3 Wochen Namibia, Botwana Rundtour zu stressig

11 Antworten · 2'823 Aufrufe · gestartet 01. Okt. 2009 von Friese
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Themenstarter114 Beiträge · seit 200901. Okt. 2009 · #1
Hallo, hat einer Erfahrungswerte, ob diese Strecke in drei Wochen(4 Personen, Jeep mit 2 Dachzelten) machbar ist oder zu stressig wird?


Windhoek
Sesriem/Naukluft 3 Tage,
Swakopmund 2-3 Tage,
Brandberg 2 Tage,
Damaraland 1-2 Tage,
Etosha 3-4 Tage,
Caprivi 2-3 Tage,
Vic-Falls 1-2 Tage,
Delta 2-3 Tage,
Ghanzi 1 Tag.

Habe schon in Namibia gelebt und kenne die Strassenverhältnisse, meine Begleiter sind allerdings Neuafrikaner- wird es zu hart?
die Ankunft in Windhoek ist um 7 Uhr , dauert die Übernahme des Mietautos zu lange und sollte man die erste Nacht in Windhoek bleiben- ich würde ja gerne schon die erste Nacht in der Nähe von Sesrien verbringen?
Vielen Dank für die Antwort
Danke und gute Nacht
Friese
8'054 Beiträge · seit 200801. Okt. 2009 · #2
Hallo Friese,

Willkommen hier im Forum! 😎

Ich würde auf jeden Fall die erste Nacht in der Nähe von Windhoek verbringen. Die Autoübernahme plus das Einkaufen usw...vor 11-12 Uhr kommst du auf jeden Fall nicht von Windhoek weg!
Um deine Tour so zu machen wie Du Dir das vorstellst fehlt eine gute Woche. Da musst Du Dir die Route noch einmal überlegen sonst verbringst Du viel Zeit im Auto! 🤩

Namibia und Botswana haben so viel zu bieten, es wäre schade so ein Marathon zu fahren! 😛

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
7'272 Beiträge · seit 200601. Okt. 2009 · #3
Hallo Friese

Ich finde den Anfang der Reise OK. Die erste Nacht würde ich aber nach Autoübernahme, Einkaufen und weil Ihr ja einige Zeit zum aufstellen des ersten Camps braucht in der Nähe von Windhoek einplanen. Z.B. den Lake Oanob.
Das hat auch den Vorteil, dass Ihr am nächsten Morgen über den Spreets Hoogte Pass fahren könnt und die Sonne im Rücken habt.

Den Teil ab Caprivi finde ich dann etwas zu eng. Speziell von Vic-Falls ins Delta und anschliessend bis Ghanzi artet in sehr viel Fahrerei aus. Ihr möchtet ja auch noch etwas sehen auf der Tour.

Rechne mal:
Etosha bis Popa Falls
Ost Caprivi
Kasane (Riverfront)
Vic Falls
Kasane
Savuti (würde ich min. 2 Nächte machen)
Min. 2 Camps im Moremi an 1-2 Nächten
Ghanzi
Windhoek

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
237 Beiträge · seit 200801. Okt. 2009 · #4
Hallo,
kann ich mich nur den anderen anschließen.
drei Wochen sind etwas knapp für Namibia und Botswana.
Besonders in Botswana braucht man viel Zeit. Die Strecken sind lang und nur langsam zu fahren. Zudem ist das Gebiet so schön, das man dort auch lange verweilen möchte 🙂
Meine letzte 3 Wochen Tour ging Botswana, Caprivi, Etosha. Und auch da hätten wir noch etwas mehr Zeit gebrauchen können.

Allerdings würde ich nach der Landung in Windhoek und Autoübernahme ruhig noch ein Stück fahren.
Da die Flüge meistens Vormittags ankommen und es gleiche Zeitzone ist, habe ich überhaupt kein Problem noch gemütlich einzukaufen und noch ein paar Kilometer zu fahren.
Letztes mal passte es noch bis an die Grenze nach Botswana. Bei der Tour davor noch bis zum Waterberg.
In Windhoek selber würde ich nicht übernachten.
Gruß Matthias
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Themenstarter114 Beiträge · seit 200901. Okt. 2009 · #5
Hallo habt vielen Dank für eure Antworten.
Bin natürlich etwas im Zwiespalt- da ich persönlich Namibia kenne und es meinen Freunden zeigen möchte auf der anderen Seite kenne ich Botswana und die Vic Falls nicht. Ich werde wohl nach dem Branberg gleich in den Etosha fahren, um danach nicht zu viel Stress zu haben. Aus den bisherigen Touren weiss ich, dass 300-400km am Tag durchaus möglich sind, da man ja auch bei der Fahrt einiges sieht.
Werde ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen.
Die Ankunft ist um 8 Uhr in Windoek und dann bekommen wir auch gleich den Mietwagen, ich denke dass man es am ersten Tag schaffen könnte noch nach vielleicht Hauchabfontein zu fahren. Sicher bin ich mir aber nicht 😊 ?
1000 Dank
7'272 Beiträge · seit 200601. Okt. 2009 · #6
Friese schrieb:
Aus den bisherigen Touren weiss ich, dass 300-400km am Tag durchaus möglich sind
In Namibia ist das richtig. Im Bereich den Ihr in Botswana fahren wollt wird das aber arg eng weil Du viel mehr Sandpisten zu fahren hast. Bsp. Kasane-Savuti. Distanz ca. 170km, Fahrzeit ca. 6 Stunden

Herzliche Grüsse
Chrigu
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435 Beiträge · seit 200702. Okt. 2009 · #7
Schau mal in unseren Reisebericht von 2007(s.u.). Wir hatten ein ähnliches Programm. Es war zwar nicht wirklich eine Erholungsreise, wir haben aber viel gesehen.
Wenn ihr Namibia und Botswana machen wollt, müsst ihr natürlich Kompromisse eingehen. Botswana ist aber ganz anders als Namibia und sicher eine Bereicherung, insbesondere für dich, der schon in Namibia war.
Ein wesentlicher Punkt ist, die Reise gegen den Urzeigersinn zu planen. In Namibia kann man dann einfacher nach WDH zurückkommen, wenn die Zeit knapp werden sollte.
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
236 Beiträge · seit 200702. Okt. 2009 · #8
Hi Friese,

also als erstes solltet ihr erst einmal festlegen, welche Route ihr in Botswana von Kasane nach Maun fahren wollt - also über Moremi/Savuti oder über Nata.

Die Tour erscheint mir wirklich ein wenig stressig, weil wir dieses Jahr eine ähnliche Tour über Nata/Caprivi/Etosha gefahren sind und wir hatten "nur" 19 Tage zur Verfügung. Bei der Strecke über Moremi/Savuti brauchst Du definitv mehr Zeit.

Routenvorschlag über Savuti/Moremi:
Ankunft Windhoek/Autoübernahme/Einkauf
1 Nacht irgendwo auf der Strecke Windhoek - Anderson Gate (Etosha)
1 Nacht Okaukuejo (Etosha)
1 Nacht Halali (Etosha)
1 Nacht Namutoni (Etosha)
1 Nacht Rundu (Popa Falls halte ich für zu weit)
2 Nächte Camp Kwando (Caprivi-Mudumu NP)
2 Nächte Kasane (mit Ausflug zu den Vic Falls)
2 Nächte Ihaha (Chobe NP)
2 Nächte Savuti
2 Nächte North Gate (Moremi)
2 Nächte Third Bridge (Moremi)
2 Nächte Maun
1 Nacht Ghanzi
1 Windhoek vor dem Rückflug
Summe= 21 Tage
Bei dieser Strecke habt ihre viele Sandpisten und Wasserdurchfahrten dabei.


Alternative Strecke über Nata:

Ankunft Windhoek/Autoübernahme/Einkauf - Fahrt nach Outjo
2 Nächte Outjo (Ausflug zu Vingerklip/Twyfelfontein möglich)
1 Nacht Okaukuejo (Etosha)
1 Nacht Halali (Etosha)
1 Nacht Namutoni (Etosha)
1 Nacht Rundu (Zwischenübernachtung)
2 Nächte Popa Falls (Mahango NP und Ausflug zu den Tsodilo Hills möglich)
2 Nächte Camp Kwando (Caprivi-Mudumu NP)
3 Nächte Kasane (mit Ausflug zu den Vic Falls)
2 Nächte Ihaha (Chobe NP)
1 Nacht Nata
3 Nächte Maun (mit Tagesausflug ins Moremi bzw. Flug übers Delta)
1 Nacht Ghanzi
1 Windhoek vor dem Rückflug
Summe= 21 Tage
Bei dieser Strecke habt ihr weniger Sandpisten und ihr seht ein wenig mehr von Namibia.

Gruß
Christoph
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika Blog: https://www.tiefsandtaucher.de Facebook: https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/
126 Beiträge · seit 200902. Okt. 2009 · #9
Hallo Friese,

Grundtenor wie auch bei den anderen: Zu viel in der Zeit. Wir haben dieses Jahr in Livingstone begonnen und sind über Caprivi (Abstecher Delta), Etosha, Brandberg, Swakop, Sesrien dann von Windhoek zurückgeflogen. Und das Progremm war jeden Tag an der Obergrenze. Wenn Ihr keinen Gabelflug wollt, braucht ihr zusätzlich mindestens 2 Tage um den Kreis nach Windhoek zu schließen.

Definiert die für euch zentralen Highlights und entscheidet, was ihr weglassen wollt. Wenn die anderen zum ersten Mal da sind, wären meine Highlights Sesriem, Swakop, Etosha, Chobe/Vic falls und das Delta. Verkürzen würde ich Brandberg und Damaraland auf 1 Tag. Zusätzlich würde ich noch Gabelflug prüfen. Kostet, aber spart ca. 2 Tage.

Grüße

Norbert
Themenstarter114 Beiträge · seit 200903. Okt. 2009 · #10
Hallo Leute , ja bin schon dabei die Strecke- etwas zu überarbeiten. Der erste Teil der Strecke ist eigentlich fest

Windhoek
Sesrien –
Swakopmund-
Brandberg-
Etosha-

dann wollen wir in den Caprivi fahren. Weiß aber nicht, ob ich das auch schon Plane und reserviere.

Auch aufgrund Eurer Vorschläge habe ich dann Angst, dass es immer nur ein Gehetze von einem Ort zum anderen ist. Kann man im Februar – März Botswana offen lassen und dann einigermaßen Spontan entscheiden, wieweit man nach der Besichtigung des Caprivis ist und was einem noch an Zeit bleibt- oder sollte man den Chobe auch einplanen und vorreservieren- kann man denn in der Hochregenzeit Botswana einplanen oder muss man aufgrund des Regens und der Straßenverhältnisse nicht sowieso spontan sein?
Der Linksfahrer hatte ja auch vorgeschlagen , eben linksrum zu fahren- da ich aber erst mal die Sachen- meinen – Freunden – präsentieren möchte die ich kenne –bleib ich bei der Uhrdrehung
😉
P.S. Danke Linksfahrer für den fantastischen Bericht der mich Gestern Abend noch heißer auf Afrika gemacht hat
Gruß Friese
236 Beiträge · seit 200703. Okt. 2009 · #11
Hallo, ich noch einmal,

also wenn

Windhoek
Sesrien
Swakopmund
Brandberg
Etosha


feststeht, dann bleibt euch für den Rest nicht wirklich sehr viel Zeit. Bis jetzt sehe ich keinerlei Einsparung in deiner Tour?! Und dann wird es definitiv ein Gehetze!

Sicherlich brauchst Du in der Zeit im Caprivi nicht unbedingt vorreservieren, aber dir bleibt einfach zu wenig Zeit! Weil, wenn ihr den Caprivi auch anschauen und vor allem genießen wollt (d.h., dass ihr mind. 2 Nächte am Okavango und am Kwando River übernachten müsst), seid ihr am Ende der 3 Wochen genau in Kasane oder im Chobe NP. Und dann müsst ihr entweder quer durch Botswana heizen oder die komplette Strecke in Namibia zurückfahren. Beides macht wenig Sinn! Lösung wäre ein Gabelflug, wie es Norbert bereits vorgeschlagen hat, ist aber auch nicht ganz billig.

Außerdem müsst ihr auch im Caprivi in eurer Reisezeit mit Überschwemmungen rechnen. Nicht unbedingt auf der B8, aber in den Camps, Lodges und Nationalparks.

Wir haben auch schon mal ne Tour, wie Du sie oben festgelegt hast, im Jahr 2007 gemacht und waren mit ein paar Abstecher im Erongo und auf Okonjima allein fast 3 Wochen unterwegs. Es war der perfekte Einstieg für Namibia.

Ich kann zwar verstehen, dass Du auch noch mal etwas "Neues" sehen willst. Aber das sollte nicht auf Kosten deiner Mitreisenden gehen, wenn es nur noch ein "Gehetze" wird.

Gruß
Christoph
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119 Beiträge · seit 200903. Okt. 2009 · #12
Wir haben das relativ ähnlich auch in drei Wochen gemacht. Aber: Wir haben Etosha ausgelassen und von Swakop direkt Richtung Caprivi gefahren. Die Tiere seht ihr ja auch in Botswana 😉