Mozambik - erste Reise

10 Antworten · 5'051 Aufrufe · gestartet 11. Sept. 2009 von Sambezi
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ThemenstarterGast11. Sept. 2009 · #1
Hallo an Alle,

trotz 10 Jahren Afrikareisen waren wir noch nie in Mozambik und das soll sich jetzt ändern.
Dazu brauchen wir einige Tipps zu Übernachtungsmöglichkeiten, ausschließlich Campsites,
zwischen Maputo und Inhambane.
Wir wollen so um die 8 Tage bleiben (wegen Carnettausch) und reisen über Lebombo??? ein. (Grenze am Südteil des Krüger NP.) Wollen dann durch Maputo und hinter Maputo die erste Campmöglichkeit nutzen. Dann weiter Richtung Norden.
Hauptziel des Aufenthaltes, Relaxen,Baden, schöner Strand.
Müssen wir etwas beachten, was unbedingt im Auto mitzuführen ist und was bei Roadblocks kontrolliert wird? 2 Warndreiecke sind mir bekannt, weiße und rote Reflektoren habe ich - aber sonst?
Ich danke Euch schon jetzt für die Tipps
Grüße
PS:Die Infos aus dem Forum hab ich mir schon angesehen...
818 Beiträge · seit 200711. Sept. 2009 · #2
Auf Vollständigkeit unseres Equipments wurden wir nie kontrolliert. Keine Ahnung ob Britz 2 Warndreiecke mit drinnen hat, vermutlich nicht.
weiße und rote Reflektoren - wozu?
Ich hatte ne Warnweste mit eingepackt, weil das irgendjemand im Forum sagte, interessierte aber weder bei Polizeikontrollen noch beim Angehalten werden oder gar bei Straßenhilfe.
Das ist halt die übliche Vorsorgepanik, die gern im Forum verbreitet wird und hin und wieder auch Mittel und Möglichkeit zum Zweck bietet, Touristen in MOZ abzuzocken.
Aber wenn die Polizei dort was Neues finden wollen, werden die das auch tun ohne das man an alles gedacht hat.

Wir haben nördlich von Maputo in Bilene geschlafen und auf dem Rückweg Zavora.
Bilene - mückenverseucht, da zu weit vom Strand weg, überteuert, aber ansonsten recht nett.
Zavora - schöner Strand, aber zu südafrikanisch

Um Imhambane gibts zahllose Möglichkeiten
Barra Beach - traumhaft, erholsam (wir campten in der Lodge vor dem ehemaligen Campingplatz auf der Halbinsel; das Lighthouse-Camping ist ebenfalls recht nett, aber nicht so idyllisch gelegen)

Tofo - schön und besser für Unternehmungslustige, obwohl es nur wenig mehr gibt als den Markt und die Walhaie

Imhambane - einstige Prachtstadt, tolle Märkte, Infrastruktur sehr gut

Das schönste an Mosambik beginnt erst hinter Imhambane mit jedem Kiliometer weiter gen Norden (Morrungulo, Pomene, Paradies Island). Dieser Trend scheint sich durch ganz MOZ fortzusetzen ... je weiter nach Norden desto einsamer, ursprünglicher und schöner.
http://www.oribi.de/
ThemenstarterGast11. Sept. 2009 · #3
Hallo Oribi,

vielen Dank, das hilft doch schon mal weiter.
Reflektoren und 2 Dreiecke - in Sambia Pflicht und wird kontrolliert.
Ja mit den nördl. Strecken habe ich auch gehört - bei uns fehlt aber leider die Zeit. Aber wenn es schön wird, muss es ja nicht der letzte Vesuch in MOZ sein.

Gruß
2'732 Beiträge · seit 200611. Sept. 2009 · #4
Euer Grenzuebergang in MOZ heisst "Ressano Garcia" und ist stark frequentiert. Bin vor 2 Jahren das letzte mal dort ueber die Grenze gefahren.
Vor der eigentlichen Grenze war das 3rd party insurance office (weisses klimatisiertes Gebaeude). Wir hatten kein VISA und haben es dort ohne Probleme bekommen. Damals musste man noch ein Papier ausfuellen auf dem alle Wertgegenstaende eingetragen wurden. Dieses gabe es 2008 nicht mehr.

Kurz nach der Grenze kommt das "Casa Da Compo" welches von aussen ganz okay aussieht.

Nach einiger Zeit kommt ihr an das "Moamba Toll gate" wo ihr in US$, Rand und Medicais zahlen koennt.

An der Banco di Mocambique (oder so aehnlich - BMI weisser Schriftzug auf lila Hintergrund) konnte man mit EC / VISA / MASTERCARD Geld am ATM bekommen. Ansonsten nur mit VISA und teilweise EC.

Kurz nach Maputo kommt an der EN1 gelegen die Casa Lisa Campsites welche wieder nur von aussen betrachtet sehr gut aussahen (wird auch immer wieder im overland-forum empfohlen).

Naechste Schlafmoeglichkeit waere am Lake Uembje im Palmeiras Campsite aber da hat es mir nicht so gut gefallen. Wir sind in einem von Johannesburg bis hierher gefahren. Also abhaengig von eueren Startpunkt kommt ihr noch weiter. Wir haben Suedafrikaner getroffen welche aus Nelspruit kammen und bis Inhambane in einem Tag gefahren sind.

In Inhambane kann ich die die Barra Lodge empfehlen. Kein Camping mehr die Huetten einfach aber tolles Ambiente.

Wir wurden in ganz MOZ nie an Strassenkontrollen angehalten, sondern immer freundlich durchgewunken.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
ThemenstarterGast20. Okt. 2009 · #5
Hallo,
an Alle die mir Tipps gegeben haben, habe leider vor meinem Abflug vergessen, mich bei Euch zu bedanken.
Die Hinweise waren hilfreich und an dieser Stelle das Dankeschön.

Gruß
81 Beiträge · seit 200910. März 2010 · #6
Hi Sambezi,
wir wollen mit unserem Bremach im August die coast to coast Tour Namibia-Mozambik machen und dann ca. 3 Wochen dort verbringen, bevor wir wieder zurückfahren um das Auto abzustellen.

Wir wären dir sehr dankbar für Tipps, besonders auch Übernachtungsgelegenheiten.

Was fiel euch besonders angenehm - aber auch unangenehm auf (gibt es z.B. die Abzocke an roadblocks o.ä. noch?)

Grüßle esberndl

www.auchter.afritracks.de
2'732 Beiträge · seit 200610. März 2010 · #7
Wir sind bei unseren Reisen in Moz noch nie abgezockt und immer freundlich durchgewunken worden.

Es wäre hilfreich, wenn ihr angeben würdet bis wohin ihr fahren wollt.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
6 Beiträge · seit 200710. März 2010 · #8
Hallo,

wir waren 2008 in Mosambik - würden empfehlen 180km nördlich von Maputo Bilene,Laguna Camp‎ schön und ruhig gelegen, sehr sicher, eigener Strand, www.laguna-camp.com. In Inhambane ganz im Norden Bungalow gebucht im Barrier Reef Resort. Total super zum relaxen, Kanu fahren, tauchen.

Viel Spass in Mosambik
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ThemenstarterGast11. März 2010 · #9
Hallo esberndl,

uns ist Moz in sehr angenehmer Erinnerung geblieben und würden jederzeit wieder hin fahren. Wir waren aber nur auf der Strecke Maputo bis Inhambane unterwegs. Also über die nördl. Region kann ich nicht berichten, aber da wird es ebenso schön sein.

Also: Der Grenzübergang war unproblematisch, ich habe angenehme Erfahrung mit unserem "Grenzguide" gemacht, da an der Grenze doch recht viele Leute sind und er weiß wo welcher Stempel zu bekommen ist.
Versicherung f. Auto problemlos an der Grenze. Gezahlt werden kann in Rand.

Roadblocks gab es bei uns keine, zumindest hab ich keine gesehen. Kann über eine Anzocke nicht berichten, da ich nicht kontrolliert wurde.

Das Autofahren geht gesittet zu und ist nicht chaotisch wie in anderen afrik. Ländern.
Über die Versorgung kann ich auch nicht viel berichten, da wir etliches mit hatten und sonst auf dem Markt eingekauft haben. Was schön war, über Brot/Brötchen muss man sich keine Gedanken machen, gibts überall und lecker. Schön auch die Früchte auf den Märkten.

Unsere Hauptwährung war der SA Rand, wobei bei lokaler Zahlung die MOZ Währung unabdingbar ist.
Wir sind aber ganz gut mit unserem Wechselgeld ausgekommen und waren nicht bei einer Bank.

Von traumhaften Stränden usw. brauch ich nicht zu berichten.... Die gibts auch überall.

Ein Problem aus meiner Sicht ist die Sprache, englisch geht, aber nicht so richtig und überall - schade, so bleibt manches Gespräch stecken....
Weiterhin, viele Campsites sind geschlossen, bzw. den Lodgen wurde die Campinglizenz entzogen. Also sind die Auskünfte nicht immer zutreffend - aber billige Unterkünfte als Ersatz findet man.

Besonders gut hat es uns hier gefallen
http://www.guinjata.com/

Ich muss aber sagen, dass es die erste Reise nach Moz für uns war, da wir uns immer erst an ein Land herantasten. Somit sind es Ersteindrücke und recht spärlich... Vielleicht meldet sich ja noch jemand mit mehr Erfahrung

Gruß und schöne Reise
zuletzt bearbeitet 11. März 2010
1'155 Beiträge · seit 200611. März 2010 · #10
Vorischt in Maputo !!!

Das Auto nicht aus den Augen lassen. Die Parkplatzwächter arbeiten mit den Gangstern zusammen.

Wird das Auto einfach stehengelassen (auch tagsüber ...) kann man fast sicher sein, dass es aufgebrochen und im schlimmsten Falle gestohlen wird...

Gruss Beat
1'287 Beiträge · seit 200812. März 2010 · #11
esberndl schrieb:
coast to coast Tour Namibia-Mozambik machen und dann ca. 3 Wochen dort verbringen, bevor wir wieder zurückfahren um das Auto abzustellen.

Wir wären dir sehr dankbar für Tipps, besonders auch Übernachtungsgelegenheiten.

Was fiel euch besonders angenehm - aber auch unangenehm auf (gibt es z.B. die Abzocke an roadblocks o.ä. noch?)
Hallo,

wir haben eine ähnliche Route in 2009 gemacht (Windhoek - Samibia - Malawi - Mosambik - RSA - Windhoek), also falls Ihr konkrete Fragen habt, immer her damit 🙂

Zu Mosambik kann ich mich den Vorschreibern nur anschliessen. Keine Probleme einzig bei Einreise von Malawi (Chiponde) war es etwas schwierig, da wir weder portugiesische sprachen noch die Landeswährung zu Hand hatten. Man kann aber vor Ort einen kleinen Betrag bei den Herren Geldwechslern bekommen (natürlich zu eher schlechten Bedingungen).
Aber hauptsächlich war es eben einfach ungewohnt sich plötzlich nicht mehr verständigen zu können.

Ich wurde weiter südlich von der Polizei gestoppt, weil ich im Ort zu schnell gefahren bin. Die Laserpistole war schon etwas älter, aber ich wusste ja selbst, dass ich zu schnell war. Die Sache lief sehr nett und freundlich ab. Mir wurde auf Nachfrage die Gebührentabelle gezeigt und eine Quittung habe ich auch bekommen. Wir haben uns dann mit Handschlag verabschiedet.

Als Stationen kann ich Isla de Mocambique, Gorongoza NP, Chimoio (hier ist der Backpacker von Anja (Wichary) und Friedo eine sehr gute Möglichkeit aus erster Hand etwas über das Leben in Mosambik zu erfahren), Pomene, Inhassoro, Tofo und Maputo empfehlen.

Viel Spass bei der Planung und Reise

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)