Waterberg - Bernabe de la Bat

18 Antworten · 5'102 Aufrufe · gestartet 20. Juni 2009 von Holla
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Themenstarter158 Beiträge · seit 200720. Juni 2009 · #1
Hallo,

unsere Reiseplanungen (und Buchungen) für September sind quasi durch. Als Abschluss unserer Tour (die zweite) durch Namibia wollen wir 3 Nächte an einem Ort verbringen (von Etosha kommend). Eine Zusage hätten wir für das Bernabe de la Bat, die "Waterberg Plateau Lodge" ist leider fully booked.
Dazu meine Fragen:
  1. Ist das Camp auch renoviert worden?
  2. Gibt es Moskitonetze in den Bush Chalets?
  3. Hat jemand aussagekräftige Innenaufnahmen?
Ganz glücklich bin ich mit der Vorstellung dieses Tourabschlusses nicht. Aber Beschreibungen im Nezt habe ich nur alte (von vor der evtl. durchgeführten Renovierung) gefunden, so dass ich nicht sicher bin.

Ich hofe Ihr könnt uns weiter helfen.
Holla
2'349 Beiträge · seit 200920. Juni 2009 · #2
Ihr werdet definitiv im September in Namibia keine Moskitos sehen!

Schon gar nicht am Waterberg!

Die Bungalows sind geräumig und ok. Meist mit schöner Aussicht und eigenem Grill auf der Terrasse. Ob renoviert, weiß ich leider nicht... Moskitonetze sind keine da. Sind aber eh unnötig.

Kühlschrank + Herd im Bungalow vorhanden. Adapter für Steckdosen bei deutschen Geräten nötig! Kochgeschirr und Geschirr selber mitbringen oder im Restaurant essen.
zuletzt bearbeitet 20. Juni 2009
3'491 Beiträge · seit 200620. Juni 2009 · #3
Hallo Holla,
also wenn ich aus Etosha käme und noch 3 Tage Zeit hätte, gäbe es für mich nur eines: Okonjima. Keine Frage - ist eine wirklich teure Lodge, insbesondere das Bush Camp - aber ich finde, dass so etwas zum Abschluss einer hoffentlich schönen Reise auch mal sein darf, zumal man für den Preis auch wirklich etwas geboten bekommt: sehr originelle Unterkünfte (Stein-Zelt-Kombination), sehr gutes Essen, perfekten allzeit freundlichen Service,interessante Gamedrives (Schwerpunkt Geparde, aber auch Leoparden und Löwen ) und einen sehr aufschlussreichen Bushman-Walk.
Der größe Nachteil von Okonjima ist: es fällt einem sehr schwer, dort wieder wegzufahren.
Gruß Joli
134 Beiträge · seit 200929. Juni 2009 · #4
Hallo Holla,

wir waren vom Waterberg (Bernabe de la Bat) sehr enttäuscht. Was wollt ihr dort drei Tage machen, oder haben wir etwas versäumt? Der Eintritt (80,00 p.P. und Tag + 10,- Auto) war meiner Meinung nach absolut überteuert, wenn man das mit Etosha (gleicher Preis)usw. vergleicht. Die Anlage ist etwas für den Massentourismus. Wir haben uns dort nicht wohlgefühlt.

Joli, ich gebe dir absolut Recht. Wir bereuen es, dass wir nicht in Okonjima waren. Freunde von uns waren zwei Nächte dort und haben uns schon mit ihren Berichten und Fotos überzeugt. Das nächste mal werden wir mit Sicherheit Okonjima buchen.

Ramona
Themenstarter158 Beiträge · seit 200729. Juni 2009 · #5
Ich habe mich mit meinen Bedenken gegen meine Liebste auch durchsetzten können. Ein Bekannter von uns hat uns auch noch definitiv ("Am Waterberg wird geschossen. Die Tiere sind sehr vorsichtig. Gerade, wenn man Etosha erlebt hat, ist es enttäuschend") abgeraten.

Eicki, Deine Aussage bestätigt meine Meinung noch einmal!

Für den Abschluss der Tour haben wir uns komplett vom Waterberg abgewendet und am Erongo (Erongo Wilderness Lodge) untergebracht. Ist zwar etwas teurer, aber da kommt es nun auch mehr drauf an 😉 Und der Erongo ist wunderschön (Ai Aiba kennen wir schon)...

Holla
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2009
181 Beiträge · seit 200829. Juni 2009 · #6
Hallo Holla,

da kann ich mich nur den anderen anschließen. Waterberg ist definitiv nur etwas für einen Tag. Wir haben einen landschaftlich sehr schönen, aber wenig tierreichen Morning Drive dort gemacht. Die Bungalows im Restcamp fanden wir total überteuert und nicht besonders schön. Wir haben im Waterberg Wilderness gecampt, das war einfach genial.
Ich würde auch eher was im Erongo Gebirge vorschlagen. Die Landschaft ist einmalig und wie gemacht für einen ruhigen Ausklang einer Reise.

Karin
Gruß Karin Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories
33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #7
Hallo Holla,

das Waterberg Camp (früher Bernabé de la Bat) zählt (so finden es viele Reisende, ich auch) zu den schönsten Camp des NWR. War jahrelang das mit Abstand am besten geführte und ausgestattete und wurde auch teilweise renoviert (war dort aber nicht unbedingt notwendig). Aktuelle Fotos: http://www.nwr.com.na/waterberg_camp.html

Zur Tierbeobachtung ist der Waterberg NP nur bedingt geeignet und ihr werdet was dieses angeht enttäuscht sein.

Sonnige Grüße
Christian
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143 Beiträge · seit 200929. Juni 2009 · #8
Hallo zusammen,
wer kann Auskunft geben zu den Wanderwegen, die im Bernabe de la Bat- Camp beginnen, wie z.B. Mountain View Trail, Figtree Walk, Kambazembi, Anthill Walk. Welches ist/sind die schönste (n) Wege? Wieviel Zeit sollte man hierfür einplanen?
Gruß Heidi
134 Beiträge · seit 200929. Juni 2009 · #9
Hallo Christian,

wieviel bekommst du vom Waterberg, dass du schreibst das Waterberg-Camp zählt zu den schönsten des NWR. Ich empfinde es als lächerlich. Der Eintritt war es auf keinen Fall wert und auch die Unterkünfte waren kein High-Light. Die Affen versuchen permanent die Fenster und Türen zu öffnen, auf den Terrassen stehen keine Stühle oder ein Tisch. Wir waren im Juni 2009 an einem Wochendende im Camp und außer uns zwei waren nur noch 6 weitere Gäste da. Das Camp war wie ausgestorben. Wie war das nochmal? "Waterberg zählt zu den schönsten Camps des NWR"????? Wo sind all die zahlreichen Gäste, oder irren sich etwa alle?


Hallo Heidi,

ich nehme an du hast schon gebucht. Der Mountain View Trail ist, wenn du gut zu Fuß bist in 30 - 45 Minuten (one-way) machbar. Der Weg ist gut markiert, aber du musst über und unter umgefallenen Bäumen her und ab und an über hohe Steine klettern. Du solltest deine Hände frei haben. Er Weg ist aber sehr gut machbar. Keine Angst.
Die anderen Wege hast du schnell abegelaufen.

Ramona
378 Beiträge · seit 200729. Juni 2009 · #10
eicki schrieb:
Hallo Christian,

wieviel bekommst du vom Waterberg, dass du schreibst das Waterberg-Camp zählt zu den schönsten des NWR. Ich empfinde es als lächerlich.
Stand April 2005, also noch vor der aufwändigen Renovierung der Etosha Camps, traf das auch noch so zu. Zumindest waren die Einrichtungen deutlich besser, sauberer und komfortabler als die drei Camps im Etosha.

Der Waterberg ist m.E. zwar ganz nett und lohnt sich schon für einen Besuch, aber als Attraktion kann er mit Etosha natürlich nicht mithalten. Das erklärt vielleicht auch die geringen Besucherzahlen des Bernabé dela Bat.

Nett und hystorisch bedeutend ist der kleine deutsche Soldatenfriedhof auf dem Gelände der Lodge. Bemerkenswert finde ich, dass auf den Grabsteinen der Gefallenen nicht wie üblich "gestorben am..." sondern "ermordet..." steht.
181 Beiträge · seit 200829. Juni 2009 · #11
Hallo Christian,

die Unterkünfte kosten das gleiche wie so manche luxuriöse Lodge und sind wirklich damit nicht vergleichbar.

Karin
Gruß Karin Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories
135 Beiträge · seit 200929. Juni 2009 · #12
Hmm, haben auch 2 Nächte im Waterberg reserviert (Camping) weil Bekannte von uns so geschwärmt haben.... Lassen wir uns überraschen und sonst wirds dann halt nur eine Nacht.

Lea
33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #13
Hallo Ramona (eicki),
wieviel bekommst du vom Waterberg, dass du schreibst das Waterberg-Camp zählt zu den schönsten des NWR.
Leider nichts, aber Geopard bestätigt ja was ich geschrieben habe.
Der Eintritt war es auf keinen Fall wert und auch die Unterkünfte waren kein High-Light.
Und nochmal, der Eintritt hat NICHTS mit den Unterkünften zu tun. Unterkünfte = NWR, Eintritt = Ministry of Environment & Tourism. Und N$ 80 für den Eintritt in einen Nationalpark sind ja nun nicht übertrieben, oder?

Hallo Karin,
die Unterkünfte kosten das gleiche wie so manche luxuriöse Lodge und sind wirklich damit nicht vergleichbar.

Gleiches gilt auch für Etosha etc. und die sind auch nicht mit luxuriösen Lodges vergleichbar. Zudem ist luxuriös soetwas wie Susuwe oder Impalila und da kostet es locker US$ 300 pro Person und Nacht, ist also nicht mit dem Waterberg vergleichbar.

Ich bleibe bei meiner Meinung und - ständigem - Eindruck zum Waterberg Camp: Gut, sehr schön gelegen, der Park ist nicht mit Etosha o.ä. vergleichbar.

Sonnige Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 29. Juni 2009
134 Beiträge · seit 200930. Juni 2009 · #14
Hallo Christian,

es ist richtig, wenn du schreibst, dass Unterkünfte und Eintritt nichts mit einander zu tun haben.
Wenn du aber die Unterkunft buchst, musst du den Eintritt bezahlen. Weder die Unterkunft noch der Eintritt ist es wert auch wenn du sagst "was sind schon 80 N$ pro Person und Tag?". Hallo, gehts noch? Der Eintritt für Etosha und Sossusvlei kostet genauso viel. Das Ministry sollte auch ein bischen abwägen, was man fürs Geld bietet. Ich zahle für einen Golf auch nicht den Preis für einen Porsche. Da stimmt die Geschäftspolitik nicht. Am Waterberg wird vom Ministry kein Geld für die Pflege der "Wanderwege" investiert. Etosha und Sossusvlei sind kostenaufwändig. Nur eins noch: Das ist Afrika.

Übrigends: Geopards Ausage ist von 2005!
Ich bleibe dabei, die Zeit und das Geld (auch für die Unterkunft) hätten wir lieber in ein anderes Gebiet gesteckt. Nie wieder Waterberg.

Ramona
33,1k Beiträge · seit 200630. Juni 2009 · #15
Hallo Ramona,

so gehen die Erfahrungen, Meinungen und Eindrücke auseinander.

Waterberg zählt übrigens - neben Etosha - zu den Schwerpunktparks des MET aufgrund der seltenen Tierarten.

Aber ich verstehe Dich, denn nur für die wenigen kurzen Wanderwege ist der waterberg (abgesehen von der besonderen Vegetation) etwas langweilig. So richtig erlebt man ihn erst wenn man die längeren, mehrtägigen Wanderungen auf dem Plateau macht. Ich habe da nicht selten schon Sable, Büffel und Nashörner gesehen.

Viele Grüße
Christian

P.S. Sossusvlei ist für das MET übrigens der "günstigste" zu erhaltene Schutzgebiet-Bereich in Namibia. Soviel zum Thema kostenaufwändig.
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181 Beiträge · seit 200830. Juni 2009 · #16
Hallo Christian,

da muß ich dir Recht geben, die Lodges im Etosha NP sind auch völlig überteuert. Aber das rechtfertigt ja nicht den Preis für Waterberg. Wir haben für den gleichen Preis, den wir am Waterberg bezahlt hätten z.B. in Klein-Aus oder auf der Vingerklip übernachtet und das ist nun doch ein großer Qualtätsunterschied. Der Park an sich ist wirklich sehenswert, keine Frage, aber wie schon gesagt, für einen mehrtägigen Aufenthalt eher ungeeignet.

Karin
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6 Beiträge · seit 200901. Juli 2009 · #17
hey, alternative am waterberg wär die waterberg guest farm. grad mal 4 bungalows, alle aber versteckt zwischen bäumen, sehr schön...
waterberg@iafrica.con.na
(die besitzer sind deutschsprachig)
4'451 Beiträge · seit 200815. Nov. 2009 · #19
Hallo Katja,
wir waren einige Tage auf Duesternbrook, uns hat es dort sehr gut gefallen. Einen schönen Abschluss für Namibia und wenn Ihr keine Leoparden und Geparden gesehen habt, die sind euch da sicher 😄
Der Platz zum Campen ist am Fluß, sehr idillisch gelegen. 🙂
Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 15. Nov. 2009