TOtombaerThemenstarter36 Beiträge · seit 200704. Juni 2009 · #1Hallo Liebes Forum,
wir planen zur Zeit unsere dritte Namibia-Reise im April 2010. Diesmal soll es in den Süden gehen. Mit Hilfe der vielen Informationen im Forum habe ich folgende Unterkünfte ausgewählt:
Ankunft Windhoek Morgens
Bagatelle Kalahari Lodge
Mata Mata
Kieliekrankie
Kieliekrankie
Kalahari Tented Camp
Mesaurus Campsite
Canyon Roadhouse
Eagls Nest Lodge
Namtib desert Lodge
Namtib desert Lodge
Desert Homestead Lodge
Desert Homestead Lodge
Hakos Farm
Pension Moni in Windhoek
Abflug Wdh Abends
Leider haben wir wieder mal nur 2 Wochen zur Verfügung. Gerne würde ich an der einen oder anderen Stelle einen zweiten oder dritten Tag bleiben - geht leider nicht.
Die Tagesentfernungen sollten stressfrei machbar sein.
Gibt es auf der Strecke einen speziellen alternativen Übernachtungstip?
Ist die Auswahl der Unterkünfte im KTP so ok? Oder sollte man statt zwei Übernachtungen im Kieliekrankie Camp eine Nacht im Nossob buchen?
Danke für eure Unterstützung
Thomas
Kriwan323 Beiträge · seit 200704. Juni 2009 · #2Tolle Runde! Fast genau meine Tour vom Mai. Deshalb nur soviel: Kieliekrankie ist ein Erlebnis, aber auf Nossob und die Fahr durch das Nossob-Rivier würde ich nicht verzichten wollen.
Auf die Nacht in Windhoek kannst Du locker verzichten. Nimm einen Tag auf Hakos länger und lass Dich auf den Gamsberg fahren. Ein echtes Erlebnis! Von Hakos nach Windhoek sind es so etwa 2 Stunden. Falls Du nicht unbedingt shoppen willst, gibt es in Windhoek nichts was mich zum Abschluß einer Tour noch reizen würde.
Gruß
Wolfgang
joli3'491 Beiträge · seit 200604. Juni 2009 · #3Hallo Thomas,
die Route könnte mir auch gefallen - aber nicht für 14 Tage ! Nach Deinem Plan hast Du für 14 Tage 11 verschiedene Unterkünfte. Du schreibst ja selbst, dass Du lieber irgendwo länger bleiben würdest, aber dafür keine Zeit hast. Die Lösung bei diesem Dilemma hieße für mich: die Tour kürzen. Was spricht dagegen, wenn Du den Kgalgadi Transfrontier Park als das eigentliche Hauptziel nimmst und die Schleife über Keetmanshoop-Aus-Sesriem völlig streichen würdest. Du hättest mehr Zeit für den KTP und könntest Dir auch bei Hin- und Rückfahrt etwas mehr Ruhe gönnen - z.B. 2 Tage auf Bagatelle und auf der Rückfahrt zum Beispiel 2 Nächte am Oanob Dam bei Rehoboth.
Du bist ja nun kein "Namibia-Frischling" und weißt, dass in Namibia weniger oft mehr ist. Überlegs Dir noch mal.
Gruß Joli
Kriwan323 Beiträge · seit 200704. Juni 2009 · #4Ganz weglassen würde ich nichts, aber ein bischen beruhigen ginge schon. Also:
- muss Bagatelle für nur 1 Tag wirklich sein? Ihr seid sicher hundemüde wenn ihr dort ankommt. Also 2 Tage bleiben oder eine "einfache" Übernachtung unterwegs.
- KTP ist schon gut so. Bei 2 Tagen Kieliekrankie einfach an einem Tag die Schleife über Twee Rivieren fahren, dann ist das Nossob-Rivier auch dabei und ihr müsst nicht umziehen.
- Vom Mesosaurus-Camp zum Canon ist nicht weit und gut zu fahren. Da langt der Tag im Roadhouse
- Lüderitz und Co scheint ihr weglassen zu wollen. Dann überlegt doch gleich vom Roadhouse zu Namtib zu fahren. Das ist ein Katzensprung mehr. Das sichert den Tag für Bagatelle. Ich mag bei den Theiles die persönliche Athmosphäre. Liegt mir besser als Lodges.
- Und - wie schon gesagt - 2 Tage Hakos .
Gruß
Wolfgang
Tanja778 Beiträge · seit 200604. Juni 2009 · #5Hallo Thomas,
wir sind vor 10 Tagen von unserer Südtour zurückgekommen, die eurer ähnlich war, allerdings hatten wir 3 Wochen. An Deiner Stelle würde ich den Fishriver weglassen. Er ist zwar toll, aber ich würde den Tag zugunsten einer 2. Übernachtung auf Bagatelle nutzen, damit ihr am Anfang mehr Ruhe in der Tour habt. Und wenn Du die letzte Nacht in Windhoek streichst, könntest Du einen Tag mehr im Kgalagadi verbringen, das lohnt sich auf jeden Fall! Vielleicht 1x Kalahari Tented Camp, 2x Nossob, 2x Kieliekrankie. Von da aus kannst Du dann locker die Etappe zum Köcherbaumwald fahren. Und Du hast viele unterschiedliche Gegenden des KTP mit drin. Wir haben tatsächlich in jedem Teil auch ganz andere und immer wieder neue Tiere gesehen.
Eagles Nest würde ich nicht streichen, das ist wunderschön. Der Besitzer erzählte, dass im August ein neues Chalet fertig wird, was noch toller ist als die jetzigen, frag doch bei der Buchung mal danach!
Viele grüße
Tanja
Rothk181 Beiträge · seit 200804. Juni 2009 · #6Lieber Thomas,
ich finde deine Strecke auch sehr gut. Für mich spricht nichts gegen 11 Unterkünfte in 14 Tagen. Das kann doch auch sehr schön sein, viel unterwegs zu sein und nicht immer länger an einem Ort zu bleiben.
Aber das ist ja seit jeher der Punkt an dem sich hier im Forum die Geister scheiden. Am besten eben jeder so wie es ihm gefällt. Mir würde deine Tour auf jeden Fall gefallen.
Viele Grüße und viel Spaß bei deinem Trip
Karin
Gruß
Karin
Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories
TOtombaerThemenstarter36 Beiträge · seit 200705. Juni 2009 · #7Liebes Forum,
Vielen Dank für die zahlreichen Vorschläge.
Würde die meisten Tips gerne umsetzten - aber leider in zwei Tagen nicht machbar.
@Karin:
11 Unterkünfte in 14 Tagen sehe ich auch nicht so problematisch, vor allem, wenn die Fahrtstrecke zwischen den Punkten moderat ist und man schon am frühen Nachmittag am Ziel ist.
@Tanja und Wolfgang:
Am letzten Tag in Windhoek werden wir unser PAtenkind im SOS Kinderdorf besuchen. Und da Airberlin schon morgens früh abfliegt, ist die letzte Übernachtung halt in Wdh.
Ein guter Vorschlag ist, von Kieliekrankie direkt zum Mesaurus Camp zu fahren. Wie lange fährt man?
@Wolfgang:
Wir werden deinen Vorschlag aufgreifen, und einen Tag länger auf Harkos Farm verbringen.
Wird der Gamsberg eigentlich jeden Tag angefahren, oder muss dies vorher gebucht werden? Dafür wird Desert Homestead um die zweite Übernachtung gekürzt.
Wenn ich Eagles Nest weglasse, bekomme ich Probleme mit meiner Freundin. (Wildpferde)
Vielen Dank noch mal für die fundierte Unterstützung. Man erkennt an der Ausführlichkeit der Anworten eure Liebe zu dem Land.
Gruß
Thomas
GUGuido.Gast05. Juni 2009 · #8Hallo Thomas,
tombaer schrieb:Oder sollte man statt zwei Übernachtungen im Kieliekrankie Camp eine Nacht im Nossob buchen?
Würde ich nicht machen. Kieliekrankie ist wirklich ein ganz besonderer Ort. Extrem schön. Tiere wirst Du an dem kleinen Wasserloch da aber vermutlich eher nicht sehen. Nossob ist dagegen fast ein seelenloser Massentourismus-Ort 🙂 Und ins Nossob-Rivier kannst Du auch von Kieliekrankie fahren (ca. 35 km = weniger als 1 Stunde). Die von Kriwan vorgeschlagene Schleife über Twee Rivieren kann man bis April sicher auch wieder fahren. Aktuell ist die seit einigen Monaten gesperrt.



Beste Grüße
Guido
Kriwan323 Beiträge · seit 200705. Juni 2009 · #9Hallo Thomas,
schön, dass Du Hakos verlängerst. Die Fahrt auf dem Gamsberg findet nur nach Voranmeldung statt. Als wir im Mai dort waren ist er bestimmt 4-6 Wochen nicht mehr hochgefahren. Meldet Euren Wunsch vorher per Mail an. Man startet nach dem Frühstück. Fahrtzeit bis aufs Plateau rund 2 Stunden (45% Steigung!). Dann mit Lunch auf dem Plateau solange ihr Lust habt. Man kann dann immer an der Kante entlang spazieren. Und wieder zurück 2 Stunden. So 6h seid ihr schon unterwegs.
Carsten Möhle hat zum Gamsberg hier schon mal tolle Fotos eingestellt. Auf der Farm auch unbedingt die "Sternenführung" machen und - sofern jemand vom IAS da ist - auch deren Sternwarte besuchen. Guck mal nach, wie der Mondstand zu Eurem Aufenthalt ist. So um Neumond wäre natürlich toll.
"Wildpferde" bei Garub? Die Zossen sind handzahm und lassen sich von den Touribussen füttern!
Kieliekrankie - Mesosaurus in einem Rutsch? Geht, führt aber vielleicht zur unnötigen Eile bei der Fahrt nach Mata Mata. Kommst halt 2 Stunden später im Mesosaurus-Camp an. Aber auch machbar, dann macht ihr die Mesosaurus-Führung nach dem Frühstück am Tag der Fahrt zum Roadhouse. das langt schon. Den Abend habt ihr dann in aller Ruhe bei den Köcherbäumen.
Gruß
Wolfgang
Tanja778 Beiträge · seit 200605. Juni 2009 · #10Hallo Thomas,
Kieliekrankie - Mesosaurus schaffst du locker an einem Tag. Wir sind morgens um halb neun und sehr gemütlich via Mata Mata rausgefahren (mit einigen Stopps zum Fotografieren und Reifendruck erhöhen an der Tankstelle in Mata Mata)und waren nachmittags gegen halb vier in Keetmannshoop. Am Wasserloch zeigte sich uns nur ein Steinböckchen, den Leopard haben wir leider verpasst, da wir morgens um 7 auf Pirsch gefahren sind. Der Guide hate vergessen, uns zu erzählen, dass der Leopard in den letzten Tagen immer morgens oder mittags da war... Die anderen Gäste wussetn Bescheid und konten ihn von der Terasse aus beobachten. Nossob ist zwar rummeliger, aber trotzdem nett. Mit Glück kann man abends am beleuchteten Wasserloch Tiere (manhcmal sogar Löwen) sehen.
Wegen der Wildpferde würde ich jetzt auch nicht unbedingt zum Eagles Nest fahren, aber wegen der Landschaft!!! Der Ausblick von der Terasse ist wahnsinnig schön, die Chalets ganz toll eingerichtet, und es ist superschön, abens dort das üppige Grillpaket zu grillen und dort in der "Einsamkeit" zu sitzen. Ich würde auch ein drittes Mal dort hinfahren...
Liebe Grüße
Tanja
TOtombaerThemenstarter36 Beiträge · seit 200719. Juni 2009 · #11Hallo zusammen,
nochmals danke für die Infos. Bin zurzeit dabei unserer Reise den letzten Schliff zu geben.
Unter Anderen überlegen wir im KTP eine Nacht im Bitterpan Camp zu bleiben.
Dazu folgende Fragen:
Lohnt sich die Fahrt nach Bitterpan? Wir sind mit 4x4 unterwegs. Ist die Strecke Kieliekrankie - Bitterpan an einem Tag (incl. Stopps) zu schaffen? (und ist das sinnvoll??)
Bekanntermaßen muss man die Unterkünfte im KTP sehr früh buchen. Wie sieht es mit eventuellen Umbuchungen oder Stornierungen aus. Wenn ich die Geschäftsbedingungen richtig lese, wird bei Online Buchungen sofort der gesammte Betrag eingezogen und verfällt bei Stornierungen. Ist das richtig?
Gruß
Thomas
Armin2'346 Beiträge · seit 200620. Juni 2009 · #12Hallo Thomas,
Kieliekrankie - Bitterpan ist an einem Tag zu schaffen. Wir haben das mit Twee Rivieren - Nossob - Bitterpan gemacht. Hat wesentlich besser geklappt, als gedacht und so waren wir nachmittags um 3 die ersten Gäste dort. Wir haben uns unterwegs allerdings nicht allzu lang aufgehalten, da wir den Zeitbedarf für die Strecke Nossob - Bitterpan nicht einschätzen konnten. Ging aber besser, als wir dachten.
Die 100 km quer über die Kalahari-Dünen sind schon ein besonderes Erlebnis mit kalkulierbarem Risiko. Da ist sicher der Weg das Ziel. Tiere sieht man auf der Strecke kaum und auch die Bitterpan, auf die man vom Camp aus sieht, war zumindest im März vergangenen Jahres zielich verlassen.
Viel Spaß
Armin