Ärztliche Versorgung?

16 Antworten · 3'644 Aufrufe · gestartet 02. Juli 2009 von Baiba
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ThemenstarterGast02. Juli 2009 · #1
Hallo!
Ich habe heute überraschend erfahren, dass ich ein kleines gesundheitliches Problem habe, das sich möglicherweise innerhalb von wenigen Wochen verschlimmern könnte. Dann müßte ich sehr schnell (also innerhalb eines halben Tages max.) ärztlich versorgt werden können.
Da ich am 12. Juli die Reise antrete, kann ich das *Problem* vorher nicht mehr beheben lassen. Es kann sich verschlimmern,muß aber nicht. Daher will ich die Reise nicht stornieren. Ein bisschen mulmig ist mir aber doch.
Daher die Frage:
wie sieht es mit der Erreichbarkeit von Ärzten/Krankenhäusern aus auf folgender Tour:
Windhoek> Waterberg> Grootfontain> Popa Falls> Capri(Osten) > Kasane???

Gruß, Baiba
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2009
2'732 Beiträge · seit 200602. Juli 2009 · #2
Da es - so wie du beschreibst - durchaus lebensbedrohlich sein kann, wuerde ich nicht auf die "Buschkliniken" vertrauen.

Wir haben 2008 in Malawi (okay kann man vielleicht nicht unbedingt miteinander verglecihen) ganz dringend ins Krankenaus muessen - was ein Abenteuerurlaub fuer sich!

Wenn du auf der sicheren Seite dich bewegen willst wuerde ich absagen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
ThemenstarterGast02. Juli 2009 · #3
Danke Andreas!
Aber *lebensbedrohlich* wird die Lage lt. meiner Ärztin nicht.
Malawi ist nicht ganz so verkehrstechn. erschlossen wie Nam, oder? Da ist sicher auch die Fahrerei selber problematischer?

Gruß
3'766 Beiträge · seit 200602. Juli 2009 · #4
Hallo,

eine Frage die du mir bitte nicht im Detail beantworen sollst.

Wenn dir im Spital geholfen werden kann oder von einem Arzt und es sich nicht um einen Chirugischen Eingriff handelt - könnte man nicht vorsorgliche Massnahmen treffen z.B. Medikamente in Kühlbox ect.

Wenn es sich aber z.B. um Wärmeempfindliche Pharmasubstanzen wie gewisse Antibiotika oder Seren handelt funktioniert es natürlich nicht.

Gruss VA

PS

rechne mit bis zu 12-16 Stunden um im Notfall einigermassen versorgt zu werden (schätzung von mir)

Erkundige dich ob es an deinen Aufenthaltsoten Airstrips gibt um einen Flug zu organisieren oder die Flying-Meds zu rufen (Mitlgliedschaft empfehlenswert)
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
2'048 Beiträge · seit 200702. Juli 2009 · #5
Hallo Baiba,

du hast evtl. aber auch ein anderes Problem: Viele Auslandskrankenversicherungen schließen vorbestehende Erkrankungen aus, d.h. die Behandlungskosten bei einer Verschlechterung z.B. einer bekannten Zuckerkrankheit würde dann nicht von der Versicherung übernommen.

Solange du mobil bist, wirst du bis einschl Grootfontein keine Probleme haben. Weiter dann im Caprivi wirst du ohne Flugzeug nicht kurzfristig bis zu einem gut ausgestatteten Krankenhaus in Windhoek kommen. und wenn du einen Flug organisierst bleibt dein Auto irgendwo zurück.

Bevor ich aber ganz absagen würde, wäre eine alternative in Erreichbarer Nähe von Windhoek zu bleiben. Ob das nötig ist, solltest du mit deinem Arzt besprechen.

Viele Grüße

jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Gast02. Juli 2009 · #6
moin,

ein Mitreisender hatte eines Morgen an beiden Beinen einen sehr stark juckenden Ausschlag. Woher? PÜflanze, Insekt...?
Wir sind dann nach Opuwo in die Klinik gefahren. Dort sass er dann auf der Erde inmitten von Himba-Frauen und wartete. Nach fast 2 Stunden kam er wieder mit gelben(!) Beinen.
Sah lustig aus😄 Aber es hat geholfen!

Ich selbst war 1x in Maun und 1x in Swakopmund (tropica) im Krankenhaus und wurde bestens versorgt.
Meine Tochter, damals 8 Jahre, brauchte 1x einen Doktor in Maun. Kein Problem.

Was ich damit sagen will, ist:
selbst in abgelegenen Gebieten erreicht man fachlich versierte Hilfe in vertretbarer Zeit.
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2009
ThemenstarterGast02. Juli 2009 · #7
hallo!
danke euch schonmal.
ich werde mich noch intensiver informieren bei ärztin und reiseveranstalter.

gruß @ all
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2009
1'715 Beiträge · seit 200602. Juli 2009 · #8
Ganz so schwarz wie meine Vorschreiber sehe ich das nicht.

Wir mussten beide schon einmal ziemlich dringend zum Arzt. Einmal in Maun und einmal in Tsumeb. Beides nicht Lebesnbedrohen aber ziemlch schmwerzhaft. Hier wurden wir kompetent und für wenig Geld versorgt.

Im Caprivi sind die Ärzte und Spitäler wohl etws dünner gesäht aber wohl doch noch in reichweite eine halben Tages.
Mitgliedschaft bei Flying Doctors und mitnahme eines Sat. Phones (Mite ca. N$80.-/Tag) würde sich wohl schon lohnen.

Am besten gibt Dir Dein Arzt eine Bespreibung der vorgesehen Behandlung (in englisch) mit da kannst Du Dir das wiederholen der Vorabklärungen sparen.

Gruss
Emanuel
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3'766 Beiträge · seit 200602. Juli 2009 · #9
Hallo,

einfach mal so, wir wissen nicht was die Schreibende für medizinische Hilfe benötigt oder benötigen würde, deshalb ist es Verführerisch zu schreiben in 2 Stunden bist du da und Aussagen mir wurde auch geholfen.

Angenommen es benötigt spezielle Kenntnisse, Verfahren, Analysen oder Medikamente ist Vorsicht geboten.

Ich denke wenn aus Ihrer Hausärtzlichen oder Fachärtzlichen Betreuung bedenken bestehen, sollte man eher zu einer abgesicherten Variante greifen und ggf sogar auf die Reise verzichten.

Ich bin überzeugt das in Afrika geholfen werden kann, nur stellt sich die Frage, wo und in welchem Zeitrahmen.

Gruss Kurt
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1'715 Beiträge · seit 200602. Juli 2009 · #10
Angenommen es benötigt spezielle Kenntnisse, Verfahren, Analysen oder Medikamente ist Vorsicht geboten.
Wenn das so ist müsset aber der Arzt von sich aus vor eine Reise (wohin auch immer) entschieden abraten.

Zudem habe ich nicht's von innerhalb 2 Stunden geschrieben.

Gruss
Emanuel
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2 Beiträge · seit 200902. Juli 2009 · #11
War in den letzten 14 Tagen auf einer Rundreise in Namibia. Habe mir am vorletzten Abend auf einer Lodge in der Nähe von Omaruru den re. Arm gebrochen. Nach Auskunft des Personals war ärztliche Hilfe nicht möglich. Am nächsten Morgen wurde mir aufgrund der Initiative des Reiseleiters in einer Sani-Station, 30 km entfernt, eine provisorische Schiene angelegt, mehr nicht. Ordentliche Hilfe wäre nur möglich gewesen, indem man mich in einem Jeep in`s 500 km entfernte Winhoek in eine Privatklinik gefahren hätte. Woher nehmen. Luftrettung gibt es angeblich nicht. Musste letztendlich mit dem Bus u. meiner Reisegruppe bis zum Flughafen Windhoek weiterfahren, wo ich dann 24 Stunden nach dem Unfall fast unbehandelt u. unter Schmerzen den noch 10-stündigen Rücklug antreten konnte. Nach der Landung wurde ich sofort in`s Krankenhaus gefahren u. operiert.
Das zur ärztl. Hilfe in Namibia.
1'457 Beiträge · seit 200602. Juli 2009 · #12
In Rundu gibt es sowohl eine Deutsche Apotheke, als auch ein recht gutes Krankenhaus. Der uns behandelnde Arzt war Kenianer (oder so) und hat in Europa studiert, ein anderer war Kubaner.
33,1k Beiträge · seit 200602. Juli 2009 · #13
Hallo Kalli,

da hat man die einen Bären aufgebunden. Jedes Krankenhaus (sogar 99% aller Kliniken) in Namibia kann einen Armbruch behandeln und hat mind. einen ortansässigen Arzt. Es ist schlichtweg falsch, wenn man Dir sagt, dass es nur in Windhoek in einer Privatklinik behandelt werden könnte (selbst das vielfach negativ erwähnte Katutura State Hospital zählt zu den besten staatlichen Krankenhäusern in Afrika). Ich kenne die Klinik in Omaruru recht gut, und die ist absolut auf einem Standard der für "normale Verletzungen" ohne Probleme ist. Omaruru ist ein Rentnerparadies und deshalb auch schon ist die medizinische Versorgung absolut sicher gestellt. Zudem wäre die Privatklinik in Otjiwarongo auch noch näher gewesen als die in Windhoek. Da wurdest Du einfach falsch beraten.

Trotzdem hoffe ich, dass Du einen schönen Urlaub hattest!

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2 Beiträge · seit 200902. Juli 2009 · #14
Der Urlaub war einer meiner schönsten, nur der Abschluß nicht. Namibia ist ein tolles Land.
ThemenstarterGast02. Juli 2009 · #15
@ all:
danke für die vielen hilfreichen gedanken, die ihr hier geäußert habt!!
heute hatte ich noch keine zeit, aber morgen telefoniere ich rum. auch wg. versicherung.
ich tendiere dazu, die reise umzustellen. also den caprivi weg zu lassen und stattdessen windhoek/waterberg region zu verlängern.
lebensbedrohlich würde die situation nicht werden. aber es können komplikationen auftreten, wenn ich keine behandlung bekomme.

mannohmann...jetzt heißt es, entscheidungen treffen.

gruß,
baiba
3'766 Beiträge · seit 200603. Juli 2009 · #16
swisschees schrieb:
Angenommen es benötigt spezielle Kenntnisse, Verfahren, Analysen oder Medikamente ist Vorsicht geboten.
Wenn das so ist müsset aber der Arzt von sich aus vor eine Reise (wohin auch immer) entschieden abraten.

Zudem habe ich nicht's von innerhalb 2 Stunden geschrieben.

Gruss
Emanuel
àhmmmm, sag mal!

WO bitte habe ich erwähnt das du das gesagt hast, genau so entstehen diese Freds wo am Ende sich die Leute auf den Geist gehen.

Bitte sei so gut und lese was ich geschrieben habe, Danke und Gruss Kurt
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