Reisebericht

Reisebericht Mongolei: a Terrible Beauty

von ANNICK · begonnen 13. Okt. 2026 · 2 Teile

Teil 113. Okt. 2026
Hallo Fomis,


Komme gerade aus meiner Mongolei Tour zurück. Ich muss gestehen, es ist das erste Mal dass ich kaputt aus den Ferien zurückkomme.....

Die Mongolei empfinde ich als "a Terrible Beauty". Die Landschaften sind einfach grandios aber nicht für Jeden geeignet. Für Flitterwochen noch weniger.

Die 23 tägige Tour mit Fahrer hatte ich durch: www.snowleopardtours.mn gebucht.

Hier die Route:

Oulaan Bataar

Mandalgobi

Tsagaan Suvarga

Yoliin Am

Khongor Dunes

Bayanzag

Ongi Monastery

Hustai NP

Ulaan Bataar

Palla's Cats Research Centre

Ulaan Bataar

Khovd Altai Mountains (Snow Leopard tracking)

Ulaan Bataar


Beiliegend einige Bilder. Der Bericht kommt später.


Es grüsst

Annick













Teil 219. Okt. 2026
Die Mongolei war schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Und letztes Jahr gaben mir dann Bekannte die grosse Lust endlich das Land zu besuchen. Sie sprachen begeistert von den Palla's Kätzchen und von den Snow Leopards. Es gäbe nur einen Anbieter der Beides in einer Tour anbieten würde.

Und so schrieb ich www.snowleopardtours.mn an. Da hiess es es gäbe noch einen freien Platz für die Tour vom 26. September bis 9. Oktober 2026. Sie ist nur für 6 Leute programmiert. Ohne zu zögern buchte ich gleich die Tour. Ich wollte aber noch eine Woche Gobi Desert dranhängen. Kein Problem für Snow Leopard Tours diese Woche vor der geplanten Tour einzuschliessen.


Mittwoch, den 16. September 2026


Um 10.30 hebt die Türkish Airlines Maschine in Genf ab. 3 Stunden später lande ich in Istanbul. Für den Weiterflug konnte ich einen günstigen Upgrade in der Business Class ergattern. Und so marschiere ich Richtung Transit und Business Lounge. Der Flughafen hat einen wahnsinnigen Betrieb und man läuft eine Ewigkeit bis man sein Ziel erreicht.  In der Lounge gibt es Schliessfächer wo man sein Gepäck verstauen kann.





Ich werde aber sehr schnell auf das nette Restaurant aufmerksam.





Da kann man sich Velibah (türkische Fladenbrote) oder Gözleme (türkische Teigtaschen) zubereiten lassen. Miam Miam es schmeckt!





3 Stunden später geht es dann weiter nach Ulaan Bataar. Die Business Class haut mich nicht besonders vom Hocker.





Das Essen ist OK






aber der Service finde ich nicht optimal. Als Apéritif, bestelle ich mir "Champagne". Normalerweise bekommt man immer ein kleines Fläschchen oder es wird direkt von einer grossen Flasche in ein Glas eingeschenkt. Da schaue ich dem Steward zu wie er mit einem kleinen Fläschchen 4 Gläser einschenkt. Ihr könnt euch vorstellen wie viel Champagner in jedem Glas war......🤕


Donnerstag, den 17. September 2026


Punkt um 07.20 landet die Maschine auf Chinggis Khaan International Airport. Dieser befindet sich 52 Kilometer von Ulaan Bataar Stadtmitte, inmitten von "Nowhere".





Dieser Flughafen wurde im Juli 2021 nach achtjähriger Bauzeit und vielen Verschiebungen eröffnet. Die Immigration verläuft zügig. Man braucht kein Visum und muss kein Formular ausfüllen. Mein Koffer erscheint auch sehr schnell. Und so laufe ich nach 20 Minuten Richtung Ausgang. Da tausche ich 300 Euros in Tugriks Mongols. 1 Euro = 4'032 Tugriks

Die grösste Note ist 20'000 Tugriks. Ich komme mir auf einmal sehr reich vor!🤗

Anschliessend besorge ich mir noch eine MOBICOM Tourist Sim Karte. Wurde mir von Snow Leopard Tours empfohlen. Für einen Monat kostet sie 60'000 Tugriks. Heute kann ich sie bestens empfehlen.

Jetzt eile ich zur Ausgangstür. Auf einmal erblicke ich ein Namenschild mit Annick darauf. Es ist mein Driver. Er heisst Galaa und fährt einen Toyota Prado.





Für mich geht es gleich weiter Richtung Mandalgobi wo ich heute übernachten werde.





Ich hatte mir vor längere Zeit überlegt ob ich mir nicht lieber einen Wagen mieten würde. Heute weiss ich dass es klug war es nicht zu tun. Die Mongolei hat Spritprobleme. 50% der Tankstellen im Land sind geschlossen und bei den Anderen stehen Kilometerschlangen.





Galaa sagt mir er hätte die Nacht gebraucht um den Tank voll zu bekommen. Der Sprit wird von Russland geliefert. Erster Stop wird Baga Gazarin Chuluu, auf Deutsch kleiner Erdmutterstein. Es handelt sich um eine malerische Granitfelslandschaft. Das Gebiet liegt auf 1768 Metern, rund 37 Kilometer nordwestlich von Delgertsogt.









In der Sedetiin Am Schlucht findet man auch die Ruinen von dem Lovonchambyn Kloster, ein Ort voller Spiritualität. Hier lebten seit dem 17. Jahrhundert buddhistische Mönche.










Nach der Gründung der Mongolischen Volksrepublik im Jahr 1924 steuerte die Sowjetunion massiv die Politik des Landes. In einem Land mit damals nur rund 800'000 Einwohnern wurden ab den 1930er-Jahren 10'000 Menschen (darunter tausende buddhistische Lamas, Intellektuelle, Stammesführer und Politiker) verhaftet, deportiert oder hingerichtet. Viele Klöster wurden zerstört und ein Grossteil der traditionellen und religiöse Elite ausgelöscht.


Fortsetzung folgt



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