Peter MockThemenstarter109 Beiträge · seit 200723. Nov. 2009 · #1Hallo ,
wir sind vom 20.7. bis 8.8.10 zum dritten Mal in NAM. Und wollen mit 4x4 mit Dachzelt das Kakoveld und den Kaudom, erkunden und suchen Leute, die sich ebenfalls in dieser Zeit dort aufhalten. Zwei Fahrzeugen ist ein Muss. Wir (W 57 / M 60) sind fit, pflegeleicht und unkompliziert. Für das Kokoveld hätten wir einen Führer.
Wir waren schon zwei Mal im Kakoveld, sind also nicht ganz unerfahren.
Es wäre super, wenn sich jemand fände, der zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein will und ähnliche Interessen hat und die Abgeschiedenheit sucht. Wir freuen uns auf jede Antwort.
Viele Grüsse, Peter
Potje193 Beiträge · seit 200927. Nov. 2009 · #2Hallo Peter,
sind im gleichen Alter und bei gleicher Interessenlage, habe vor im kommenden Jahr allein - meine Frau ist noch im Job und möchte im Europa nach 7 Jahren ununterbrochen südl. Afrika urlauben - nach NAM zu reisen. Ab 2011 gehts dann wieder gemeinsam für einige Monate im Jahr nach NAM. Kaokoveld ist top, allein nicht zu kompliziert, KHAUDUM speziell die nördliche Ausfahrt bei Trockenheit schwer zu befahren. Sind kaum zurück von einer 5 wöchigen nördlichen ( KHAUDUM, MAMILI,CHOBE, MOREMI, NXAI PAN )Tour.
Gruß Potje
Cora1'335 Beiträge · seit 200629. Nov. 2009 · #3Hallo Peter,
wir waren gerade im Juli 2009 im Khaudom. Auch zu zweit, weil das ja angeraten wird.
Wir persönlich würden auch allein in den Khaudom fahren, weil es einfach nicht so schlimm ist. Gerade, wenn Ihr Erfahrung habt, dann würde ich nicht wegen Reisebegleitermangel darauf verzichten.
Wir haben uns auch ab und zu getrennt und wie das so ist: Es passiert nur dann was, wenn man allein ist. Zack hatten wir im Tiefsand eine Reifenpanne. Aber das konnten wir beide gut erledigen! Und viel mehr außer Steckenbleiben und Freischaufeln kann Dir da nicht passieren.
Grüßchen
Cora
Nachtrag:
Es ist im späteren Posting von TravelNamibia (s.u.) aufgezeigt worden, dass der Khaudom nur mit zwei Fahrzeugen befahren werden sollte. Um den Vorsichtsgeboten Rechnung zu tragen, ziehe ich meine obige Bemerkung zurück.
BEbetty1 Beiträge · seit 200903. Dez. 2009 · #4Hallo Peter,
wir werden zur gleichen Zeit wie Ihr zu unserer 2.Namibiareise aufbrechen und haben kurz darüber nachgedacht unsere Pläne über den Haufen zu schmeissen und uns euch anzuschließen. (Alter hätte gut gepasst!) Aber wir werden uns wohl doch diesmal wie geplant Caprivi und angrenzende Botswanaparks vornehmen. Da wart Ihr ja anscheinend auch schon. Deshalb die Frage an euch: erscheint es euch sinnvoller durch Caprivi hin und zurück oder eher über Maun zurückzufahren? Und: ist das in ca. 3 Wochen stressfrei zu schaffen? Vielleicht habt Ihr ja sonst noch gute Tipps für die Ecke?
Grüße
Betty
Peter MockThemenstarter109 Beiträge · seit 200706. Dez. 2009 · #5Vielen Dank an alle für eure Fedbacks. Betty, wir haben nun Botswana fallen gelassen. Wir wollten in 4 Wochen (abzügliche 1 Woche Kakoveld) auch über den Caprivi durch Botswana und haben gemerkt, dass dies sehr stressig wird. Zudem habe ich gelesen, dass man in den NP in Botswana nicht selber fahren kann, was mich auch nicht begeistert. Wir machen nun 4 Wochen Namibia mit Kakoveld, Etosha und Naukluft. Viele Grüsse, Peter
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Dez. 2009 · #6Hi Cora (und alle Anderen),
ich möchte Dich nicht persönlich angreifen, sondern eher etwas grundsätzliches für alle feststellen. Genau wg.
Wir persönlich würden auch allein in den Khaudom fahren, weil es einfach nicht so schlimm ist.
so etwas wird bald wie in Botswana auch in Namibia das Selbstfahren weiter eingeschränkt werden. Und dann ist das Geschrei groß! Es wird nicht empfohlen, es ist schlichtweg vorgeschrieben, dass mindesten 2 Fahrzeuge mit Nahrung/Wasser für mind. 3 Tage nach durch Khaudum fahren. Dieses macht Sinn und der Park zählt zu den "gefährlichsten" in Namibia. Sich nicht daran zu halten ist so ähnlich wie in Etosha einfach auszusteigen ("Es wird schon nichts passieren" und "Was soll die dumme Vorschrift, wir wissen es besser") oder ohne Internationalen Führerschein zu fahren ("Fragt ja eh keiner nach").
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Cora1'335 Beiträge · seit 200607. Dez. 2009 · #7Hallo Christian,
weder am Eingang des Parks noch in Sikeretti selbst wird darauf hingewiesen, dass man nicht allein im Park herumfahren sollte. Wo finde ich die von Dir genannten Regeln? Wir haben das auch gehört, aber nie gefunden.
Wir waren die einzigen in diesem Park, die zu zweit waren, alle anderen Besucher waren mit einem Auto unterwegs (zugegeben, es waren nur drei weitere Besucher, die wir über 4 Tage gesichtet haben, meist im Süden). So bekannt scheint das Gebot nicht zu sein. Mir war das nur über das Forum bekannt, aber auch da nur als Empfehlung, nicht als Gebot! Wäre also interessant zu wissen, wo man das als Tourist findet!
Es geht immer um ein sinnvolles Vorgehen. Christian, ich hoffe, ich verstehe, was Du verdeutlichen möchtest. Du möchtest, dass diese Pauschaulsätze (das schafft man schon) nicht pauschal verwendet werden, da sie eben auf Leute treffen können, die sich nicht auskennen oder an die Gepflogenheiten im Busch halten.
Durch solche Bemerkungen, wie den meinen, würden ggf. Gefahrensituationen geschaffen.
Verstehe ich Dich da richtig?
Wenn ja, dann muss ich Dir Recht geben.
Du hast auch klar gestellt, dass Du in der Beschreibung persönlicher Tätigkeiten, wie ich es gemacht habe (ich habe ja keine Empfehlungen an andere ausgesprochen!) die Gefahr des Nachahmens siehst und dass ggf. daraus eine Konsequenz gezogen wird, die uns alle betrifft: Keine Selbstfahrer mehr.
Das kann ich nachvollziehen.
Aber:
Ich befürchte, dass ein Selbstfahrverbot durch normale Besucher ins Gespräch kommt! Daher halte ich den Hinweis auf meine Bemerkung zwar für wichtig, aber das andere darf auch nicht vergessen werden!
Als wir im Juli in Nam waren, hatte unser Autovermieter an einem Wochenende 2 Autos in der Etosha verloren, weil sich dort 2 Frauen überschlagen hatten.
Ich frage mich, wie das möglich ist. Es besteht keine besondere Anforderung an die Straße (best Gravel) und eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.
Später erfuhren wir, dass noch drei weitere Autos einen Totalschaden hatten. Dass immer mehr an Unfällen passiert, bemerken wir auch.
Während Du am Anfang auf wichtige Elemente sachlich aufmerksam machst, endest Du mit Zitaten, die sich nicht auf mich bezíehen (warum schreibst Du sie mir dann?) und die ich auch noch nicht gehört oder gelesen habe (was daran liegen kann, dass ich nur einen Bruchteil des Forums lese).
Wenn ich versuche, Deine letzten Sätze zu verstehen, kommt das dabei heraus:
Du möchtest darlegen, dass das bestehende Regelwerk einen Sinn hat. Du hast hier mögliche (häufige?) Regelverstöße aufgeführt. Du siehst meine Khaudomempfehlung auch als Regelverstoß und hast mir schwupps auch alle anderen unterstellt, sie zumindest in den gleichen Kontext gestellt.
Dass hier vergleichbare Verfehlungen bestehen, sehe ich nicht so! Das Fahren ohne intern. Führerschein ist Rechtsbruch, man muss den ja sogar i.d.R. beim Autovermieter vorlegen. Wir haben ihn immer mehrfach vorzeigen müssen. In jedem Urlaub! Unterschreibt man den Automietvertrag ist das Vorhandensein eines aktuellen Führerscheins darin enthalten.
Einen Vergleich zu meinen Khaudomäußerungen sehe ich hier absolut nicht.
Dass man im Khaudom und anderen Parks nicht aussteigen darf, finde ich übrigens ganz wichtig. Ich rege mich über Leute auf, die aussteigen. Auch hier muss ich sagen, dass die Verbindung zwischen meinen Khaudomäußerungen und dem Aussteigen in NP nicht gegeben ist. Das letztere ist u.U. Selbstmord, in jedem Fall aber wird das Gefüge des Nationalparks gestört, was unbedingt zu verhindern ist.
Festhalten möchte ich also,
dass die Zitate nicht von mir stammen! Ich spreche mich deutlich gegen solche Ansichten aus, distanziere mich also sehr davon! Weise sie als unkorrekt und auch auf nicht auf mich bezogen zurück.
Meine Khaudomempfehlungen haben sich auf den Schwierigkeitsgrad der zu befahrenden Strecke bezogen.
Falls es richtig ist, dass der Khaudom nur zu zweit befahren werden darf, werde ich meine Empfehlung entsprechend korrigieren.
Viele Grüße
Cora
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Dez. 2009 · #8Hi Cora,
Du hast mich richtig verstanden!
Und die Zitate stammen ausdrücklich nicht von Dir, das möchte ich auch nochmal deutlich machen. Es sind schlichtweg pauschalisierte "Zitate" als Zusammenfassung von dem, was man (ich) so hier und da mitbekomme.
Was Khaudum betrifft ist die Vorschrift vom Directorate of Parks & Wildlife Management des Ministeriums für Umwelt und Tourismus 1991 ergangen: "Park rules stipulate you must take a minimum of two vehicles as a precaution against mechanical mishaps or becoming bogged down in the thick sand or, after rains, mud." Nachzlesen u.a. in dem offiziellen Fact Sheet des Ministeriums (Fact Sheet 1, Seite 2, Safety in the Park:
http://www.met.gov.na/dpwm/khaudum.htm). Dieses steht auch auf dem Permit drauf!
Was das Selbstfahrverbot angeht (was ja in Namibia aber noch nicht so ein großes Thema ist), beruht es u.a. auf Verkehrsrowdies ("südafrikanische Wir-fahren-überall-kreuz-und-quer-mit-unserer-Qudabikes-durch-dir-Wüste-Touristen"), andererseits aber auch auf Reisenden die sich einfach über alle Vorschriften/Gesetze hinweg setzen (Aussteigen aus dem Fahrzeug, PKW bis ganz ins Sossusvlei rein fahren, gesperrte Straßen in Etosha nutzen usw).
Sonnige Grüße
Christian
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