Am 06.03. geht's endlich los!

15 Antworten · 4'074 Aufrufe · gestartet 22. Feb. 2006 von frodo
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Themenstarter55 Beiträge · seit 200622. Feb. 2006 · #1
Hi Namibia-Fans!

Am 06.03. ist es endlich soweit 🙂, wir starten unseren ersten Namibia Trip. Eine 3-wöchige Campingtour zu viert im Hilux.

Ich möchte mich nochmals bei allen Im Forum bedanken die hier viele nützlichen Info's gepostet haben. Hat richtig Lust auf Nam gemacht und sicher können wir den einen oder anderen (Anfänger)Fehler so vermeiden.

Wir haben unsere Route nur grob und relativ großzügig geplant, denn aus Erfahrung von anderen Touren auf eigene Faust (USA, SA) ist der Zeitplan dann oft zu stressig und unflexibel wenn man alles vorausgeplant hat und alles sehen will. 🙁

Unsere 3-Wochen-Tour soll in etwa so aussehen:

Windhoek - Sossusvlei - Naukluft - Swakopmund - Cape Cross - Spitzkoppe - Sesfontain - Kaokoveld (Epupa Falls/ ev. Ruacana ) - Etosha - Waterberg - Windhoek

Die Highlights auf dieser Strecke oder in der Nähe werden je nach Lage/Zeitplan besucht. Wir wollen überwiegend campen, jedoch zum regenerieren auch mal B&B oder Guestfarm besuchen.

So nun meine Fragen:

Ist diese Route in der Länge relaxed zu schaffen?

Macht die Routenführung Sinn?

Gibt es außer den oben genannten Highlights noch andere
Geheimtipps auf der Strecke oder soll man etwas ausslassen?

Gibt es für Campingplätze/Unterkünfte/Restaurants/Shops
die man nicht auslassen sollte?

Was ist sonst zu beachten?
(Wir werden Malaria-Prophylaxe machen –
2 Pers. mit Malarone, 2 Pers. mit Lariam)

Ich weiß das sind 'ne Menge Fragen, aber ich will hier
keine umfassende Beratung aber vielleicht fällt doch
dem einen oder anderen noch was nützliches dazu ein
(hab mir ja auch schon viele Infos aus dem Forum gesaugt 😉 )

Freue mich auf eurere Tipps
Danke und Gruß 😁
frodo
"Jeden den du triffst ist in einer bestimmten Sache besser als du"
2'346 Beiträge · seit 200622. Feb. 2006 · #2
Hallo "frodo",

klingt alles recht schlüssig. Der Sprung von der Spitzkoppe nach Sesfontein ist recht ambitioniert. Sicher hast du da noch einen Zwischenstopp eingeplant, z. B. Vingerklip Lodge.

Viel Spaß
Armin
53 Beiträge · seit 200623. Feb. 2006 · #3
Hi frodo,
klingt alles recht schlüssig und machbar.
Ich würde Ruacana auslassen. Die Strecke von Epupa am Kunene entlang ist jetzt nach und während der Regenfälle sicherlich nicht oder nur schwer passierbar. Auch ist die Fahrt durch das Ovamboland nicht so aufregend.
Von Epupa würd ich über Opuwo nach Kamanjab und so weiter nach Okaukuejo fahren.
Zwischen Spitzkoppe und Sesvontein liegen als Sehenswürdigkeiten noch der Brandberg (Felszeichnungen), Vingerklip, Versteinerter Wald, Twyfelfontein (Felsgravuren), Huab Tal, Palmwag (Tanken!) Khowarib und Warmquelle. Aber das werdet Ihr schon wissen, wenn Ihr diese Route geplant habt. Vielleicht noch den den Otjikoto See, das Museum in Tsumeb und den Hoba Meteorit bei Grootfontein mitnehmen.
Ansonsten immer vor Ort viele Fragen stellen, und dann dem eigenem gesunden Verstand folgen.
Viel Spass und gute Pad.
Reimer
Namibia für Selbstfahrer www.namibia-diy.com
3'491 Beiträge · seit 200623. Feb. 2006 · #4
Hallo Frodo,
ich stimme Reimer unbedingt zu: ich würde die "Nordschleife" bei Sesfontein enden lassen, d.h. Kaokoveld, Epupa streichen, und dann Richtung Etosha fahren - mit eventuellen Zwischenstationen in Hobatere oder Vingerklip-Lodge. Keine Angst vor der " eingesparten Zeit" - Ihr werdet sehen, wie gut man die an anderer Stelle investieren kann.
Malaria-Prophylaxe halte ich nun wirklich für gänzlich übertrieben - im Juni !! Aber tut, was Ihr für richtig haltet.
Viel Spaß und gute Reise.
Joli
291 Beiträge · seit 200623. Feb. 2006 · #5
Hallo Frodo,

die Strecke scheint mir machbar. Epupa würde ich persönlich schon einplanen, allerdings nicht die Strecke Ruacana -> Epupa. Da machen die meisten Vermieter eh nicht mit.

Viel Spass auf jeden Fall.
Christian
Unsere neue Webseite ist jetzt online, mit Wildlife Fotos aus Europa, Afrika sowie Süd- und Mittelamerika: WildlifeMoments.de AfricaAdventure.de
1'130 Beiträge · seit 200623. Feb. 2006 · #6
Die Strecke Ruacana Epupa hat zwei Möglichkeiten, direkt am Kunene ist sehr heftig (habe ich zwei Tage gebraucht trotz GPS und mit Hilfe der Himbas)
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Themenstarter55 Beiträge · seit 200623. Feb. 2006 · #7
Hallo Leute,
danke für die Infos.

Wir werden dann besser Ruacana auslassen wenn das trotz der schwierigen Anfahrt keine Steigerung zu Epupa ist.

@ joli
wir fahren im März (schreibt man in Namibia das Datum wie in den USA, also erst der Monat, dann der Tag?), und eine Prophylaxe wurde uns für diese Zeit dringend angeraten. Ich würde auch gerne darauf verzichten. 😵

Zwischen Spitzkoppe und Sesfontain werden wir auf jedenfall noch einen Zwischenstop einlegen. Bei den vielen Sehenswürdigkeiten vielleicht sogar mehrere.

Den Hoba Meteorit bei Grootfontein hab ich auch auf meiner Liste, obwohl es für meine Frau sicher wieder nur ein "komischer Brocken" wäre 😄

Danke und Gruß
frodo
"Jeden den du triffst ist in einer bestimmten Sache besser als du"
1'457 Beiträge · seit 200623. Feb. 2006 · #8
also ich finde das Ovamboland schön ! besonders nach den Regenfällen, wenn sich die Oshanas mit Wasser gefüllt haben !
Und dann gibt es noch den Otjikoto-See ...
58 Beiträge · seit 200623. Feb. 2006 · #9
Hallo Frodo,
das ist fast zu 100 % die Route, die wir vorletztes Jahr (August/September) in drei Wochen gefahren sind.
Ich fand es ausgesprochen relaxt. Wir sind 4000 km gefahren.
Epupa war super, Ruacana haben wir übersprungen und sind dann durchs Ovamboland von Norden her (King Nahale Gate) nach Namutoni gekommen.
Das Ovamboland war zwar etwas eintönig hat für mich aber unbedingt zur Rundreise dazugehört, da sich hier für mich das Bild von Namibia erst abgerundet hat. Immerhin leben hier die meisten Bürger Namibias.

Viel Spaß bei Eurer Reise!
Osso
2'346 Beiträge · seit 200624. Feb. 2006 · #10
Hallo Osso,

wo habt ihr damals zwischen Epupa und Etosha übernachtet?

Gruß
Armin
58 Beiträge · seit 200624. Feb. 2006 · #11
Wir hatten ursprünglich geplant in Ruacana zu übernachten.
In der Bar des Camps in Epupa sagte man uns aber, dass die Wasserfälle "abgestellt" sind (so wars dann auch: sah wirklich nicht schön aus). Deshalb haben wir in der Kunene River Lodge übernachtet. Bis dahin war es eine gemütliche Halb-Tages-Etappe.
Der Platz ist sehr schön und gepflegt. Die großen Stellplätze befinden sich direkt am Ufer in einem tropischen "Park". Das Restaurant ist auf einem Holzdeck direkt über dem Fluß. Das Essen muss man Mittags vorbestellen (damit das Fleisch auftaut...). Die Küche war für unseren Geschmack etwas zu "englisch" 😵
LG Osso
2'346 Beiträge · seit 200624. Feb. 2006 · #12
Hallo Osso,

vielen Dank für deine Auskunft. Noch eine Frage: Weißt du noch, wie lange ihr damals von der Kunene River Lodge bis Namutoni gebraucht habt?

Gruß
Armin
58 Beiträge · seit 200625. Feb. 2006 · #13
Wir sind (wie immer) früh morgens los und dann ohne nennenswerte Pausen (klar Mittagspause, aber keine "Besichtugungen") durchgefahren.
Die kerzengerade Teerstraße über 3-400 km ist etwas ermüdend, aber man kommt zügig voran.
Wir waren dann am frühen Nachmittag (vor 15 Uhr) in Namutoni. Es war also noch genug Zeit für einen ausführlichen Game-Drive.

Viele Grüße
Osso
3'491 Beiträge · seit 200625. Feb. 2006 · #14
Hallo Frodo,
sorry, dass ich mich mit Eurer Reisezeit so vertan habe. Im März könnte Prophylaxe schon Sinn machen - wenn man überhaupt davon etwas hält. Ich persönlich habe erhebliche Vorbehalte, aber es ist ja meine Gesundheit, die ich damit evtl. gefährde.
Gruß Joli
2'721 Beiträge · seit 200625. Feb. 2006 · #15
Hallo
Ich hab da auch noch eine Frage zur Malariaprophylaxe:
Wir fliegen am 09. August für 3 Wochen nach NA und sind uns über Malaria nicht ganz einig. Die Route geht in die Etosha nach Sesfontein, dann Swakopmund, Sossousvlei und zurück nach Windhoek. Der Arzt ist für Prophylaxe, Freunde dagegen und wir sind noch unschlüssig. Was habt Ihr für Erfahrungen im August gemacht?
Würde mich über Antwort freuen
Bazi😜
1'910 Beiträge · seit 200625. Feb. 2006 · #16
Hallo Bazi,

letztes Jahr war ich im August in dieser Gegend, auch unterwegs im Naukl.-park, Sossvl. Swakop, Walvis.

Mir wurde versichert und angeraden zu dieser Zeit nichts in dieser Richtung zu machen! Wegen den möglichen Nebenwirkungen da ich u.a. anderweilig ständig Medi brauche.

Habe mir nichts eingefangen!

"Mückentötolin" dergl. zum einreiben (Tabart, glaub ich heists) gibts ja viel, reichte in den Zimmern mit funktionierendem Strom aus... 😗

Ist natürlich nur meine Erfahrung...

allerbester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...