Reiseplanung Namibia 2010 - Tipps?

8 Antworten · 3'602 Aufrufe · gestartet 17. Okt. 2009 von weltwitschia
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Themenstarter2 Beiträge · seit 200917. Okt. 2009 · #1
Hallo zusammen!

Wir haben in der beigefügten Exel-Tabelle unsere geplante Reiseroute für den Mai 2010 zusammengestellt. Vielleicht hat jemand Interesse uns seine Erfahrungen weiterzugeben:

1) Ist das für Namibia-Neulinge machbar? Sind die Entfernungen machbar?
2) Haben wir etwas nicht auf unserer Reiseroute, das wir aufnehmen sollten? Lohnt etwas überhaupt nicht?
3) Hat schon einmal jemand das Ganze mit einem Victoria-Falls-Aufenthalt kombiniert? Wie legt man den am besten, vor oder nach der Namibia-Rundreise?

Im Speziellen habe ich noch eine Frage zum Fahrzeug: Genügt ein "Softroader", zum Beispiel der Nissan X-Trail: http://www.tuning-blog.net/wp-content/uploads/2007/04/nissan-x-trail.jpg

Oder ist es angebracht einen "richtigen" Offroader zu mieten, beispielsweise einen Nissan: http://www.ascocarhire.com/cars/dE.htm

Wie sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr Tipps? Wir freuen uns sehr auf Anregungen!

Viele Grüße

Andrea und Christian
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📎 reiseplanung_nambia_2010_forum_pdf_version.pdf
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2009
1'125 Beiträge · seit 200617. Okt. 2009 · #2
Hallo, Ihr beiden,
vielleicht liegt's an mir - aber ich sehe keine angefügte Excel-Tabelle. Vielleicht ist es doch leserfreundlicher, den Text in den Beitrag selbst zu stellen.Ihr kriegt dann bestimmt mehr Rückmeldung.
LG
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
1'125 Beiträge · seit 200617. Okt. 2009 · #3
Ziehe zurück. Gefunden - aber im Querformat.
WR
Omnia vincit amor
32 Beiträge · seit 200917. Okt. 2009 · #4
Hallo ihr Beiden,

"""Schwimmen im Sesriem Canyon""" ????


Wo habt ihr das denn her ????

Ich hoffe nicht aus´m Ivanowski !!!
Der ist nur gut um die Geschichte des Landes zu lesen aber auf gar keinen Fall für ´ne Reisplanung (meine persönliche Erfahrung).

Gruß
Nicole
3'491 Beiträge · seit 200617. Okt. 2009 · #5
Hallo Andrea, hallo Christia,
seid erst einmal herzlich willkommen bei den "Namibia-Verrückten".Und dann natürlich Glückwunsch zu Eurem Entschluss, Namibia besuchen zu wollen. Es könnte sein, dass dieser Entschluss Eure zukünftige Urlaubsplanung nachhaltig beeinflusst.
Reisezeit Mai ist in Ordnung. Das ist zwar noch recht dicht dran an der Regenzeit, d.h. Ihr werdet vermutlich Namibia nicht ganz so trocken erleben, wie es viele hier besonders lieben. Es könnte sogar ausgesprochen grün sein. Aber das hat auch was. Und in Etosha erwarten Euch vermutlich viele Jungtiere.
Ein Nissan X-Trail 2x4 ist nicht nur ausreichend, sondern ausgesprochen gut für Eure geplante Tour. Ihr braucht absolut kein 4x4 und der Nissan ist hoch genug, um auch schwierigere Passagen gut meistern zu können.Aber unbedingt ein 2. Ersatzrad mit buchen.
Die in Eurem Reiseplan angebenen km leuchten mir nicht immer ein (z.B. Hohenstein-Okaukuejo 450 km? oder Mushara-Waterberg 410 km?), aber generell sind Eure geplanten Etappen so gut zu schaffen. Dennoch erscheint mir die Gesamtroute für nur 3 Wochen zu anspruchsvoll - aber sie ist machbar.
Anib Lodge kommt hier nicht besonders gut weg, weil dort häufig ziemlicher Andrang herrscht. Aber für nur eine Nacht als "Eingewöhnungsstop" wohl hinnehmbar. Ich hätte die nahegelegene Bagatelle Ranch gewählt - aber dann für 2 Nächte.
Keetmanshoop ist nicht unbedingt der Nabel Namibias, aber da Ihr Euch den Kokerboomwald vorgenommen habt, ist eine Übernachtung dort bestimmt sinnvoll, weil Ihr nur so den Kokerboomwald auch bei Sonnenuntergang mitbekommt - da ist er eindeutig am schönsten. Das Schützenhaus sagt mir nichts - ich hätte die Pension Gessert empfohlen.
Fish-River-Canyon ist gut - aber Ai Ais kann ich nicht empfehlen. Ist zwar gerade erst - nach einer Totalrenovierung - wieder eröffnet worden, aber leider ohne Atmosphäre und ungemütlich. Außerdem ist es von dort recht weit bis zum Canyon. Besser wäre da das Canyon Roadhouse oder auch die Canyon Lodge.
Helmeringhausen gehört eigentlich auch zu den "totesten" Orten Namibias. Das dortige Hotel allerdings ist mehrfach gelobt worden. Da Ihr dort ohnehin nur eine Nacht sein werdet, ist das bestimmt ok. Ich hätte die Tirasberge und dort Koiimasis gewählt - aber für mindestens 2 Nächte.
Sossusvlei mit 2 Nächten ist ok. Die Sossus Dune Lodge ist gerade in jüngster Zeit sehr gelobt worden. Aber ganz schön teuer. Ich hätte die Sossusvlei Lodge vorgezogen.
Swakopmund kommt mit nur 2 Nächten etwas zu kurz. Das Swakopmund Hotel im alten Bahnhof ist ein ziemlicher "Luxusschuppen" mit Spielcasino usw.Wenn Ihr so etwas mögt - ok; wenn Ihr etwas Originelles sucht, dann nehmt " The Stiltz" - ein Pfahlbau-Anlage über der Swakopmündung.
Die Hohenstein Lodge kenne ich nicht. Mein Favorit dort in der Ecke wäre die Erongo-Wilderness Lodge - aber für mindestens 2 Nächte.
Etosha kommt mit nur 4 Nächten - davon eine noch außerhalb - auch etwas zu kurz. Versucht aber, statt Mushara 2 Nächte in Halali zu bekommen. Die Camps im Etosha-Park sind vielleicht nicht schöner, aber allein deshalb zu bevorzugen, weil man dort auch noch am Abend Tierbeobachtungen machen kann. In Okaukuejo solltet Ihr versuchen, die Premier Waterhole Chalets gebucht zu bekommen - mit direktem Blick auf das normalerweise gut besuchte Camp-Wasserloch.
Halali - Waterberg ist gut in einem Rutsch zu schaffen, wenn Ihr Euch nicht allzulange am Hoba-Meteoriten aufhaltet. Das Waterberg-Camp von NWR ist zwar auch sehr nett renoviert worden, allerdings wird der dortige Service sehr beklagt - so sehr, dass Gäste vorzeitig wieder abgereist sind. Die Waterberg Wilderness Lodge ist da wohl die bessere Wahl, obwohl auch sie nichts Besonderes ist. Da das ja vermutlich Euer Abschiedsziel sein wird, würde ich Euch statt Waterberg einen 2-tägigen Aufenthalt auf Okonjima vorschlagen - und dort im Bush Camp. Das könnte dann wirklich der krönende Abschluss sein.
Die Victoria-Fälle würde ich nicht in diese Reise einschließen; hebt Euch das auf für eine spätere Reise. Nehmt die so gewonnenen Tage für eine Verlängerung des Namibia-Aufenthalts - es lohnt sich.
Gruß Joli
1'667 Beiträge · seit 200918. Okt. 2009 · #6
Hallo,Nicole
Schwimmen im Sesriem Canyon ist gar nicht so ungewöhnlich, wie es sich anhört.
Letztes Jahr im Nov. war der Canyon voll mit Wasser, sodass man hätte schwimmen können, das Wasser sah nur nicht sehr einladend aus.
Eine Wanderung durch den Canyon war leider nicht möglich.
LG
Birgitt
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Themenstarter2 Beiträge · seit 200919. Okt. 2009 · #7
Liebe(r) Joli,

vielen Dank für Deine Tipps. Du hast Dir eine Menge Arbeit gemacht! Vielen Dank dafür! Das hilft uns sehr weiter!

Grüsse

Andrea und Christian
20 Beiträge · seit 200919. Okt. 2009 · #8
wir sind gerade zurück und können bei Keetmanshoop die Mesaurus Fossil Chalets empfehlen, 4 Hütten, rustikal, aber liebevoll gestaltet.
Hilfreich bei unserer Planung war "Abentheuer in Namibia", kostet nicht mehr, als wenn man selber bucht, hat aber den Vorteil das Eva und Thomas vor Ort sind und von Swakopmund aus, ist manches leichter zu organisieren.
Die Sossusvlei Lodge ist eine Empfehlung und wenn ihr bei Meier´s Weltreisen bucht, sind viele Lodges wesentlich billiger als über Direktbuchung. Wir haben z.B. hier z.B. statt 260€ für DZ mit HP "nur" 175 € bezahlt und im nachhinein bereut, dass wir nicht die Möglichkeit genutzt haben 3 Nächte zum Preis für 2 zu buchen, insbesondere weil das Essen super lecker war und nicht zu toppen. In Swakopmund waren wir in Meike´s Guesthouse. Besonders geschätzt haben wir den individuellen Service. Meike hat Ausflüge und Restaurants empfohlen und organisiert und gerade, wenn es wichtig ist, das die Kosten nicht aus dem Rahmen laufen, eine gute Adresse
86 Beiträge · seit 200920. Okt. 2009 · #9
Hallo ihr beiden!

Wir sind seit zwei Wochen aus Namibia zurück (sniff, immer noch Fernweh nach NAM!!), waren aber mit dem Dachzelt unterwegs, kann also nur ein wenig meinen Senf dazugeben:

Im Etosha NP sind drei Übernachtungen gut (hatten wir auch), aber eine vierte wäre zu empfehlen. Versucht die letzte Übernachtung in Namutoni einzuplanen, es ist dort zwar teuer, soll aber toll sein. Halali haben wir zwar gesehen, aber die ganze Anlage hat einen ziemlich trostlosen Eindruck auf uns gemacht. Einzig das Wasserloch ist in Halali erwähnenswert - auch wenn die Tiere eher Okaukuejo zu bevorzugen scheinen.

Überhaupt hat uns Okaukuejo gut gefallen, passt aber bei den "Premier Waterhole Chalets" auf, sonst habt ihr zwar Aussicht auf das Wasserloch - links und rechts von dem großen Baum, der davor steht. Jetzt in der Trockenzeit hatte er zwar keine Blätter, kann mir aber vorstellen, dass er nach Ende der Regenzeit einen Sichtschutz bilden könnte.

Wir hatten in Okaukuejo ein DZ (gut, nur deshalb, weil die Chalets schon ausgebucht waren), waren aber einmal in einem der Premier Waterhole Chalets zu Gast (bei zwei Schweizerinnen, mit denen wir uns angefreundet hatten): die Ausstattung ist absolut top, die Lage auch - aber uns hat der fünfminütige Fussweg zum Wasserloch nicht gestört.

Was mir gerade einfällt: da ihr nach der Regenzeit fährt, weiss ich nicht, inwieweit es nicht ohnehin (noch) viele natürlichen Wasserlöcher gibt, sodass die Tiere möglicherweise nicht (nur) jene bei den Camps besuchen? Ist nur eine Vermutung von mir, kann da jemand aus eigener Erfahrung berichten?

Ansonsten: Viel Erfolg bei der weiteren Planung! Iwanowski ist als Unterkunfts-Guide sicherlich top, schaut euch trotzdem den Namibia-Reiseführer aus dem Loose-Verlag an, der war unser Favorit auf der Reise (wir hatten beide mit): viele (!) genaue (!) Detailkarten von Sehenswürdigkeiten und größeren Orten.

Gruß aus Wien,
Viktor
Gruss, Viktor http://www.TickerFactory.com/