Hallo ANNICK,
ich glaube wir missverstehen uns etwas, sicherlich weil ich nicht deutlich genug gemacht habe, was mich motiviert, treibt.
Als Beispiel:
Ich bin seit diversen Jahren alljährlich ein bis zweimal in Samburu und Buffalo Springs. Mein Freund Gabriel ist der Senior Game Warden von ihm bekomme ich wichtige Informationen. Natürlich reserviere ich im Voraus die Logde. Im Regelfall ist das die
Samburu Game Lodge:
http://www.privatsafaris.de/html/samburu_game.htmloder Larsens Camp:
http://www.privatsafaris.de/html/larsens.htmlBeide liegen ideal fast in der Mitte des Reservates.
Meine Reisen sind keine Urlaubsreisen im üblichen Sinne, ich gehe immer mit einem konkreten gesetzten Auftrag.
Deshalb denke ich ist eine tageweise Publikation für Andere im Allgemeinen nicht von Interesse.
Natürlich spielt die besondere Situation, das Erlebnis, das besondere außergewöhnliche Foto eine entscheidende Rolle.
Zitat:
Aber Du programmierst doch wohl deine Erlebnisse ? Diesen Satz verstehe ich nicht. Erlebnisse mit Tieren lassen sich nicht im Voraus planen. Sie ergeben sich zufällig. Ich denke, das ist Dir klar und Du meinst etwas anderes.
Zitat:
Du weisst genau wohin Du gehen musst um solche Bilder machen zu können. Wo du übernachtest. Was zu tun ist und weniger zu tun ist.Besondere Schnappschüsse unterliegen weitgehend dem Zufall. Natürlich kann man mit Erfahrung und der Kenntnis über die Verhaltensweisen des Wildes den Zufall das Glück erheblich positiv beeinflussen.
Im Mai des Jahres reiste mit mir eine befreundete Familie aus Berlin, sind "Katzenliebhaber" wie ich. Ihnen hatte ich versprochen, dass sie mindestens einen Leoparden fotografieren können.
Jeden Tag Cheetahs und Löwen - keinen Leoparden. Die mir bekannten Leopardenreviere haben wir täglich abgesucht. Am dritten Tag haben wir dann die Suche intensiviert. Die erfolgreichste Piste nannte ich "Lepards Corner" sind wir jeden Tag mehrmals gefahren.
Dann entdeckte unser Scout oben in den Felsen eine Leopardin mit zwei Jungen. Selbst mit den Ferngläsern hatten wir große Mühe die Leopardin zu entdecken. Da wir in den Tagen zuvor keine prints zum, oder vom Fluß gefunden hatten, musste sie heute Abend oder spätestens am frühen Morgen zum trinken und jagen herunterkommen.
Also stehen bleiben und stundenlang warten. Dann kam sie. Das Fahrzeug, uns beachtete sie überhaupt nicht. Da kein jagdbares Wild in dem Gebiet war begleiteten wir sie. Dann lief sie 5 bis 10 Meter vor uns auf einen toten Baum zu, der nur noch aus dem ungefähr zweieinhalb Meter hohen Stamm und zwei Querästen bestand und sprang mit einem Satz auf diesen.
Unser Scout und Fahrer, der schon viele Leoparden gesehen hat war völlig aus dem Häuschen. Oh mein Gott, oh mein Gott dass ich das erlebe.
Ein wundervoller Leopard, völlig frei auf dem kahlen Stamm, wenige Meter entfernt.
Wenn jemand eine Safari in Ostafrika plant helfe ich gern.
Ich vermittele keine Safaris und verkaufe keine Fotos. Ist alles Hobby.
Mein Freund "Chui" - Samburu - Kenya
Gruß
Siggi