Vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung?

17 Antworten · 9'987 Aufrufe · gestartet 31. Aug. 2009 von ron74
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Themenstarter324 Beiträge · seit 200831. Aug. 2009 · #1
Hier mal wieder eine Frage zu den Aufenthaltsgenehmigungen. Wir haben uns so ziemlich alles dazu im Netz durchgelesen. Irgendwie passen wir aber so richtig in keine Kategorie.

Wir sind eine Familie, mit einer Tochter (4 J.) und würden gerne einige Zeit (Jahre!?) in Nam leben. Die grundätzlichen Verhältnisse sind uns ausreichend bekannt. Wir sind eigentlich finanziell unabhängig, sehen aber anhand der überall genannten Voraussetzungen der in Betracht kommenden Aufenthaltsarten doch einige Probleme.

Grundsätzlich verfügen wir über Mieteinahmen aus Immobilien in D. Steuerrechtlich liegen diese bei etwa 20.000 EUR im Jahr, aufgrund von Abschreibungen ist das Einkommen aber eigentlich höher. Soweit ich gelesen habe, sollte das wohl für ein "Rentnerpermit" reichen.

Weiterhin könnte ich auch ohne Probleme meinem Job in D weiter nachgehen. Die Internetanbindung wäre vollkommen ausreichend. Da sehe ich halt aber gerade ein Problem, da ich ja dann arbeite. Ich nehme zwar keinesfalls einem einheimischen einen Job weg, allerdings würde ich nun wohl in die Kategorie "Arbeitsvisum" fallen.

Ein sog. "Investorenvisum" sehe ich eher kritisch. Zum einen kann ich mir kein Geschäft vorstellen, welches ich in Nam anfangen könnte. Zum anderen will ich ja nicht gerade leben um zu arbeiten. Die Möglichkeit mit dem Kauf von Immobilien (wenn dies überhaupt ausreicht) scheidet momentan wohl aus. Das Preisniveau hat ja nun fast die Regionen von süddeutschen Großstädten ereicht. Das wird wohl auf Dauer nicht gutgehen!?

Zusammenfassend kann man also sagen, dass wir einfach eine Zeit dort leben wollen. Unsere Tochter soll dort auch zur Schule gehen (privat - einheimische Gelder brauchen für die Ausbildung nicht aufgewendet werden). Wir brauchen aber eine gewisse Sicherheit, d.h. so lange wir uns "ordentlich" verhalten und niemanden zur Last fallen, wollen wir nicht (realistisch) Gefahr laufen, dass unser Aufenthalt plötzlich beendet wird.

Hat insoweit jemand aktuelle Erfahrungen? Kennt jemand sog. komerzielle Agenturen, die bei solchen Fragen behilflich sind? Ich weiss, dass es solche gibt, habe aber keinerlei Kontaktdaten.

Wir wären für jeden Hinweis dankbar.
33,1k Beiträge · seit 200631. Aug. 2009 · #2
Hall Ron74,

bzgl. Deiner "Ideen":

Rentnerpermit
Dafür seid ihr ja noch etwas jung (denke ich mal). Namibia setzt zudem keine genauen Zahlen fest, aber DU kannst Dich ja mal an den südafrikanischen orientieren, d.h. mind. R20000 netto im Monat Rente oder R25 Mio Vermögen.

Deutsche Arbeit weitermachen
Genau das ist das, was nicht gesucht wird. Gesucht werden: ARBEITSPLÄTZE FÜR NAMIBIER und dann Steuereinnahmen für den Staat. Arbeitsvisum ist für 3 Monate, danach brauchst Du ein Arbeitspermit.

"Das Preisniveau hat ja nun fast die Regionen von süddeutschen Großstädten ereicht"
Aha... das wüsste ich aber. Solange Du ordentlich Geld ins Land bringst Du Arbeitsplätze (mind. 5 dauerhafte innerhalb 2 Jahren) schaffst, ist ein Aufenthalt vielleicht möglich.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass wir einfach eine Zeit dort leben wollen. Unsere Tochter soll dort auch zur Schule gehen (privat - einheimische Gelder brauchen für die Ausbildung nicht aufgewendet werden). Wir brauchen aber eine gewisse Sicherheit, d.h. so lange wir uns "ordentlich" verhalten und niemanden zur Last fallen, wollen wir nicht (realistisch) Gefahr laufen, dass unser Aufenthalt plötzlich beendet wird.
Um ehrlich zu sein: Kannst Du vergessen. Wenn Du nicht in eine der Einwanderungsgruppen fällst wird es nichts werden. Du kannst für 90 Tage als Tourist ins Land oder 90 Tage mit Arbeitsvisum (vielleicht), aber für einen langen Aufenthalt brauchst Du etwas handfestes: besonderen Job, Geld, Ideen!!! Und auch dann bekommst Du eine beschränkte Aufenthalt für 1-2 Jahre die ständig überprüft wird, ehe Du dann irgendwann vielleicht eine dauerhafte bekommst. Es gab gerade wieder einen Fall, bei dem eine Dame die seit zig Jahren ein soziales Projekt in Namibia leitet nun keine neue beschränkte (!) Aufenthaltserlaubnis bekommen hat.

Wenn Du weitere Fragen hast, melde Dich gerne!

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2009
33,1k Beiträge · seit 200631. Aug. 2009 · #3
Ergänzung:
Du kannst Dich z.B. an Anwälte in Namibia wenden. Eine Liste deutschsprachiger Anwälte gibt es auf www.windhuk.diplo.de.
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59 Beiträge · seit 200831. Aug. 2009 · #4
Hallo ron74,
wende dich am besten mal per E-Mail mit deinen Vorstellungen an eine Anwaltskazlei. Die können dir sagen was geht u. was nicht. Wir haben unseren Antrag laufen über die Kanlei Chris Brandt Attorneys in Windhoek. E-Mail: cbrandt@mweb.com.na !
Dass die Hauspreise inzwischen süddeutsches Niveau erreicht haben, kann ich nicht bestätigen. Es ist dort deutlich günstiger.
Viel Erfolg.
Gruß Helmut
Afrika: Ein Stück "Back to the Roots"
33,1k Beiträge · seit 200631. Aug. 2009 · #5
Jap, Chris Brandt ist DER Anwalt an den man sich wenden sollte. Nicht der günstigste, aber einer der kompetentesten und er sagt auch sofort was geht und was nicht.

Sonnige Grüße
Christian
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Gast31. Aug. 2009 · #6
Hallo Ron,

wir sind mit einem Rentnervisum in SA, 49 und 55 Jahre alt. Es wird ein Einkommen i.H.v. R 20.000 für den Ersten und R 10.000 für den Zweiten vorrausgesetzt und dies lebenslänglich. Vermögenswerte wie Immobilien nützen nichts. Was mit den Kindern ist weiß ich leider nicht.

Das Einkommen muss keine Rente sein.

Mit dem Rentnerpermiz kann man hier auch arbeiten, allerdings erst nach Genehmigung des Daueraufenthaltes. Das aauert in CT 2 - 3 Jahr in Joburg geht es schneller.

Wir haben über Vodacom hervorragende Internetanbindung (3G).

Lass dich nicht von Sprüchen "Rentnerpermit, dafür seid ihr noch zu jung" abschrecken, lebt euren Traum.

Wenn du mehr Infos möchtest, schicke PM.

Grüße us Arusha,

Beate
Gast31. Aug. 2009 · #7
PS noch vergessen, eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung dauert wenige Wochen, ist von D aus gut vorzubereiten und wird für 4 Jahre vergeben.
33,1k Beiträge · seit 200631. Aug. 2009 · #8
Hi Beate,
Lass dich nicht von Sprüchen "Rentnerpermit, dafür seid ihr noch zu jung" abschrecken, lebt euren Traum.
schön, nur es geht hier um NAMIBIA und das hat nichts mit Südafrika zu tun. Rentner ist hier Rentner...

Sonnige Grüße
Christian

@Ron: Heir nochmal die wichtigsten Infos in Kürze... steht aber glaube ich auch in den FAQs.

Einwanderungs- und Aufenthaltsarten

Arbeitsvisum bis max. 3 Monate (Work Visa)
Eine Arbeitsvisum ist für jede Arbeitstätigkeit vorgeschrieben die maximal 3 Monate dauert. Dieses ist auch die richtige Wahl bei kurzfristigen Praktika und auch notwendig, wenn diese nur auf Kost & Logis basieren. Die Antragsgebühren bei der Botschaft in Berlin betrage € 50 (06/2009). Eine einmalige Verlängerung des Visums vor Ort in Namibia ist unter strengen Auflagen möglich.

Arbeitserlaubnis / Studienerlaubnis (Work Permit / Study Permit)
Eine Arbeitserlaubnis ist bei jeder dauerhaften beruflichen Tätigkeit bzw. bei Studienaufenthalten ohne Ausnahme notwendig. Die Antragsgebühren betragen € 105 (06/2009). Die Arbeitserlaubnis ist mit einem

Zeitlich befristete Aufenthaltsgenehmigung (Temporary Resident Permit)
verbunden und wird in der Regel für 2 Jahre ausgestellt. Zudem müssen alle Personen (auch Touristen) die sich länger als 90 Tage im Jahr in Namibia aufhalten wollen ein TRP beantragen. Es wird momentan eine Bearbeitungsgebühr von € 55 von der Botschaft in Berlin erhoben (06/2009). Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 4 Monate.

Daueraufenthaltsgenehmigung (Permanent Resident Permit)
Dieses ist eine uneingeschränkte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung die alle Rechte und Pflichten eines namibischen Staatsbürgers mit Ausnahme des Wahlrechts einschließt. Nach 10 Jahren (bis Ende 2008 5 Jahre) dauerhaften Aufenthaltes in Namibia kann ein namibischer Staatsangehörigkeitsantrag gestellt werden. Das namibische Recht verbietet explizit eine doppelte Staatsbürgerschaft, auch wenn diese häufig vorkommt. Ein Antrag auf Daueraufenthaltsgenehmigung kostet € 1.410 (06/2009).



Einwanderungskategorien

Arbeitskräfte
Alle Personen - zwischen 18 und 51 Jahren - die zum Zwecke der Arbeit einwandern wollen, müssen verbindliche Angebote von potentiellen Arbeitgebern vorweisen. Der Arbeitgeber muss genau dokumentierte Beweise vorlegen, dass die Stelle nicht von einem Namibier besetzt werden kann. Hierzu sind u.a. die Vorlage von geschalteten Stellenanzeigen etc. nötig. Personen über 51 Jahren, die nicht Rentner sind, qualifizieren sich derzeit nur in äußersten Ausnahmefällen für eine arbeitsbedingte Einwanderung nach Namibia.

Familienangehörige
Familienangehörige sind in den meisten Fällen qualifiziert zur Einwanderung nach Namibia, vorausgesetzt die Verwandten sind namibische Staatsbürger und/oder besitzen eine permanente Aufenthaltsgenehmigung. Die in Namibia lebenden Angehörigen müssen allerdings eine volle und verbindliche Bürgschaft für diese Person abgeben.

Ehepartner/Kindern
Ehepartner und Kinder qualifizieren für eine Einwanderung, unter der Bedingung, dass legale Beweise zum Beziehungsstand erbracht werden. Der in Namibia lebende Partner und/oder Elternteil muss eine Erklärung abgeben, dass er finanziell für die jeweilige Person aufkommen kann. Kinder bis 21 Jahre werden normalerweise automatisch bei Genehmigung eines Einwanderungsantrages eines Elternteils mit dem gleichen Status versehen. Ehepartner können nach 10 Jahren die namibische Staatsangehörigkeit beantragen (bis Ende 2008 2 Jahre).

Rentner
Rentner müssen umfangreiche (!!!) Vermögens- und/oder Einkommensverhältnisse vorweisen und beweisen, dass Ihnen diese Mittel in Namibia zur Verfügung stehen und keinerlei Kosten für den namibischen Staat und die Bevölkerung durch eine Einwanderung entstehen. Hier wird meist ein Vermögen von bis zu N$ 10 Mio. verlangt.

Finanziell unabhängige Personen
Es gelten folgende Voraussetzungen und Bestimmungen:

* Einfuhr eines Richtwertes von N$ 1,5 Mio., wovon N$ 1.000.000 für mindestens drei Jahre in die lokale Wirtschaft investiert werden müssen. Diese Investition kann sowohl in Form einer Einzahlung auf ein Kautionskonto als auch durch den Kauf einer Immobilie erfolgen. Nach Ablauf der drei Jahre, muss der Antragsteller Beweise für die o.g. Investition vorbringen. Versäumnis dieser Frist und/oder Beweiserbringung kann zum Entzug der Aufenthaltsgenehmigung führen. Die Schaffung von dauerhaften Arbeitsplätzen kann zur Reduktion des benötigten Kapitals führen.
* Entsagung jeglicher Vorhaben, ohne vorherige Genehmigung der Einwanderungsbehörden, Stellenangebote anzunehmen und/oder Gesellschaften zu gründen.
* Pflichtgemäße Benachrichtigung der Einwanderungsbehörden über jegliche Wohnsitzänderung, während der ersten drei Jahre.

Selbständige / Investoren
Alle Personen die eine Geschäftsgründung in Namibia planen, müssen nebst Bürgschaft für Familie und Angehörige, folgende Bedingungen erfüllen:

* Einfuhr eines, durch die bearbeitende Behörde festgesetzten Geldbetrages.
* Vorlage der folgenden Dokumente bei den Einwanderungsbehörden, 12 Monate nach Geschäftsgründung :(i) Gewinn- und Verlustrechnung durch einen zugelassenen Steuerberater oder Finanzbuchhalter; (ii) Schriftliche Beweise, dass mindestens zwei Namibier, welche nicht zur Familie gehören, angestellt wurden und noch immer angestellt sind; (iii) Schriftliche Beweise, dass der festgesetzte Geldbetrag eingebracht und investiert wurde

Geschäftspartner
Firmen bzw. Personen müssen nach Ablauf einer Frist von 12 Monaten Beweise erbringen, dass die eingegangene Geschäftsbeziehung mit einer namibischen Firma oder Gesellschaft fruchtbar war und substantiell zum Wohl der namibischen Ökonomie beigetragen hat oder dass mindestens zwei Namibier, welche nicht zur Familie gehören, angestellt wurden und noch immer angestellt sind.
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Gast31. Aug. 2009 · #9
Ja entschuldige bitte, dass wir ins rentnerfreundliche Südafrika gegangen sind..
Selbstverständlich haben wir auch Vermögen, welches wir mit einer Firma in D erwirtschaftet haben und hier nun auf den Kopf stellen, bzw. eventuell auch wieder investieren, wenn wir hier arbeiten dürfen.

Nur nach 10 Jahren harter Arbeit im Cateringbusiness mit kaputten Knochen und kaputtem Kreuz haben wir uns die BU redlich verdient, auch wenn wir noch keine 66 sind.

Mit täglicher Opiateinnahme bin ich auch nicht mehr in der Lage eine Firma mit Angestellten zu führen, das habe ich lange genug.

Dennoch Ron, auch wenn wir in SA sind, vielleicht möchtest du mehr Infos möchtest, gerne per PMS.

Viele GRüße,

Beate
Themenstarter324 Beiträge · seit 200831. Aug. 2009 · #10
vielen dank, das hilft mir schon weiter.

Chris Brandt ist mir bekannt, ich werde ihn mal kontaktieren.

Rentnerpermit:

- aus eigener Erfahrung weiss ich, dass damit zumindest 2001 nicht zwingend eine Altersrente gemeint war. Da bekam nämlich ein ca. 40jähriger dt. Feuerwehrmann (berufsunfähig)sofort eine Dauergenehmigung. Natürlich dauerte es damals auch eine gewisse Zeit, bis man dies dem Ministerium erklärt hatte. Der Einwand, dass der Mann gar nicht alt ist kam natürlich.

Weiter arbeiten in D:

Wieso sollte das für Nam nicht interessant sein? Ohne das ich mir jetzt das Doppelbesteuerungsabkommen angeschaut habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass derartige Einnahme in Nam zu versteuern wären. Anders ist dies natürlich regelmäßig bei Immobilien. Darüber hinaus wären da ja auch noch die direkten (oder indirekten?) Steuern (VAT, ect.), die ich ohnehin in Nam zahle.


Dame mit dem Kinderheim:

Davon habe ich auch gelesen. Es ist natürlich absolut bedauernswert, wenn so etwas passiert. Soweit ich mich erinnern kann, wurde ihr die Genehmigung allerdings nicht verweigert, sodern es gab halt ständig enorme Schwierigkeiten. Im Übrigen finde ich den Fall nicht ganz vergleichbar. Bei dem Kinderheim handelt es sich wohl quasi um eine private "NGO". Die Tätigkeit solcher Organisationen ist nahezu weltweit immer ein "Politikum". Der jeweilige Staat hat deratige Einrichtungen mangels ausreichender Kontrolle halt nicht gern. Ich glaube dahingehend gingen auch die Äußerungen der Dame in dem Zeitungsartikel.

Immobilienpreise:

Na ja, gut vielleicht noch nicht die Bestlagen. Aber in Swakop werden ja große Wohnungen oder Häuser ab 5 Mil. aufwärts angeboten (oder sind das nur Mondpreise). Natürlich kann ich in Kramersdorf vielleicht auch schon was für 1 Mil. bekommen, aber ist halt alt und mit modernen Standart kaum vergleichbar (bitte nicht falsch verstehen).

Kann mir denn jemand die ungefähren Kosten der Beauftragung einer Agentur / RA nennen.
Themenstarter324 Beiträge · seit 200831. Aug. 2009 · #11
* Einfuhr eines Richtwertes von N$ 1,5 Mio., wovon N$ 1.000.000 für mindestens drei Jahre in die lokale Wirtschaft investiert werden müssen. Diese Investition kann sowohl in Form einer Einzahlung auf ein Kautionskonto als auch durch den Kauf einer Immobilie erfolgen. Nach Ablauf der drei Jahre, muss der Antragsteller Beweise für die o.g. Investition vorbringen. Versäumnis dieser Frist und/oder Beweiserbringung kann zum Entzug der Aufenthaltsgenehmigung führen. Die Schaffung von dauerhaften Arbeitsplätzen kann zur Reduktion des benötigten Kapitals führen.
* Entsagung jeglicher Vorhaben, ohne vorherige Genehmigung der Einwanderungsbehörden, Stellenangebote anzunehmen und/oder Gesellschaften zu gründen.
* Pflichtgemäße Benachrichtigung der Einwanderungsbehörden über jegliche Wohnsitzänderung, während der ersten drei Jahre.


Das hier hört sich doch grundsätzlich gut an. Hat schon mal jemand Erfahrung mit dem Kautionskonto. Ist es in N$?

Das wäre aber zumindest ein Wort. Ca. 130.000 EUR investieren. Schaffung vor Arbeitsplätzen wäre nur zur Senkung der Invetitionssumme notwnendig. Und man hätte sogar noch 3 Jahre für die Investition Zeit, müsste also nicht überstürzt handeln.
33,1k Beiträge · seit 200631. Aug. 2009 · #12
Hi ron74,

also grundsätzlich ist Namibia was Einwanderung/Aufenthalt angeht eines der strengsten Länder der Erde, da eines der wenigen Entwicklungsländer das als Einwanderungsland gilt. Es ist alles sehr bürokratisch und Zeit-/Kostenaufwendig. Aber das hat Du ja schon mitbekommen.

Zu Deinen einzelnen Punkten:
Rentnerpermit:
Alles bis mind. 51 Jahre ist kein Rentner in Namibia nach dem Aufenthalts-/ Einwanderungsgesetz.
Das hier hört sich doch grundsätzlich gut an. Hat schon mal jemand Erfahrung mit dem Kautionskonto. Ist es in N$?
Die Infos sind schon ein paar Jahre alt. Und die Summen sind - wie gesagt - nirgends niedergeschrieben und werden somit je nach Antrag entschieden! Es ist in Namibia-Dollar. Zudem darfst Du mit dieser Art der Art der Beantragung einer Aufenthaltsgenehmigung NICHT arbeiten.
Aber in Swakop werden ja große Wohnungen oder Häuser ab 5 Mil. aufwärts angeboten (oder sind das nur Mondpreise). Natürlich kann ich in Kramersdorf vielleicht auch schon was für 1 Mil. bekommen, aber ist halt alt und mit modernen Standart kaum vergleichbar (bitte nicht falsch verstehen).
Wo hast Du denn die Zahlen her? Also Du bekommst in Windhoek und Swakop ab 1,5 Millionen ein schönes Haus. 5 Millionen ist so die Obergrenze (natürlich mit wenigen Ausnahmen nach gaaanz oben).

Sonnige Grüße
Christian

P.s. Ein weiterer guter Anwalt bzgl. Einwanderung ist übrigens www.koep.com.na
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zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2009
Gast31. Aug. 2009 · #13
Na ja, gut vielleicht noch nicht die Bestlagen. Aber in Swakop werden ja große Wohnungen oder Häuser ab 5 Mil. aufwärts angeboten (oder sind das nur Mondpreise). Natürlich kann ich in Kramersdorf vielleicht auch schon was für 1 Mil. bekommen, aber ist halt alt und mit modernen Standart kaum vergleichbar (bitte nicht falsch verstehen).
Also bitte: wer will denn schon nach Swakop 😉 ? Schmuddelwetter hatten wir in Deutschland schon genug. Die Autos rosten dir unterm Hintern weg. Wenn Ostwind ist hat man den Wüstensand in der ganzen Wohnung verteilt. Das Meer ist saukalt. Die besten Schulen des Landes sind in Windhoek. Und hier bekommt man sehr wohl ordentliche Häuser die weit unter 5 Mil angeboten werden.

Ähm, und wie ist das mit dem Standard richtig zu verstehen? Namibia ist nicht Deutschland. Der Lebensstandard ist allgemein niedriger, und auch die Qualität von Materialien und Dienstleistungen sind nicht so hoch. Wenn man hierher möchte ist es sinnvoll seine Ansprüche zurück zu schrauben. Hier gibt es dafür sehr viel mehr Lebensqualität! Selbst wenn du ein Geschäft gründest wirst du dich nicht krumm arbeiten. Das Wort Stress hat hier ganz andere Dimensionen.
Weiter arbeiten in D:

Wieso sollte das für Nam nicht interessant sein? Ohne das ich mir jetzt das Doppelbesteuerungsabkommen angeschaut habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass derartige Einnahme in Nam zu versteuern wären. Anders ist dies natürlich regelmäßig bei Immobilien. Darüber hinaus wären da ja auch noch die direkten (oder indirekten?) Steuern (VAT, ect.), die ich ohnehin in Nam zahle.
Da stimme ich Christian hundertprozentig zu: die Regierung möchte Leute haben die Arbeitsplätze schaffen und das Land voran bringen. Wenn dieses Land dich aufnehmen soll musst du schon den Willen haben diesem Land auch etwas zu geben. Langfristig möchte Namibia kein Einwanderungsland bleiben sondern alle Arbeiten von ausgebildeten Namibiern erledigt haben. Das ist natürlich noch ein weiter Weg, nur sind eben eher Leute willkommen die dazu beitragen können.

Ach, und was den BU-Rentner angeht der 2001 sein PP ohne Umschweife bekommen hat: das war eben 2001. Wir haben jetzt 2009 - und es ist mit jedem Jahr schwerer geworden an ein Permit zu kommen.

@southerndreams:
Meiner Auffassung nach hat Christian dich keineswegs kritisiert weil ihr berufsunfähig seid und mit einem Rentnerpermit in SA lebt. Er hat dich nur darauf hingewiesen dass ron74 nach Namibia und nicht nach SA möchte. Jedenfalls hab ich das so verstanden.
Gast31. Aug. 2009 · #14
ron74 schrieb:
Unsere Tochter soll dort auch zur Schule gehen (privat - einheimische Gelder brauchen für die Ausbildung nicht aufgewendet werden).
Das versteh ich nicht...

Zu den Agenturen: die gibts wie Sand am Meer, und bis jetzt hab ich noch von keiner gehört die man empfehlen kann. Vielleicht ist ein Anwalt da wirklich besser (bestimmt auch viel teurer).

Zur Sicherheit des Aufenthaltsrechts: die einzige sichere Aufenthaltsgenehmigung ist die deines Heimatlandes. Dies hier ist Afrika. Da kann man nie wissen.
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2009
Themenstarter324 Beiträge · seit 200831. Aug. 2009 · #15
Hallo WoMa,

zu dem Standard (der Häuser) hatte ich ja geschrieben "bitte nicht missverstehen". Mir ist es durchaus bewusst, dass ich auf bestimmten Komfort möglicherweise verzichten muss. Mach ich auch gerne. Das muss man aber dann bei den Preisen der Immobilien berückichtigen berücksichtigen. Gerade in Swakop gehen da meiner Meinung nach Vorstellungen und Wirklichkeit weit auseinander. Bsp. Arpartment, 4 Zi. 2.Reihe, (ich glaub "An der Mole", Meereshorizont zu sehen, 7,5 Mio. N$.


Wie man so pauschal darauf kommen kann, dass ich dem Land damit nichts gebe, ist nicht nachvollziehbar. Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass ich ja dann zumindest genau so Steuern zahle, ect. Angenommen ich bringe 4.000 EUR im Monat mit nach Nam, halte ich das für durchaus interessant für das Land. Die Arbeitsplätze schaffe ich dann zwar nicht direkt, wohl aber indirekt. Letztlich ist doch jedes Land daran interessiert, dass Geld hereinkommt und es dadurch vorwärts geht. Also die Aussage, NAmibia möchte kein Einwanderungsland sein, halte ich für schlichtweg falsch. Dann müsste man ja wohl auch über Touristen- und Rentnervisas nachdenken. Auch diese Kategorien schaffen allenfalls mittelbar Arbeitsplätze. Mehr bringen sie dem Land nicht.
Im Übrigen habe ich leider auch schon einige Investitionen deutscher Auswanderer in NAm gesehen. Selbst wenn ich dann einige Schwarze für 1000,00 N$ beschäftige, bringt das das Land auch nicht entscheidend weiter. Die Nachhaltigkeit fehlt da oft.

Wegen der Änderungen 2001-2009: Woher kommen den die Infos? Ist das einfach vom Hörensagen?

Was heisst Agenturen gibts wie Sand am Meer. Kann mir vielleicht jemand eine nennen, die empfehlenswert ist. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es RA-Kanzleien gibt, die auch nur solche beauftragen. Wird dann halt einfach teuer.

Uns geht es momentan darum, einige konkrete Infos zu bekommen oder Erfahrungen zu hören, um dann alles weitere sorfältig zu planen. Schon im Rahmen des Antragsverfahrens kann sicherlich manchmal ein falsches Wort die Sache unnötig kompliziert machen.
33,1k Beiträge · seit 200631. Aug. 2009 · #16
Hallo ron74,
Gerade in Swakop gehen da meiner Meinung nach Vorstellungen und Wirklichkeit weit auseinander. Bsp. Arpartment, 4 Zi. 2.Reihe, (ich glaub "An der Mole", Meereshorizont zu sehen, 7,5 Mio. N$
Eine absolute Ausnahme nach der Du suchen musst. Momentan gehen auch die neuen Apartments im Kempinski Apartment Block (neben dem neuen Kepinski Starnd Hotel) in Swakop für bis zu N$ 40.000 pro m² (das sind ja deutsche Preise) weg... wird wohl von Ausländern gekauft. Das ist aber eine absolute Ausnahme!!! Wie gesagt, rechne mal ab 1,5 Mio für etwas nettes.
Also die Aussage, Namibia möchte kein Einwanderungsland sein, halte ich für schlichtweg falsch.
Da bist Du (leider) auf dem Holzweg. Es ist so und wir sich langfristig verschärfen. Siehe auch Südafrika, die versuchen alles, dass keine Ausländer kommen wenn sie das Land nicht wirklich nach vorne bringen (z.B. nach dem Motto "Du bist Neurologe und willst an der Uni unterrichten", dann komm!). Eben für solche besonderen Berufsgruppen gibt es Sondergenehmigungen. Das hatte ich bei meinen Aufzählungen heute morgen gar nicht erwähnt.
Selbst wenn ich dann einige Schwarze für 1000,00 N$ beschäftige, bringt das das Land auch nicht entscheidend weiter. Die Nachhaltigkeit fehlt da oft
Deshalb wird mindestens alle 2 Jahre überprüft ob die Arbeitsplätze auch noch bestehen etc. Und jeder Arbeitsplatz bringt positives.
Wegen der Änderungen 2001-2009: Woher kommen den die Infos? Ist das einfach vom Hörensagen?
Ist Fakt und auch an Gesetzen und Verordnungen nachvollziehbar. Es wurden sogar erste Permanent Residents enzogen, weil die Leute nichts positives erbracht haben. Die Einreise/Aufenthaltsbestimmungen haben sich entschieden verschärft. 1995 hat noch jeder der etwas investiert hat eine Daueraufenthaltsgenehmigung sozusagen gleich dazu bekommen. Die Zeiten sind lange vorbei.
Was heisst Agenturen gibts wie Sand am Meer. Kann mir vielleicht jemand eine nennen, die empfehlenswert ist. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es RA-Kanzleien gibt, die auch nur solche beauftragen. Wird dann halt einfach teuer.
Sprich wirklich mir Brandt oder Koep. Die machen sowas direkt. Die Agenturen sind zum Großteil zwielichtig oder versprechen Dir das blaue vom Himmel; nach dem Motto "Ich habe eine Cousin im Ministry und der kann Dir morgen ein PR ausstellen".
um dann alles weitere sorfältig zu planen. Schon im Rahmen des Antragsverfahrens kann sicherlich manchmal ein falsches Wort die Sache unnötig kompliziert machen.
Planen ist sehr gut, das versuchen wirklich die wenigsten. Viele denken ic beantrage das so locker und habe es denn drei Tage später. Kompliziert ist es ohnehin und bis so etwas (z.B. Temporary RP) durch ist kann mal locker ein Jahr ins Land ziehen...

Hoffe Dir geholfen zu haben.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2009
Gast31. Aug. 2009 · #17
ron74 schrieb:
Wie man so pauschal darauf kommen kann, dass ich dem Land damit nichts gebe, ist nicht nachvollziehbar. Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass ich ja dann zumindest genau so Steuern zahle, ect. Angenommen ich bringe 4.000 EUR im Monat mit nach Nam, halte ich das für durchaus interessant für das Land. Die Arbeitsplätze schaffe ich dann zwar nicht direkt, wohl aber indirekt.
Mich brauchst du nicht zu überzeugen. Versuch das Home Affairs beizubringen.

ron74 schrieb:
Also die Aussage, NAmibia möchte kein Einwanderungsland sein, halte ich für schlichtweg falsch.
Ich hab geschrieben langfristig. Die wissen hier sehr wohl dass dies noch lange nicht realisierbar ist.

ron74 schrieb:
Dann müsste man ja wohl auch über Touristen- und Rentnervisas nachdenken. Auch diese Kategorien schaffen allenfalls mittelbar Arbeitsplätze. Mehr bringen sie dem Land nicht.
Touristen sind keine Einwanderer. Sie bringen dem Land Geld und Arbeitsplätze. Und vor allem gehen sie in der Regel wieder.
Und wie es mit den Rentnervisa aussieht hat dir Christian ja schon veranschaulicht.

ron74 schrieb:
Im Übrigen habe ich leider auch schon einige Investitionen deutscher Auswanderer in NAm gesehen. Selbst wenn ich dann einige Schwarze für 1000,00 N$ beschäftige, bringt das das Land auch nicht entscheidend weiter. Die Nachhaltigkeit fehlt da oft.
Das ist richtig. Vielleicht ist es deshalb heutzutage so schwer ein Permit zu bekommen?

ron74 schrieb:
Wegen der Änderungen 2001-2009: Woher kommen den die Infos? Ist das einfach vom Hörensagen?
Offizielle Zahlen sind da schwer zu bekommen; das sind Erfahrungswerte. Wir kennen einige Deutsche die bis vor acht Jahren ins Land kamen und problemlos sofort das PRP erhalten hatten. Wir hatten vor drei Jahren kaum Probleme mit einem WP, aber in den letzten zwei Jahren hört man vermehrt von Ausländern die so lange warten mussten dass sie das Land frustiert wieder verlassen haben. Die Regierung schaut jetzt schon sehr genau hin wen sie ins Land lässt.

ron74 schrieb:
Was heisst Agenturen gibts wie Sand am Meer. Kann mir vielleicht jemand eine nennen, die empfehlenswert ist. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es RA-Kanzleien gibt, die auch nur solche beauftragen. Wird dann halt einfach teuer.
Ich schrieb ja schon dass ich noch von keiner gehört habe die man empfehlen kann. Ich hab eher von zweien gehört die nicht empfehlenswert sind obwohl sie durchaus Erfahrung hatten auf dem Gebiet. Viele machen bestimmt ihren Job, aber beschleunigen können sie den Vorgang auch nicht. Wenn ein RA mit einer Agentur zusammenarbeitet wird er sie kaum jemandem empfehlen ohne selber ein Stück vom Kuchen abzubekommen.
ron74 schrieb:
Uns geht es momentan darum, einige konkrete Infos zu bekommen oder Erfahrungen zu hören, um dann alles weitere sorfältig zu planen. Schon im Rahmen des Antragsverfahrens kann sicherlich manchmal ein falsches Wort die Sache unnötig kompliziert machen.
Nuja, meine Erfahrungen zweifelst du ja offensichtlich an 😐
Meine wichtigste Erfahrung hier ist übrigens dass nicht immer alles nach Plan läuft. Das mit dem falschen Wort kann allerdings hinkommen, denn bei Home Affairs lesen sie jeden Antrag ziemlich genau durch.
Die zweitwichtigste Erfahrung ist dass man nicht alles glauben soll was man so hört 😉 Vieles hängt tatsächlich von der Situation ab und wie man in ihr interagiert. Hier menschelt es noch deutlich mehr als in Deutschland, auch bei offiziellen Stellen.
Mir fällt gerade ein dass in einem Auswandererforum jemand ist der in einer ähnlichen Jobsituation wie du sein dürfte. Wenn dem so ist brauchst du ein WP, denn das hat sie so viel ich weiß auch beantragt gehabt. Wenn du willst geb ich dir den Link per PN; vielleicht kann sie dir die Infos geben die du brauchst.
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2009
Themenstarter324 Beiträge · seit 200831. Aug. 2009 · #18
Hallo Woma,

ich zweifel Deine Erfahrungen nicht unbedingt an, ich hinterfrage sie halt. Nun weiss ich ja, dass sie so vom Hören stammen. Aus welchen Gründen die Probleme auftraten und ob man sie nicht vermeiden kann, kann ich natürlich nicht sagen. Die Tendenz, dass es schwieriger wird, sehe ich aber natürlich auch.

Etwas Auftrieb gibt mir aber die Aussage, dass letzlich viel von dem persönlichen Vorgehen und Verhalten abhängt. Ich hatte 2001 schon mal mit dem home affairs zu tun. Nachdem mein rechtzeitig (?) beantragtes Studienvisa nicht da war, bin ich halt als Tourist rein. Etwa zwei Monate später kam dann die Mitteilung zu meiner Arbeitsstelle, dass mein Visum nun fertig sei. Ich bin dann mit einem absolut mulmigen Gefühl in diesen Betonbau und alles lief absolut problemlos (lange warten, ect - aber normal). In vielen anderen Ländern wär dies anders ausgegangen. Insoweit hoffe ich auch wieder.

Ja, ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du mir die Kontaktdaten von meinem "Leidensgenossen" geben könntest. Das wären dann Infos direkt von der Quelle, auch wenn ich immer noch der Meinung (Hoffnung) bin, kein Arbeitsvisum zu brauchen.


Christian,

Neurologe bin ich leider nicht. Ich wusste auch nicht, dass die Unam eine med. Fakultät hat. Ich habe aber über den DAAD mal ein Jahr an der Lomonossov-Uni in Moskau unterrichtet. Leider nur Jura. Ich werde mal parallel zu denen Kontakt aufnehmen. Vielleicht geht da ja was.

Vielen Dank!