Verbucht!?!

8 Antworten · 2'643 Aufrufe · gestartet 19. Juli 2009 von Morani
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Themenstarter18 Beiträge · seit 200919. Juli 2009 · #1
Hallo!

Ich glaub, ich hab da einen fehler gemacht... geplant ist, füh morgens in der Vingerklip-lodge loszufahren, die Felsmalereien in Twyvelfontain zu besichtigen, und dann Weiterfahrt zur nächsten Unterkunft (Erongo Wilderness). ist das machbar???? Leider sind die Unterkünfte bereits gebucht.... wenn meinplan nicht in die Tat umzusetzen ist, müßte ich twyvelfontain wohl streichen...😕

Vielen Dank für eure Hilfe

Morani
236 Beiträge · seit 200719. Juli 2009 · #2
Hi Morani,

also wir haben eine ähnliche Tour gemacht. Wir sind allerdings vom Xaragu Camp gestartet, haben in Twyvelfontain eine geführte Tour gemacht, danach in Uis Mittaggegessen und abends (aber noch nicht im Dunkeln) in der Erongo Wilderness Lodge angekommen.

Unsere Strecke war wohl ein wenig kürzer, aber so wie ich das sehe, ist das schon machbar, auch wenn das schon ein ordentlicher Ritt ist und ich zugegebenermaßen auf der C36 von Uis nach Omaruru trotz Schotterpiste schneller als 60 gefahren bin... 😊

Insgesamt dürften das wohl ca. 430km sein. Das meiste davon ist Schotterpiste - also ca. 60km/h. Sprich für die Strecke brauchst du ca. 6-7h reine Fahrtzeit. Mit Rundgang in Twyvelfontain und Mittagspause... sprich sehr früh starten! Wir haben auch noch einen Stopp bei Organ Pipes und Burnt Mountain gemacht. Ist aber auch kein absolutes Muss.

Zu Twyvelfontain habe ich meine eigene Meinung. Felsmalereien kannst du auch im Erongo sehen. Wir würden nicht noch einmal Twyvelfontain machen - aber es ist persönliche Geschmackssache. Die Landschaften in der Gegend sind aber sehr schön. Erongo ist dagegen der Hammer.

Gruss
Christoph
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika Blog: https://www.tiefsandtaucher.de Facebook: https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/
557 Beiträge · seit 200919. Juli 2009 · #3
Hallo Morani,

die Felsmalereien kann ich nicht beurteilen, sehr wohl aber als Mehrfach-Namibiafahrer die Wegstrecke. Ein Plattfuß und der sehr enge Zeitplan käme ins Wanken.
Ich würde Twyfelfontein sausen lassen und dafür die schöne Landschaft zwischen den Lodges genießen.

Gruß Eto
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
8'054 Beiträge · seit 200819. Juli 2009 · #4
Hallo Morani,

Ich schliesse mich Christoph und Eto an. Lass doch Twyfelfontein sausen !

Ich würde auch nicht mehr dort hinfahren.

Viele Grüsse

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
3'491 Beiträge · seit 200619. Juli 2009 · #5
Hallo Morani,
ich sag mal etwas ganz Böses: Du bekommst die Felszeichnungen von Twyfelfontein nirgendwo schöner geboten als im Fernsehen. Es mag ja sein, dass Dein Fernseher dieses ehrfürchtige Gefühl, dass hier bereits vor tausenden von Jahren Menschen Kunstwerke geschaffen haben, nicht so richtig vermitteln kann, aber ob Du das erlebst, wenn um Dich herum noch x weitere Besucher schieben und drängeln, weiß ich auch nicht.In Paulas Caves auf der Erongo Wilderness Lodge dagegen kannst Du auch einige solcher Zeichnungen bewundern - in aller Stille und Abgeschiedenheit. Also mach Dich nicht verrückt, wenn Du dieses Erlebnis in Twyfelfontein verpasst.
Gruß Joli
198 Beiträge · seit 200919. Juli 2009 · #6
Hallo, ich kann da nur beipflichten. Twyvelfontein haben wir uns angesehen, weil wir gleich gegenüber gewohnt haben und Zeit hatten.
Wir können mit Sicherheit sagen, das der Burnt Mountain so ziemlich das Uninteressanteste ist, was wir in Namibia besichtigt haben. Auch die Orgelpfeifen sind eher wenig spektakulär.

Ein Besuch von Paulas Cave ist viel intimer, bietet ein paar nette Zeichnungen und ist zusammen mit einem Sunset-Drink ein schönes Erlebnis.

Hier mal beides zum vergleichen:
Twyvelfontein:
http://www.ingrids-welt.de/reise/nam/html/damaratwyfelfontein.htm
Paulas Cave:
http://www.ingrids-welt.de/reise/nam/html/erongocave.htm

Hoffentlich habt Ihr mehr als eine Nacht in der Erongo Wilderness Lodge gebucht, es lohnt sich.

Gruß
Ingrid
Ingrids Welt - Weltreisen und Fotowelt Reiseforum Weltweit Radio Weltmusik Volvo Offroad Oldies
4'129 Beiträge · seit 200820. Juli 2009 · #7
Organ Pipes und Burnt Mountain sind durchaus interessante geologische Formationen, die muss man nicht gesehen haben.
Zu Twyfelfontein allerdings haben wir eine ganz andere Meinung als unsere Vorposter und schicken Euch ein paar Zeilen aus unserem Reisetagebuch.
Twyfelfontein, großes Empfangszentrum, eigenwillige Architektur: Felsen, Oildrums, Maschendraht, echt gut. Wir kommen gern zu solchen Orten, wo der archaische Baustil zu Umgebung und zum Thema passt. Es ist hier erwünscht, dass Touristen das Gebiet mit den Felszeichnungen nur geführten Grüppchen begehen. Die kleine Tour darf man auf Wunsch auch allein gehen, die große nur mit Guide. Es ist schon eine große Menge was hier in den Fels graviert wurde. Sehr schöne Kunstwerke. Sehen unsere erste Rock Rat (Dassie Rat), die keine echte Ratte ist, sondern eine eigene Art, der einzige Vertreter der Petromiae, Petromus typicus. Das Weibchen bringt einmal im Jahr 2 Junge zur Welt, schon alleine das hätte den Namensgeber davon abhalten müssen dieses Tier als „Rat“ zu bezeichnen. Auf der „großen Tour“ sieht man enorm viele und eindruckvolle Felsgravuren (u.a. den berühmten Löwen mit Tatzen-Quaste). Eine Stelle, unter einem Felsüberhang, weist auch gute Felsmalereien auf. Wir hätten sie beinahe verpasst, wären wir nicht noch im Anschluss an die guided-Tour, die „kleine Tour“ allein gegangen: Auf eigenen Wunsch und schwer erbettelt, bei unserem weiblichen Guide und von ihr mit Bitten und Instruktionen zum Verhalten versehen, - nichts anfassen, nichts mitnehmen, sie vertraue uns, sonst bekomme sie Ärger, – gehen wir den Hang hinauf und da sind sie, die Schätzchen. Eigentlich müsste genau diese Stelle besonders geschützt sein, denn hier könnten Kulturbanausen die Malereien sogar anfassen. Und auf dieser Tour waren sie auch: der „Löwenkopf“ und die zweifelhafte Quelle, es quoll sogar ein wenig Wasser. Ein toller Morgen, ich liebe Felszeichnungen! Und immerhin ist Twyfelfontein nichts geringeres als Weltkulturerbe.

Gruß Lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
1'457 Beiträge · seit 200620. Juli 2009 · #8
ich muss mich trotter anschliessen. Was spektakulär ist, muss nicht immer groß, besser schöner sein. Die Geologische Bedeutung der Pipes und des Mountains sind interessant, aber zugegeben nicht sooo sehenswert. Aber trotzdem spektakulär finde ich.

Auch bei Twyfelfontein sind wir uns einig. Die neue "Recyclingarchitektur" finde ich gut gelungen, das Gebäude passt sich wunderbar in das Gelände ein. Die Treppen und Geländer, die mittlerweile notwendig geworden sind ebenfalls.
Das man die Zeichnungen (und Gravuren an einer Stelle !) nur noch in Gruppen besichtigen kann, hat auch ihre Gründe. . . .
181 Beiträge · seit 200820. Juli 2009 · #9
Hallo Morani,

ich würde Twvelfontain auch auslassen und lieber die schöne Landschaft am Huab entlang genießen. Macht dort eine kleine Pause am Fluß. Die Felszeichnungen sind zwar schon sehenswert, aber ich fand die Gruppenführung ziemlich nervig. Bei uns hat es sich ziemlich lange hingezogen und wenn man dann unter Zeitdruck ist, macht es keinen Spaß.

Gruß
Karin
Gruß Karin Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories