gruß
Carl
Das Maincamp ist ok, als wir da waren, war auch Herr Carr persönlich vor Ort, was insofern ein Problem ist, als dass der Flugverkehr dann relativ hoch ist und somit die Tiere noch schwerer zu finden sind.
Aber selbst dann ist der Park erfreulich wenig besucht und man hat als Selbstfahrer den Park nahezu für sich alleine.
Alles in allem ist der Park auf jeden Fall einen Abstecher wert.
Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
"Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon)
"I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
Man darf aber nicht vergessen, dass er auch nicht ganz billig ist.
Wir mussten 2008 neben Parkeintritt und Campinggebühr noch eine Extragebühr als Selbstfahrer zahlen.
Eigentlich verwunderlich, denn nach dem Bürgerkrieg gibt es im Park mehr Wasserböcke und Warzenschweine als vor dem Krieg - schmecken die nicht besonders gut? 😊
Wir mussten 2008 neben Parkeintritt und Campinggebühr noch eine Extragebühr als Selbstfahrer zahlen.
Eigentlich verwunderlich, denn nach dem Bürgerkrieg gibt es im Park mehr Wasserböcke und Warzenschweine als vor dem Krieg - schmecken die nicht besonders gut? 😊
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Hallo Andreas, das mit den Wasserböcken und den Monsterwarzenschweinen kommt daher, dass es einfach keine große Anzahl an Predators mehr gibt im Park, z.B. es gibt derzeit nur 30 Löwen und die weigern sich auch noch, Nachwuchs zu produzieren, was derzeit mit Geldmitteln der EU großzügig erforscht wird.
Auch als wir da waren, war Norman Carr persönlich da und es gab viel Auftrieb, aber auch das leckerste Buffet, was wir jemals in Afrika hatten für geschenkte 15 €. Als er dann weg war, war das Buffet gleich wieder erledigt.
Der Park sit billiger als Zinave oder Banhine, da zahlt man die Selbstfahrergebühr täglich, im Gorongosa nur einmal und hat da wenigestens ein paar Tiere. Im Zinave und Banhine gibts dagegen nur Menschen, Ziegen, Kühe, Hühner usw.
Viele Grüße,
Beate
Auch als wir da waren, war Norman Carr persönlich da und es gab viel Auftrieb, aber auch das leckerste Buffet, was wir jemals in Afrika hatten für geschenkte 15 €. Als er dann weg war, war das Buffet gleich wieder erledigt.
Der Park sit billiger als Zinave oder Banhine, da zahlt man die Selbstfahrergebühr täglich, im Gorongosa nur einmal und hat da wenigestens ein paar Tiere. Im Zinave und Banhine gibts dagegen nur Menschen, Ziegen, Kühe, Hühner usw.
Viele Grüße,
Beate
Hallo Beate,
also wir mussten 2008 jeden Tag als Selbstfahrer zahlen!
Dass es keine Löwen gibt ist ja schön und gut aber die Wasserböcke und Warzenschweine haben sich während des Bürgerkriegs deutlich vermehrt und das obwohl sich eine militärisches Hauptquartier hier befunden hatte und die Soldaten versorgt werden mussten.
also wir mussten 2008 jeden Tag als Selbstfahrer zahlen!
Dass es keine Löwen gibt ist ja schön und gut aber die Wasserböcke und Warzenschweine haben sich während des Bürgerkriegs deutlich vermehrt und das obwohl sich eine militärisches Hauptquartier hier befunden hatte und die Soldaten versorgt werden mussten.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Hallo Andreas, ich bin grad in Cape Town, wenn wir zurück sind schau ich nochmals nach aber ioch bin sicher, wir zahlten nur einmal, das kann was mit der Norman Carr Stiftung zu tun haben...
Warzenschwein haben wir selbst schon gegessen, aber ich kann mich dran erinnern, dass Wasserbock nicht so toll schmecken soll.
Viele Grüße,
Beate
Warzenschwein haben wir selbst schon gegessen, aber ich kann mich dran erinnern, dass Wasserbock nicht so toll schmecken soll.
Viele Grüße,
Beate
Ich finde, Wasserbock schmeckt "normal" und Warzenschwein war gut, hat mich aber auch nicht vom Hocker gerissen. Es hängt ja viel von der Zubereitungsart ab und wie es zuvor eingelegt war.
Während des Grillens immer wieder mit Olivenöl einpinseln hätte das Fleisch weicher und saftiger gemacht und es nicht länger als 3-4 min. pro Seite richtig grillen ohne es mehr als 2x zu wenden hätte auch nicht schlecht getan. Soweit meine Erfahrungen zum Fleisch. 😉
Wir zahlten 2009 für Eintritt einmalig und für Safaris täglich (24 h Gültigkeit).
Laut einer vor kurzem gesendeten TV-Sendung gibts wohl 40 Löwen, wovon wir 5 oder 6 gesehen haben (was aber mehr Glück als Verstand war). Und wo kann ich auch nicht sagen, weil wir uns im 3 m hohen Gras heftigst verfranzt hatten. 🙂 Es war auf jeden Fall sehr buschig und eher im Süden des Parks, wohin sich die scheuen Katzen und Elis derzeit am liebsten zurückziehen.
Das Forschungsprojekt zahlen wohl hauptsächlich CH, A und D. Die Forschung wird ausschließlich von Amerikanern unternommen.
Während des Grillens immer wieder mit Olivenöl einpinseln hätte das Fleisch weicher und saftiger gemacht und es nicht länger als 3-4 min. pro Seite richtig grillen ohne es mehr als 2x zu wenden hätte auch nicht schlecht getan. Soweit meine Erfahrungen zum Fleisch. 😉
Wir zahlten 2009 für Eintritt einmalig und für Safaris täglich (24 h Gültigkeit).
Laut einer vor kurzem gesendeten TV-Sendung gibts wohl 40 Löwen, wovon wir 5 oder 6 gesehen haben (was aber mehr Glück als Verstand war). Und wo kann ich auch nicht sagen, weil wir uns im 3 m hohen Gras heftigst verfranzt hatten. 🙂 Es war auf jeden Fall sehr buschig und eher im Süden des Parks, wohin sich die scheuen Katzen und Elis derzeit am liebsten zurückziehen.
Das Forschungsprojekt zahlen wohl hauptsächlich CH, A und D. Die Forschung wird ausschließlich von Amerikanern unternommen.
Hallo,
die Gebühr für Selbstfahrer (October 2009 500 Mts) wurde für jeweils 24h berechnet. Das heißt, wenn man die z.B. um 14 Uhr bezahlt, ist die Abend und die Morgen Pirschfahrt abgedeckt.
Wir waren zwei Nächte da, das macht vier Fahrten und wir haben die Gebühr 2x bezahlt.
Der eigentlich Eintritt in den Park ist unabhängig von der Anzahl der Nächte und wird einmalig berechnet (400 Mts pro Person und 200 Mts pro Auto)
Die Gebühren für den Campingplatz oder eine Cabanas kommen dann noch hinzu.
Bezahlt wird alles im Maincamp.
Gruß
Carl
die Gebühr für Selbstfahrer (October 2009 500 Mts) wurde für jeweils 24h berechnet. Das heißt, wenn man die z.B. um 14 Uhr bezahlt, ist die Abend und die Morgen Pirschfahrt abgedeckt.
Wir waren zwei Nächte da, das macht vier Fahrten und wir haben die Gebühr 2x bezahlt.
Der eigentlich Eintritt in den Park ist unabhängig von der Anzahl der Nächte und wird einmalig berechnet (400 Mts pro Person und 200 Mts pro Auto)
Die Gebühren für den Campingplatz oder eine Cabanas kommen dann noch hinzu.
Bezahlt wird alles im Maincamp.
Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
"Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon)
"I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)