Hallo
Unsere Reise durch Namibia ist leider bereits wieder Vergangenheit. Wir (2 Erwachsene, 2 Teenager) waren alle traurig, als wir abreisen mussten und hoffen sehr, dass wir dieses wunderschöne Land bald wieder besuchen dürfen.
Da wir in diesem Forum sehr viele Tipps und Hilfen erhielten, möchte ich für andere Erstreisende ein paar kurz Infos zurückgeben, wie wir es erlebt haben. Über die Unterkünfte schreibe ich separat. Die Route beschreibe ich nicht, da es eine "normale" Erstroute war, über die schon viel geschrieben wurde.
Flug mit Air Namibia: Soweit o.k., Service und Freundlichkeit könnten besser sein, Pünktlichkeit = super.
Lebenskosten/Lebensmittel: Lebenskosten relativ hoch. Lebensmittel mit Grosseinkäufen in den grösseren Orten erledigt (fast alles ist erhältlich) und mit Einkäufen in den kleinen Shops ergänzt (Milch, Brot usw.).
Benzin: Hat immer gut gereicht, da 140 l Tank. Trotzdem immer aufgetankt, bevor wir längere Strecken gefahren sind. Aktuelle Benzinkosten ca. N$ 7.20 bis 7.40.
Geldbeschaffung: Problemlos an ATM's mit EC, Kreditkarte und Travelcash. In einigen Restaurants, Lodges und sogar Tankstellen konnten wir mit Kreditkarte bezahlen. Jedoch ist es gut, immer genügend Bargeld dabei zu haben. Zu Beginn ging uns das Geld aus, weil auf Maltahöhe die Bank nur am Freitag 😉 geöffnet ist. Glücklicherweise konnten wir am nächsten Ort mit Euro bezahlen.
Sicherheit: Wir kamen am Sonntag in Windhoek an. War zuerst schon etwas ein beklemmendes Gefühl mit den eingemauerten und vergitterten Häusern und der fast leeren Stadt. Ansonsten hatten wir kein Problem, dass wir Angst haben mussten oder in eine brenzlige Situation kamen. Haben die "normalen" Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Das System mit den Parkwächtern hat gut geklappt. Obwohl wir nicht wissen, was wirklich passieren würde, wenn doch jemand ans Auto gehen würde.
Strassen: Wir waren überrascht in welch gutem Zustand die Schotterstrassen sind. Hatten es uns schlimmer vorgestellt, vor allem, dass die Strassen schmaler wären. Die Strassen waren supergut zu fahren. Was passiere könnte, wenn man die Höchstgeschwindigkeiten übertreibt - sahen wir bei der Rückgabe des Autos bei unserem Vermieter 🙁 . Wir genossen den 4x4, die Bodenfreiheit und die Höhe des Autos (Toyota Hilux).
Routen / km: Es lohnt sich, nicht zu viele km zu fahren und die Tage an den wunderschönen Plätzen zu geniessen. Da wir 2 Dachzelte hatten, mussten wir sowieso immer zusammenpacken und fuhren oft weiter, dafür manchmal nur wenige km. Wir genossen es sehr, zu wandern, klettern, oder einfach "zu sein" und die freie Zeit und Landschaft zu geniessen. Wir haben meistens gecampt, etwa einmal pro Woche waren wir auf einer Guestfarm, in einem B&B usw.
Auto/ -vermietung: Toyota Hilux mit 2 Dachzelten und Campingausrüstung für 4 Personen von Savanna. Alles i.O., ca. 1 Stunde Erklärung bei der Übernahme, kurze Abgabe ca. 15 Min. Auto mit ca. 40'000 km in gutem Zustand, keine Pannen, keine platten Reifen. Platz reicht gut für 4 Personen mit 5 Gepäckstücken. Gibt halt jeden Tag eine Umräumerei und ca. eine halbe Stunde fürs Aufstellen und Abräumen.
Wetter: Nur einen Tag Nieselregen und Nebel im Namib Naukluftpark. Sonst immer schönes Wetter 😁 . Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad (Schatten). Supertolles Reisewetter! Wärmer müsste ich es nicht haben. Am Abend wurde es schnell dunkel, da Sonnenuntergang ca. um 17.30 Uhr und auch kalt. In der Nacht waren wir froh um unsere Skiunterwäsche, Fleecepullis und Fleecedecken .... Wir verkrochen uns immer frühzeitig in unsere Schlafsäcke, standen dafür kurz nach Sonnenaufgang ca. 6.30 Uhr auf.
Die Menschen erlebten wir als sehr freundlich, hilfsbereit und gespächsbereit. Wir haben viel über Land und Leute erfahren.
So, das wärs für den Moment. Am liebsten würde ich gleich wieder abreisen - aber eben.....
Lea
Unsere Reise durch Namibia ist leider bereits wieder Vergangenheit. Wir (2 Erwachsene, 2 Teenager) waren alle traurig, als wir abreisen mussten und hoffen sehr, dass wir dieses wunderschöne Land bald wieder besuchen dürfen.
Da wir in diesem Forum sehr viele Tipps und Hilfen erhielten, möchte ich für andere Erstreisende ein paar kurz Infos zurückgeben, wie wir es erlebt haben. Über die Unterkünfte schreibe ich separat. Die Route beschreibe ich nicht, da es eine "normale" Erstroute war, über die schon viel geschrieben wurde.
Flug mit Air Namibia: Soweit o.k., Service und Freundlichkeit könnten besser sein, Pünktlichkeit = super.
Lebenskosten/Lebensmittel: Lebenskosten relativ hoch. Lebensmittel mit Grosseinkäufen in den grösseren Orten erledigt (fast alles ist erhältlich) und mit Einkäufen in den kleinen Shops ergänzt (Milch, Brot usw.).
Benzin: Hat immer gut gereicht, da 140 l Tank. Trotzdem immer aufgetankt, bevor wir längere Strecken gefahren sind. Aktuelle Benzinkosten ca. N$ 7.20 bis 7.40.
Geldbeschaffung: Problemlos an ATM's mit EC, Kreditkarte und Travelcash. In einigen Restaurants, Lodges und sogar Tankstellen konnten wir mit Kreditkarte bezahlen. Jedoch ist es gut, immer genügend Bargeld dabei zu haben. Zu Beginn ging uns das Geld aus, weil auf Maltahöhe die Bank nur am Freitag 😉 geöffnet ist. Glücklicherweise konnten wir am nächsten Ort mit Euro bezahlen.
Sicherheit: Wir kamen am Sonntag in Windhoek an. War zuerst schon etwas ein beklemmendes Gefühl mit den eingemauerten und vergitterten Häusern und der fast leeren Stadt. Ansonsten hatten wir kein Problem, dass wir Angst haben mussten oder in eine brenzlige Situation kamen. Haben die "normalen" Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Das System mit den Parkwächtern hat gut geklappt. Obwohl wir nicht wissen, was wirklich passieren würde, wenn doch jemand ans Auto gehen würde.
Strassen: Wir waren überrascht in welch gutem Zustand die Schotterstrassen sind. Hatten es uns schlimmer vorgestellt, vor allem, dass die Strassen schmaler wären. Die Strassen waren supergut zu fahren. Was passiere könnte, wenn man die Höchstgeschwindigkeiten übertreibt - sahen wir bei der Rückgabe des Autos bei unserem Vermieter 🙁 . Wir genossen den 4x4, die Bodenfreiheit und die Höhe des Autos (Toyota Hilux).
Routen / km: Es lohnt sich, nicht zu viele km zu fahren und die Tage an den wunderschönen Plätzen zu geniessen. Da wir 2 Dachzelte hatten, mussten wir sowieso immer zusammenpacken und fuhren oft weiter, dafür manchmal nur wenige km. Wir genossen es sehr, zu wandern, klettern, oder einfach "zu sein" und die freie Zeit und Landschaft zu geniessen. Wir haben meistens gecampt, etwa einmal pro Woche waren wir auf einer Guestfarm, in einem B&B usw.
Auto/ -vermietung: Toyota Hilux mit 2 Dachzelten und Campingausrüstung für 4 Personen von Savanna. Alles i.O., ca. 1 Stunde Erklärung bei der Übernahme, kurze Abgabe ca. 15 Min. Auto mit ca. 40'000 km in gutem Zustand, keine Pannen, keine platten Reifen. Platz reicht gut für 4 Personen mit 5 Gepäckstücken. Gibt halt jeden Tag eine Umräumerei und ca. eine halbe Stunde fürs Aufstellen und Abräumen.
Wetter: Nur einen Tag Nieselregen und Nebel im Namib Naukluftpark. Sonst immer schönes Wetter 😁 . Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad (Schatten). Supertolles Reisewetter! Wärmer müsste ich es nicht haben. Am Abend wurde es schnell dunkel, da Sonnenuntergang ca. um 17.30 Uhr und auch kalt. In der Nacht waren wir froh um unsere Skiunterwäsche, Fleecepullis und Fleecedecken .... Wir verkrochen uns immer frühzeitig in unsere Schlafsäcke, standen dafür kurz nach Sonnenaufgang ca. 6.30 Uhr auf.
Die Menschen erlebten wir als sehr freundlich, hilfsbereit und gespächsbereit. Wir haben viel über Land und Leute erfahren.
So, das wärs für den Moment. Am liebsten würde ich gleich wieder abreisen - aber eben.....
Lea