Info von Hupe-Verlag

2 Antworten · 1'688 Aufrufe · gestartet 02. Juni 2009 von Werner_Ute
Antworten
Themenstarter544 Beiträge · seit 200602. Juni 2009 · #1
Hallo Fomis,

soeben haben wir folgende Nachricht vom Hupe Verleg erhalten.

Es gibt wieder zahlreiche informative Neuigkeiten:



Zambia

Livingstone:
Campingplätze. Eine Direktrecherche der teilweise neuen Campingplätze fiel eher ernüchternd aus. Die neuen Plätze „Whistle Stop“, „Kaazmein“ und „Rapid 14“ sind alle noch unfertig und konzeptionell nicht überzeugend. „Rapid 14“ und „Peregrins Nest“ sind nur über eine beschwerliche Allradstrecke erreichbar. An der Maramba Lodge wurde ein neuer Campingbereich ausgewiesen, der sich hauptsächlich an Overländer richtet und stark frequentiert wird.

Elenantilopen-Projekt nahe Livingstone:
Die Mabula Game Farm, 38 km von Livingstone an der Straße nach Lusaka gelegen, hat ein Domestizierungsprogramm für Elenantilopen ins Leben gerufen, das auch touristisch vermarktet werden soll. Zur Unterkunft stehen ein Buschcampsite (10 US$) und ein Cottage (80 US$/Nacht) zur Verfügung, ferner werden Aktivitäten, wie „Walks with the Eland“ (20 US$), Nature Walks (30 US$), Reiten, Game Drives und Night Drives (je 40-65 US$) angeboten. In den Reiseagenturen Livingstones kann man den Ausflug auch pauschal als Package buchen.
Kontakt: mabulagamefarm@zamtel.zm, Tel. 097-7866517.

Livingstone:
Der Eintritt in den Mosi oa Tunya Game Park beträgt 15 US$ pP, an den Viktoriafällen 10 US$ pP. Neu ist eine Parkgebühr von 3 US$ an den Viktoriafällen.

Livingstone:
Die Wechselstube im Falls Shopping Centre wechselt jetzt auch Pula, Namibia-Dollar und Rand (wertvoll vor der Weitereise in eines der Nachbarländer!).

Livingstone:
Neuer Mietwagenanbieter: In Livingstone werden jetzt Allradfahrzeuge mit Campingausstattung und Dachzelt angeboten bei Hemingways Zambia, www.hemingwayszambia.com

Neue Grenzgebühren:
Toll Fee. An den Grenzen in Livingstone, Kazungula und Sesheke wird von RTSA-Angestellten (Road Traffic Safety Agency) neuerdings eine höchst umstrittene „Toll Fee“ von Autofahrern einkassiert. Es gibt weder offizielle Angaben dazu, noch wird sie einheitlich erhoben, sondern unterscheidet sich von Grenze zu Grenze sowie von Fall zu Fall und in der Höhe der Gebühr. Uns liegen Angaben zwischen 10 US$ und 60 US$ vor. In Kazungula werden z. B. 10 US$ für die Strecke Livingstone-Kazungula und retour verlangt, jedoch 60 US$, wenn man angibt, längere Strecken im Land zu fahren (daher sollte man als Zielort Livingstone angeben). In Sesheke heißt es dagegen, ein Fahrzeug mit südafrikanischem Nummernschild koste 20 US$, eines mit namibischem Nummernschild 15 US$. In Livingstone zahlen aus Zimbabwe einreisende stets 20 US$ für ihr Fahrzeug.
Ähnlich läuft es mit der Council Levy. Chirundu/Siavonga und Kazungula fordern 10 000 bzw. 15 000 Kwacha pro Fahrzeug ein, in Sesheke dagegen 50 000 Kwacha.

Straße Livingstone – Kalomo/Lusaka:
40 km von Livingstone beginnt eine 14 km lange, extrem beschädigte Schlaglochstrecke, dann folgt eine 20 km lange Umgehungspiste, die Teerstraße ist in Bau.

Chirundu:
Auf sambischer Seite des Grenzorts Chirundu gibt es keine Tankstelle.

Mongu-Road von Lusaka nach Mumbwa:
Die Tankstelle bei Nangoma wurde geschlossen.

Kuomboka Zeremonie 2009:
Wir haben die Kuomboka Ceremony 2009 besucht und zahlreiche Bilder und Infos für Interessierte zusammengestellt. Direkter Link: http://www.hupeverlag.de/Allgemeines/Spezialthemen/Kuomboka_2009/kuomboka_2009.html



Botswana

Central Kalahari Game Reserve (CKGR):
Die auf dem offiziellen Buchungsformular vermerkten insg. vier neuen Campsites an der San Pan und an der Motopi Pan existieren bisher nicht. Lediglich ein tiefsandiger, unattraktiver Platz wurde an der Motopi Pan ausgewiesen. Am Tsau Gate wurden fünf Stellflächen nahe dem Gate installiert.

Kubu Island:
Preiserhöhung 2009: Ein Tagesbesuch kostet jetzt 60 Pula pP plus 10 % VAT, eine Übernachtung 100 Pula pP plus 10 % VAT und 2 Pula Bed Levy. Wegen des starken Andrangs in der Hochsaison wurden inzwischen 13 Stellplätze ausgewiesen.

Straße Nata – Kazungula:
Rund 45 km nördlich von Nata beginnt ein fürchterlich beschädigter Abschnitt voller Schlaglöcher, der erst ca. 40 km vor Pandamatenga endet (insg. 115 km).

Treibstoffpreise:
1 Liter Diesel kostet 5,44 Pula,
1 Liter Benzin 4,57 Pula.

Khama Rhino Reserve:
Hier leben inzwischen 34 zufriedene Breitmaulnashörner, die sich völlig entspannt verhalten und sehr gut beobachten lassen.

Nata Lodge:
Die im September 2008 abgebrannte Lodge bei Nata eröffnet wieder am 01.August 2009 mit Chalets, Safarizelten und einem Campingplatz. Auch die Fahrten zur Sua Pan und Quad Bike Touren werden wieder aufgenommen.

Nxai Pan NP:
An der Teerstraße wurde ein neues Gate (600 m östlich der alten Zufahrt) errichtet, das im April 2009 aber noch nicht in Betrieb war. Der Campingplatz hat neue Waschhäuser mit modernen Duschen erhalten.

Makgadikgadi Pan NP:
Etwa 11 km westlich des neuen Nxai-Pan-Gates sind eine neue Zufahrt und ein modernes Gate errichtet worden. Auch auf dem Khumaga Campsite gibt es jetzt neue Waschhäuser für die fünf Stellplätze. Die Gates dieses Parks, an der Teerstraße und in Khumaga am Botetiufer, waren im April 2009 noch nicht in Betrieb.

Umsetzung der neuen NP-Regeln:
Seit diesem Jahr müssen alle Parks im Voraus gebucht und bezahlt werden. An den Gates sind seither keinerlei Zahlungen mehr möglich. Es wurde uns auch an allen besuchten Parks bestätigt, dass Besucher ohne gültigem, im Voraus bezahlten Beleg, der Parkzugang verwehrt wird – selbst an so einsamen Orten, wie Mabuasehube GR.
Unsere Recherchen in den Parks sowie in den „Pay Points“, den Zahlstellen der NP-Behörde, haben insgesamt ein uneinheitliches Bild ergeben. Während z. B. im Nxai Pan NP Besucher, die ihren Aufenthalt im Park verlängern möchten, chancenlos sind und den Park pünktlich verlassen müssen (sie sollen nach Maun fahren, dort erneut bezahlen und dann in den Park zurückfahren), handhaben die Wildhüter im CKGR solche Fälle großzügiger und schicken die Besucher dann zur Nachzahlung zum nächsten „Pay Point“. Das gleiche gilt für die 11-Uhr-Regel zum Verlassen der Parks. Wir erhielten die Erklärung, es gäbe da unterschiedliche Auslegungen und man solle sich möglichst beim jeweiligen Parkeingang direkt erkundigen. Die Parks und die „Pay Points“ in Kasane, Ghanzi, Tshabong etc. sind bisher nicht mit dem Computersystem der Behörde vernetzt. Ihr Handlungsspielraum wurde mit der neuen Regelung deutlich eingeschnitten.

Ein paar Bildinfos aus der Kalahari & Co. im April/Mai gibt es hier: http://www.hupeverlag.de/Botswana/News_Botswana/Kalahari-News_2009/kalahari-news_2009.html



Zimbabwe

Im Januar waren bereits ausländische Zahlungsmittel, wie US-Dollar, Euro und Rand, als Zahlungsmittel zugelassen worden. Die Landeswährung Zimbabwe-Dollar wurde angesichts einer Hyperinflation von zuletzt über 230 Millionen Prozent (!) im April offiziell für mindestens ein Jahr komplett aus dem Verkehr gezogen. Seither sind die gängigen Zahlungsmittel im Land US-Dollar und Südafrikanischer Rand.
Damit hat sich das Wirtschaftsleben etwas stabilisiert, die Hyperinflation aufgehört, das Warenangebot in den Geschäften deutlich verbessert, ebenso entspannten sich die Treibstoffengpässe. Der rasante Abwärtstrend scheint zunächst gestoppt – auf sehr niedrigem Niveau. Die Koalitionsregierung steht allerdings vor immensen Schwierigkeiten im vollkommen desolaten Land und erhält nur vorsichtige Unterstützung von der internationalen Gemeinschaft, solange der Präsident Mugabe weiterhin im Amt ist.
Immerhin, es gibt jetzt viele Absichtserklärungen von offizieller Seite, den Tourismus als Hoffnungsträger für die wirtschaftliche Regenerierung wieder anzukurbeln. Gleichzeitig finden aber auch immer noch neue Farmbesetzungen statt, und neugierige Ausländer geraten schnell in den Verdacht, illegal journalistisch tätig zu sein.
Das Auswärtige Amt hat Zimbabwe zurückgestuft, anstelle der generellen Reisewarnung gelten nun die Sicherheitshinweise http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Simbabwe/Sicherheitshinweise.html
Namibia - Botswana - Zimbabwe - Südafrika - 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2014
2'612 Beiträge · seit 200701. Aug. 2009 · #2
Hallo,

hier der neue Newsletter von gestern - mit drei Spendenaufrufen:

Liebe Afrikafreunde,

wir haben heute wieder zahlreiche Neuigkeiten und außerdem einen akuten Spendenaufruf.

Zambia
Kafue NP: Es gibt keine Sonderregel mehr für die Gäste der Lufupa Lodge im Nordteil des Kafue NP. Seit diesem Jahr müssen alle Touristen täglich den Eintritt voll bezahlen. Es gilt die 06-18 Uhr-Regel. Für An- und Abreisetag werden Eintrittsgebühren erhoben. Camping auf der Lufupa Lodge kostet jetzt pro Person und Tag 14 US$ .
Die Mukambi Lodge bietet ab sofort Self Catering in ihrem Zeltcamp an. Für 50 US$/DZpP und 70 US$/EZ stehen den Gästen hübsche Safarizelte und ein Küchenblock (ohne Kühlschrank) zur Verfügung. Activities und Restaurantbesuche in der Lodge können zugebucht werden.
North Luangwa NP: Das It’s Wild Bushcamp in Chifunda am Ponton zum North Luangwa NP kostet in diesem Jahr 12 US$ pP für Camping. Das Bushcamp in Mwanya nahe dem Nsefu Sector blieb dagegen preisstabil bei 10 US$ pP.
Lake Waka Waka und Bangweulu Swamps: Das alte Waka Waka Camp am Ufer des gleichnamigen Sees ist restauriert worden. Zwei freundliche Caretaker versorgen Campinggäste mit heißen Duschen und Feuerholz für 50 000 Kwacha pP/Tag (ca. 10 US$).
Neue Flüge nach Zambia: Die Airline Airlink, Partner von BA, LH und Swiss, hat einen neue Flugstrecke aufgenommen. Jeden Mo/Mi/Fr bedient sie in beiden Richtungen die Verbindung Nelspruit (SA) - Livingstone. Außerdem: Die private Airline Zambezi Airlines fliegt neuerdings dreimal wöchentlich zwischen Dar Es Salaam und Lusaka.

Malawi
Nyika NP: Chelinda Camp öffnet am 01.September wieder, die Luxuslodge erst am 01.Juli 2010. Es ist vorgesehen dass ab 2010 auch die Tankstelle in Chelinda wieder aktiviert werden soll. Preise 2009 für das Chelinda Camp: Chalets mit AI 225 US$/DZpP und 320 US$/EZ, bei Self Catering 75 US$/DZpP und 150 US$/EZ. Die Übernachtung im Gemeinschafts-Chalet kostet 45 US$/DZpP und 90 US$/EZ. Info & Reservierung: www.wilderness-safaris.com
Elefanten-Rettungsaktion: Wir berichteten im Juli über die große Elefanten-Umsiedlung in Südmalawi. Inzwischen hat sich die Anzahl der Elefanten, die aus dem Waldgebiet gerettet werden müssen, von zunächst vermuteten 60 Tieren auf 83 erhöht. Die Aktion im Juni zeigte, dass zahlreiche Dickhäuter alte Verletzungen und Verstümmelungen durch die Wilderer und Bauern hatten. Die Tiere haben nun ein neues, sicheres Zuhause im Majete Game Reserve gefunden.

Botswana
Okavangodelta: Die starke Regenzeit im südlichen Afrika zeigt ihre Folgen: Das Okavangodelta hat in diesem Jahr den höchsten Wasserstand seit 46 Jahren.
Moremi WR: Die neuen Sanitäranlagen an der Third Bridge sind endlich fertiggestellt.

Mosambik
Nacala / Ibo Island: Fim do Mundo (Tauchschule und Gästehaus) hat Nacala verlassen und ist zur Insel Ibo umgezogen. Dort bietet das Unternehmen Dhowfahrten (ab 12 US$/Tag) und Tauchgänge an (ab 25 US$/Dive).
Ibo Island: Neue Unterkunft auf der Insel: Cinco Portas Pensao. Das neue Gästehaus bietet Zimmer unterschiedlicher Ausstattung für 60-80 US$/Nacht und Apartments für 120 US$/Nacht. Info: www.cincoportas.com
Und noch eine weitere neue Unterkunft gibt es auf der Insel: Miti Miwire. Die deutsch-französische Lodge im Herzen der kleinen “Stonetown” bietet im Augenblick vier Zimmer (weitere in Bau) und ein Restaurant. Preise: 50-60 US$ pro Nacht, Dormitory 15 US$/pP. Info: www.mitimiwire.com
Grenzwechsel zwischen Tansania und Mosambik: Nachdem die Motorfähre im Rovuma gesunken ist, gibt es zwischen Quionga und Mtwara keine Möglichkeit mehr, mit einem Fahrzeug die Grenze zu passieren. Der Bau der “Unity One” Brücke über den Rovuma bei Negomane ist offiziell immer noch nicht abgeschlossen. Uns liegen jedoch Meldungen vor, nach denen dieser Grenzposten bereits vereinzelt mit Fahrzeugen genützt worden sei. Zudem gibt es eine weitere Brücke über den Rovuma, genannt “Unity Two”, die rund 200 km nördlich von Lichinga bei Lupilichi liegt. Auch zu dieser Grenze, die nicht offiziell eröffnet wurde, liegt eine Meldung vor, nach der Touristen diese benützen konnten. Immigration/Zoll sind vor Ort, die Formalitäten müssen aber offensichtlich zusätzlich in den Provinzhauptstädten erledigt werden.


Nach diesen touristischen News erlauben wir uns heute ausnahmsweise, mit einem Spendenaufruf für drei aktuelle Fälle in Zambia, Malawi und Zimbabwe, an alle Tierfreunde Afrikas heranzutreten.

Hilfe dringend gesucht!
Zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise geraten zahlreiche Natur- und Tierschutzorganisationen, die auf finanzielle Hilfen und Spenden angewiesen sind, in akute Notlagen. Drei solcher Fälle liegen uns sehr am Herzen, weil sie unsere Kerngebiete betreffen. Wir unterstützen diese Organisationen aus Überzeugung und möchten möglichst viele weitere Freunde der akfrianischen Tierwelt um Spenden bitten. Auch kleine Beträge sind in Notzeiten eine Hilfe und zusätzlich ein wertvolles Signal für die vielen ehrenamtlichen Helfer vor Ort.

Sorgenkind 1:
Chimfunshi Orphanage – das Waisenhaus für Schimpansen in Zambia
Von der Chimfunshi Orphanage in Zambia, einem Projekt, das wir seit Jahren fördern, erreicht uns ein akuter Hilferuf. Die Weltwirtschaftskrise trifft Zambia sehr hart und bedroht das fragile finanzielle Gerüst des Schimpansenweisenhauses unerwartet heftig. Chimfunshi steht im Augenblick vor dem Problem, die hohen laufenden Kosten zum Unterhalt der rund 140 Primaten kaum mehr bereitstellen zu können. Wer die Farm je besucht hat und die Familie Siddle kennt, der weiß, dass die Initiatoren jeden erdenklichen Kwacha, Dollar oder Euro seit Jahrzehnten in das ehrenamtliche Projekt fließen lassen. Diesen Notruf nehmen wir daher sehr ernst und bitten auch Sie um Unterstützung.
Spenden Sie einen Betrag Ihrer Wahl an den deutschen Verein zum Schutz bedrohter Umwelt, Chimfunshi e. V.
Ihre Spende oder Patenschaft für einen Schimpansenwaisen (für nur 10 Euro monatlich) ist steuerlich absetzbar, da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist.

Bitte spenden Sie an:
Chimfunshi e. V.
Bank: Hamburger Sparkasse
BLZ: 200 505 50
Konto: 1213-121 245
Weitere Infos: www.chimfunshi.de, www.chimfunshi.org.za, http://www.hupeverlag.de/Allgemeines/Spezialthemen/Chimfunshi/chimfunshi.html
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sorgenkind 2:
Elefanten-Rettungsaktion in Südmalawi
Im Juni mussten vom Internationalen Tierschutz-Fonds eiligst die Elefanten aus dem Phirilongwe Waldreservat eingefangen, betäubt und in das nahegelegene Majete Game Reserve umgesiedelt werden, weil sich die Lage in ihrer Heimat drastisch zugespitzt hatte: Die Tiere gerieten immer häufiger in blutige Konflikte mit der Landbevölkerung, die in den Waldgebieten Dörfer und Felder anlegten. Auf beiden Seiten gab es zahlreiche Opfer. Die Elefanten töteten etwa 16 Menschen, die ihrerseits mit Schlingfallen, Fangeisen, Schusswaffen und vergifteten Früchten Jagd auf die Elefanten machten. Um ein schlimmeres Blutbad zu verhindern, sollten die Wildtiere unverzüglich umgesiedelt werden. Die dreiwöchige Aktion verlief erfolgreich und offenbarte die Dringlichkeit der Rettung für die bedrängten Dickhäuter: Nur zwei der eingefangenen Tiere waren ohne Verletzungen. Alle anderen hatten zum Teil entsetzliche Wunden von Schlingen oder Gewehrkugeln. Bei sieben Elefanten haben die Drahtschlingen sogar teilweise die Rüssel amputiert.
Zunächst war die Einschätzung bei 60 Tieren gelegen, die umgesiedelt werden müssten. Während der Aktion stellte sich allerdings heraus, dass viel mehr Elefanten in dem Waldgebiet überlebt hatten. Schließlich kletterte die Zahl der geretteten Tiere auf 83. Die Kosten für die Umsiedlung liegen pro Tier bei etwa 2000 Euro, und damit um 46 000 Euro höher als erwartet.
Alle Tiere sind inzwischen im Majete GR, wo sie beobachtet, versorgt und schließlich in die neue Heimat entlassen werden. Die überraschend hohen Kosten für die beteiligten Naturschutzorganisationen haben allerdings ein sehr tiefes Loch in deren Notfallkassen gegraben. Über die Wildlife Action Group Support, die seit Jahren eng mit “Rettet die Elefanten Afrikas e. V.” zusammenarbeitet, erreichte uns ein aktueller Notruf, dem wir uns nicht verschließen wollen.
Bitte unterstützen Sie das Engagement, mit dem die Elefanten in Südmalawi gerettet werden konnten.
Ihre Spende ist auch in diesem Fall steuerlich absetzbar, da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist.

Bitte spenden Sie an:
Rettet die Elefanten Afrikas e.V
“Support zur Elefanten-Umsiedlung in Südmalawi”
Bank: Hypo Vereinsbank
BLZ: 200 300 00
Konto: 621918 283
Weitere Infos: www.reaev.de
http://www.hupeverlag.de/Sambia_Malawi/News_Malawi/news_malawi.html
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sorgenkind 3:
Wildtieren droht Tod durch Verdursten im Hwange Nationalpark
Ein höchst brisanter Hilferuf erreicht uns vom Verein “Friends of Hwange”. Zu Beginn der Trockenzeit deutet sich ein Drama an: Die Tiere im Hwange Nationalpark sind bis zu Beginn der Regenzeit im November auf künstliche Wasserstellen angewiesen, die zum großen Teil mit Diesel betrieben werden. Der marode Staat kann diese Pumpen schon lange nicht mehr allein aufrecht erhalten, und schon seit Jahren kümmern sich ehrenamtliche Natur- und Tierschützer um die Dieselpumpen. Doch in diesem Jahr verloren sie durch die Weltwirtschaftskrise bedeutende Zuschüsse und Spenden. Den Pumpen droht nun das Aus – und den Wildtieren eine fürchterliche Not. Die beiden trockensten und heißesten Monate, September und Oktober, wird es möglicherweise keine künstlich betriebenen Wassertränken mehr geben im Hwange NP. Dieser akute Notfall fordert dringende Hilfe!

Bitte spenden Sie an:
Friends of Hwange
Bank: Stanbic Bank
Konto: 01400 92243201
Swift Code: SBICZWHX

Dies ist eine Auslands-Überweisung, die aber bei den meisten Banken per Internetbanking durchgeführt werden kann.
Wir hoffen, dass sich davon nicht jeder abschrecken lässt, sondern - gerade der Dringlichkeit dieses Notstands wegen - sich viele Freunde des Hwange Nationalparks zu einer Auslands-Spendenüberweisung entschließen mögen.
Weitere Infos: www.friendsofhwange.org,
http://www.friendsofhwange.org/sites/default/files/2009%20July.pdf
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Allen Unterstützern ein herzliches Vergelts Gott!

Es gibt nichts Gutes
außer man tut es



Hochsommerliche Grüße,

das Team vom HUPE-News-Service
Bye bye Forum
2'612 Beiträge · seit 200716. Aug. 2009 · #3
Liebe Afrikafreunde,

wir haben heute wieder ein paar Neuigkeiten zu melden:

Mosambik
Brückenbau: Die 2,4 km lange Brücke über den Sambesi bei Caja wurde vor wenigen Tagen fertiggestellt.

Botswana
Zentralkalahari und Khutse GR: Alle Campsites im Khutse GR und zahlreiche Campsites im CKGR wurden vom DWNP ausgelagert und müssen jetzt bei Bigfoot Tours in Gaborone reserviert und bezahlt werden. Die betroffenen Campsites im CKGR sind Piper Pan, Sunday Pan, Letiahau und Passarge Valley, Lekhubu und Motopi Pan. Bigfoot Tours hat zugleich für diese Camps die Campinggebühr von 30 Pula auf 100 Pula pP/Tag erhöht. Mit den Übernachtungen berechnet Bigfoot Tours auch die Eintrittsgebühren. Die Buchungsabwicklung verläuft wie beim DWNP. Kontakt: Tel. 3953360, email: bigfoot@gbs.co.bw.

Malawi
Liwonde Nationalpark: Im Mvuu Camp wurde die Campinggebühr auf 15 US$ pP erhöht.

Unseren Spendenaufruf für die ehrenamtliche Projekte in Finanznöten haben wir um einen dringenden Notfall erweitert, nachdem Elefanten im Thuma Reservat einen Mann töteten, und dort nun binnen dreier Monate ein Schutzzaun errichtet werden muss. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte folgendem Newsletter: http://www.wildlifeactiongroup.org/newsletterjuli2009.pdf

Ein herzliches Dankeschön allen Unterstützern!

Sommerliche Grüße,

das Team vom HUPE-News-Service
Bye bye Forum